DEP0021465DA - Küvette für zahnärztliche Zwecke - Google Patents

Küvette für zahnärztliche Zwecke

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Publication number
DEP0021465DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cuvette
investment
parts
dental purposes
press
Prior art date
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
F. O. Dr. Schwäbisch Gmünd Kucher
Martin Berlin-Charlottenburg Schorn
Original Assignee
Dr. Walter & Schmitt, Schwäbisch Gmünd
Publication date

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Description

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bzw. Deckel Sißigelegt, auf welche man den Stempel einer einfachen Presse wirken läßt, wodurch der eine Küvettenteil mit der Einbettmasse vom andern Küvettenteil abgedrückt und gelöst wird. Nach dem Lösen des einen Küvettenteiles wird der nach unten abgedrückte,mit der Einbettmasse noch verbundene untere Küvettenteil gedreht
und mit seinen Ansätzen auf die Schenkel des Bügels gelegt, worauf der Deckel in das Loch des Küvettenteiles
eingelegt und der Preßvorgang wiederholt wird, wodurch
die Einbettmasse auch aus dem unteren Küvettenteil herausgedrückt wird. Auf diese Weise wird di*e gesamte Einbettmasse mit der Prothese aus der Küvette entfernt, die wie üblich ausgebettet wird.
Durch diese Ausbildung wird die Einbettmasse aus der
Küvette entfernt, ohne daß die Küvette oder die Prothese in der Einbettmasse beschädigt wird, wodurch die Küvette beliebig oft verwendbar wird.
Auf der Zeichnung ist eine solche Küvette in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zwar zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht vor dem Preßvorgang und
Fig.2 einen senkrechten Querschnitt nach
Linie A-B der Fig.1.
Die Küvette besteht in bekannter Weise aus dem Oberteil a und dem Unterteil b, welche durch Führungsstifte g
leicht lösbar ^miteinander verbunden sind. Die Führungs-
stifte g sind im oberen Küvettenteil befestigt und sind .■ in Bohrungen des unteren Eüvettenteiles geführt. Gemäß der Erfindung sind . die Küvettenober- und Unterteile a und b an den Böden mit Ansätzen c und d versehen, von- denen die Ansätze d versetzt zu' den Ansätzen c angebracht sind. Zum Lösen der Küvette gehört noch ein U-föraiger Metallbügel n,auf dessen Schenkel ο der obere Küvettenteil a rait seinen Ansätzen c aufgelegt wird. Nach dem Lösen der Küyettenteile a und b und dem Herauspressen der Einbettmasse ρ durch den Preßstempel m aus dem oberen Küvettenteil a wird der untere Küvettenteil b gedreht und mit seinen Ansätzen d auf die Schenkel ο des Bügels n· zum Herauspressen der Einbettmasse ρ gelegt. Die Küvette ist in bekannter Weise noch mit Abzugskanälen i versehen. ■ Zur Durchführung der Preßvorgänge wird itf^SSyvff nun gen k der Deckel 1 (g&agelegt, auf welchen der Stempel m der Presse einwirkt.
Das Einbetten erfolgt in bekannter Weise wie folgt: In den Unterteil b wird das Modell, wie bei Kunststoffverarbeitung üblich, verkehrt eingebettet. Nach der Isolation wird der Oberteil- a aufgesetzt und die beiden konischen Yerschlußbolzen h eingeführt. Sodann wird der
Gegenguß gegossen. Nach Erhärten des .Gegengusses erfolgt das Entfernen;der Verschlußbolzen h durch leichten Hammerschlag. Die Küvette wird zur Entfernung des Wachses ausgekocht und wie üblich ausgebrüht. In die fertig präparierten mit Abzugskanälen i versehenen Küvettenhälften wird nun nach Vorschrift der Kunststoff gefüllt, wobei »©bei sich die Löcher k der Küvettenteile -a,b mit der Kunststoffmasse füllen. Die Küvette wird nun geschlossen
und in der Presse gepreßt. Hierauf werden die Verschlußbolzen eingesetzt und leicht mit-dem Hornhammer angezogen.
cTach dem völligen Erkalten der Küvette werden die Verschlußbolzen h durch leichten Hamm erschlag entfernt, die Küvette zunächst mit den Ansätzen c auf die Schenkel ο des Bügels η gesetzt und auf die Füllung des Loches k der Küvette der Deckel 1 aufgelegt und mittels dem Stempel 'in der Presse die Einbettmasse ρ herausgedrückt, wobei sich die Küvette öffnet. Hierdurch wird die Einbettmasse ρ aus dem oberen Küvettenteil a herausgedrückt, wodurch der untere Küvettenteil b samt der noch in dieser befindlichen Einbettmasse ρ nach unten abgedrückt wird. Derselbe Vorgang wird mit dem anderen Küvettenteil b wiederholt. Nachdem der leere Küvettenteil a abgenommen ist, wird der untere Küvettenteil b, mit der noch darin befindlichen Einbettmasse aus dem Bügel η herausgenommen und gedreht und mit seinen Ansätzen d auf den Bügel η gesetzt und nachdem die Scheibe auf die Füllung des Loches k gelegt ist, wird die Einbettmasse ρ mittels des Stempels m herausgedrückt.
Auf diese Weise wird die gesamte Einbettmasse ρ in einem Block mit der Prothese erhalten. Mittels G-ipssäge etc. wird nun wie bekannt ausgebettet.
Die Form der Küvette a,b kann beliebig sein.

Claims (2)

Patentansprüche;
1. Küvette für zahnärztliche Zwecke, insbesondere für Kunststoffe, dadurch gekennzeichnet, daß die Küvette (a,b) derart ausgebildet ist, dai3 die Küvettenteile (a,b) in geschlossenem entsicherten Zustand auf ein Gestell beliebiger Art so aufgestellt werden können, daß zuerst die Einbettmasse (p) mittels eines Pressstempel (m) aus dem oberen Küvettenteil (a) herausgedrückt v/ird, wobei sich die Küvette öffnet, worauf der untere Küvettenteil (b) auf das Gestell gestellt und der Pressevorgang wiederholt wird, wodurch die gesamte Einbettmasse (p) in einem Block mit der Prothese frei gegeben wird.
2. Küvette für zahnärztliche Zwecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Küvettenteile (a,l?) mit gegeneinander versetzt angeordneten Ansätzen (c, d) versehen sind, die beim Lösen der Einbettmasse (p) und der Küvettenteile (a,b) nacheinander auf die Schenkel (o) eines U-förmig&n Bügels (n) gestellt verden, wobei auf die Füllungen der Löcher (k) der Küvettenteile (a,b) ein Deckel (1) aufgelegt wird, auf den der Otempel (α) einer Presse so stark einwirkt, da 3 die Einbettmasse (p) aus den Kiivet ten teilen (a,b) herausgedrückt wird.

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