DE640502C - Werkzeugmaschine mit durch ein Pumpengetriebe bewirktem hydraulischem Vorschub - Google Patents

Werkzeugmaschine mit durch ein Pumpengetriebe bewirktem hydraulischem Vorschub

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DE640502C
DE640502C DEJ41111D DEJ0041111D DE640502C DE 640502 C DE640502 C DE 640502C DE J41111 D DEJ41111 D DE J41111D DE J0041111 D DEJ0041111 D DE J0041111D DE 640502 C DE640502 C DE 640502C
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DE
Germany
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pump gear
pressure
sides
propellant
machine tool
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DEJ41111D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
    • B23Q5/22Feeding members carrying tools or work
    • B23Q5/26Fluid-pressure drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description

  • Werkzeugmaschine mit durch ein Pumpengetriebe bewirktem hydraulischem Vorschub Der Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Werkzeugmaschine mit durch ein Pumpengetriebe bewirktem hydraulischen Vorschub, bei der das Pumpengetriebe in eine die beiderseits eines Vorschubkolbens liegenden geschlossenen Zylin.dexräume miteinander verbindende Flüssigkeitsleitung eingeschaltet ist, und bei der die Zylinderräume und die Verbindungsleitung einen in sich geschlossenen Druckraum bilden, der mit einer unter einem dauernden, konstanten, ruhenden Druck stehenden Flüssigkeit kraftschlüssig gefüllt ist, und bei der einerseits dem Vorschubkolben .die Treibflüssigkeit durch das Pumpengetriebe in einer dem verlangten Vorschub entsprechenden Menge zugepreßt wird, und anderseits der Vorschubkolben die Treibflüssigkeit wieder in das Pumpengetriebe zurückpreßt.
  • Die den Vorschubkolben beiderseits spielfrei umfassende und in den Verbindungsleitungen befindliche Treibflüssigkeit bildet demnach ein in sich geschlossenes Ganzes, das durch den auf ihr ruhenden Druck angespannt und daher unelastisch ist, vorausgesetzt, daß die Treibflüssigkeit keinerlei Lufteinschlüsse enthält.
  • Es ist daher von großer Wichtigkeit, daß der Zutritt von Luft zur Treibflüssigkeit unter allen Umständen verhindert wird.
  • Der Nachteil aller bekannten hydraulischen Vorschubgetriebe besteht darin, daß die Treibflüssigkeit ganz oder teil-,veise aus offenen, mit der Außenluft in Verbindung stehenden Behältern dem Vorschubkolben zugeführt wird, und von diesem wieder in offene Behälter zurückfließt. Hierbei ist eine Aufwirbelung bzw. ein Schäumen der Treibflüssigkeit und somit ein erheblicher Einschluß von Luftbläschen unvermeidlich.
  • Den Bedingungen des vollkommenen Luftabschlusses der Treibflüssigkeit hat das Hauptpatent durch die in sich geschlossene Verbindung beider Vorschubkolbenseiten Rechnung getragen und auch dadurch, daß der durch Undichtigkeiten und andere Ursachen entstehende Treibflüssigkeitsverlust aus einem vollkommen geschlossenen und auch unter Druck stehenden Reserveflüssigkeitsbehälter ersetzt wird.
  • Damit bei Eintritt irgendeiner Störung Beschädigungen an Maschine, Werkzeug oder Werkstück vermieden werden, sind auch bei dem Hauptpatent in die Zuleitungen zu den Vorschubkolben Sicherheitsventile eingebaut, die sich öffnen, sobald der auf der Treibflüssigkeit wirkende Druck die zulässige Höheübersteigt.
  • Durch das Abblasen der Sicherheitsventile kann aber, falls dieses aus dem Druckraum heraus stattfindet, ein derartig großer Flüssigkeitsverlust eintreten, daß er aus dem Reserveflüssigkeitsbehälter allein nicht mehr ersetzt werden kann, und dieser daher durch Zuführung großer Mengen mit der Außenluft in Verbindung stehender Flüssigkeit aufgefüllt werden muß. Ein Eintreten von Luftbläschen in den Druckraum wäre dabei unver=7 meidlich. : _ Dieser Übelstand wird durch die Zusafäz erfindung auf einfachste Weise dadurch be= hoben, daß die aus dem Sicherheitsventil der Zuleitung zu einer Kolbenseite ausströmende Treibflüssigkeit der Zuleitung zur anderen Kolbenseite unmittelbar zuströmt, so daß die Treibflüssigkeit durch das Pumpengetriebe weiter in Umlauf gebracht wird, ohne jedoch auch den Vorschubkolben zu bewegen. Hierbei bleibt die Treibflüssigkeit dauernd im Druckraum, kommt niemals mit der Außenluft in Berührung, und ist daher ein Eindringen von Luft in die Treibflüssigkeit mit aller Zuverlässigkeit verhindert.
  • Ein besonderer Vorteil dieser Einrichtung besteht noch darin, daß das Sicherheitsventil von beiden Seiten unter Druck steht, so daß die das Ventil belastende Feder nicht so stark sein muß, daß sie dem ganzen, unter Umständen sehr hohen Druck widersteht, sondern sie muß nur so stark sein, daß sie dem einerseits erforderlichen Überdruck standhält und nur dann nachgibt, wenn dieser Überdruck überschritten wird. Läge z. B. auf der Treibflüssigkeit ein Druck von 8 Atm. und wäre zum gewöhnlichen Vorschub des Kolbens auf der jeweiligen Vorschubseite ein Überdruck von 2 Atm. erforderlich, so hätte die Ventilfeder nur einen Druck von 2 Atm. aufzunehmen.
  • In der Zeichnung ist Abb. i ein senkrechter Längsschnitt durch eine schematisch dargestellte Werkzeugmaschine und Abb.2 ein Schnitt durch ein schematisch dargestelltes Sicherheitsventil.
  • Auf dem Maschinengestell i ist der Arbeitstisch 2 geführt, der mit einer Kolbenstange 3 fest verbunden ist, auf welcher der Vorschubkolben 4. fest angebracht ist. Der Vorschubkolben d. teilt den am Maschinengestell i befestigten Zylinder 5 in die Zylinderräume 6 und 7. Die Zylinderräume 6 und 7 sind durch Deckel geschlossen, durch die die Kolbenstange 3, vermittels Stopfbuchsen gedichtet, hindurchgeht. Der Zylinderraum 6 wird durch die Leitung 9 und der Zylinderraum 7 durch die Leitung 1o mit dem Pumpengetriebe 8 verbunden, das auf beliebige Weise antreibbar, in der Förderrichtung umsteuerbar und in seiner Förderleistung in weiten Grenzen veränderbar ist.
  • Ein Reserveflüssigkeitsbehälter i i ist beispielsweise mit dem Pumpengetriebe 8 durch eine Leitung 1511 derart verbunden, daß der durch den in den Behälter i i eingesetzten Druckkolben 12 erzeugte" Druck auf die Pumpe 8 und auch auf die Leitungen 9 und io und die Zylinderräume 6 und 7 wirkt und da-'..her der Reserveflüssigkeitsbehälter i i mit den Leitungen 9 und io einen in sich geschlosse-_neu Druckraum bildet. Die Ausführung ist @ö getroffen, daß der Druck und-falls Treibflüssigkeit fehlt - auch diese aus dem Behälter i i den Leitungen 9 und i o zuströmt, ein Zurückströmen von Druck oder Treibflüssigkeit in den Behälter i i dagegen nicht stattfinden kann. Durch das Pumpengetriebe 8 wird die Treibflüssigkeit dem einen Zylinderraum zugepreßt und dadurch der Vorschubkolben q. vorgeschoben. Die anderseits des Vorschubkolbens .;. befindliche Treibflüssigkeit wird durch die Vorbewegung des Kolbens 4. dem Pumpengetriebe 8 wieder zugepreßt. Soll der Vorschubkolben q. nach der entgegengesetzten Richtung vorgeschoben "erden, so wird lediglich die Förderrichtung des Pumpengetriebes 8 umgeschaltet.
  • In die Leitung g ist ein Sicherheitsventil 13 und in - die Leitung io ein ebensolches Sicherheitsventil 14. eingeschaltet. Gemäß der beispielsweisen Ausführung nach Abb.2 ist in das Ventil 13 bzw. 1:4 ein unter dem Druck einer Feder 17 liegender Ventilkegel i8 eingebaut, der sich nach einer Kammer öffnet, die durch die Leitung 15 bzw. 16 an die anderseits des Pumpengetriebes 8 liegende Leitung io bzw. 9 angeschlossen ist. Dadurch steht der Ventilkegel 18 von beiden Seiten unter dem gleichen Druck, solange eine Förderung der Treibflüssigkeit nicht stattfindet.
  • Wird nun beispielsweise das Pumpengetriebe 8 so eingestellt, daß die Treibflüssigkeit durch die Leitung 9 dem Zylinderraum 6 zugepreßt wird, so entsteht, verursacht durch den Bearbeitungswiderstand des Werkstückes im Zylinderraum 6 und der Leitung 9 ein höherer Druck als in dem Zylinderraum 7 und der Leitung io, denn der Druck in diesen wird lediglich durch den Druckkolben 12 erzeugt. Die Ventilfeder 17 ist so stark bemessen, daß sie den gewöhnlichen Drücken standhält. Tritt aber auf irgendeine Weise eine Störung ein, so daß die Bewegung des Vorschubkolbens .4 einen weit höheren als gewöhnlichen Druck beanspruchen würde und daher Brüche zu befürchten wären, so öffnet sich der Ventilkegel 18, und die Treibflüssigkeit fließt durch die Leitung 15 der Leitung io zu, von der die Treibflüssigkeit durch das Pumpengetriebe 8 wieder der Leitung 9 zugepreßt wird. Kommt also eine Überlastung der Maschine vor, so tritt das Sicherheitsventil in Tätigkeit und bewirkt, daß die Treibflüssigkeit, ohne in einen Zylinderraum einzudringen, herumgefördert wird und ein Bruch der Maschine nicht mehr vorkommen kann. Soll'der Vorschub von der Seite des Zylinderraumes jaus erfolgen, 'so ist die Wirkungsweise dieselbe, nur daß jetzt das Ventil 14 und die Leitung 16 im Augenblick der Gefahr in Tätigkeit treten.
  • Da die Ventilkegel 18 in den Ventilen 13 und 1q. von beiden Seiten unter Druck stehen, so müssen die Ventilfedern 17 auf den Unterschied zwischen dem Druck des Druckkolbens 1a und dem größtzulässigen, durch den Arbeitswiderstand bedingten Überdruck abgestimmt werden, können demnach ganz erheblich schwächer sein, als wenn die Ventile nach außen abblasen würden.
  • Die wichtigste durch die Erfindung erzielte Verbesserung besteht jedoch darin, däß die aus den Sicherheitsventilen ausströmende Treibflüssigkeit nicht mit der Außenluft in Berührung kommt, sondern immer innerhalb des in sich geschlossenen, von der Außenluft vollkommen getrennten Druckraumes verbleibt.

Claims (1)

  1. P4TENTANSPRUCU: Werkzeugmaschine mit durch ein Pumpengetriebe bewirktem hydraulischen Vorschub, bei der das Pumpengetriebe mit den Druck- und Saugleitungen nach den beiden Seiten des Arbeitszylinders und den Zylinderseiten beiderseits des Arbeitskolbens ein unter Drück stehendes in sich geschlossenes mit Flüssigkeit vollkommen gefülltes System bildet und beiderseits des Pumpengetriebes Überdruck-Sicherheitsventile angeordnet sind nach Patent 631 55q., dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaufseiten (15, 16) der Sicherheitsventile (r3, r¢) mit der ihnen gegenüberliegenden Anschlußseite des Pumpengetriebes verbunden sind, so daß Tor und hinter den Sicherheitsventilen der im ganzen hydraulischen System vorhandene Vorspannungsdruck herrscht.
DEJ41111D 1931-01-13 1931-04-02 Werkzeugmaschine mit durch ein Pumpengetriebe bewirktem hydraulischem Vorschub Expired DE640502C (de)

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DEJ41111D DE640502C (de) 1931-01-13 1931-04-02 Werkzeugmaschine mit durch ein Pumpengetriebe bewirktem hydraulischem Vorschub

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE383106X 1931-01-13
DEJ41111D DE640502C (de) 1931-01-13 1931-04-02 Werkzeugmaschine mit durch ein Pumpengetriebe bewirktem hydraulischem Vorschub

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE640502C true DE640502C (de) 1937-01-06

Family

ID=25872152

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ41111D Expired DE640502C (de) 1931-01-13 1931-04-02 Werkzeugmaschine mit durch ein Pumpengetriebe bewirktem hydraulischem Vorschub

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DE (1) DE640502C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035513B (de) * 1952-01-24 1958-07-31 Diskus Werke Frankfurt Main Ag Hydraulischer Kolbenantrieb fuer hin- und herzubewegende Teile von Werkzeugmaschinen, z. B. fuer Schleifschlitten

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1035513B (de) * 1952-01-24 1958-07-31 Diskus Werke Frankfurt Main Ag Hydraulischer Kolbenantrieb fuer hin- und herzubewegende Teile von Werkzeugmaschinen, z. B. fuer Schleifschlitten

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