DE588720C - Spritzputzvorrichtung - Google Patents
SpritzputzvorrichtungInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F21/00—Implements for finishing work on buildings
- E04F21/02—Implements for finishing work on buildings for applying plasticised masses to surfaces, e.g. plastering walls
- E04F21/06—Implements for applying plaster, insulating material, or the like
- E04F21/08—Mechanical implements
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Description
- Spritzputzvorrichtung Die Erfindung betrifft eine Spritzputzvorrichtung, in deren mit einer Ausspritzöffnung versehenem Vorratsbehälter für den Verputzstoff eine Walze mit federnden, in der Nähe der`Öffnung durch einen Anschlag zurückzuhaltenden Mitnehmern drehbar gelagert ist. Spritzvorrichtungen dieser bekannten Art, bei denen die Mitnehmer aus Borsten bestehen, lassen sich zum Ausspritzen von zähen oder dickflüssigen oder faserigen oder grobkörnigen Verputzstoffen, ' wie z. B. Mörtel, nicht verwenden, da die Borsten derartige Stoffe nicht genügend mitnehmen und zu weich und nachgebend sind, um die Stoffe mit genügender Kraft gegen die Verputzstelle zu schleudern. Diesem Nachteil wird auch nicht durch den Ersatz der Borsten durch runde, aus Draht bestehende federnde Mitnehmer abgeholfen, da diese sich nach allen Richtungen hin biegen lassen und beim Abgleiten von den Anschlägen nicht unbedingt nur in der verlangten Richtung federn. Bei den Spritzputzvorrichtungen mit aus runden Drahtstäben bestehenden Mitnehmern wird das Spritzen nicht genügend auf die gewünschte Verputzstelle konzentriert. Die Stäbe können ausweichen und entfalten dann nicht die genügende Schleuderkraft.
- Um diesen' Übelständen. abzuhelfen und die Spritzputzvorrichtungen für Verputzstoffe von verschiedener Konsistenz verwenden zu können, bestehen erfindungsgemäß die' Mitnehmer aus zur Drehrichtung der Walzen flachgestellten, mit querverlaufenden Wellen versehenen Federstreifen, die bei der Drehung der Walze durch einen verstellbaren Anschlag zurückgehalten werden. Der Anschlag besteht aus einer drehbar an einem einstellbaren Drahtbügel angebrachten Rolle. Je nach der Einstellung der Anschläge werden die Mitnehmer kürzer oder länger zurückgehalten, und somit läßt sich ihre Schleuderwirkung der Konsistenz oder Schwere des Verputzstoffes anpassen. Das Biegen der Federstreifen kann nur in einer einzigen Richtung erfolgen, und demgemäß ist auch die Schleuderrichtung genau festgelegt.
- Bei den bekannten Spritzvorrichtungen, deren Mitnehmer mit löffelartigen Mulden versehen siri.d, füllen die Mulden sich beim Durchtritt durch den Verputzstoff im Vorratsbehälter vollkommen an und nehmen hierbei eine zu große Menge der sich in dem Vorratsbehälter naturgemäß immer ausscheidenden Flüssigkeit mit, die aber an der Verputzstelle nicht erwünscht ist. Diese überschüssige Flüssigkeit kann aus den löffelartigen Mulden nicht abfließen.
- Demgegenüber ermöglichen die querlaufenden Wellen .der Streifen nach der Erfindung, nicht nur jede Art Verputzstoffe mitzunehmen, sondern auch, daß von den Mitnehmern bei dem Austritt aus der Vorratsmasse mitgeführte freie Flüssigkeit vermöge der offenen Enden der Wellen ohne weiteres abfließen kann. In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. z die Vorrichtung im Schnitt, während Abb. z einen Teil einer Walze mit den Mitnehmereinrichtungen zeigt. Abb.3 veranschaulicht einen der Mitnehmer in zwei Ansichten in vergrößertem Maßstab.
- In dem Behälter a. ist die Walze b durch Handkurbel c drehbar gelagert. Der mit Griff ausgestattete Behälter, der zur Aufnahme der Spritzmasse dient, besitzt in bekannter Weise eine Öffnung d, die so angeordnet ist, daß aus ihr die von den Mitnehmern e der Walze mitgenommene Masse gegen die zu verputzende Stelle geschleudert werden kann. Die Mitnehmer e bestehen aus schmalen federnden Streifen, die mit dem einen Ende in Löchern f oder Einschnitten der Walze befestigt und am anderen Ende mit querverlaufenden abgerundeten oder scharfeckigen Wellen versehen sind. Die Befestigung in den Löchern f kann durch Holzkeile g erfolgen. Zweckmäßig werden die aus Federstahl oder einem anderen geeigneten Baustoff bestehenden Mitnehmer e versetzt in Reihen so angebracht, daß die Mitnehmer der einen Reihe vor den Lücken der benachbarten Reihe stehen. Die Streifen e können an den Unterenden etwas umgebogen sein und mit diesen Umbiegungen in Unterschneidungen in der Walze b eingreifen.
- In der Drehrichtung der Walze b vor den Mitnehmern e sind dicht vor diesen Anschläge h angebracht, die aus einzelnen, nicht nachgiebigen Eisenstäben bestehen können und so lang sind, daß sie mit ihren freien Enden fast bis zu den Punkten der Mitnehmerstreifen ragen, an denen die Wellungen beginnen.
- Bei Drehung der Walze b wird der Verputzstoff im Behälter a durch die Mitnehmer e und durch die starren, die Mitnehiner entlastenden Anschläge h gut durchgerührt, so daß etwa vorhandene Klumpen zerkleinert werden. Die Mitnehmer e nehmen in ihren querverlaufenden Wellen gewisse Mengen des Verputzstoffes mit nach oben, wobei aus dem Stoff ausgeschiedene Flüssigkeit ungehindert an den Enden der Wellen abfließen kann.
- In der Nähe der Ausspritzöffnung d ist am Oberteil des Vorratsbehälters a verstellbar eine Abreißvorrichtung angebracht, die aus einem. Drahtbügel i mit drehbarer Rolle k besteht. Durch diese Abreißv orrichtung «-erden die freien Enden der Streifen e bei Drehung der Walze zurückgehalten und gleiten bei der Weiterdrehung von der Rolle k ab, wodurch sie in der Drehrichtung federnd nach vorne geschleudert werden und den mitgenommenen Verputzstoff durch die Öffnung d auf die Verputzstelle schnicken. Diese Schleuderbewegung wird durch die Anschläge h unterstützt, da diese die Bewegung der Unterteile der Streifen e hemmen, so daß die gewellten Oberteile der Mitnehmer sich nach vorne über die Oberkanten der Anschläge biegen, wodurch eine kurz abgerissene Schnickbewegung der die Verputzmasse tragenden Oberteile der Mitnehmer stattfindet.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: z. Spritzputzvorrichtung, in deren mit einer Ausspritzöffnung versehenem Vorratsbehälter für den Verputzstoff eine Walze mit federnden, in der Nähe der Ausspritzöffnung durch einen 'Anschlag zurückgehaltenen Mitnehmern drehbar gelagert ist, gekennzeichnet durch querlaufend gewellte Mitnehmerstreifen (e) und einen verstellbaren Anschlag (k) für die Streifen. a. Spritzputzvorrichtung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch einen Anschlag aus einer drehbar an einem einstellbaren Drahtbügel (i) angebrachten Rolle (k).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE588720T | 1930-08-21 |
Publications (1)
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| DE588720C true DE588720C (de) | 1933-11-25 |
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ID=6572427
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1930588720D Expired DE588720C (de) | 1930-08-21 | 1930-08-21 | Spritzputzvorrichtung |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2583767A (en) * | 1938-09-26 | 1952-01-29 | Daignas Michel | Mechanical pargeting apparatus |
| FR2866913A1 (fr) * | 2004-02-27 | 2005-09-02 | Olvik | Appareil pour la projection d'un produit a crepir |
-
1930
- 1930-08-21 DE DE1930588720D patent/DE588720C/de not_active Expired
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
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| FR2866913A1 (fr) * | 2004-02-27 | 2005-09-02 | Olvik | Appareil pour la projection d'un produit a crepir |
| WO2005085553A1 (fr) * | 2004-02-27 | 2005-09-15 | Olvik | Appareil pour la projection d'un produit a crepir |
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