DEP0024543DA - Kohlengewinnungsvorrichtung für steile Lagerung - Google Patents
Kohlengewinnungsvorrichtung für steile LagerungInfo
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Description
Es ist bekannt, sich zum Zwecke der mechanischen Gewinnung von Kohle des sogenannten Kohlenhobels zu bedienen. Das Prinzip dieser Art der Kohlengewinnung besteht bekanntlich darin, daß der beiderseitig mit Messern versehene Kohlenhobel vermittels Seilzug am Kohlenstoß entlang hin und her gezogen wird, wobei der Hobel den erforderlichen Anpreßdruck zwangsläufig dadurch erhält, daß das Fördermittel, an dem der Hobel an der dem Kohlenstoß angewandten Seite entlanggleitet, unnachgiebig gelagert ist. Auf diese Weise wird die Kohle abgeschält und mittels bekannter Fördermittel abtransportiert. Der Kohlenhobel konnte in seiner bisherigen Ausführung in Verbindung mit dem Koppelkettenförderer nur zur Gewinnung von Kohle in flacher Lagerung bis zu etwa 35° einfallend eingesetzt werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die das Hobeln von Kohle auch in steiler Lagerung ermöglicht. Bei dem Versuch, den Kohlenhobel bei der Gewinnung derartig gelagerter Flöze einzusetzen, ergibt sich das Problem, den Hobel ständig an den Kohlenstoß heranzudrücken, da infolge der steilen Lage des Strebs, Fördermittel überflüssig sind und daher nicht verwendet werden.
Dieses Problem wird durch die Anordnung gemäß der Erfindung gelöst, die im wesentlichen darin besteht, daß das Anpressen des Hobels an den Kohlenstoß vermittels eines Seiles erfolgt, und zwar zweckmäßig vermittels des gleichen Seiles, durch das der Hobel am Kohlenstoß entlang gezogen wird. Diese Wirkung kann in der Weise erzielt werden, daß man das angeleitete Zugseil über Rollen, die zum Teil gegen den Versatz und zum anderen Teil gegen den Kohlenhobel und damit gegen den Kohlenstoß abgestützt sind, so führt, daß das Seil in gespannten Zustand den Hobel gegen den Kohlenstoß drückt. Die gegen den Versatz abgestützten Rollen können auf einem mit dem Kohlenhobel verbundenen Schlitten befestigt werden, der der Bewegung des Kohlenhobels entsprechend auf den Stempeln des Versatzes auf und ab gleitet.
Die Zug- und Spannvorrichtung für die Berg- und Talfahrt des Hobels besteht aus einem einzigen Spillhaspel, der am unteren Ende des Strebs angebracht ist. Am oberen Ende des Strebs befindet sich lediglich ein versetzbarer Träger mit einer verstellbaren Umlenkrolle für das Zug- und Spannseil. Das Seil erhält die erforderliche Spannung durch zwei Luftzylinder, von denen sich einer am Spillhaspel und der andere an dem versetzbaren Träger befindet. Der untere Luftzylinder spannt das Seil für die Bergfahrt, der obere für die Talfahrt. Damit auch bei einer etwaigen übermäßigen Längung des Seiles die erforderliche Spannung gewährleistet ist, kann es unter Umständen von Vorteil sein, wenigstens einen der beiden Luftzylinder durch einen besonderen Haspel zu ersetzen.
In der Zeichnung ist die beschriebene neuartige Vorrichtung an Hand eines Beispiels in Draufsicht dargestellt. Der Kohlenhobel 1 ist mit Spezialmessern 2 bestückt, die zweckmäßigerweise so gestaltet sind, daß sie beim Ziehen des Hobels das Bestreben haben, in die Kohle einzudringen. Das Ziehen des Hobels im Kohlenstoß 5 entlang erfolgt mittels des Zugseiles 4, das gleichzeitig zum Anpressen des Hobels q an den Kohlenstoß 3 dient. Dieser Zweck wird dadurch erreicht, daß das Seil 4 in der dargestellten Weise über die beiden gegen die Stempel 5 des Versatzes 6 vermittels des Schlittens 7 abgestützten Rollen 8 und über die beiden an der dem Kohlenstoß 3 abgewandten Seite des Kohlenhobels 1 befestigten und damit gegen den Kohlenstoß 3 abgestützten Rollen 9 geführt wird. Die Rollen 8 werden von Rollenträgern 10 getragen, die ausgezogen und durch Umstecken verlängert oder verkürzt werden können. Auf diese Weise hat man es in der Hand, in einfacher Weise die Seilspannung zu regeln. Aus dem gleichen Grunde können erforderlichenfalls auch die Rollen 9 auf auszieh- und umsteckbare Rollenträger gesetzt und damit senkrecht zur Schnittrichtung versetzbar angeordnet werdne, wobei die umsteckbare Auszugsvorrichtung so ausgebildet sein kann, daß die erste Tasche im Kohlenhobel selbst
angebracht ist, in die alle weiteren Aussteckenden vollkommen hineingeschoben werden können. Außerdem wird durch das Umstecken bewirkt, daß der Hobel auf jeden beliebigen Vorschub ohne weitere zusätzliche Vorrichtungsarbeiten gebracht werden kann.
11 stellt den Spillhaspel dar, der die Berg- und Talfahrt des Hobels 1 vermittels Seilzuges bewerkstelligt. Der der Spannung des Seiles 4 für die Bergfahrt des Hobels 1 dienende Luftzylinder ist mit 12 bezeichnet. Für die Talfahrt des Hobels 1 erfolgt die Spannung des Seils 4 vermittels des Luftzylinders 13, der sich am versetzbaren Träger 14 am oberen Ende des Strebs befindet. Die am Träger 14 befestigte Umlenkrolle 15 wird nach jedem Schnitt entsprechend dem Abbaufortschritt umgestellt. Das Umstellen erfolgt vermittels Bolzen, die in die Löcher 16 gesteckt werden.
Durch die Vorrichtung, die die Kennzeichnen der Erfindung trägt, wird eine vollmechanische Gewinnung der Kohle in steiler Lagerung vermittels des Kohlenhobels erreicht. Während des Kohlenabbaus befindet sich kein Hauer im Streb. Abgesehen von der Fördersteigerung ergibt bei Anwendung der neuen Vorrichtung sich auch der besondere Vorteil, daß die Gefahr der Entstehung von Staublungenerkrankungen, die normalerweise beim Abbau der Kohle in steiler Lagerung besonders groß ist, weitgehend vermieden wird.
Claims (9)
1. Vorrichtung zur mechanischen Gewinnung von Kohle in steiler Lagerung, gekennzeichnet durch einen Kohlenhobel (1), der vermittels eines Seiles (4) an den Kohlenstoß (3) angepreßt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (4) als Zugmittel des Kohlenhobels (1) am Kohlenstoß (3) entlang ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Seil (4) über Rollen (8, 9) geführt ist, die zum Teil gegen en Versatz (7) und zum anderen Teil gegen den Kohlenhobel (1) und damit gegen den Kohlenstoß (3) abgestützt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen den Versatz (6) abgestützten Rollen (8) auf einem mit dem Kohlenhobel verbundenen Schlitten (7) befestigt sind, der der Bewegung des Kohlenhobels entsprechend auf den Stempeln (5) des Versatzes (6) auf und ab gleitet.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen den Versatz (6) abgestützten Rollen (S) und/oder die gegen den Kohlenstoß (3) abgestützten Rollen (9) auf auszieh- und umsteckbaren Rollenträgern (10) gelagert sind.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zug- und Spannvorrichtung für die Berg- und Talfahrt des Hobels aus einem einzigen Spillhaspel (11) besteht, der am unteren Ende des Strebs angebracht ist.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Ende des Strebs ein versetzbarer Träger (14) mit versteckbarer Umlenkrolle (15) angebracht ist.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß für die erforderliche Spannung des Seils durch zwei Luftzylinder vorgesehen sind, von denen sich einer (12) am Spillhaspel (11) (für die Spannung bei Bergfahrt) und einer
(10) an dem versetzbaren Träger (14) (für die Spannung bei Talfahrt) befindet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der beiden Luftfilter (10, 11) durch einen besonderen Haspel ersetzt ist.
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