DEP0021426DA - Laufzeitröhre zur Erzeugung und Verstärkung sehr kurzer elektrischer Wellen - Google Patents
Laufzeitröhre zur Erzeugung und Verstärkung sehr kurzer elektrischer WellenInfo
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Description
Dr .Herbert KSiiig ΙίΑ, I 4 Ö~3 5
Wie a III
Reisnerstr. ^
Reisnerstr. ^
Reg.102/K
iL· JlJL JL
Die Srfindung betrifft eine Laufsgitrölire zur
Stärkung und Sraeugung" sehr kurzer l/ellen, deren .äntladungs ·=· strecke im wesentlichen aus einer Steuerkaswner 5 einer daran an«=
sehliessenden Laufkamin«sr und einer Arbeitskarainei' zur iäntnahrae der verstärkten Hochfrequenzleistimg besteht» In der Steuer kammex1
werden die entweder unmittelbar von der Kathode kommen -» den oder durch eine ^Z^'jischanelektroäe vorbesefclaunigten iSlek tronen
der Wirkung einer Steuerwecnselspannung ausgesetzt, in der Laufkanuner unterliegen sie wechaelstronuaäpsig nur ihren
eigenen Abstoesungskräftan, während in der Arbeitskammer die Auskopplung der erzeugten Hodifrequensenergie stattfindet. Die
drei genannten KaiBmern dar R-3hre sollen kurz als Hochfrequenz kammern bezeichnet werden. Jede dieser Kämmens kam?, naturgemäss
auch wiederholt in de.t» Röhre vorhanden sein»
Die aus der Steuerkammer austretenden ,älektronen sind mehr oder -weniger zum feil dichtemoduliert, zum anderen
Teil geschwindigkeitsaoduliert» 'Die zwischen Steuer= und Arbeite« kammer eingeschaltete Laufkamraer dient dazu? den Anteil der Geschwindigkeitsmodulation ebenfalls in eine Mchteschwankung um»
zusetzen^ durch ale in der /»rbeitskamnier die verstärkte Wechselspannung durch Influenz hervorgerufen wird.
Bei dar; bekannten Ausführungen solcher Höhren ging man darauf aus? eine maximale Geschwindigkeitsmodulation beim
Durchlaufen äer Steuerkamaer au eri'eichsn, da,©, dacharch erzielt
kann, dass man den Laufwink^l in übt igieaer-lcamniei· etwa in r-apse von T wählt. Auf diese:·.' Grundlage -&ind'flie bekannten
TAyetronr5hren gebaut.
Die Erfindung beruht auf der ÄP%»nptniB, dass durch e Gestaltung der PeldvarhEltnisae ij$j$j>T Jäntladungaetrecke
» Bchre sine grundlegend neue Art der St^eri-irkung in die "firM-Uiehkeit 'umgesetzt werden kann, die es -vor- allem in der Stew!!?"1=»
und ArbeitSBtrecke- möglich macht, Laufwinkel solcher <*vö&s® su verwenden, die nach der herrschenden Auffassung bisher praktisch
nicht anwendbar erschienen, in der .be-späjäeren erf indungsge -
Kombination afcser eine den bisher bekannten Köhrsnaus « -fimrungen weit überlegene KnergieauscteuerMag 'srmoglichen* Srfin»
■äungsgemäss värä bei -Laufgeitrchren, bei denen-, durch Suführea 4aajsserer Spannungen an die Elektroden, geeigne-l© Feldvefhältniss©
:'4rn der Sntladungsstrecke erzeugt werden, öle-gasige von Steuer·= Ί$Ώ.ά Arbeit&kMnmern der. Röhre so gewählt- cia^jp·1 Mindestens in
einer dieser Kammern der Laufwinkei öinesi-geradzahligen ^Tiel · fachen von T oder annähernd diesem viert entspricht«
Die Wahl eines solchen Laufvsinfeels führt zu neuartigen inneren Betriebsbedingungen der Röhre, insbesondere ergibt
Sie für die Steuerkammer den sehr wichtigen- Vorteil, äags wegen des bei diesen Lauf winkeln unendlich gross werdenden Mingange ·
Widerstandes keine elektronisch bedingte Ste-uerleistung aufzu bringen, ist, die gerade bei den bisher verwendeten Lauf winke In
ihre'moxiraiale Orösse erreicht. JSbeneo ist' der erfinäungsgemäss®
Lauf'®ink©I auch, in der Arbeitskammer mit bedeutendem Gewinn verbunden^ weil auch hier die elektronisch bedingten Sämpfungen?
die bei anderen Laufwinkeln- unvermeidlich sind^ ganz oder zum Teil wegfallenβ
Die angegebenen technischen 'Effekte sind nicht nur bei ganz exakt eingehaltenen Werten der Laufwinkel erzielbar9
sondern φβ liefern auch Häherungswerte praktisch die gleichen Ergebnisse 5 sofern die Abweichungen vom genauen Vfart nicht mehr
als etwa i J|L betragen»
Zur· näheren Erläuterung der Erfindung dienen die in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele»*
In Figo 3 der Zeichnung bedeutet 1 die Kathode der Röhre ? S und 3 sind al®, die Steuer-kammer, 4 und 5 die die Arbeite=
kammer begrenzenden Elektrodenβ Zwischen Steuer- und Arbeite k&tnraer ist eins l&utkaamer swischengeselialtet, die ihrerseits
durch die Elektroden Cl und 4 begrenzt -wird» € ist- die Auffang·=· elektrode der Rohre» I>ie Elektroden 2 and 3 sind an einen
Schwingkreis 7, die Elektroden 4 und 5 an einen Schwingkreis 8 angeschlossen,, Die Steuerleistung -wird dem Schwingkreis 7 durch
die Koppelschleife 9 sugeführto Zur Auskopplung der Wechsel => stromen&rgie dient die mit dem Schwingkreis 8 gekoppelte Schlei=
fe 1Oo Die Elektroden 2, 3, 4 und 5 liegen an verschiedenen Teilspannungen ,dar Batterie 119 ebenso sind an diese in geeigneter
»'eise die Kathode 1 und die Auffangelektrode 6 ange schlossen« Um den Uebertritt der c'en einzelnen Elektroden zu-
geführten Gleichspannungen auf die anderen elektroden zu verhindern, sind die Schwingkreise ? und 8 an den Stellen 12 gal »
vanisch unterbrochen, zugleich aber für die Hochfrequenz kapazitiv kurzgeschlossen. "Die gleiche galvanische Auftrennung ist
?m den die Lauf kammer einschliessenden gylincler 13 an den Stel» lan 14 vorgesehen»
Die von der Batterie 11 abgegriffenen Teilspan nungen für die Elektroden sind so gewählt f dass sich z.B, der in
Fig» 2 wiedergegebene Feldverlauf ergibt. Feldstärken über der Nullinie bedeuten üine Beschleunigung der xälektronen, Feldstärken
unter der NuIlinie eine Verzögerung derselben. Yie ersichtlich, erfolgt sowohl im Bereich der iSlektro&e 3 zwischen Steuer» und
Laufkammer als auch JLm Bereich der Elektrode 4 zwischen Lauf kammer und Arbeitskammer je eine sprunghafte örtliche Aenderung
der Feldstärke, womit zugleich eine Äenderung der Verzögerung oder Beschleunigung des Slektronenstroms im Bereich dieser Slek»
troden verbunden ist. Dadurch ist es möglich, sowohl in der 3teaer» als auch in der Arbeitskammer LaufwinJcel anzuwenden,
die einem geradzahligen Vielfachen von T entweder genau oder in gewisser Annäherung entsprechen (z»B* 2 tnT in der Steuerkainmer
und mT ta der Arbeitskammer, wobei m und η beliebige ganze Zahlen bedeuten), 3s hat sich gezeigt, dass für die Steaerwir ·
kung der erfindungsgemässen Röhre die Gesichtspunkte, die bisher gegen die Anwendung von Laufwinkeln in der Grfisse eines geraä sahligen
Vielfachen von T sprechen, durchaus keinevRolle spielen,
bier 4ie Laafisiinkel aösseiiii^ssMeti und
unbedingt in Richtung grösster Bgapfungsfreiheit bemessen werden können, wodurch sich wesentlich die bedeutend© Verstärkungen
wirkung der Röhre erklärt.
In Fig.3 sind Ilektrodenanardnung und Feldkon figuration einer anderen Ausfuhrungsform der Erfindung gezeigt ?
bei der nur im Bereich der SlöJetroäe 3 zwischen Steuer- und Laufkammer ein örtlicher PeXdstärkesprung vorgesehen ist,
wB-hrand die Feldstärken von Lauf- uixöl Arbeitskammer stetig in» einander übergehen«, In diesem Fall ist wieder mit dem gleichen
Vorteil wie bei der Anordnung nach FIg* 1 in der Steuerkainmer ein Laufwinkel gleich oder annähernd gleich einem geradzahligen
Vielfachen von T (im Ausführungsbeispiel mit 2 mT bezeichnet) gewählt» Dagegen ergeben sich in der Ärbeitskammer? an
deren Grenzelektrode gegen den L&ufraum kein Feldstörkensprung vorgesehen "ist, die günstigsten Verst&rkimgsverhärtnisse, wenn
dort der Laufwinkel sowie bisher üblich^ mit 1" oder einem un=> geradzahligen Vielfachen von F {im MisfÜhrungsbeispiel mit
(Γη ~ I)T bezeichnet) gewählt wird«
^ird der Feldstärkensprung nicht im Bereich der ilektrode 3? sondern im Bereich der Elektrode 4 vorgesehen, so
ist umgekehrt wi® in Fig«3 der LatrfTwinkel in der Arbeitskammer entsprechend einem geradzahligen Vielfachen von T uno. der
L&ufwinkel in der Steuerkarnmer entsprechend einem ungeradzahli=* gen Vielfachen von T ziu bemessene
Die eingehende Beschäftigung mit diesen Ver hältnissen hat zugleich, .ergeben, dass eine weitere Verbesserung
öer Leistungsfähigkeit eier "Rohre , in diesem' Zusammenhang auch durch "Vahl antspreefaenoer Laui\«inkel in der Laufkaramer möglich
ist«■' Dar Erfindung entsprechend -wird dieser Lauf^InksI möglichst-' gross gewählt«, d,,ho,.bla !.auf jenen -optimalen Wert gesteigert.? bei
■flessen uefo'ersehr/eitung- durch- Aufplatzen ,,des -Slsktrononstroms damit verbundenen IXaktrenenveriustes wieder eine Ab=· ■
■..■■'■ . ■■.-../ ΐ .·..■■.'■■'■■'■
nähme der vlirkung_ eintritt,.
nähme der vlirkung_ eintritt,.
Sine ,'ähnlich "günstige Wirkung, 'tfie sie ^dίe ¥er = uing. äev" !,aufkaiamer- mit, sich'■ bringt ? lässt sich auch da » '
'er^ieleixy dass die -Lauf'kanimer xler Rösre durch .eine ,oder mehrere- Elektroden 'i SoBo'; Gitter·= ocle-r- Lociiblenden) unterteilt
1st ?'die; zur '"Mzeng-uiig -sntspreGhender- Fe'MstärkenSprünge:mit -geeigrietgn
sparmmigön .feeaufschlagt sind.,
■ ."Durch- die e^findungsgemäss . er-reiGhte.'S'teuerizng ,-Rd.iirenfeiusBtsueru,rig-;:ist
'es- :;in-ifianchsn fallen möglich^
^ef'!---;üb:@rh'aup-t'a;u'ifersichten-- imd
:zu.,'-.erzielene'. for=:,
g.hierfür ist im ;allgsmeinen9 ..<iass :<3.;er-^Laüfiw.inkel.-_-so. 4
wohl in -äer. Ste.usr=" ,als auch, in der Arbeitskammer einem gerade .zä'hligen:'Vielfachen von "C-ode? aimähernd'· diesem Jert ■ entspricht
und- dass im Bereich der. Steuer- imd Arbeitskammer trennenden v Slektrode e'ip.e.;. entsprechende. Aenäerung der- Feldstärke, wrhan ■-.'.
den istβ
Auf eine besondere L&ufkammer zwischen Steuer- \inä ArbeitB-karanier kanu aacla c;3nn visrsi::htet werden;, wenn an der
Grenze' zwischen Steuer= und Arbeitskammer kein ausgesprochener
vorliegt, sofern hierbei nur die Bedingung erfüllt ist 5 dass der Laufwinkel in der einen Kammer einem gersdzahli=
gen Vielfachen von T und in der andsren Kammer einem ungeraä zahligen Vielfachen von T genau oder annähernd entspricht9 wobei
es im wesentlichen gleicngiltig ist? in welcher Kammer der ge » radzahlige b&vy« der ungeradsahlige^ VJert gewählt wird.
Bei allen beschriebenen Anordnungen ist es auch zulässig und mcglich, e.uf die Vorbaschleunigung der Elektronen
in einer Vorbeschleuiligungsstrecke au verzichten und di© Kathode selbst als erste Begrenaungsfläche des Steuerraumes zu benutzen.«
Statt Gleichspannungen können zur Speisung der tiSlefctFO&en auch seitlich veränderliche Spannungen, insbesondere
niederfrequente ',iecheelepannungen verwendet werden»
Claims (1)
- ,Iv.■'Laufzeitröhre zur -Slraeugung .und.V"ei«s tarnung .sehr, teurer, elektrischer -^eileii^ "bei · der" einzelnen, .die Hochfrequenz ' der:-Möhr& wie.: Steuerkainmer ? Laufkammer9 Ärbeitskamraep .,GleielispaOTuingen ■ oder./zeitlich veränder=e.. nieäerfi*sqiient.e ^'u t.,;. dass <äie ;.iiängenr.pL. Arfaeitskammsrn. üasa'; m'indesteias/.'iiiv·eii)^5;;diie^ervVielfaehen v.oii■:■$■/ baer,Bpafc■ d"u-i?.ch-'· lä,dergevalKlt:-si
.winkel' -einera nie Bern .Wert ^·' :.l,'. "ääunvob. ge^/■■'.'<3las.s:-r'.Sltsue?'-i.'■ -und·'-.Anö-e-itskarnmer^-s© ^eaüssseii sind, äass ;beiden■■■ dej1;.fött^wiTiicei-/eineiiifi igeraäsälläigen,,-¥ieifacheri ·von;'T'■;iferpden-t sind 3,- das s.im'"Bereich --de^'..Slektroue zwischen auch im B:@reiefe -.der SJektrod©-':s:wischdn§ :Ä?bBi;i.3kaiJimer·:@1η:β Aenöerung--.salner Beschleunigung "oder:-3o lauf 2:eitr5tee nach :dass uer LauiwiBiiifel ;in/ Vielfaeivan ^n "ΐ ' öö:@r aνοηΐ - oder aTisel-tarncl' cüsssiTi ^ert, entspricht' und dasseinem ,diesem--Wartdie dan .elektroden zugeführt en Spannungen so gewählt sind, dass die Beschleunigung oder Verzögerun des iilektronenstroms nur Im Bereich der älektroue zwischen Steuer- und. Laufkammer eine Aenderung erfährt, während im Bereich der Elektrode zwischen Lauf= und Arbeitskammer praktisch keine Aenderung der Besehleu» nigung bzw. Verzögerung des ^!©ktronenstroms auftritt.4* Laufzeitröhre nach Anspruch 1, dadurch- gekennzeichnet, dass der Lauf^inkel in der StauerkaraiBer einem unge raüzahXigen Vielfachen von ΊΓ oder ^annähernd diesem tfert und der Laufwinkel in der Arbeitskammer einem geradzahligen Viel fachen von T oder annähernd dieseis 'vert entspricht und dass die den Elektroden augeführten Spannungen so gewählt sind, dass die Beschleunigung oder Verzögerung des Slektronenstroms nur im Bereich der Elektrode awischen lauf- und Arbeitskammer eine Aenderung- erfährt9 während im Bereich der Elektrode zwischen Steuer- und Laufkammer praktisch keine Aenderung der Beschleunigimg oder Verzögerung des Blektronenstroms stattfindet»5» Laufzeitröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 4? dadurch gekennzeichnet, dass der Laufwinkel in der Laufkammer möglichst gross gewählt ist«.6 ο Laufseitröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lauf kammer der Bohre durch ein« oder mehrere' Elektroden (ζ<,Β» Gitter- oder Lochblenden) unter teilt ist-, die zwecks Aendterimg der Feldstärke an Spannung ge legt sind»7. Laufseitrö&re nach Anspruch I9 dadurch gekenn <= s@iclm.et5 dass auf die Steusrijainmer dsr Röhre ohne Zwischen => schaltung- einer Lauf kammer die Arbei^&aramer folgt und dass ,wenig= stens in einer diener Kanuner-n. der .Laufwinkel einem geradzahligen Vielfachen von T oder annähernd üiese,m lert entspricht«8« laufzeitröhre nach einem der· Ansprüche 1 bis 75 dadurch gekennaaichnet, dass die Kathode der Bohre selbst die Bin= trittselektrode der Steuerkammer bildet«9β Laufzeitröhre nach einem d@r Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet7 dass die Schwtegungskreise galvanisch aufs getrennt sind? um den Uebertritt ü&r» der einzelnen iSletrode auge = führten Gleichspannung zu einer anderen Elektrode zu Verhinderne
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