DEP0027025DA - Verfahren zur Abdichtung von Druckbehältern - Google Patents

Verfahren zur Abdichtung von Druckbehältern

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DEP0027025DA
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DE
Germany
Prior art keywords
pressure vessels
sealing pressure
sealing
parts
plasticizers
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Günter Dr. Hoffmann
Original Assignee
Dr. Kurt Herberts & Co. vormals Otto Louis Herberts, Wuppertal-Barmen
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Description

Behälter, die wahlweise mit Luft, inerten Gasen oder durch Flüssigkeiten gefüllt werden sollen und ausserdem auf Druckfestigkeit geprüft werden müssen, wurden bisher beispielsweise in der Schalenbauweise aus einzelnen Teilen konstruiert und diese Einzelteile durch Dichtnietung oder Dichtverschraubung abgedichtet. Es war dabei üblich, Gummidichtbinden oder imprägnierte Dichtungsbänder zwischen den miteinander zu verbindenden Teilen zu verwenden. Dieses brachte einen recht erheblichen Nachteil vor allen Dingen an Ecken und Bogenstücken, da eine Faltenbildung leicht zu undichten Stellen führen kann und ausserdem vor allen Dingen beim Nieten des herausquetschende Dichtungsmaterial zum Verschmieren der Niethämmer führte. Noch mehr Schwierigkeiten stellten sich beim Widerstandsschweissen heraus, da hier ja praktisch Dichtbinden überhaupt nicht eingesetzt werden konnten.
Es wurde nun gefunden, dass eine Abbindung auf einfachste Weise dadurch zu erreichen ist, dass nach der mechanischen Verbindung der Einzelteile die Niet- oder Schweißstellen mit einem Dichtungsmittel überstrichen werden, welches aus einem Polymerisat eines gegebenenfalls substituierten Äthylens besteht. Vorzugsweise handelt es sich um Verbindungen der allgemeinen Formel CH(sub)2 = C. Geeignet sind beispielsweise Polyvinylester,Polyacrylsäureester, Polyacrylsäuremischester, Methylacrylsäureester und andere ähnliche Polymerisate. Mit Vorteil verwendet man ausserdem noch Pigmente mit möglichst grosser Oberfläche, wie sie beispielsweise im Aluminiumpulver, Graphit oder Talkum bezw. in einer Kombination dieser vorliegen. Um die Forderung nach einer möglichst hohen Kälteelastizität zu erfüllen, ist die Verwendung von Weichmachern vorgesehen, die bei tiefen Temperaturen nicht erstarren. Geeignete sind z.B. Ester aus mehrwertigen Alkoholen, z.B. 1,3-Butylenglykol, Triäthylenglykol, Hexantriol und synth. Fettsäuren mit etwa 5-11 Kohlenstoffatomen.
Die Dichtungsmassen bestehend aus den erwähnten Polymerisaten werden mit den genannten Pigmenten und den Weichmachern in einem Kneter innigst verknetet, mittels Lösungsmittel auf Streichkonsistenz gebracht und dann durch Streich- und Pinselauftrag die abzudichtenden Stelle mehrmals überstrichen.
Beispiel
36 Teile Polyacrylsäuremethylester werden in
24 Teilen Xylol gelöst, dazu werden
10 Teile eines geeigneten Weichmachers und
30 Teile Pigment gegeben. Das Pigment besteht im wesentlichen aus Talkum und Kaolin, mit etwa 10-20% des Bindemittelgewichtes an Ultramarinblau und Aluminiumbronze versetzt. Die Masse ist lufttrocknend, der Farbton silbergrau.

Claims (2)

1. Verfahren zur Abdichtung von Druckbehältern, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenflächen an den Abdichtstellen mit einer aus einem Polymerisat eines Äthylenderivates bestehenden Masse filmartig überzogen werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der verwendeten Abdichtungsmasse noch Pigmente mit möglichst grosser Oberfläche und gegebenenfalls kälteelastische Weichmacher zugesetzt werden.

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