DE402607C - Vorrichtung zum Zusammenpressen von Maschinenteilen - Google Patents
Vorrichtung zum Zusammenpressen von MaschinenteilenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25B—TOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
- B25B31/00—Hand tools for applying fasteners
- B25B31/005—Hand tools for applying fasteners for temporarily connecting sheets before or during assembly operations
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Description
- Vorrichtung zum Zusammenpressen von Maschinenteilen. Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, durch welche Platten oder andere Maschinenteile unter Benutzung von Bolzen, Nieten u. dgl. zusammengepreBt werden können. Es sind derartigeVorrichtungen bekannt, bei denen Platten oder andere Maschinenteile aneinandergepreßt werden, indem ein Schraubstift o. dgl. durch sie gesteckt und dann durch Greifbacken ergriffen und angezogen wird. Es ist auch nicht mehr neu, die Bewegung der Greifbacken durch Kniehebel, die durch Druckluft ahgetrieben werden., hervorzurufen. Ferner ist es auch bekannt, die Greifbacken einander zu nähern, indem eine Hülse auf den Backen verschoben wird, deren eines Ende verjüngt ist.
- Die neue Vorrichtung zeichnet sich von den bekannten dadurch aus, daß die Greifbacken zunächst nach einer Richtung bin verschoben werden, um auf den Bolzen einzugreifen und in Eingriffsstellung gehalten zu werden, und dann mit dem Bolzen nach der entgegengesetzten Richtung gezogen werden, um die Platten zusammenzuklemmen, wobei diese doppelte Bewegung sowohl als auch die Zeitdauer des Eingriffes der Klemmbacken auf den Bolzen durch Einstellung eines einzigen die Druckluft beherrschenden Hahnes geregelt wird.
- Abb. i zeigt einen Schnitt durch eine solche Maschine, und Abb. 2, 3 und 4 sind Schnitte nach 2-2, 3-3 und 4-4 der Abb. i.
- In einem Zylinder i befinden sich zwei Kolben 2 und 3, die nach entgegengesetzten Richtungen arbeiten. Die Kolben 2 und 3 verschieben sich auf den Röhren 4., die nach Abb. 3 an ihrem äußeren Ende mit dem Inneren des Zylinders in Verbindung stehen. Die Röhren werden von Schraubenfedern 5 umschlossen, und diese Federn haben das Bestreben, die Koll.en beständig nach auswärts gegen die Anschläge 6 auf den Röhren 4 zu drängen. Eine Zugstange 7 erstreckt sich gleitbar durch eine Öffnung 8 im Zylinder i im rechten Winkel zurRichtung derKolbenbewegung. ZurFührung dieser Zugstange dient ein Stutzen 9, der außerhalb des Mantels des Zylinders i, vorzugsweise gegenüber der Öffnung 8 liegt und von einem Satz Kniehebel gelenkig getragen wird, wie später beschrieben werden soll. An diesen Stutzen oder Führungsklotz setzt sich ein anderer Zylinder io an. Das äußere Ende dieses Zylinders ist bei i r mit gegenüberliegenden Schlitzen versehen, und innen im Zylinder io befindet sich an dem freien Ende der Zugstange? ein Kopf i2, mit dessen äußerem Umfang eine Hülse 13 verschraubt ist. Die' Wand der Hülse ist nahe dem freien Ende bei 14 etwas dicker gehalten als auf dem übrigen Zylinderteil und ist, wie bei 15 gezeigt, nach innen verjüngt. In diese Hülse ist ein Kolben 16 eingepaßt, so daß er darin gleiten kann. An dem Kolben 16 ist durch eine Schraube oder auf andere Weise ein Zylinderstück 17 in seiner Mitte auf der Unterfläche befestigt. Dieses Zylinderstück dient zur Unterstützung der Greifbacken 18, die in bekannter Weise gelenkig oder wenigstens innerhalb bestimmter Grenzen frei beweglich damit verbunden sind. Die äußeren Enden dieser Backen sind bei i9 abgeschrägt, um mit derAbschrägüngi5 der Hülsei3 zusammenzuwirken, wenn die Backen durch die Verschiebung des Kolbens 16 nach unten bewegt werden. Dadurch wird dann die Greiffläche der Backen 18 gegen einen zu erfassenden Gegenstand fest hingedrängt-.
- Im Inneren des Zylinders x sind zwei Sätze von Kniehebeln 2o angeordnet. Die Gelenkpunkte 21 der Kniehebelsätze sind an die Innenfläche der Kolben2 und 3 durch die kleinen Böcke22angeschlossen. DeruntereVereinigungspunkt der Kniehebelgelenke steht in Verbindung mit dem losen Führungsstutzen 9, und die Kniehebel greifen durch Schlitze in der Wand des Zylinders i hindurch nach außen. Oben sind die Kniehebel an der Zugstange 7 miteinander vereinigt.
- Tragarme erstrecken sich von beiden Enden des Zylinders i nach der gleichen Richtung hin, und der Tragarm 26 enthält die Bohrung 27, die an ihrem unteren Ende in den Zylinder mündet. Das andere Ende dieses Tragarmes unterstützt den Hahn 29 an dem Gehäuse 28. Das Kücken 3o des Hahnes ragt über das Gehäuse hinaus, und das herausragende Ende ist mit einem Handgriff 31 verbunden, der drehbar an den anderen Tragarm angeschlossen ist. Nach Abb. 4 hat das Kücken eine Dreiwegbohrung 32 und kann bei einer bestimmten Einstellung mit der Öffnung 33 in Verbindung gebracht werden, durch welche der Anschluß an den Kanal 27 stattfindet. Die Druckluft oder Druckflüssigkeit kann dem Ventilgehäuse 28 bei 34 zugeführt werden, und bei 35 kann diese Druckluft aus dem Gehäuse bei eiEerbestimmten Einstellung des Hahnes entweichen. Am Umfange des Kückens 3o ist ferner eine Nut 36 angeordnet, die bei einer bestimmten Einstellung des Hahnes eine Verbindung zwischen der Einlaßöffnung 34 und einer anderen Auslaßöffnung 37 herstellt. Ein Schlauch 38 verbindet diese Auslaßöffnung 37 mit einer Bohrung 39 im Inneren der Zugstange 7. Aus Abb. 4 geht hervor, daß die Nut 36 des Kückens so angeordnet ist, daß Luft in die Zugstange 7 eingeschickt werden kann, ehe noch die Hauptbohrung 32 des Kückens Luft in den Zylinder i einströmen läßt.
- Um nun die beiden Platten 40, 41 zeitweise fest in Berührung miteinander zu bringen, wird ein Bolzen oder Schraubstift 42 durch die in Deckung befindlichen Löcher 43 der beiden Platten gesteckt. Dieser Bolzen hat einen Querkana144 zur Aufnahme eines Keilstückes45. Man dreht nun den Hahn 3o durch den Griff 3i, so daß Druckluft zuströmen kann, und zwar wird diese Druckluft erst in die Zugstange 7 durch dieBoärung39 eingeschickt. DieseDruckluft drängt den Kolben 16 in der Hülse i3 nach abwärts, und die beiden Klemmbacken 18 werden infolge der Abschrägung 15 der Hülse gegen die Außenfläche des Schraubstiftes 42 gepreßt. Der Zylinder io ruht dabei natürlich auf der oberen Platte 4o auf. Nun wird der Hahn 30 weiterverdreht, bis die Druckluft in den Kanal 27 einströmen kann. Diese Druckluft, welche auf der einen Seite des Kolbens 3 eintritt, fließt jedoch auch durch die Röhren 4 auf die andere Seite des Zylinders und auf die entsprechende äußere Seite des Gegenkolbens z. Dadurch werden die beiden Kolben gegeneinander hinbewegt, und bei ihrer Bewegung verursachen sie nun eine allmähliche Streckung des Kniehebelgelenkes. Die Zugstange 7 mit der darin verschraubten Hülse 13 und den nunmehr festhaltenden Klemmbacken 18 wird nach oben gezogen, und dadurch wird auch der Schraubstift 42 fest nach oben gezogen, so daß die untere Platte 41 stark gegen die obere Platte 4o angedrückt wird. In dieser Lage treibt man nun den Keil 45 durch den Schlitz in der Schraube, und sowie dieses geschehen ist, kann der Hahn in eine Stellung gedreht werden, in welcher das Druckmittel aus dem Zylinder und aus der Hülse 13 ausströmen kann. Die -Federn 5 schieben nun die beiden Kolben nach Auslösung des Druckes wieder in die in Abb. i gezeigte Lage.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zusammenpressen von Maschinenteilen, dadurch gekennzeichnet, daß Spannbacken (18) durch ein Druckmittel (Druckluft, Druckflüssigkeit) zunächst in Richtung der Maschinenteile (40, 4 verschoben werden, um einen durch diese Teile (40,41) gesteckten Schraubenbolzen (42) zu packen, und dann samt dem von ihnen erfaßten Schraubenbolzen (42) in entgegengesetzter Richtung bewegt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbacken (18) an einem Kolben (16) schwingbar befestigt sind, der durch Druckluft innerhalb einer Hülse (13) verschiebbar ist, deren verjüngte Erden die Enden der Backen (r8) in bekannter Weise nach innen drücken.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (13) an eine hohle Zugstange (7) angeschlossen ist, durch welche Druckluft zugeführt wird, um den Backenkolben (16) zu verschieben, während die Verschiebung der Stange (7) durch ein Kniegelenk (2o) erfolgt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Streckung der Kniehebel (2o) dadurch erreicht wird, daß Druckluft an einem Ende in einen Zylinder (i) eingeführt wird, in dem zwei Kolben (2 und 3) spielen und die Druckluft unmittelbar auf den einen Kolben (3) wirkt und zurEinwirkung auf den anderenKolben(2) unter Vermittlung von Röhren (4) gebracht wird, auf welchen sich die beiden Kolben (2 und 3) verschieben.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (16) zum Andrücken der Klemmbacken (18) an den Schraubenbolzen (42) und die Kolben (2. 3) zum Anziehen des Schraubenbolzens nach seiner Erfassung durch die Backen (18) durch einen einzigen Hahn (30) gesteuert werden, der an die Druckluftquelle angeschlos3en ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle für den Durchlaß der Druckluft am Hahn (3o) derartig verlegt sind, daß bei einer Drehung des Hahnes in Gebrauchsstellung die Druckluft zuerst durch die Zugstange (7) fließt, um auf den Kolben (16) einzuwirken und die Klemmbacken (18) in Eingriffsstellung zu bringen und dann die Druckluft in den Zylinder (i) eingeführt wird, um die Verschiebung der Zugstange (7) zu besorgen und gleichzeitig in die Hülse (13) geleitet wird, um die Backen (i8) in Eingriff auf dem Bolzen (42) zu halten.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugtange (7) innerhalb eines Stutzens (g) geführt ist, an dem ein anderer Zylinder (io) befestigt ist, der sich auf den oberen (4o) der zusammenzupressendenMaschinenteile (4o,41) al-stützt. B. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hahn (30) zum Regeln der Zufuhr der Druckluft von Armen (26) getragen wird, die drehbar mit dem Zylinder (i) verbunden sind, und ein Handgriff (31) zwischen diesen Armen mit dem Hahnkücken vereinigt ist. g. Vorrichtung nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm (26) zur Unterstützung des Hahnes (3o) eine Bohrung (27) enthält, durch welche die Druckluft in das Innere des Zylinders nahe dem einen Ende desselben eingeleitet werden kann. io. Vorrichtung nach Anspruch i und 7, dadurchgekennzeicbnet, daßderZylinder(io), welcher an die Führung der Zugstange angeschlossen ist und sich gegen den oberen der zusammenzupressenden Teile abstützt, an seinem unteren Ende einen Schlitz (ii) hat. durch den ein Keil (45) in einen Schlitz des Schraubenbolzens (42) getrieben werden kann, um nach der Auslösung des Druckmittels die Maschinenteile in ihrer Befestigungsstellung zu sichern.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA38437D DE402607C (de) | 1922-09-14 | 1922-09-14 | Vorrichtung zum Zusammenpressen von Maschinenteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
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| DE402607C true DE402607C (de) | 1924-09-18 |
Family
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Family Applications (1)
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| DEA38437D Expired DE402607C (de) | 1922-09-14 | 1922-09-14 | Vorrichtung zum Zusammenpressen von Maschinenteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE402607C (de) |
-
1922
- 1922-09-14 DE DEA38437D patent/DE402607C/de not_active Expired
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