DEP0025831DA - Kohlenpflug - Google Patents
KohlenpflugInfo
- Publication number
- DEP0025831DA DEP0025831DA DEP0025831DA DE P0025831D A DEP0025831D A DE P0025831DA DE P0025831D A DEP0025831D A DE P0025831DA
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coal
- conveyor
- rack
- coal plow
- machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003245 coal Substances 0.000 title claims description 41
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 8
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
Description
Es ist ein Kohlenpflug vorgeschlagen worden, bei welchem die Kohlengewinnung durch eine unmittelbare Schneidwirkung erfolgt. Die Maschine besitzt einen keilartigen Schneidkopf, der hinter dem Kohlenstoss und parallel mit diesem in die Kohle gestossen werden kann, um die Kohle pflugartig streifenweise hereinzuholen.
Die Erfindung betrifft einen Kohlenpflug mit einem keilförmigen Schneidkopf.
Gewinnungsmaschinen dieser Art, sind so gebaut, dass sie dicht an der Längsseite eines Kohlenförderers arbeiten, wobei jede Maschine eine Löffelschaufel oder eine Schaufel hat, die die vom Kohlenstoss losgebrochene Kohle aufnimmt und auf den Förderer gibt, der in der Regel ein Kettenkratzer ist.
Gemäss der Erfindung sind besonders wirksame Mittel vorgesehen, um den Rückschlag des nach vorwärts geworfenen keilförmigen Schneidkopfes aufzunehmen.
Erfindungsgemäss ist die Kombination eines Kohlenförderers
der auf dem Liegenden feststehend gehalten werden kann, mit einem Kohlenpflug vorgesehen, der ein Verbindungsglied aufweist, durch welches der Rückstoss des keilförmigen Schneidkopfes auf den Förderer übertragen wird.
Der Förderer ist an der dem Kohlenstoss zugewendeten Seite mit einer Führungsschiene versehen, an der der Kohlenpflug geführt wird.
Die Führungsschiene des Förderers wird durch eine verhältnismässig kurze Stange gebildet, die an der Seite des Förderers befestigt ist und dem Arbeitsfortschritt entsprechend vorgeschoben und wieder am Förderer befestigt werden muss.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist die Führungsschiene an der Seite des Förderers als Zahnstange ausgebildet. An dem Kohlenpflug ist ein Antriebsrad angeordnet, das in die Zahnstange eingreift. Mittels dieses, über ein Getriebe angetriebenen Rades, kann der Kohlenpflug entlang des Förderers selbsttätig verfahren werden.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind in schematischer Weise in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Aufriss eines Kohlenpfluges der mit Mitteln versehen ist, um mit dem Förderer verbunden zu werden,
Fig. 2 ist ein Grundriss einer Maschine mit einem Förderer,
Fig. 3, 4, 5 sind Querschnitte nach 3-3 bzw. 4-4 bzw. 5-5 der Fig. 2,
Fig. 6 stellt einen Fig. 1 entsprechenden Querschnitt, unge-
fähr nach 6-6 der Fig. 7 dar, jedoch einer anderen Ausführung der Maschine, und zusätzlicher Teile,
Fig. 7 ist ein Grundriss einer Maschine, die mit einem Förderer verbunden ist,
Fig. 8 zeigt einen Querschnitt in Richtung des Pfeiles 8 in Fig. 7 und
Fig. 9 einen Aufriss einer Maschine mit Förderer, die jedoch noch eine andere Konstruktion verkörpern.
In der Zeichnung ist das Liegende mit A, das Hangende mit B, der ursprüngliche Kohlenstoss mit C, der frisch geschrämte Kohlenstoss mit D, ein grosser Block oder Kohlenmasse, die aus dem Kohlenstoss geschrämt ist, mit E (vergl. Fig. 2) und Brocken abgebrochener Kohle mit F (vergl. Fig. 5) bezeichnet.
Der in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Kohlenpflug ist lediglich eine beispielsweise Veranschaulichung der Maschinengattung, auf die sich vorliegende Erfindung bezieht. Gemäss dieser Ausführungsform hat der Kohlenpflug einen aus mehreren Schneidmessern bestehenden Schneidkopf; die Teile sind: Ein oberes Schneidmesser 10, ein unteres Schneidmesser 11 und ein dazwischen liegendes mittleres Schneidmesser 12, das gegenüber den Schneidmessern 10 und 11 vorspringt, und ein Räumer 13. Jedes der Schneidmesser 10, 11 und 12 hat im Grundriss gesehen, eine Keilform und eine Schneidkante 14. Alle drei Kanten liegen in der gleichen vertikalen Ebene (nämlich in der Ebene des durch die
Maschine geschrämten Kohlenstosses D). Der Räumer 13 ist als Schaufel ausgebildet und besitzt eine horizontale Vorderkante 15 und eine aufwärts gerichtete schräge Rampe 16. Ein schräges Leitblech 17 ist am Förderer vorgesehen. Das obere Schneidmesser 10 kann, wie aus Fig. 5 ersichtlich, mit einer horizontalen Schneidkante 18 versehen sein, um die Kohle vom Hangenden B loszuschrämen. Der keilförmige Schneidkopf ist an eienr Stirnplatte 19 angeordnet, die mit dem Zylinder 20 eines, aus einem Zylinder und einer Ramme bestehenden, hydraulischen Aggregates verbunden ist; die Ramme ist mit 21 bezeichnet. Das Ende der Ramme ist bei 21A an einem Ankerblock 22 angelenkt, der eine kufenförmige Bodenplatte 23 hat, die auf dem Liegenden gleiten kann.
Der Förderer ist als Kettenkratzförderer ausgebildet und besteht aus einem Gehäuse 24 mit Führungsrinne, in welcher die endlosen Ketten 26 mit den Kratzern 25 geführt werden. Der Förderer schliesst ein Bodenteil 27 ein, das ebenfalls als Rinne oder Kanal ausgebildet ist und als Führung des unteren Trums des Förderers 25, 26 dient.
Bei den in den Fig. 1 bis 5 veranschaulichten Ausführungsbeispielen de Erfindung ist der Aufbau des Förders mit einer länglichen Führungsschiene 28 versehen, die auf der dem Kohlenstoss zugewendeten Seite des Förderers liegt. Die Stirnplatte 19 hat einen seitwärts vorspringenden Gleitschuh 29, der mit Klauen 30 versehen ist, die den an der Führungsschiene 28 vorgesehenen
Steg 31 umgreifen. An dem Ankerblock 22 ist ferner ein Ausleger 32 vorgesehen, der als Verbindung zur Führungsschiene 28 dient und Klauen 33 besitzt, die in den Steg 31 eingreifen.
An dem Ausleger 32 ist eine Sperrklinke 34 angelenkt, welche in die Zähne einer Zahnstange 35 eingreifen kann, die mit dem Steg 31 an der Führungsschiene 28 verbunden ist.
Um die Standfestigkeit des Förderers zu erhöhen, ist der Bodenteil 27 über seine ganze Länge in gewissen Abständen mit Ansätzen 36 versehen, jeder dieser Ansätzen hat zur Aufnahme eines Stempels 38 einen Sockel 37.
Bei Inbetriebnahme des Kohlenpfluges ist der Zylinder 20 zurückgezogen; die Klauen 30 und 33 greifen in den Steg 31 und die Sperrklinke 34 in die Zahnstange 35 ein. Auf diese Weise ist der Ankerblock 22 sicher an dem Förderer verankert und der Rückstoss des Schneidkopfes kann aufgenommen werden. Die Ramme 21 stösst gegen den Ankerblock 22 so dass der Zylinder 20 nach vorwärts gedrückt wird und bewirkt, dass der keilförmige Kopf in den Kohenstoss gestossen wird. Bei der vorwärts gerichteten Schälarbeit des keilförmigen Schneidkopfes wird die Führung durch die in den Steg 31 eingreifenden Klauen 30 gesichert.
Bei Hubende des hydraulischen Aggregates wird die hydraulische Flüssigkeit umgesteuert, so dass die Ramme 21 vorgezogen wird. Die Ramme zieht den Ankerblock 22 nach und die Sperrklinke 34 rastet für den nächsten Schrämstoss in der Zahnstange ein.
Der in den Fig. 6, 7 und 8 dargestellte Kohlenpflug ist im wesentlichen gleich der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform. Unterschiede bestehen in der Art wie der Förderer auf dem Liegenden des Schachtes A gesichert wird und hinsichtlich der Verbindungen zwischen der Maschine und dem Förderer.
Auf einer Seite des Bodenteiles 27 des Förderers ist eine Stange 40 vorgesehen. Diese Stange passt in eine für sie am Bodenteil 27 vorgesehene rinnen- oder kanalartige Verlängerung 41, wobei die Stange durch in gleichmässigen Abständen auf der Verlängerung angeordneten Querstücken 41 A festgehalten wird, welche in Querschlitze im Boden der Stange passen. Die Stange 40 ist als Zahnstange ausgebildet und hat Sockel 44, die zur Aufnahme der Füsse einer Reihe von Stempeln 45 dienen (vergl. Fig. 6 und 8). Die Schiene 42 greift zwischen die nach unten gekehrten Klauen 30 des Gleitschuhes 29 und zwischen die nach unten gekehrten Klauen 33 des Auslegers 32 am Ankerblock 22 ein. In die Zahnstange greift die Sperrklinke 34 ein. Die Stempel 45 sind zusätzlich zu den an der Aussenseite des Förderers stehenden Stempeln 38, jedoch können bei dieser Ausführungsform die Ansätze 36 mit den Sockeln für die Stempel 38 fortgelassen werden.
Bei Inbetriebnahme eines Kohlenpfluges liegt die Stange 40 in der Verlängerung 41 und wird durch die gesetzten Stempel 45 gesichert. Die Klaue 34 wird in die Zahnstange sperrend eingeklinkt, das hydraulische Aggregat in Betrieb gesetzt und der keilförmige Kopf durch den Zylinder 20 in den Kohlenstoss gestos-
sen.
In Fig. 9 ist eine Ausführungsform eines Kohlenpfluges dargestellt, bei der der Schneidkopf nicht durch ein, aus einem Zylinder und Ramme bestehendes hydraulisches Aggregat in den Kohlenstoss gestossen wird, sondern ein kraftgetriebenes Zahnstangengetriebe vorgesehen ist. Wie aus Fig. 9 zu entnehmen ist, ist die Stirnplatte 19 des keilförmigen Schneidkopfes an dem Getriebegehäusekasten 48 angeordnet. Zwischen den Getriebegehäusen 47 und 48 ist das Motorgehäuse 49 vorgesehen. In den Gehäusen 47 und 48 sind Geschwindigkeitsreduktionsgetriebe untergebracht, die in gestrichelten Linien dargestellt sind. Jedes Getriebe treibt ein Getrieberad 50 oder 52 bei geringer Umdrehungsgeschwindigkeit. Die Getrieberäder 51 und 52 greifen in eine an der Stange 40 gebildeten Zahnstange 43 ein. Führungen 54 am Maschinenkörper greifen in die Schiene 42 ein.
Claims (6)
1.) Kohlenpflug, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sperrklinke (34) oder Getrieberäder an dem Ankerblock (22) oder Getriebegehäuse (47, 48) angeordnet sind, die in Verbindung mit der Zahnstange (35) den Rückstoss des Schneidkopfes aufnehmen.
2.) Kohlenpflug nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass an der dem Kohlenstoss gegenüberliegenden Seite des Förderers Ansätze (36) angeordnet sind, die zur Aufnahme von Stempeln vorgesehen sind.
3.) Kohlenpflug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Förderer (24) eine Führung (28 oder 42) angebracht ist, in welche die Maschine eingreift und entlang dem Kohlenstoss (D) führbar ist.
4.) Kohlenpflug nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch ein hydraulisches Zylinder- und Rammaggregat und einen mehrteiligen Schneidkopf (10 bis 13), der mittels der Stirnplatte (19) mit dem Zylinder verbunden ist.
5.) Kohlenpflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied zwischen Maschine und Förderer als eine Klaue (34) ausgebildet ist, die in eine Zahnstange (35) eingreift.
6.) Kohlenpflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsglied ein Getrieberad (51 oder 52) ist, das in eine an der Führungsstange (40) gebildete Zahnstange (53) eingreift, und die mittels des Getriebes (50) eines im Maschinenkörper angeordneten Motors angetrieben ist.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE592754C (de) | Einrichtung zum Abbauen und Fortschaffen der Kohle | |
| DE2550051A1 (de) | Ladeeinrichtung fuer das verladen des haufwerks auf das kopfende eines foerderers in vortriebs- oder gewinnungsbetrieben | |
| DEP0025831DA (de) | Kohlenpflug | |
| DE1964184C2 (de) | Kurzfront-Schrämmaschine | |
| DE890490C (de) | Stossend wirkendes Werkzeug | |
| DE594419C (de) | Abbaumaschine mit einem Schraemarm und einem kurzen Querfoerderer | |
| DE831832C (de) | Kohlenhobel mit vor dem Hauptmesser stufenfoermig angeordneten Vorschneidern | |
| DE866636C (de) | Kohlenhobel mit Zugseilantrieb | |
| DE865884C (de) | Vorrichtung zum Abbau von insbesondere duennen, flachgelagerten Floezen | |
| DE973672C (de) | Abbaumaschine | |
| DE440653C (de) | Verfahren zur Kohlengewinnung mittels gegen den Stoss vor und davon zurueckbeweg-barer, sich auf die ganze Stosslaenge erstreckender, in einem Drehsinn umlaufender Schraemkette, bei dem die Antriebsmaschine seitlich vom Stoss liegt | |
| DE870836C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kohle oder anderen Mineralien | |
| DE972813C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Gewinnung von Kohle od. dgl. mit einem aktivierten Kohlenhobel | |
| DE817888C (de) | Kohlenpflug | |
| DE481185C (de) | Becherwerk, insbesondere fuer Grabmaschinen mit ueber Raeder laufender Becherkette | |
| DE842334C (de) | Kohlenpflug mit Schneidkoepfen | |
| DE939442C (de) | Vorzugsweise durch ein Zugmittel in Strebrichtung bewegtes Hobelgeraet | |
| DE828383C (de) | Schraemmaschine fuer die steile Lagerung | |
| DE545344C (de) | Schneidmaschine zum Abbau von Kohle, Kali u. dgl. | |
| DE971907C (de) | Kohlenhobel | |
| DE3216827C2 (de) | Walzenschrämlader zur Mineralgewinnung | |
| DE394909C (de) | Zubringer fuer fahrbare Torfmaschinen | |
| DE154577C (de) | ||
| DE939142C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Gewinnen und Laden von Kohle | |
| DE972417C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum selbsttaetigen Gewinnen und Verladen von Kohle im Strebbau |