DEP0026994DA - Vorrichtung zum Auswählen von Schaltlitzen für das Durchziehen von Fäden - Google Patents
Vorrichtung zum Auswählen von Schaltlitzen für das Durchziehen von FädenInfo
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Description
frei. Mpi-fag. C.
UEWUiIiBr-W
P®i®aianwä
Ffankfcut a«
Ffankfcut a«
Kopenhagen,(Dänemark,)j Tagensvej 86.
Vorrichtung zum Auswählen von Schaftlitzen für das Durchziehen von Fäden.
Beim Weben von Zeugstoffen werden die Kettenfäden des Stoffes vor dem Webvorgang durch die sog. Litzen des
Webstuhls geführt, die in Rahmen, sog« Schäften, angebracht sind, von denen ein Webstuhl eine grössere Anzahl haben
kann, beispielsweise dreissig und mehr Schäfte. Durch Heben und Senken der Schäfte werden die Fäden, die durch die
Litzen der betreffenden Schäfte gehen, gehoben oder gesenkt. Dadurch bilden sich öffnungen in der Fadenschicht,
durch welche öffnungen der Webschützen mit dem Schußfaden während des Yfebv or ganges geführt w^rdw*.
Das Durchziehen der Fäden durch die Litzen erfolgte bisher in der Weise, dass eine Person einen Faden von der
am Kettenbaum aufgewickelten Fadenschicht entnimmt und diesen Faden an die Litze heranreicht, wonach eine zweite
Person mittels eines Hakens den Faden durch das Auge der Litze zieht.
Bs ist vorher gemäß dem Webmustsr in einer Zeichnung, der sog. Patrone, angegeben, in welcher Reihenfolge oder
Ordnung die Fäden durch die Litzen gezogen werden sollen» Die die Litzen auswählende Person muß daher bei jeder Auswahl
eines Fadens und einer Litze die Zeichnung betrachten und an den Schäften bis zur richtigen Litze vorwärtszählen.
Bei einfachen Mustern lässt sich die Reihenfolge unter Umständen auswendig erlernen, was aber nicht möglich ist*
wenn die Reihenfolge komplizierter ist und vielleicht periodische Variationen hat. In solohen Fällen muß man langsam
vorgehen und die Zeichnung jedesmal studieren. Wenn ein Faden durch eine falsche Litze gezogen wird, müssen die
durch die nachfolgenden Litzen gezogenen Fäden neu gezogen werden. Dadurch entsteht ein Zeitverlust.
Zum sicheren und schnelleren Auswählen der Schäfte oder Litzen wurde früher vorgeschlagen, ein mechanisches
und automatisches Verfahren zum Markieren des Schaftes zu verwenden, durch dessen Litze jeweils ein Faden gezogen
werden soll, welches Verfahren darin besteht, dass der betreffende Schaft ein Stück nach oben im Verhältnis zu
den übrigen Schäften gehoben wird. Dieses Heben wird von Hand mittels einer Jaquardvorrichtung ausgeführt, an der
die sämtlichen Schäfte des Webstuhls aufgehängt sind. Ein solches Heben der Schäfte ist aber sehr unpraktisch,
weil hierfür nicht nur viel Kraft erforderlich ist, die sehr ermüdend wirkt, d-a die Bewegung Tausende von Malen
wiederholt werden muss, sondern ausserdem entsteht infolge der ständigen Auf- und Niederbewegung der Schäfte
und der Litzen ein Flimmern vor dem Auge des Betrachters, das sehr störend und ermüdend wirkt und eine sehr grospe
Unsicherheit in bezug auf die Auswahl des Schaftes oder der litze bewirkt. Auch werden durch diese ständige auf- und
niedergehende Bewegung die schon durch die Augen der Litzen gezogenen Fäden in Unordnung geraten.
Zum Verbessern dieses Verfahrens wurde schon früher vorgeschlagen^ dass zum Markieren statt des Hebens der
Schäfte, leichte Fäden9 Schnüre, Bänder oder Stöcke angewandt werden, welche den Schäften entlang quer zu den
litzen angebracht sind, und welohe bei dem betreffenden Schaft zum Markieren desselben gehoben oder gesenkt werden.
Dieses Heben oder Senken erfolgt auch durch eine Jacquardvorrichtung, an der die erwähnten Fäden, Schnüre 9
Bänder oder Stücke aufgehängt sind.
Hierduroh erzielt man, dass die Hebearbeit reduziert und daher weniger ermüdend wird».Jedoch muss fortwährend
eine Jacquardvorrichtung angewandt werden, und es erfolgt fortwährend eine auf- und niedergehende Bewegung der Markierungsorgane,
welche Bewegung ein Flimmern im Auge de<3 Betrachters ergibt und daher störend und ermüdend wirkt,,
Ausserdem werden die entlang der Schäfte quer zu den Litzen angebrachten Markierungsorgane ein Netzwerk über den Augen
der litzen bilden, das im hohen Grad die Übersicht über die litzen und die Auswahl der richtigen Litze erschwert.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Auswahl von Schaftlitzen für das Durchziehen von Fäden,
mittels welcher Vorrichtung jeweils die Schäfte geme.ss dem Webmuster markiert werden, und die Erfindung besteht darin,
dass Markierungsorgane vorgesehen sind, die in vom Web-
muster bestimmter Reihenfolg© jeweils n&oh ©iner manuellfn Einleitungsbewegung automatisch mittels elektrischer Schaltmittel
denjenigen Schaft markieren, der die jeweils auezuwählende Litze enthält» Es kann auch eine solche Markierung
an der Fadenschar, welcher der "betreffende Faden entnommen werden soll, stattfinden.
Durch die erfindungsgemässe Vorrichtung kann man ein Mindestmaße von manueller Arbeit erzielen und es wird eine
auf- und niedergehende Bewegung der Schäfte oder Litzen vermieden, weshalb die Schäfte und Litzen ein vollkommen
ruhiges Bild darbieten, das auf den Betrachter weder störend noch ermüdend wirkt» Die genannten Markierungsorgane können
an den Schäften angebracht und klein sein.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, wo
Fig. 1 schematisch in perspektivischer Abbildung,teilweise im Schnitt, eine Ausführungsform einer erfindungen
gemässen Vorrichtung zeigt, bei welcher schwenkbare Arme als Markierungsorgane angewandt werden«
Fig. 2 zeigt eine andere Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung, und zwar sind hier Leuchtorgane
als Markierungsorgane vorgesehen.
Bei den in der Zeichnung dargestellten Vorrichtungen sind nur vier Schäfte vorhanden, die aus Rahmen mit Litzen
bestehen. Auf der Zeichnung ist nur ein Teil der unteren Rahmenstücke 1 der Rahmen gezeigt. Die vorderen Rahmenstücke
sind deutlichkeitshalber weggelassen«
Die Litzen 2 der Schäfte, deren oberer Teil auf der Zeichnung weggelassen ist, sind auf Stangen 3 verschiebbar
angebracht, welche in fester Verbindung mit den nicht gezeichneten Seitenstüoken der Rahmen sind. Auf der Zeich-
nung ist· nur ein StHcJt d@* sasrfcejf-e» Staj&gen 3 gezeigt. Die litzen 2 haben in der Mitte Augen 4«
Die Fadenscharen 5 und 6 sind auf Bäumen I9 8 aufgewickelt. Bei den dargestellten Ausführungeformen der Vorrichtung
werden die Fäden zwei Tadenscharen entnommenι sie könnten aber auoh nur einer einzelnen Fadenschar oder
mehr als zwei Fadenscharen entnommen werden..
Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform der Vorrichtung bestehen die Markierungsorgane aus Armen 9»
welche auf einer Welle 1§ schwenkbar angebracht sind, so dass sie in untätiger lage eine liegende Stellung einnehmen,
während sie zwecks Markierung eines Schaftes ig. eine stehende Stellung emporgeschwenkt werden können, und zwar
vor die Rahmen 1 mit den litzen 2. Die Markierungaorgane 9 könnten auch hier hinter den Schäften angebracht sein, oder
es könnten sowohl vor als auch hinter den Rahmen 1 Markierungsorgane vorgesehen sein, um daduroh auf eine besonders
deutliche Weise den betreffenden Schaft zu markieren. Die Organe werden in diesem Falle paarweise bewegt. Das
vorderste Markierungsorgan ist strichpunktiert in untätiger Lage dargestellt, während die übrigen Markierungsorgane
der Schäfte strichpunktiert in der Markierungslage gezeigt sind. Ausserdem ist auf der Welle 10 ein Markierungsorgaii
in Gestalt eines schwenkbaren Arms 11 zum Markieren der Fadenschar 5 angebracht.. Der Arm 11 ist mit voll aiisgezogenen
linien in der Markierungslage und strichpunktiert in untätiger lage dargestellt. Ein entsprechendes Markierungj~
organ kann der Fadenschar 6 zugeordnet sein.
Di« Markierajigsorgane 9 uM 11 w«rd®n mittelst Nookenscheiben 12 beaw. 13 betätigt, welche auf einer Welle 14
fest angebracht sind, welche Welle intermittierend mittels eines auf ihr fest angebrachten Sperrklinkenrads 15 und
einer mit diesem zusammenwirkenden gesteuerten Sperrklinke 16 gedreht wird, die ihrerseits mittels eines Elektromagnets
bewegt wird, der durch einen Kontakt mit Strom gespeist wird, der mit Hilfe eines Trittbrettes 17 von der
die Vorrichtung bedienenden Person betätigt wird. Die Hockenscheiben 12 und 13 haben Nocken 18, 19» die mit Nocken 20,
21 an den Armen 9 und 11 zusammenwirken, und die Nocken 18,19 sind an den Nockenscheiben 12, 13 derart angebracht, dass
die Arme 9, 11 während der Drehung der Welle 14 in der durch das Webmuster bestimmten Reihenfolge in die Markierungslage
geschwenkt werden»
Die Bedienung der Vorrichtung erfolgt in der Weise, dass die bedienende Person auf das Fussbrett 17 tritt, wodurch
ein Schaft markiert wird, worauf sie einen hierfür eingerichteten Haken durch das entsprechende Litzenauge 4
/He*.
des markierteren Schaftes führt, wonach eine zweite Person einen Faden der einen Fadenschar entnimmt, z.B. dor Fadenschar 5j welche auch markiert sein kann, und diesen Faien in den Haken legt, wonach die erste Person den Faden daruh das Auge 4 führt.
des markierteren Schaftes führt, wonach eine zweite Person einen Faden der einen Fadenschar entnimmt, z.B. dor Fadenschar 5j welche auch markiert sein kann, und diesen Faien in den Haken legt, wonach die erste Person den Faden daruh das Auge 4 führt.
Die Welle 10 mit den Markie rungs srganen 9 und 11 unrl die Welle 14 mit den Nockenscheiben 12, 13 lassen sich in
nicht gezeichneter Weise cLuer zu den Fadenscharen verseiixe-
ben, so dass die Markierung©©rgaxte sieh stets in dtr Nähe derjenigen litzen befinden8 durch de^en Augen die Fäden gesogen
werden sollen.
Bei der Ausführungsform der Vorrichtung nach Pig.2 sind die Markierungsorgane Leuchtorgane. Die Lichtquellen
22 sind unter den Rahmen 1 angebracht und in Haltern 23 eingekapselt ι welche Verlängerungen 24 aus einem durchsichtigen
Materials z«, B. Glas oder Zelluloidt haben. Me Verlängerungen 24 sind je vor den Rahmen 1 angebracht bezw.
zwischen die Schäfte emporgeführt und reichen bis an die Litzen 2 heran. Das Licht der Lichtquellen geht durch die
massiven Verlängerungen 24 nach oben und wird von oberen Flächen 24' reflektiert. Zur Erreichung einer kräftigen Markierung
kann das Licht farbig sein«·
Statt durch Reflexlicht lassen sich die Schäfte auch mit direktem oder indirektem Licht markieren. Zur Erzeugung
von direktem Licht können die Lichtquellen z»B. unmittelbar an den Schäften angebracht sein, und zur Erzeugung von
indirektem Licht kann von den Lichtquellen Licht z» B.durch je ein hohles Organ mit einem Spalt gegen die unteren
Schaftrahmen 1 geworfen werden* Auoh können die Lichtquellen bezw. die Verlängerungen 24 - statt vor - hinter den
Schäften oder sowohl yor wie hinter denselben vorgesehen sein. Im letzteren Falle müssen die Lichter paarweise gezündet
werden. Den Fadenscharen 5 und 6 sind auch bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 Markierungsorgane in Form
von Lichtquellen 25, 26 zugeordnet. Auch hier lässt sich statt direkte^ indirektes Licht oder Reflexlicht in gleicher
Weise wie bei den Schäften verwenden.
Die Lichtquellen 22 ? deren Salter 23 ua€ die Verlängerungen 24 lassen sich mit der Hand entlang den Schäften
quer zu den Fadenscharen verschieben,, so dass die Markierungsliohter sioh immer in der Nähe derjenigen litzen "befinden,
durch deren Augen Fäden gezogen werden sollen»
Die Lichtquellen 22 lassen sich mittelst einer Kontaktwalze 27 mit Kontaktstellen 28 steuern, welche Walze intermittierend
mittelst eines auf der Walze fest angebrachten Sperrklinkenrads/und einer damit zusammenwirkenden Sperrklinke
30 gedreht wird; die Betätigung der Klinke erfolgt duroh einen Elektromagnet 34, der durch einen manuell zu
betätigenden Kontakt mit Strom gespeist wird, welcher Kontakt mit einem Fussbrett 17 ähnlich wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 verbunden sein kann»
Die Kontaktstellen 28 sind auf der Walze 27 so placiert, dass die Markjerungsliohter bei der Drehung
der Walze in der durch aas Webmuster bestimmten Reihenfolge gezündet werden»
Statt die Kontaktstellen 28 auf der Walze 27 mit Hilfe eines durchlöcherten Ueberzuges aus elektrisch isolierendem
Material zu bilden, können sie beispielsweise dadurch hergestellt worden, dass .über die Walze aus einem elektrisch
leitenden Material ein auswechselbares endloses Band av.s elektrisch isolierendem Material gelegt ist, dau entsprechende
Durchlöcherungen hat, wodurch die Kontaktfinger in elektrisch leitenden Kontakt mit der Kontaktwalze in
einer im voraus bestimmten Reihenfolge kommen können.
Die Markierungslichter werden mit Strom von einer Stromquell© gespeist.» und die Verteilung des Stroms er-
( *J D U
folgt durch ein Leitungsnetz 33»
Statt die Steuerung der Markierungslichter dursh Betätigen eines Trittbrettes (17) einzuleiten, erfolgt dies
nach Fig. 2 dure-h Betätigen eines elektrischen Kontaktes woduroh der Magnet 34 jeweils Strom bekommt»
Zu diesem Zwecke ist der Haken 35> mitteist dessen die Eä&en durch die Litzenaugen gezogen werden, an einer
Stange 3β aufgehängt, welche teleskopartig ausgezogen werden kann und sich um einen Zapfen 37 schwingen lässt. Die
Stange 36 hat einen Kontaktarm 38, der bei der Schwingung mit einem Kontaktarm 39 Kontakt schliesst, der durch das
Leitungsnetz 33 mit dem Magnet 34 und der Stromquelle 32 verbunden ist.
Anstatt die Kontaktarme 38» 39 vorzusehen, kann der Haken 35 mit dem Leitungsnetz 33 elektrisch verbunden sein
und hinter den Litzen 2 können dann Kontaktschienen angebracht sein* von denen jeweils eine zum Anzeigen des nächsten
Schafts mit dem Haken Kontakt schliesst, jedesmal wenn derselbe durch ein Litzenauge geführt wird, woduroh der
Magnet 34 Strom bekommt.
Der Kontaktarm 38 braucht mit dem Haken 35 nicht in Verbindung zu sein, sondern kann unabhängig von diesem so
angebracht sein, dass die Bedienungsmannschaft den Kontakt entweder mit dem Haken oder direkt mit der Hand vor jeder
Einziehung eines Fadens durch ein Litzenauge schliesscn und unterbrechen kann.
In Verbindung mit der Sperrklinke 30 bezw. dem Kein des Magnets 34 können Organe angebracht sein» weiche den
Strom zur Kontaktwalze während deren Drehung ausschalten.
f^759C!
Nach Pig«. 2 ist in Verbindung mit der Sperrklinke 30 bezw. dem Kern des Magnets 34 ein Hebeorgan 40 vorgesehen, das
die Kontaktfinger 31 von der Kontaktwalze bei der Drehung derselben abhebt.
Claims (20)
- Patentansprüche s1, Vorrichtung zum Auswählen von Schaf,tlitzen für das Durchziehen von Fäden, mittels welcher jeweils die Schäfte gemäss dem V/ebmuster markiert werden» gekennzeichnet durch Markierungsorgane, die in vom Webmuster bestimmter Reihenfolge jeweils nach einer manuellen Einleitungsbewegung automatisch mittels elektrischer Schaltmittel denjenigen Schaft markieren, der die jeweils auszuwählende litze enthält.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch Markierungsorgane zum Markieren der Fadenschar, von der jeweils der Faden entnommen werden soll, vorhanden sind.
- 3.Vorrichtung nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet> dass die Markierungsorgane aus schwenkbaren Organen bestehen, die mit einer ViTeIIe mit ITockenscheiben zusammenwirken, welche Welle jeweils nach einer manuellen Einleitungsbewegung unter der Einwirkung eines Elektromagnets um einen bestimmten Winkel gedreht wird, wodurch mindestens eines der schwenkbaren Organe in die Markierungelage schwingt.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ^arkierungsorgane Leuchtorgane sind, welche gezündet und gelöscht werden können.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnete dass die Sohäfte durch direktes Licht markiert werden*
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , dass die Schäfte durch indirektes Licht markiert werden«
- 7. Vorrichtung nach Anspruoh 4» dadurch gekennzeichnet» dass die Schäfte durch Reflexlicht markiert werden·
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 4? dadurch gekennzeichnet9 dass die Markierungslichter farbig sind.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 4» dadurch gekenn«· zeiohnet, dass die Lichtquellen der Leuchtorgane in einer Entfernung von den Schäften angebracht sind, wobei Mittel vorgesehen sind, um den Lichtschein an die Schäfte heranzuführen.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen der Leuchtorgane unter den Schäften angebracht und in Haltern eingekapselt sind, welche Verlängerungen haben, die über den Lichtquellen einen Spalt bilden und zwischen die Schäfte emporgeführt sind.
- 11. Vorrichtung na.ch Anspruch 1, 4 und 9» dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquellen der Leuohtorgane unter den Schäften angebracht und in Haltern eingekapselt sind, welche Verlängerungen haben, die aus einem durchsichtigen Stoff gemacht und zwischen die Schäfte emporgeführt sind,
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass für das Zünden und Löschen der Leuchtorgane eine Kontaktwalze mit Kontaktstellen vorgesehen ig-c, welche Walze jeweils nach einer manuellen Einlei tungsbewe·· gung durch einen Elektromagneten um einen bestimmten Win-kel gedreht wird«
- 13, Vorrichtung nach Anspruch 1> 4 »9 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktwalze aus einem elektrisch leitenden Material besteht, worüber ein auswechselbares endloses Band aus elektrisch isolierendem Material gelegt ist, welches Durchlöcherungen hat, wodurch Kontaktfinger mit der Walze in einer im voraus bestimmten Reihenfolge in elektrisch leitenden Kontakt kommen können»
- 14· Vorrichtung nach Anspruch lf 4» 9» 12 und 13> dadurch gekennzeichnet, dass zum Drehen der Kontaktwalie eine magnetbewegte Sperrklinkenvorrichtung νorgeseheη ist, und dass für die manuelle Einleitungsbewegung ein Kontakt vorhanden ist, der so mit einem Haken für das Einziehen der Fäden durch die Litzen verbunden ist, dass der Magnet jedesmal unter Strom gesetzt wird, wenn der Haken durch das Auge einer Litze geführt wird«
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4» 9, 12 und 13» dadurch gekennzeichnet, dass für die manuelle Einleitungsbewegung ein Kontakt vorhanden ist, der von der Bedienungsmannschaft tvor jedem Einziehen eines Fadens durch ein Litzenauge zu betätigen ist*
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 1v 4» 9» 12 und 13, gekennzeichnet durch Organe, die den Strom zur Kontaktwalze während deren Drehung ausschalten*
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 1, 4, 9, 12 und 13, g3~ kennzeichnet durch Organe, welche» derart mit einer Sperr· klinkenvorrichtung der Kontaktwalze zusammenwirken, ap.es die Kon-taktfinger von der Kontaktwalze bei deren Drehung abgehoben werden»
- 18» Vorrichtung naoh AnspruBh flf dadurch gekeaaz-eieh.« net* dass die Markierungsorgane den Schäften entlang verschiebbar sind, so dass sie fortwährend in der Nähe der auszuwählenden Litze gehalten werden können,
- 19. Vorrichtung naoh Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet » dass zum Drehen der Welle ait den Nookensoheiben eine magnetbewegte Sperrklinkenvorrichtung vorgesehen ist* und dass für die manuelle Einleitungsbewegung ein Wippbrett in Verbindung mit einem elektrischen Kontakt vorhanden ist, der bei der Bewegung des Wippbrettes den Strom zum Magneten ein- bezw. ausschaltet.
- 20. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet „ dass die Markierungsorgane sowohl vor wie hinter den Schäften vorgesehen sind«Der Patentanwalt:
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