DEP0027501DA - Reibradgetriebe - Google Patents

Reibradgetriebe

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DEP0027501DA
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DE
Germany
Prior art keywords
friction
friction gear
contact pressure
gear according
end plates
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English (en)
Inventor
Erich Bremervörde Hesse
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Description

Reibradgetriebe haben Zahnradgetrieben gegenüber den Vorteil, dass sie gleichmäßig abrollen, ihr Übersetzungsverhältnis also wie diese beim Zahnwechsel nicht ändern. Sie wirken deshalb nicht als Schwingungserreger und laufen daher fast geräuschlos. Ihre Herstellung ist auch einfacher, wie die der Zahradgetriebe. Dem steht bisher der Nachteil gegenüber, dass ein einzelnes Reibrad nur begrenzte Drehmomente übertragen kann, da der Anpressungsdruck nicht über die Druckfestigkeit des Materials hinaus gesteigert werden kann, und wegen des unvermeidlichen Kantens kann auch die Breite des einzelnen Reibrades nicht beliebig vergrößert werden.
Mit vorstehender Erfindung wird ein Reibradgetriebe geboten, das diese Mängel nicht aufweist und mit den große Drehmomente übertragen werden können, wie es insbesondere für Windmotoren oder Wasserräder bzw. Turbinen und für langsam laufende Schiffsschrauben, Kranantriebe oder ähnliche Zwecke erforderlich ist.
Die Übertragung der hier auftretenden großen Drehmomente wird durch weitgehende Unterteilung derselben auf eine entsprechende Anzahl schmaler Reibringe bei Entlastung der Achsen vom Anpressungsdruck erreicht. Zwischen der Innenbahn des großen Radkranzes und der Außenbahn des kleinen Radkranzes rollen die auf zentrisch gelagerten Trommeln geführten und dem Anpressungsdruck entsprechend zusammengedrückten
Reibringen ab und übertragen dabei durch ihre Forderung das Drehmoment unter Entlastung der Lager vom Reibungsdruck. Da die Unterteilung in schmale Reibringe ein Kanten unwirksam macht, ist die Länge des Reibgetriebes nicht begrenzt, so dass auch größte Drehmomente bei kleinstem Durchmesser übertragen werden können.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch dargestellt.
Abb. 1 zeigt das Reibradgetriebe in Seitenansicht,
Abb. 2 ist ein senkrechter Schnitt der Abb. 1.
Zwischen der Innenbahn a des Radkranzes 1 und der Außenbahn b des Rades 2 laufen die Reibringe 3, geführt von den Trommeln 4 mit den Endscheiben 5 mit so viel Spiel, dass der Anpressungsdruck nicht auf die Trommeln übertragen wird, die nur der Führung der Reibringe dienen. Die Trommeln 4 mit den Endscheiben 5 drehen sich frei um die Achsen 6, die zwischen den Tragscheiben 7 und 6 gelagert und fest gespannt sind. Die Tragscheibe 7 sitzt an Trägern 9, welche die Verbindung mit dem das ganze Getriebe tragende Gerüst in an sich bekannter Weise herstellen. Die Endscheiben 5 führen gleichzeitig den großen Radkranz 1 und den kleinen Radkranz 2. Der kleine Radkranz 2 ist über seine Speichen und Nabe mit der Welle 10 fest verbunden, die in den, in den Endscheiben 7 und 8 sitzenden Lagern 11 und 12 gelagert ist.
Der große Radkranz 1 kann radial auf den Umfang verteilte Achsen 13 tragen, auf denen bei der Verwendung des Getriebes für Wind- oder Wassermotoren bzw. für Schiffsschrauben, die Flügel bzw. Schaufeln oder Propeller angebracht sind. Soll das Getriebe als Zwischengetriebe Verwendung finden, dann erfolgt die Kraftübertragung über die, am großen Radkranz 1 befestigten Scheibe 14 auf die Felle 15. Das Getriebe ist sowohl für Übersetzung als auch Untersetzung verwendbar.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass gegenüber dem Darstellungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Nassverhältnissen der einzelnen Teile des Reibrandgetriebes nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen werden können, ohne den Rahmen der Erfindung überschreiten zu müssen.

Claims (4)

1. Reibradgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertragung großer Drehmomente diese gleichmäßig auf eine Anzahl Reibringe übertragen werden.
2. Reibradgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das Drehmoment übertragenden Reibringe bzw. Reibungsgruppen zwischen dem großen Radkranz und dem kleinen Radkranz zentrisch unter Spannung so angeordnet sind, dass sie durch ihr Zusammendrücken den erforderlichen Anpressungsdruck erzeugen.
3. Reibradgetriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibringe auf Trommeln mit Endscheiben mit so viel Spiel geführt sind, dass der Anpressungsdruck nicht auf die Lager übertragen wird.
4. Reibradgetriebe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerung der Trommel und Endscheiben gleichzeitig die Lagerung des gesamten Getriebes bildet und dass bei Wind- und Wassermotoren bzw. Schiffsschrauben der große Radkranz gleichzeitig die entsprechenden Flügel bzw. Schrauben aufnimmt.

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