DEP0024964DA - Wanderrost mit querliegenden, zu Gruppen vereinigten, ausschwingbaren, sich dachziegelartig abstützenden Roststäben - Google Patents

Wanderrost mit querliegenden, zu Gruppen vereinigten, ausschwingbaren, sich dachziegelartig abstützenden Roststäben

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DEP0024964DA
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Hermann Stuttgart-Bad Cannstatt Sturm
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Description

Die Erfindung betrifft einen Wanderrost, der insbesondere für den Einbau in Flammrohre bestimmt ist. Hierfür muss aus feuertechnischen Gründen erstrebt werden, dass über dem Rostbande bzw. dem Brennstoffschacht genügend Verbrennungsraum vorhanden ist, also der Abstand zum Scheitelpunkt des Flammrohres möglichst groß ist. Ebenso muss der Wanderrost in der Breite weitgehend die zur Verfügung stehende Fläche des Flammrohres ausnutzen. Die an sich raumsparenden Ausführungen des Wanderrostes mit ausschwingbaren Roststäben, deren Schwenkachsen mit den Zapfen der Kettenglieder in Linie liegen, sind im Aufbau und insbesondere wärmetechnisch ungünstig. Die Erfindung geht daher von den Bauarten aus, bei denen die ausschwingbaren Roststäbe gruppenweise in besonderen mit den Kettengliedern leicht lösbar verbundenen Tragkörpern gelagert sind und die Roststäbe sich dachziegelartig aneinanderlegen. Diese Bauarten zeigen jedoch ungünstige Strömungswege durch den Roststabbelag.
Die Roststäbe, die an den Enden mit Zapfen in mit den Kettengliedern verbundenen Tragkörpern gelagert sind, sind erfindungsgemäß nach Art einer gekrümmten im Querschnitt tropfenförmig nach der Rostfläche zu sich verdickenden Leitschaufel ausgebildet, so dass in der geschlossenen Roststabablage düsenartig nach dem Brennstoffraum verlaufende Strömungswege für die Ver- brennungsluft entstehen. Erfindungsgemäß ergibt sich so für die Einströmung in den Verbrennungsraum eine besonders gute Luftführung und eine weitgehende Nutzbarmachung der Energie der zugeführten gegen die Bewegungsrichtung des Ristbandes in den Verbrennungsraum einströmenden Luft. Diese ist wichtig, weil so für den vorderen Teil des Rostes eine Verbesserung der Zündung und für den hinteren Teil eine bessere Durchzündung und Verbrennung begünstigt werden. Es bestehen die weiteren Vorteile einer guten Wärmeleitung und Kühlung der Roststäbe. Ebenso verhindern die sich nach unten zu erweiternden Luftwege ein Einklemmen von Verbrennungsrückständen.
Nach der Erfindung sind die Roststäbe oben mit seitlich vorspringenden Anschlägen versehen, die sich gegen in Längsrichtung an den Tragkörpern durchlaufende Anschlagleisten abstützen. Es ergibt sich so der Vorteil, dass eine Lagesicherung der Roststäbe und weiter eine Begrenzung des Anschlagwinkels erfolgt, so dass ein Durchkippen der Roststäbe nach unten vermieden wird. Gleichzeitig wird durch den Anschlag aber eine Erschütterung der Roststäbe von anhaftenden Rückständen begünstigt.
Erfindungsgemäß besitzen die Tragkörper der Roststabgruppen nach unten zu offene Schlitze für das Aufsetzen auf die Rostbandketten, wobei die Lagesicherung in bekannter Weise durch in Ringausnehmungen der Schlitze eingreifende axial verschieb- und festlegbare Ringscheiben erfolgt. Es werden so an sich bekannte Maßnahmen in vorteilhafter Weise vereinigt und damit ein einfacher mechanischer Aufbau, sowie eine bequeme Handhabung bei der Wartung und zum Auswechseln von Roststäben erreicht.
An der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen:
Abb. 1 einen Querschnitt des Rostes in schematischer Darstellung,
Abb. 2 ein Teilstück des Rostbandes in vergrößertem Maßstabe und
Abb. 3 eine Seitenansicht im Schnitt A-B der Abb. 2.
Die Roststäbe a sind nach Art einer gekrümmten Leitschaufel geformt und nach der Rostfläche zu mit tropfenförmig sich verdickendem Querschnitt ausgebildet, so dass durch die dachziegelartigen Schichtungen der Roststäbe die einzelnen als Leitkörper dienenden Roststäbe düsenartig sich verjüngende Luftwege bilden. Die Breite des Luftspaltes an der Bandoberfläche wird durch als Abstandskörper dienende Nocken b bestimmt.
Die Roststäbe a sind an ihren Enden mit Zapfen c in den je nach der Kettenteilung bis zur Rostbahn durchlaufenden Tragkörpern d gelagert. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind je drei Roststäbe a in einem Tragkörper d vereinigt. Die Tragkörper d sind mit nach unten offenen Schlitzen e auf die Kettenbolzen f aufgeschoben. Die Lagesicherung der Tragkörper d erfolgt durch in Ringausnehmungen g axial einschiebbare Ringscheiben h. Die einzelnen Roststabgruppen a, die in einem Tragkörper d zusammengefasst sind, können so in einfacher Weise nach Lösung der durch Splint festgelegten Ringscheiben h mit dem Tragkörpern nach oben abgehoben werden, ohne dass damit eine Trennung der Rostketten und Roststabgruppen notwenig wird. Zur Verbindung der einzelnen Rostbandketten und Roststabgruppen über die Breite des Rostbandes werden in gewissen Abständen die Kettenbolzen über die gesamte Breite des Rostbandes durchgeführt.
Die Tragkörper d besitzen auf der Roststabseite in der Längsrichtung durchlaufende Anschlagleisten, auf die sich bei der hinteren und vorderen Umkehr des Rostbandes die Roststäbe mit ihren oberen seitlichen Vorsprüngen k abstützen.

Claims (3)

1) Wanderrost mit querliegenden, zu Gruppen vereinigten, ausschwingbaren, sich dachziegelartig gegeneinander abstützenden Roststäben, die an ihren Enden durch Zapfen in mit den Kettengliedern verbundenen Tragkörpern gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Roststäbe nach Art einer gekrümmten, im Querschnitt tropfenförmig nach der Rostfläche zu sich verdickenden Leitschaufeln ausgebildet sind, so dass in der geschlossenen Roststablage düsenartige nach dem Brennstoffraum verlaufende Strömungswege für die Verbrennungsluft entstehen.
2) Wanderrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Roststäbe (a) an den oberen Teilen der Roststabenden mit seitlichen Vorsprüngen (k) und die Tragkörper (d) mit in der Längsrichtung durchlaufenden Anschlagleisten (i) versehen sind, gegen die sich die Vorsprünge (k) abstützen.
3) Wanderrost nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragkörper (d) einer Roststabgruppe für das Aufsetzen auf die Roststabgruppe für das Aufsetzen auf die Roststabkettenbolzen (f) mit nach unten offenen Schlitzen (e) versehen sind, wobei zur Lagesicherung in bekannter Weise in seitlich an den Schlitzen (e) angebrachten Ausnehmungen (g) Ringscheiben (h) eingesetzt sind.

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