DEP0027787DA - Drahtziehzange mit keilförmig geführten Zangenbacken - Google Patents
Drahtziehzange mit keilförmig geführten ZangenbackenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zange zum Erfassen von Drähten, Stangen u.dgl., insbesondere beim Gebrauch an Grob-, Mittel- und Feinzügen, durch welche das zugespitzte Drahtende erfaßt und zunächst für eine kürzere Strecke durch die Ziehdüse gezogen werden soll. Allgemein in Verwendung ist eine Schenkelzange, die mittels Laschen durch eine Kette am Drahtzug befestigt ist. Die Schenkelzange ist in der Weise ausgebildet, daß zwei kräftige Schenkel sich um einen Zapfen bewegen, der an beiden Seiten durch einen Nietkopf geschlossen ist. Die beiden Hebel sind auf der einen Seite um 90° gebogen und bilden die Backen der Zange. Diese tragen auf der Innenseite ein Stück Schweißstahl, das dazu dient, das Drahtende einzuklemmen und den Draht zu Beginn des Ziehprozesses durch die Zieheisen hindurchzuziehen. Bei dem weiteren Ziehprozeß wird das Drahtende am Ziehklotz befestigt. Die Zange befindet sich dann im Ruhezustand. Dadurch, daß die kräftigen Schenkel sich kreuzen, muß die Zangenbacke des oberen Schenkels lang konstruiert sein. Der Nachteil der Zange besteht darin, daß die Backen nur eine kurze Angriffsfläche haben und den angespitzten Draht nur kurz fassen können, der dadurch leicht abgleitet.
Bei weichen Drähten hat sich diese Zange bisher gut bewährt. Bei harten Stahldrähten leidet der Zangenbiß und muß häufig aufgearbeitet werden. Dazu ist es erforderlich, daß die Zange geglüht wird, worauf der
alte Zangenbiß durch Feilen entfernt werden muß. Es muß auch Vorsorge getroffen werden, daß die beiden Flächen der Zange gut aufeinander passen, da sonst die Zange nur an einem Punkt fassen würde. Das hat zur Folge, daß die Zangenbacken jeweils für eine bestimmte Drahtstärke vorbereitet werden müssen, um eine möglichst große Angriffsfläche der Backen zu schaffen. Von wesentlicher Bedeutung ist dabei, daß der Drehpunkt der Zangenbacken sich möglichst dicht an diesen befinden muß, um den erforderlichen Zangendruck zu erhalten. Bei harten Stahldrähten bringt die ständige Bereithaltung der Zangen sehr viel Werkstattarbeit mit sich und hat ferner zur Folge, daß stets ein Vorrat an Zangen gehalten werden muß, um Betriebsunterbrechungen zu vermeiden.
Der hintere Teil der Schenkel ist spitz ausgeschmiedet und zu einem Haken umgebogen zur Aufnahme der Laschen und zur Verbindung mit der Zugkette. Der Haken wird zur Bedienung der Zange als Handgriff verwendet und hat für den Drahtzieher eine ständige Betriebsgefahr im Gefolge. Andererseits sind Kastenzangen für Ziehbänke bekannt geworden, bei welchen keilartig arbeitende Backen in einem Gehäuse durch einen Hebel in Richtung des Zuges geöffnet und entgegen der Zugrichtung geschlossen werden können, wobei nach Schließen der Zangenbacken vermittels des Hebels der Zug der Werkstücke selbst dazu dient, die Zangenbacken möglichst weit einander zu nähern und zu schließen. Diese bekannten Kastenzangen für Ziehbänke sind aber für das Ziehen von Drähten nicht zu gebrauchen, weil bei diesen der kurz zugespitzte Anfang des zu ziehenden Drahtes mit der Zange von Hand verbunden werden muß.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, von Hand leicht bedienbare Zangen für Drahtzüge zum Ziehen aller Drahtstärken zu schaffen, bei welchen die Nachteile der bekannten Schenkelzangen vermieden sind.
Der Erfindungsgegenstand ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Zange mit zwei keilförmig in
einem geschlossenen Gehäuse sich bewegenden Klemmbacken ausgerüstet ist, wie solche bei Kastenzangen für Ziehbänke bekannt geworden sind, die jedoch in Führung laufen und wobei das Schließen der Backen durch eine Feder und durch den Drahtzug und das Öffnen derselben durch einen Hebel erfolgt, der seinerseits innerhalb des Zangengriffes so gelagert ist, daß mit derselben Hand, die den Griff der Zangen umschließt und die Zange führt, der Hebel bedient werden kann. Die geöffnete Zange wird auf den zugespitzten Anfang des aus dem Zieheisen ragenden Drahtes aufgeschoben und dann der Hebel losgelassen, worauf sich die Zangenbacken unter der Federwirkung schließen. Durch diese Anordnung fallen alle die vorerwähnten Nachteile der bekannten zweischenkligen Zangen fort. Es besteht keinerlei Unfallgefahr mehr für den Drahtzieher und die Backen sind für verschieden starke Drähte ohne weiteres gebrauchsfertig. Das Erfassen des Drahtanfangstückes erfolgt auf ganzer Länge desselben. Der Zangenkörper ist so gearbeitet, daß sämtliche bewegliche Teile, vor allen Dingen der nach hinten herausragende Handhebel, gegen Beschädigung geschützt sind. Somit ist eine lange Lebensdauer der Zange gewährleistet.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. 1 zeigt eine Draufsicht bei abgehobenem Verschlußdeckel,
Abb. 2 eine Stirnansicht auf das Zangenmundstück.
Die Zange ist, wie für Drahtzüge erforderlich, als Handgerät ausgebildet. Sie besteht aus einem annähernd eiförmigen Bügel a, der an der offenen, spitzen Seite innen keilförmig verlaufende Führungsflächen b für die Zangenbacken c aufweist. Die Zangenbacken sind vermittels Gelenklaschen d mit einem gemeinsamen Körper e verbunden, an welchem einerseits eine Druckfeder f und andererseits ein zweiarmiger Hebel g angreift. Letzterer ist um den Bolzen h drehbar gelagert und reicht mit
seinem langen Hebelarm, der als Griff dient, in den hinteren Raum i des Bügels a, in welchen die Hand eingreift. Der Bügel ist am rückwärtigen Ende k in üblicher Weise an einer Zugkette angeschlossen.
Mit der Hand kann entgegen der Wirkung der Feder f das Backenpaar c durch den Hebel g geöffnet und auf den Drahtanfang gesteckt werden. Beim Loslassen des Hebels g schließen sich die Zangenbacken unter der Einwirkung der Feder f. Bei dem nun einsetzenden Zug werden die Zangenbacken in bekannter Weise durch Einwirkung des Zuges noch fester geschlossen. Zur Abdeckung der Zangenteile dienen auf dem Griffkörper a befindliche beiderseitige Deckel m.
Claims (2)
1. Drahtziehzange mit keilförmig geführten Zangenbacken, dadurch gekennzeichnet, daß das Schließen der Zangenbacken durch Federwirkung und durch den Drahtzug, das Öffnen dagegen durch einen zweiarmigen Hebel (g) erfolgt, dessen längerer Hebelarm in den hinteren Raum eines eiförmig gebogenen Bügels ragt, in dessen Mundstück die Zangenbacken geführt sind, so daß die Hand, die die Zange am Bügel erfaßt, zugleich den längeren Hebelarm bedienen kann.
2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle beweglichen Teile der Zange zwischen den Bügelschenkeln und zwei seitlichen Deckplatten (m) liegen, so daß sie gegen Beschädigungen und Verschmutzungen geschützt sind.
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