DEP0021295DA - Zentrumbohrer mit lösbarem Versenker - Google Patents
Zentrumbohrer mit lösbarem VersenkerInfo
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Description
Bei Zentrumsbohrer sind die Bohrspitze und der Versenker üblicherweise in einem Stück ausgeführt. Dies bedingt ersten, dass nach Abnutzung oder Abbrechen das ganze Werkzeug unbrauchbar ist, und zweitens, dass jedes Werkzeug sich nur zum Bohren von Löchern einer bestimmten Tiefe eignet.
Es sind auch Ausführungen bekannt, bei denen der Versenker als besonderer lösbarer Teil ausgebildet ist. Die meisten dieser Ausführungen haben den Zweck, das Auswechseln der Bohrspitze ohne Unbrauchbarwerden des Versenkers und/oder die Benutzung von Bohrer und Versenker unabhängig voneinander zu ermöglichen. Einige Ausführungen gestatten auch ein Einstellen des Bohrers gegenüber dem Versenker in der Längsrichtung. Diese bekannten Konstruktionen sind jedoch kompliziert und werden dadurch teuer und empfindlich.
Die Erfindung ermöglicht ein Einstellen des Bohrers gegenüber dem Versenker bei bedeutend einfacherer und robusterer Bauart des Werkzeuges als bei früher bekannten Ausführungen. Die Erfindung besteht insbesondere darin, dass der Bohrer in der Bohrung eines eines entsprechenden Halters angeordnet ist, dessen unterer Teil aussen konisch und in der Längsrichtung geschlitzt ist, und dass der ebenfalls mit einer Durchgangsbohrung für den Bohrer versehene Versenker einen oberen, innen konischen Teil aufweist, der die konische Außenfläche des Halters umschliesst und diesen veranlasst, den Bohrer federnd umfassend festzuklemmen. Der Bohrer ist gegenüber dem Versenker in der Längsrichtung lediglich durch Lösen des Versenkers von dem Halter in eine neue Lage zu verstellen, um z. B. eine andere Länge der Bohrspitze einzustellen oder diese nach Abnutzung oder Bruch wieder auf richtige Länge einzustellen. Bohrer in Standardausführung, deren Länge die in den meisten Anwendungsfällen notwendige Länge für die Bohrspitze um ein Vielfaches übertrifft, kann man, da der Bohrer in der Nähe seines vorderen Endes
gehalten wird, allmählich auf einer bedeutenden Strecke nachstellen, sodass schliesslich nur ein kurzes Stück des Bohrers verloren geht und der Werkstoff gut ausgenutzt wird.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigen:
Bild 1 teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt eine Ausführungsform eines Werkzeuges nach der Erfindung,
Bilder 2 bzw. 3 eine Stirnansicht bzw. eine Seitenansicht des Versenkers nach Bild 1,
Bilder 4 bzw. 5 den Halter des Bohrers nach Bild 1 in Stirnansicht bzw. in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt,
Bild 6 in teilweise geschnittener Seitenansicht eine zweite Ausführungsform eines Werkzeuges nach der Erfindung.
In den Bilder 1, 3 und 4 ist 1 ein Halter, der mit einer zur Aufnahme des Bohrers geeigneten, durchgehenden achsialen Bohrung 4 versehen und oben auf dem größeren Teil seiner Länge aussen zylindrisch gehalten ist, während sein unterer Teil, wie bei 2 dargestellt, aussen konisch gehalten und mit beispielsweise drei Längsschlitzen 3 versehen ist.
5 ist ein Versenker, der in seinem unteren, wirksamen Teil eine Bohrung 7 aufweist, die dem Durchmesser des Bohrers entspricht. An diese Bohrung schliesst sich noch oben eine weitere Bohrung an, die sich bis zum oberen Ende des Versenkers konisch erweitert und die der konischen Außenfläche des Halters 1 entspricht.
Wenn nach Einsetzen des Bohrers in den Halter 1 der Versenker 5 auf diesen von unten aufgesetzt wird, gibt der untere Teil des Halters federnd nach und klemmt sich um den Bohrer herum, wobei sich gleichzeitig der Versenker auf den Halter festklemmt. Hierbei kann der Bohrer von vorneherein in einer beliebigen Stellung in dem Halter angebracht sein, sodass die vorstehende Spitze die gewünschte Länge erhält. Der Halter 1 bzw. seine Bohrung 4 hat eine genügende Länge, um den Bohrer soweit wie erforderlich aufzunehmen, auch wenn ernoch e Standartlänge besitzt. Je nachdem der Bohrer abgenutzt wird, bzw. nach einem Bruch, kann man dann nach Lösen des Versenkers von dem Halter den Bohrer soweit zum Nachstellen vorziehen, bis nur noch ein kurzes Stück verbleibt, dessen oberer Teil im aufgeschlitzten Teil des Halters festgehalten wird.
In den meisten Fällen wird ein Festklemmen,n es bei einer Ausführung nach Bildern 1-5 erzielt, völlig ausreichen, indem Bohrer und Versenker beispielsweise durch Klopfen am oberen Ende des Halters sicher an diesem festgeklemmt werden können. Wenn es aber erwünscht ist, kann man eine weitere Sicherung der Verbindung gemäß Bild 6 bewerkstelligen, indem der Versenker 5' an seinem oberen Ende mit einem Gewinde 8 versehen ist, das, zum Festspannen oder Lösen von Versenker und Bohrer, mit einem entsprechendem Aussengewinde des Halters 1' zusammenwirkt.
Claims (2)
1. Zentrumbohrer mit lösbarem Versenker, dadurch gekennzeichnet, dass der Bohrer in einer Bohrung des Halters längsverstellbar angeordnet ist, dessen unterer Teil aussen konisch und in der Längsrichtung geschlitzt ist, und dass, unten den Bohrer durchlassende Bohrung versehen ist. Der Versenker zur federnden Umfassung des Bohrers durch den Halter mit einer oben der konischen Oberfläche des Halters entsprechenden, unten den Bohrer durchlassenden Bohrung versehen ist.
2. Bohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Versenker an seinem oberen Ende mit einem Innengewinde und der Halter mit einem entsprechenden Aussengewinde zum Festspannen und Lösen von Versenker und Bohrer ausgestattet sind.
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