DEP0024316DA - Laufrolle für Bandförderer u.dgl. - Google Patents
Laufrolle für Bandförderer u.dgl.Info
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Description
Ölgeschmierte Kugellager an Tragrollen und Losrollen für Bandförderer, die mit verbindenden, Öl enthaltenden Rohre zwischen den Lagergehäusen ausgerüstet sind und ferner äussere Öldichtungen ausserhalb der Lager aufweisen, sind an sich bekannt.
Die Erfindung betrifft eine Laufrolle, bie der der Zusammenbau und die Anordnung der Teile in so vorteilhafter Weise erfolgen, dass auf die sonst erforderliche öldichte Verbindung zwischen dem Verbindungsrohr und den Lagergehäusen verzichtet werden kann. Zur Herstellung ist nur geringe Bearbeitung notwendig. Die Laufrolle kann leicht sein und trotzdem die erforderliche Festigkeit aufweisen, sodass ihre Benutzung unter den in der Grube herrschenden Bedingungen erleichtert wird.
Gemäss der Erfindung weist die Laufrolle in der Längsrichtung im Abstand gehaltene Kugellager auf, die auf einer Achse angeordnet sind. Es sind ein die Kugellager umschliessendes Gehäuse mit einem öldichten inneren Rohr, sowie Kappen vorgesehen, die die äussere Hülse tragen und dessen radialen Abstand von dem inneren Rohr wahren. Alle Teile der Konstruktion sind unlösbar miteinander verbunden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ausführungsbeispielen, die in den Zeichnungen dargestellt sind und nachfolgend beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt einen axialen Längsschnitt der rechten Hälfte eines Satzes von Losrollen zur Aufnahme eines muldenförmigen Bandes und
Fig. 2 in axialem Längsschnitt die linke Hälfte eines Rollensatzes in etwa abgewandelter Form, der während seiner gesamten Lebensdauer ohne Wartung bleibt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1, die zur Wartung auseinandergenommen werden kann, besteht die Laufrolle aus einem inneren zylindrischen Rohr 1 zur Aufnahme der Kugellager 2, der Achse 3, der Öldichtungen 5 üblicher Form und der Abstandsringe 4 zwischen den Kugellagern und den Öldichtungen. Federringe 6 halten die Lager in Längsrichtung der Welle in dem notwendigen Abstand. Dieser innere Aufbau liegt zwischen gepressten Stahlendplatten 7 mit einem eingebuchteten und durchlöcherten Mittelteil 8, das auf das Ende des Rohres 1 passt. Die Endplatte ist mit einem äusseren Flansch 9 versehen, der an der äusseren Hülse 10 durch Punktschweissung befestigt ist. Die Mittelöffnung 11 ist gross genug, um ein Herausziehen der Achse, der Lager und der Öldichtungen aus dem Rohr nach Entfernung eines Federringes 12 o.dgl., der in einem Zwischenraum zwischen dem Ende des Rohres und der durchlöcherten Endplatte vorgesehen ist, zur Wartung zu ermöglichen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2, die während ihrer gesamten Lebensdauer keiner Wartung bedarf, ist die Konstruktion grundsätzlich die gleiche, jedoch sind die Mittelöffnungen 11 kleiner und vorzugsweise nur hinreichend gross bemessen, um die Achse 3 hindurchzulassen. Die Endplatten 7 halten den innere zylindrischen Aufbau ohne Federringe fest.
Bei der Herstellung beider Ausführungsformen der Laufrolle nach der Erfindung wird zunächst die innen liegende Einheit, bestehend aus Achse, Lager, Öldichtungen und Schmierung zusammengesetzt. Diese Einheit wird in die äussere Hülse zwischen die Endplatten eingepasst, nachdem bei der Ausführungsform gemäss Fig. 1 die Federringe eingesetzt worden sind. Alsdann werden die Endplatten durch Punktschweissung mit der äusseren Hülse verbunden.
Es ist erkennbar, dass der innere zylindrische Aufbau eine öldichte Einheit bildet, die an ihren Enden durch die Öldichtung abgeschlossen ist. Sie ist unabhängig von Verbindungen zwischen Metall und
Metall und eine spanabhebende Bearbeitung öldichtender Flächen ist nicht erforderlich.
Beide Ausführungsformen können für trogförmig angeordnete Laufrollen verwendet werden, wobei entweder die Achsen der Seitenrollen, wie dargestellt, überhängen oder am äusseren Ende von einer Konsole gestützt werden, wie ohne Darstellung verständlich. Im ersteren Falle wird das äussere Ende der Rolle, wie dargestellt, geschlossen gestaltet, indem die Endplatte 7 nicht durchlöchert wird. An diesem Ende kann selbstverständlich die ständig geschlossene Öldichtung auch aus einem öldichten Stopfen, der in das ende des Rohres jenseits der Lager eingesetzt ist, oder auch aus einer festen Verbindung zwischen Rohr und Endplatte bestehen.
Claims (8)
1. Laufrolle mit Kugellagern, die in Längsrichtung auf Abstand gestellt auf einer Achse gelagert ist für Bandförderer o.dgl., gekennzeichnet durch ein die Kugellager (2) umschliessendes Gehäuse mit einem öldichten inneren Rohr (1) und die äussere Gehäuseschale tragende und sie im radialen Abstand von dem inneren Rohr (1) haltende Endkappen (7), wobei alle Einzelteile unlösbar miteinander verbunden sind.
2. Laufrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Endkappen (7) mit einer die Achse durchlassenden Öffnung (11) versehen ist.
3. Laufrolle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Rohr (1) gleichbleibende lichte Weite besitzt.
4. Laufrolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (11) so bemessen ist, dass sie das Herausziehen der Lager ermöglicht.
5. Laufrolle nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (11) so bemessen ist, dass sie die Achse ohne Berührung durchlässt, jedoch kein Auseinandernehmen der Teile ermöglicht.
6. Laufrolle nach den Ansprüchen 1 - 5, gekennzeichnet durch Federringe (6) zur Aufrechterhaltung des axialen Abstandes der Kugellager.
7. Laufrolle nach den Ansprüchen 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens an einem Ende zwischen Achse (3) und innerem Rohr (1) eine übliche Abdichtung (5) angeordnet ist.
8. Laufrolle nach den Ansprüchen 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Endkappen (7) undurchbrochen ist und die Achse in dem Inneren des Rohres umschliesst.
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