DEP0022240DA - Lenker, insbesondere für Zweiräder. - Google Patents
Lenker, insbesondere für Zweiräder.Info
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Description
Die Art der Befestigung von Scheinwerfern an Zweirädern, namentlich Fahrrädern und Motorrädern, aber auch Dreirädern, die mit einem den Zweirädern entsprechenden Lenker ausgerüstet sind, lässt erheblich zu wünschen übrig.
Zunächst verbringt die Art der Scheinwerferbefestigung am Lenker den Scheinwerfer in eine verhältnismässig exponierte Lage, derart, dass er bei Stürzen oder dergl. in erster Linie in Mitleidenschaft gezogen wird. In der Regel besteht die Befestigung aus einem vom Lenkerschaft nach vorne sich erstreckenden Arm, der, einen Hebel darstellend, durch das Gewicht des Scheinwerfers ausserordentlich stark belaste ist und dadurch sehr stark ausgebildet sein muss. Schliesslich ermöglicht die erwähnte Art der Scheinwerferbefestigung an Zweirädern die Herbeiführung eines beliebigen Kippgrades von Hand während der Fahrt, mit der Folge, dass derartige Scheinwerfer in der Regel erhebliche Blendwirkung verursachen.
Die vorliegende Erfindung will dem dadurch Rechnung tragen, dass das Mittelstück des Lenkers als Scheinwerfergehäuse ausgebildet ist.
Zweckmässig geschieht dies in der Weise, dass das Scheinwerfergehäuse das Verbindungsstück zwischen Lenkerschaft und den beiden Lenkerarmen darstellt. Um eine entsprechende, möglichst einmalige Einstellung des Reflektors herbeiführen zu kön-
nen, ist dieser kippbar und feststellbar. Zu diesem Zweck ist der Fassungsring des Reflektors um ein Horizontalachse verdrehbar, kugelig ausgebildet und steht mit entsprechenden Flächen des Gehäuses in Wechselwirkung. Der Kippgrad ist dabei so, dass die Klemmseite des Reflektors nach aussen gekehrt werden kann, um in bequemer Weise das Stromzuführungskabel einklemmen zu können. Im Scheinwerfergehäuse können Zubehörteile des Scheinwerferträgers, in der Regel des Fahrrades oder Motorrades angeordnet sein. In erster Linie kommt hierfür eine Fahrradglocke, gegebenenfalls noch ein Tachometer in Betracht.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Lenkers und zwar
Abbildung I einen Lenker im Aufriss
Abbildung II den Lenker im Schnitt achsial durch den Lenkerschaft,
Abbildung III den Lenker in Stirnansicht,
Abbildung IV und V Schaftachsialschnitte durch zwei verschiedene weitere Ausführungsformen.
Der Lenker besteht aus dem Schaft 1 und den sich von diesem seitlich erstreckenden Lenkerarmen 2. Das Mittelstück 3 zwischen diesen drei Bestandteilen ist als Scheinwerfergehäuse 4 ausgebildet und zwar in der Weise, dass die Teile 3 und 4, in Praxis aus einem einzigen Stück bestehend, die Verbindung zwischen dem Schaft 1 und den Armen 2 darstellen. Das Scheinwerfergehäuse 3, 4 kann aus Metallspritzguss bestehen. Der Schaft 1 und die beiden Arme 2 sind in diesem Gusstück durch Einpressen, Einschrauben, Einschrumpfen oder in anderer geeigneter Weise kraftschlüssig befestigt.
Da das Scheinwerfergehäuse starr am Lenker befestigt ist, müssen Vorkehrungen getroffen sein, um den durch den Scheinwerfer erzeugten Strahlengang in geeigneter Weise zur Vorbahn richten zu können. Zu diesem Zweck ist, wie aus Abbildung 2 ersichtlich, der Fassungsring 5, der Reflektor und Deckglas zusammenhält, an seiner Aussenseite kugelig ausgebildet und überdies um eine horizontale Achse 6 verschwenkbar. Er kann somit gekippt und damit eingestellt werden. Eine Feststellung in der gegebenen Lage ist selbstverständlich vorgesehen.
Zweckmässig ist, wie aus Abbildung 4 ersichtlich, ein derartiger Kippgrad vorgesehen, das die Anschlussklemmen 7 zum Zwecke einer einfachen Anklemmungsmöglichkeit nach aussen gekehrt werden können. Wie aus Abbildung 5 des weiteren sich ergibt, ist oben am Gehäuse 4 eine Fahrradglocke 8 angeordnet, die über einen sich durch den einen Lenkerraum 2 erstreckenden Zug 9 mit Hebel 10 bedient werden kann.
Abbildung 4 zeigt schliesslich noch, dass in dem Scheinwerfergehäuse 4 auch ein Tachometer 11 eingebaut sein kann. Selbstverständlich lässt sich auch eine elektrisches Signalhorn einbauen.
Es ist ohne weiteres erkennbar, dass der Scheinwerfer verhältnismässig geschützt und nicht exponiert im Lenker angeordnet ist und somit Deformierungen beim Sturz weniger ausgesetzt ist, als dies bisher der Fall war. Die Beanspruchung des Lenkers, insbesondere dessen Schaftes ist deshalb, weil der Scheinwerfer nicht am freien Ende eines am Schaft befestigten Hebelarmes ruht, wie bekannt, erheblich verringert. Die Gestehungskosten werden die Kosten eines bekannten Lenkers und eines Scheinwerfers nicht überschreiten, eher niedriger liegen. Das Scheinwerfergehäuse ermöglicht die Anbringung von Zubehörteilen und vor
allen Dingen die Verlegung der Züge zur Betätigung dieser Zubehörteile in das Innere der Lenkerarme.
Claims (7)
1.) Lenker, insbesondere für Zweiräder, bestehend aus einem Schaft und sich von diesem seitlich erstreckenden Armen, dadurch gekennzeichnet, dass das Lenkermittelstück als Scheinwerfergehäuse (4) ausgebildet ist.
2.) Lenker nach Anspr. 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Scheinwerfergehäuse die Verbindung des Lenkerschaftes (1) und der Lenkerarme (2) darstellt.
3.) Lenker nach Anspr. 1. und 2., dadurch gekennzeichnet, dass der Reflektor (5) kippbar und feststellbar im Scheinwerfergehäuse (4) angeordnet ist.
4.) Lenker nach Anspr. 1. bis 3., dadurch gekennzeichnet, dass der Fassungsring (5) des Reflektors, um eine Horizontalachse verdrehbar, am Umfang kugelig ausgebildet ist, der mit entsprechenden Flächen des Gehäuses in Wechselwirkung steht.
5.) Lenker nach Anspr. 1. bis 4., gekennzeichnet durch einen solchen Kippgrad, dass die Anschlussklemmen (7) nach aussen gekehrt werden können.
6.) Lenker nach Anspr. 1. bis 5., dadurch gekennzeichnet, dass in das Gehäuse Zubehörteile des Scheinwerferringes eingebaut sind,
7.) Lenker nach Anspr. 1. bis 6., dadurch gekennzeichnet, dass eine Fahrradglocke (8) eingebaut ist.
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