DEP0026111DA - Weitstrahlregner mit Drehantrieb. - Google Patents

Weitstrahlregner mit Drehantrieb.

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DEP0026111DA
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DE
Germany
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sprinkler
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Heinrich Perrot
Original Assignee
Perrot, Heinrich, Althengstett, Württ
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen neuartigen Weitstrahlregner.
Bei diesen Regnern kommt es darauf an, zur Erzielung einer großen Wurfweite eine hydraulisch gute Strahlwirkung zu erzielen. Hierzu ist ein solcher Aufbau des Strahlrohrs und eine derartige Ausbildung der Düse notwendig, daß der Strahl etwa 1,5 bis 2 m nach Verlassen der Düse geschlossen gehalten und aus Fäden gleicher Strömungsgeschwindigkeit wirbelfrei aufgebaut ist. Nur so kann man auf größte Wurfweite kommen. Gerade bei solchen Regnern hat man aber die denkbar unglücklichste Verteilung des Wassers. Die gebündelte Energie des geschlossenen Strahls bedeutet eine Konzentration der Wassermenge in der Nähe der Periferie der beregneten Kreisfläche.
Erfindungsgemäß kommt es nunmehr darauf an, ohne Beeinträchtigung der großen Wurfweite eine gleichmäßige Verteilung der verregneten Wassermenge über die ganze Fläche zu erzielen. Es ist auf überraschend einfache Weise gelungen, diese Aufgabe, die in Anbetracht des notwendigen Auftretens der bei den bisherigen Regnern gehabten Übelstände als unlösbar schien, zu lösen. Der Erfindungsgedanke ist darin zu erblicken, daß ein Verteiler vorgesehen ist, der in gegenüber der Umlaufzeit des Regners kleinen Perioden den Strahl anritzt und dessen Antriebskraft vom Drehantrieb des Regners selbst abgeleitet ist.
Notwendig ist also hierbei, daß der Verteiler, der seiner Wirkungsweise nach wie eine Messerklinge ausgebildet ist, während der Umlaufzeit des Regners nur kurzzeitig in den Strahl eintaucht. Dies kann auf die verschiedenste Weise bewirkt werden, am einfachsten dadurch, daß man auf den Regneruntersatz einen Nockenring aufsetzt, mit dessen verschiedenen Zähnen ein Stift zusammenarbeitet, dessen Bewegung über eine dem Strahlrohr entlang geführte Welle auf den Verteiler übertragen wird. Sorgt man noch dafür, daß man mittels einer Stellschraube den Verteiler in verschiedener Stellung auf die Welle aufsetzen kann, so kann man damit die Eingriffstiefe des Verteilers in den Strahl willkürlich und leicht während des Betriebs einstellen. Ein derartiger Anbau des Verteilers ist mit einer einzigen Hand bedienbar.
Einen besonders einfachen konstruktiven Aufbau erhält man, wenn man auf der Antriebswelle des Verteilers eine Schraubenfeder aufsetzt, die den Stift nach Ablauf einer Zahnfläche an die nächste zum Anliegen bringt.
Die Erfindung wird nunmehr anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert:
Fig. 1 zeigt eine Gesamtansicht des erfindungsgemäßen Weitstrahlregners mit dem angebauten Verteiler.
Fig. 2 ist die Draufsicht auf das Kopfende des Regners.
Fig. 3 veranschaulicht anhand eines Diagramms die Wirkung der gleichmäßigen Verteilung der Niederschlagsmenge.
In Fig. 1 ist im einzelnen der Regneruntersatz mit 1 angedeutet, auf dem der Nockenring 2 aufgesetzt ist. Ferner ist 3 der Stift, der bei der Drehbewegung des Regners, der im einzelnen aus dem Regneraufsatz 4, dem Strahlrohr 5 und der Düsenmutter 6 besteht, an der Schrägfläche eines Zahnes hinaufgleitet, was die Drehung des Schwenkhebels 7 und damit auch der dem Strahlrohr 5 parallel geführten Welle 8 zur Folge hat. Aus Fig. 1 ist weiter ersichtlich, wie auf das Ende der Welle 8, zu deren Führung noch ein Lagerbock 9 vorgesehen ist, mittels der Stellschraube 10 der wie eine Messerklinke ausgebildete Verteiler 11 aufgesetzt werden kann. Die auf die Welle 8 aufgesteckte Schraubenfeder 12 sorgt dafür, daß der Stift 3 nach Abgleiten an der Spitze des Zahnes auf die Gleitfläche des nächsten Zahnes an seiner Basis zu liegen kommt.
Aus Fig. 2 ist zu ersehen, wie man mit Hilfe der Stellschraube 10 den Verteiler nach Bedarf so einstellen kann, daß er verschieden tief in den Strahl eingreift bezw. ihn anritzt. Dies ist vor allem deshalb von Bedeutung, weil die im Kopf des Strahlrohrs sitzende Düse 13 auswechselbar ist. Der erfindungsgemäße Verteiler kann also für einen ganzen Düsensatz gebraucht werden.
Für eine bestimmte Düse kann man den Verteiler auf zweierlei verschiedene Wirkungsweisen einstellen, nämlich entweder so, daß beim Heraufgleiten des Stiftes an der Zahnfläche der Verteiler sich immer weiter aus dem Strahl heraus entfernt, um dann beim Umkippen an der Zahnspitze und beim Anlegen an den nächsten Zahn durch die Feder kurzzeitig in den Strahl einzutauchen, oder so, daß beim Heraufgleiten des Stiftes an der Zahnfläche der Verteiler sich immer weiter dem Strahl nähert und in diesen eintaucht, um dann beim Umkippen des Stiftes an der Zahnspitze und beim Anlegen an den nächsten Zahn durch die Federkraft wieder aus dem Strahl herausgezogen zu werden.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf Weitstrahlregner mit Drehantrieb. Erfindungsgemäß kann auch die gleichmäßige Wasserverteilung ohne Beeinträchtigung der Wurfweite bei einem Weitstrahlregner für Sektorberegnung gewährleistet werden. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß ein Verteiler vorgesehen, unter dessen Einwirkung der Strahl bei der Sektor-Beregnung nur in der einen Arbeitsrichtung steht, während zur Erzielung einer vollen Wurfweite in der anderen Richtung der Verteiler den Strahl nicht anritzt. Die Untersuchungen haben gezeigt, daß man auf diese Weise eine praktische Bedürfnissen genügende Gleichmäßigkeit der Verteilung der Wasseroberfläche bekommt.
Die Wirkung des Weitstrahlregners mit Drehantrieb, ebenso wie die Wirkung des Weitstrahlregners für Sektor-Beregnung ist in gleicher Weise aus dem Diagramm von Fig. 3 zu ersehen, wo die Kurve a die Niederschlagshöhe der beregneten Kreisfläche in Abhängigkeit von der Wurfweite bei einem Regner normaler Bauart zeigt, während die Kurve b die Niederschlagshöhe in Abhängigkeit von der Wurfweite auf Grund der Wirkung des erfindungsgemäßen Verteilers wiedergibt. Diese Wirkung besteht demgemäß darin, daß die Spitze der Kurve a am äußeren Ende der beregneten Kreisfläche zugunsten der niederschlagsarmen Innenfläche abgebaut wurde und so eine ganz bedeutende Gleichmäßigkeit erzielt wird.

Claims (6)

1.) Weitstrahlregner mit Drehantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Wasserverteilung ohne Beeinträchtigung der Wurfweite ein Verteiler (11) vorgesehen ist, der in gegenüber der Umlaufzeit des Regners kleinen Perioden den Strahl anritzt und dessen Antriebskraft vom Drehantrieb des Regners selbst abgeleitet ist.
2.) Weitstrahlregner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Regneruntersatz (1) ein Nockenring (2) aufgesetzt ist, mit dessen verschiedenen Zähnen nacheinander ein Stift (3) zusammenarbeitet, dessen Bewegung über eine dem Strahlrohr entlang geführte Welle (8) auf den Verteiler (11) übertragen wird.
3.) Weitstrahlregner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Zähne des Nockenringes sämtlich die gleiche Form und zwar bevorzugt Dreiecksform besitzen.
4.) Weitstrahlregner nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Regelung der Eingriffstiefe des Verteilers (11) in den Strahl mittels einer Stellschraube (10) der Verteiler auf die Welle in beliebiger Stellung aufgesetzt werden kann.
5.) Weitstrahlregner nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Antriebswelle (8) des Verteilers (11) eine Schraubenfeder (12) aufgesetzt ist, die den Stift (3) nach Ablauf einer Zahnfläche an die nächste zum Anliegen bringt.
6.) Weitstrahlregner für Sektor-Beregnung, dadurch gekennzeichnet, daß zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Wasserverteilung ohne Beeinträchtigung der Wurfweite ein Verteiler vorgesehen ist, unter dessen Einwirkung der Strahl bei der Sektor-Beregnung nur in der einen Arbeitsrichtung steht, während zur Erzielung einer vollen Wurfweite in der anderen Richtung der Verteiler den Strahl nicht anritzt.

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