DEP0029911DA - Zellenradabdichtung an Blaseversatzmaschinen - Google Patents

Zellenradabdichtung an Blaseversatzmaschinen

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Publication number
DEP0029911DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
seal
pressure
labyrinth
packing
Prior art date
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Alfred Heidemann
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Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Original Assignee
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
Publication date

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Description

liaseiiinenfabrik Karl Sri ed en & Oo * Ee-C4ej Bochum-Linden ■und
!irma Α» Seien, Eern© i./Westf., Maschinenfabrik und Eisengiesserei.
"Zellenradabdiehtimr: an Blasversatzmaschine^1.
Di© Erfindung betrifft Blasversatzmaschine^ bei denen ein um_ laufendes Zellenrad dazu dient, den !/"ersatzstoff in ο ine unter Druckluft stehende Leitung einzuschleusen und zwar befasst sieh di© Erfindung insbesondere mit der stirnseitigen Abdichtung des Zellenrades·
Die Zellenräder bei derartigen Maschinen sind bekanntlich konisch ausgebildet, damit sie an ihren ^iehtungsflächen nachgezogen werden können« Ausserdem sind aber noch stirnseitig Dichttuigon vorgesehcn, um unter allen Umständen zv. verhindern , dass bei umlaufendem Had Druekluftverluste eintreten. Diese Abdichtung bestellt aus einem odor mehreren Packungsringen, auf welchen ein Druckring aufliegt, der von aussen her mittels !Druckschrauben, die in den Lagerschildern angebracht sind, eingeführt und nachgestellt werden kann. Infolge der in einem solchen Zellenrad obwaltendem Verhältnisse sind die Packungen oinem verhältnismässig hohem natürlichem Yerschleiss unterworfen. Infolgedessen müssen die Packungsringe ständig nachgestallt v/erden und da dies von Hand geschieht, ist diese Arbeit mastandlieh und wird daher auch häufig vom Bedienungspersonal versäumt» Sie fordert aber auch Greschicklichkeit, da eine grosse Ansalil von Schrauben auf dem Umfang gleiciimässig angesogen werden müssen und es besteht mithin nicht die G-cwähr, dass diese Arbeit mit der notwendigen Sorgfalt geschieht» Aber selbst dann, wenn das nachstellen ordnung&mässig erfolgt, werden häufig Undichtigkeiten an der Packung beobachtet^
G-emilss der Erfindung i"ird vorgeschlagen, diese H^ehtcilc dsr bekannten Dichtungen auszuschalten, am auf diese Weise eine Blasversatzmaschine zu schaffen, doren 3cllenrad im Stillstand und
Seite vom 29« 3-1950
Tdcim Umlauf eino vollkommene ^3dichttmg gewährleistet* Darüber hinaus soll die -^iohtung sicli selbsttätig nachstellen, sodass sie dor r/illliör dor Bedienung ent sogen ist·
Zu diesem Zweck wird vorgeschlagen, eine zusammengesetzte Ilchrfachdichtxing zu schaffen, die einerseits aus Packung© ring en und andererseits aus einer labvriinth-Dichtimg bcstobt. Die Packungs— ringe worden durch einen Druckring angedrückt und nachgestellt, der sowohl federnd als euch starr naeheichbar auf die Packung einwirkt. Der Druckring ist hierzu nit einer Heiho auf den Unfang verteilter Dorne versehen, auf dio -?jdorn aufgesetzt sind. Die Tedcrn stützen sich auf Gegönplatten ab, die von aus sen her mittelsDrucks ehrcaib en niodorgesehraubt werden können. Venn die Druckschrauben soweit iiicacrguachraribt w-rdon, dass die G-cgmplatten nit de:i Dornen in BerLüirung geraten, findet ein starrss Andrücken des Druckringos statt und dia ^ackun^ ]rann mithilfo dieses llittcls unter DcrücksicHtigung des eintretenden natürlichen Tor— sehlsissGS nachgestellt Y/ertl^ii. Ist das nachstellen erfolgt, werden die G-G genplatt en wieder so τ/eit entfernt, dass eine Beriüirung OTn.sehen Platten und Dornen nicht mohr bestellt und der Hing nur noch unter dam Einfluss der vorgespannten ""edern stellt. Diese Anordnung hat zur Polge, dass die Packung st Lind ig nachgiebig angepresst wird und oin nachziehen nur selten erforderlich ist, iiLlmlicii dann, wenn ein vsrhältnismassig grosser ^"erschleiss an dor Packung eingetreten ist« Anstelle der ^egeirplatteii kann auch ein. Oegsiiring verwendet werden, auf den die Druckschrauben gemeinsam einwirken„
Die ii^jrinthdichtung, die gomäss der Erfindung nit der dichtung unter 'Verwendung von Packung sr ing en ausaimnenwirkoii soll, besteht aus einen labj-riiith-Hing, dessen Labyrinthe in entsprechende Ringnuten der Stirnfläche dos Sellenrades eingreifen« Dabei kann zweck— nLissigerweise der Labj'rinth-Hing im Lagerkörper angeschraubt, gleichseitig als Sräger für die PeckimgBriiigo dienen, sodass ein einfacher Aufbau der G-e samt anordnung gegeben ist«
In dor Zeichnung ist ein Ausf "ihruiigsb ei spiel für die Zellenradab— dichtung in einen axialen Icingsschnitt Lind einem senkrechten Schnitt durch eine Blasversatzmaschine dargestellte
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Das Zellenrad 1 läuft» wie an sich "bekannt und üblich in seiner konischen S1UhI-OiIg 2 um, sodass der Versatzstoff, der in don trichter 3 5.ό£gegeben wird, ohne nennenswerte Druckverluste in öle Pressluftloitxuig 4 eingeschleust werden kann.«
Das Zellenrad 1 muss mit einor Abdichtung versehen werden, sowohl gegenüber dem Eonus» als auch gegenüber der Stirnseite des Ecllenradew wirksam ist« Wie auch sonst üblich» sind hierzu zunächst Packungsringe 5 vorgesehen (vergl» Abb. 1), Darüber hinaus ist eine Labyrinth-Dichtung 6 vorgesehen, die an jeder Stirnseite des Zellenrades wirkt*
Die Anordnung ist so getroffen, dass die Packungsringe 5? an deren stelle selbstverständlich auch nur ein Ring oder auch deren mehrere vorgesehen aoin könnten, mithilfo eines Druckringes 7 angepresst tind auch nachgestellt werden können« Zu diesem Zweck
sind auf dem axialen frei beweglichen Ring 7» Dorne 8 aufgesetzt· Im Allgemeinen ist es zwoeknässig, sechs bis acht Dorne vorzusehen» Dg können aber auch mehr als acht Dorne angeordnet v/erden« Auf diesen Dornen sitcon Spiralfedern 9? die sich an C-egen— druckplatten oder einem Gegsn&ruekring 10 abstützen» Die Gegendruokplatten bsw, dor Gegcn&mickring io stehen unter Einwirkung der im Lagerschild angebrachten Druckschrauben 11#
Die Wirkungsweise dieser Einrichtung besteht darin, dass der Sing 7 starr an die Packung 5 angepresst wird, wenn die Schrauben 11 so weit niedergeschraubt werden, dass die Gegen/5ruekplatten oder der Ring 10 mit den Dornen 8 in Berührung gerät« Y/enn dieser Zustand erreicht ist» werden die Schrauben 11 noch so weit eingesehraubt, dass die Packung 5 vollkommen dichtend an der Stirnfläche und am Eonus-ILörper 2 anliegt« Alsdann werden die Schrauben 11 gelockert, sodass nunmehr der Druckring 7 nur noch unter dem Einfluss der Federn 9 angepresst wird» Der Dnickring gleicht in dieser Stellung den natürlichen Verschleiss der Packung 5 selbsttätig aus·
Die Labyrinth-Dichtung befindet sich an einem Ring 12, der am Lagerkörper 13 angeschraubt ist» Das Labyrinth des Ringes 12 greift in entsprechende Buten 14 der Stirnflächen des Zellenra-
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des 1 ein und schafft auf diese Weise eine zusätzliche Abdichtung« In "besonders vorteilhaft ar Wfcise wird der Hing 12 auch dazu ausg ο nut zt, die Packungen 5 sru tragen«
!Durch die Hassnahmen gemäss dor Erfindung wird einerseits sichergestellt, dass die Stirnflächen des Zellenrades 1 vollkommen abgedichtet sind und ausserdom, dass das nachstellen der be?/eglichen Dichtung von cinor ständigen Bedienung unabhängig gemacht wird»
Die auf diose Weise geschaffene -^-bdichtung dos Zellenradcs ist infolgedessen in j©der Hinsicht betriebssicher« Selbstverständlich ist es möglich, die Einrichtung abzuwandeln und insbesondere Einselteile anders auszubilden bzw» anzuordnen, ohne dass hierdureh vom Grundsätzlichen dos Erfindungsgedanlrcns abgewichen würde«
Pat oiit ansprach e

Claims (1)

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    Pat ent ans ρ r ti ehe;
    1, Dtirnseitige Sellenradabdichtung an Blasversatzmaschinen.gekennzeichnet durch eine aus Packungsringen und einem Labyrinth susammengeset st ο Ilelrf achdichtung.
    2β Abdichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf die Packungsringe federnd einwirkenden und starr nachziehbaren Druckringe
    3* Abdichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch gleichmässig auf don umfang dos Druckringes verteilLe Dorne zur Aufnahme der Federn, deren Gegenplatt en oder G-ogoiiring von aus son lior mittels Druckschrauben soweit nieder geschraubt worden können, dass dor Druokring über Flatten bzw, Gcgonring und Dorne starr angedrückt ist«
    4* Abdichtung nach Anspruch 1 odor 2 und 3? gekennzeichnet durch einen Labyrinthring, dessen Labyrinthe in entsprechende Ringnuten der Stirnflächen des Zi eil cnr ad es eingreifen«
    5* Abdichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, dass der Labyrinthring, am Lagcrkörper angeschraubt, gleichseitig als !Trä;:3r für die Pacrrur_gsrin-™e dient*

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