DEP0024786DA - Feuerung für einen Strahlungs- Wasserrohrkessel - Google Patents

Feuerung für einen Strahlungs- Wasserrohrkessel

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DEP0024786DA
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Expired
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English (en)
Inventor
Herbert Dipl.-Ing. Seidl
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Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
Original Assignee
Deutsche Babcock and Wilcox Dampfkesselwerke AG
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Description

Die Erfindung betrifft eine Feuerung für einen Strahlungs-Wasserrohrkessel mit durch eine aus Kühlrohren bestehende Zwischenwand in zwei Brennkammern geteilten Feuerraumschacht, welcher über einen U-förmigen Zwischenzug mit dem absteigenden, die Nachheizflächen enthaltenden Gaszug verbunden ist. Diese Anwendung wird angewendet bei Dampferzeugern großer Leistung, um eine stärkere Kühlwirkung zu erzielen und den Feuerraum in zwei leichter zu beherrschenden Brennkammern von je halber Leistung zu zerlegen.
Bei dieser bekannten Anordnung wurde bisher der Feuerraum mit lotrechten Kühlrohrwänden ausgeführt, um die Zwischenwand leicht in Sammler fassen und mit der Kesseltrommel verbinden zu können. Hierdurch wurde jedoch eine sperrige Anordnung der Nachheizfläche verursacht. Diese wird vermieden, wenn gemäß der Erfindung die Feuerraum-Rückwand beider Brennkammern in ihrem oberen Teile zugunsten des absteigenden Astes des U-förmigen Zwischenzuges nach vorn vorgezogen ist, während die Trennwand unverändert auch durch diesen absteigenden Ast hindurchgeführt ist. Un diesem U-förmigen Zwischenzug kann vorteilhaft der Überhitzer untergebracht werden, und es ergibt sich dabei noch die Möglichkeit, durch Anbringen einer Umführungsklappe an der unteren Umkehr des U-förmigen Zwischenzuges zum nachfolgenden absteigenden Gaszug hin den Überhitzer beim Anheizen wenigstens teilweise aus dem Heizgasstrome auszuschalten.
Eine weitere gute Raumausnutzung ergibt die Anordnung eines rotierenden regenerativen Lufterhitzers unterhalb der Umführungs- klappe in der Weise, dass der Gasteil im absteigenden Gaszug, der Luftteil in dem Raum zwischen dem absteigenden Gaszug und dem Feuerraum liegt. Es bleibt dabei genügend Raum für die Führung der Luftkanäle und für die Aschentrichter. Zweckmäßig wird der Lufterhitzer aus zwei parallel geschalteten Einheiten aufgebaut. Dies ergibt eine gute Raumausnutzung und bei Reparaturen die Möglichkeit, mit einer Einheit weiterzuarbeiten, was bei Brennstaubfeuerungen mit Mahltrocknung unerlässlich ist.
Entsprechend dem gewünschten Wärmegefälle für die einzelnen Heizflächengruppen kann der obere Teil des Feuerraumes und auch der absteigende Ast des Zwischenzuges mit Kühlrohrwänden ausgerüstet sein, deren Abstand ein Vielfaches der Rohrteilung der Feuerraumwände beträgt. Durch diese Maßnahme wird Verschlackung vermieden. Auch die Überhitzerheizfläche kann in dieser Weise ausgebildet werden.
Obwohl die Zwischenwand nur aus Rohren besteht, welche die beiden Brennkammern nicht dicht voneinander abschließen, ist es schon aus Gründen der Feuerungsregelung erforderlich, bei Brennstaubfeuerung jede Brennkammer mit einer vollständigen Feuerungseinrichtung zu versehen. Unerlässlich ist diese besonders bei der Eckenfeuerung, bei der jeweils mehrere Brenner ein geschlossenes Flammenbild erzeugen. Bei der Einblasmühle mit Mahltrocknung ist es auch wegen der Luftverteilung zweckmäßig, jedem Brenner eine besondere Mühle zuzuordnen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
In Abb. 1 und 2 ist ein gemäß Erfindung ausgebildeter Strahlungs-Wasserrohrkessel im Längs- und Querschnitt gezeigt.
Das Rohrsystem besteht in üblicher Weise aus Rohrwänden 1 bis 6, welche die Seitenwände des Feuerraumes begrenzen und einer einfachen oder doppelten Rohrwand 7, welche ihn i zwei Brennkammern 8, 9 unterteilt. Sämtliche Rohrwände sind bis über die Decke des Feuerraumes 8, 9 durchgeführt und in bekannter Weise mit den Kesseltrommeln 10, 11 verbunden. Die Rohre 3, 4 der Rückwand 36 und die Rückwand 36 sind in ihrem oberen Teil nach vorn gezogen, so dass sie den Brennkammer-Querschnitt verengen. Oberhalb der Rückwand 36 sind die Rohre 3, 4 auseinandergezogen, um den Feuergasen den Durchgang freizugeben.
Der anschließende U-förmige Zwischengaszug liegt mit seinem absteigenden Ast 12 über der eingezogenen Brennkammer, während die untere Umkehr 13 in einen Aschentrichter endet und der aufsteigende Ast 14 über die obere Umkehr 15 mit dem absteigenden Gaszug 16 verbunden ist.
In dem verengten Teil der Brennkammer sind die parallelen Kühlrohrwände 17 des Kessels, im absteigenden Ast 12 die aus Rohren des Zwischenüberhitzers bestehenden Kühlrohrwände 18 angeordnet, während im aufsteigenden Ast 14 zwei Rohrgruppen 19, 20 und im absteigenden Gaszug 16 eine weitere Überhitzer-Rohrgruppe 21 angeordnet ist, auf welche der Speisewasservorwärmer 22 folgt. Im unteren Teil des Gaszuges 16 sind zwei rotierende regenerative Lufterhitzer 23, 24 angeordnet. Eine Umführungsklappe 25 ermöglicht es, beim Anheizen des Überhitzers 19, 20, 21 aus dem Heizgasstrome teilweise auszuschalten, während der Zwischen-Überhitzer 18, der Dampf von einem Niederdrucknetz bekommt, voll beheizt wird.
Die beiden Brennkammern 8, 9 sind mit je vier Kohlenmühlen 26 bis 33 ausgerüstet, welche in bekannter Weise nach dem Wahltrocknungsverfahren arbeiten und das Brennstaub-Luftgemisch an den vier Kanten jeder Brennkammer gegen die Mittelachse zu einblasen. Die von dem Gebläse 34 durch die Lufterhitzer 23, 24 gedrückte Luft wird durch Kanäle 35 den Mühlen und der Feuerung zugeführt.

Claims (8)

1.) Feuerung für einen Strahlungs- Wasserrohrkessel mit, durch eine aus Kühlrohren bestehende Zwischenwand in zwei Brennkammern geteiltem Feuerraumschacht, welcher über einen U-förmigen Zwischenzug mit dem absteigenden, die Nachheizflächen enthaltenden Gaszug verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückwand (36) beider Brennkammern (8, 9) in ihrem oberen Teil zu Gunsten des absteigenden Astes des U-förmigen Zwischenzuges nach vorne vorgezogen ist und die Trennwand (7) der beiden Brennkammern auch durch diesen absteigenden Ast (12) hindurchgeführt ist.
2.) Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem U-förmigen Zwischenzug die Überhitzerheizfläche untergebracht ist.
3.) Feuerung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Umkehr des U-förmigen Zwischenzuges eine UMführungsklappe zum absteigenden Zug angebracht ist.
4.)Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Umführungsklappe im absteigenden Zug zwei parallel geschaltete, rotierende regenerative Lufterhitzer derart angeordnet sind, dass ihre Heizgasteile unmittelbar in dem absteigenden Gaszug und ihre Heißluftteile in dem Raum zwischen Feuerraum und absteigendem Gaszug unterhalb des U-förmigen Zwischenzuges liegen.
5.) Feuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der obere teil des Feuerraumes mit parallelen Kühlrohrwänden (17) ausgefüllt ist, welche voneinander einen Abstand haben, der das Mehrfache der Rohrteilung der Feuerraumwände beträgt.
6.) Feuerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in dem absteigenden Ast des U-förmigen Zwischenzuges Rohrwände (18) eingebaut sind.
7.) Feuerung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrwände (18) die Überhitzerheizfläche bilden.
8.) Feuerung für einen Strahlungs-Wasserrohrkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit Kohlenstaubbrennern, dadurch gekennzeichnet, dass jede Brennkammer mit vollständiger Eckenfeuerung ausgerüstet ist.

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