DEP0021240DA - Druckluftbetriebene Naßsetzmaschine - Google Patents

Druckluftbetriebene Naßsetzmaschine

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DEP0021240DA
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DE
Germany
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setting machine
compressed air
setting
control roller
operated wet
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Inventor
Friedrich Wilhelm Dr.-Ing. Mayer
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Description

Die Erfindung betrifft eine druckluftbetriebene Naßsetzmaschine zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patent ... (Patentanmeldung p 2328 VIb / 1a).
Gemäss dem Vorschlag des Hauptpatentes wird eine Setzmaschine so betrieben, daß zwischen dem Aufstrom und dem Rückstrom der über dem Setzsieb befindlichen Setzflüssigkeit eine Pause eingeschaltet ist, in der das angehobene Setzgut absinken und sich dabei schichten kann und die Rückbewegung der Setzflüssigkeit erst beginnt, wenn das in der Flüssigkeit angehobene und schwebende Setzgut sich im wesentlichen geschichtet hat. Die Zeitdauer, die für diesen Schichtungsprozess zur Verfügung steht, hängt von der Anzahl der Setzhübe je Minute und von der Zusammensetzung des Setzgutes ab. Da die Zusammensetzung des Gutes während des Betriebes grossen Schwankungen unterworfen ist, ist eine ständige Regulierung der Setzmaschine erforderlich. Es handelt sich dabei nicht nur um eine zeitliche Änderung, sondern auch um eine Formänderung des Setzhubdiagrammes der für diesen Zweck vorzugsweise druckluftbetriebenen Setzmaschine.
Die vorliegende Erfindung gibt nun ein Mittel an, um die Beeinflussung des Setzhubdiagrammes ohne Betriebsunterbrechung durchführen zu können. Sie ist gekennzeichnet durch eine verschiebbare Steuerwalze mit entsprechend gestalteter Oberfläche und Abtastorganen zur Beeinflussung des Setzhubdiagrammes.
Im Folgenden soll die Erfindung an Hand der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt, beschrieben werden.
Abbildung 1 zeigt im Schnitt der verschiebbare Steuerwalze gemäss der Erfindung.
Abbildung 2 gibt die Querschnitte der Steuerwalze an den Stellen A, B und C wieder.
Abbildung 3 zeigt die Setzhubdiagramme, die mit den einzelnen Querschnitten der Steuerwalze gefahren werden können.
Gemäss der Abbildung 1 besteht die Steuerwalze aus einem zylindrischen Körper 1, dessen Querschnitte verschiedene Formen besitzen, die in Abb. 2 mit den Schnitten (A - A, B - B, C - C) wiedergegeben sind. Jeder Querschnitt dieser Steuerwalze entspricht einer besondere Form des Setzhubdiagrammes in Abb. 3, in welcher die entsprechenden Kurven mit A, B und C bezeichnet sind. Die einzelnen Querschnitte gehen stetig ineinander über, so daß die Oberfläche des Zylinders eine glatte, schraubenförmig verdrillte Fläche bildet. Die Steuerwalze 1 sitzt verschiebbar auf einer Antriebswelle 2 mit quadratischem Querschnitt. Parallel zur Antriebswelle 2 liegt die Spindel 3 mit Handrad 4. Durch Drehen des Handrades 4 kann der Schlitten 5, der mittels der Gabeln 6 an der Steuerwalze 1 angreift, verschoben werden. Die Steuerwalze 1 wird durch ein Rädchen 7 abgetastet, das unmittelbar an der Spindel 8 des Luftauslassventiles an der Druckkammer der Setzmaschine befestigt ist. Durch Verschieben der Steuerwalze 1 längs der Welle 2 wird die Form des Setzhubdiagrammes geändert.
Die von der Steuerwalze durch das Abtasträdchen abgeleitete Bewegung kann gleichzeitig zur Steuerung des Lufteinlassventiles verwendet werden, wobei gegebenenfalls ein geeignetes Hebelgestänge eingeschaltet wird.
Die Anordnung zweier Steuerwalzen, deren Achsen parallel zueinander liegen und deren Abtasträdchen durch einen Hebel verbunden sind, ermöglicht die Abnahme weiterer Kombinationen von Setzhubdiagrammen an einem beliebigen Punkt des Verbindungshebels.

Claims (2)

1. Druckluftbetriebene Naßsetzmaschine zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patent ... (Patentanmeldung p 2328 / VIb / 1a), gekennzeichnet durch eine verschiebbare Steuerwalze mit entsprechend gestalteter Oberfläche und Abtastorganen zur Beeinflussung des Setzhubdiagrammes.
2. Setzmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zweite Steuerwalze, die zu der ersten parallel gelagert ist und deren Abtastorgane mit denjenigen der ersten Steuerwalze durch einen Hebel verbunden sind.

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