DEP0020949DA - Vorrichtung für medizinische Injektionsspritzen - Google Patents

Vorrichtung für medizinische Injektionsspritzen

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DEP0020949DA
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DE
Germany
Prior art keywords
protective sleeve
syringe
syringe body
held
needle
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English (en)
Inventor
Oskar Dr. med. Gleichmann
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Description

G<>38
aGcs rmisch - Pcrtsrtkirchen
Rsthcussfr. U / Tel S612
Garmisch-Part^nkirchen, 22,10*1948. Hs/Ze
omedo Oskar Gleichmann. Garmisch-Partenkirchen,
Wettersteinstrasse 31«
Vorrichtung für medizinische Injektions-Spritzen.
Ärzte befördern bei Krankengängen medizinische Injektions-Spritzen, und zwar Spritzenkörper und Nadel getrennt in Blechschachteln, wobei entweder diese Teile frei in der Blechschachtel liegen oder durch Halter gehalten werden» Bei der ersten Anordnung ist eine Beschädigung der empfindlichen Spitze der Nadel möglich« Die zweite Art ist umständlich und erfordert ebenso wie bei der ersten Art ein steriles Aufsetzen der Nadel vor der Benutzung der Spritze, was nicht leicht steril vorgenommen werden kann und für diesen Zweck weitere sterile Instrumente verlangte
Bei der Sterilisation des Spritzenkörpers und der Nadel muss das Aufbewahrungsgefäß mit äterilisiert werden, wozu bei der bekannten Heisswasser-Sterilisation ein verhältnismässig grosses Gefäß verwendet werden muß« Beim Sterilisieren bleibt leicht etwas Wasser in dem Aufbewahrungsbehälter zurück und dieser führt zu Rosten und Rauhwerden der Nadeln«
Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt. Erfindungsgemäß ist mit dem Spirit ζ enkörper eine die Nadel der Spritze abdeckende aber nicht berührende Schutzhülse lösbar verbunden*
Die Erfindung ist in der anliegenden Zeichnung beispielsweise veranschaulichte Es stellt dars
Figo 1 eine Ansicht einer medizinischen Spritze mit
einer Vorrichtung nach der Erfindung, teilweise geschnitten,
Pig* 2 einen Längsschnitt durch eine Vorrichtung nach einer anderen Ausführungsform,
Fig. 3-5 Ansichten von medizinischen Spritzen mit drei verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung, teilweise geschnitten,
Pig. 6 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, teilweise geschnitten»
In der Zeichnung bedeutet 1 einen Spritzenkörper, 2 den Kolben und 3 eine Kanüle oder Nadele 4 ist ein konischer Metallansatz an dem Spritzenkörper zum Aufsetzen der Nadel, die für diesen Zweck ein "Ansatzstück 5 mit konischer Innenbohrung aufweist«
Erfindungsgemäss ist mit dem Spritzenkörper 1 eine die Nadil 3 der Spritze abdeckende aber nicht berührende Schutzhülse 6 lösbar verbunden« Die Schutshülse besteht zweckmässig aus Blech oder einem Kunststoff, wie Kondensationsprodukt des Phenols oder einer Vinylzusammensetzung, bzw» aus Glas» Eine feste, luftdichte Verbindung zwischen der Schutzhülse und dem
Spritzenkörper kann in der verschiedensten Art und Weise bewirkt sein» So kann der Innendurchmesser der Schutzhülse gerade so gross gewählt sein, dass letztere den Spfcitzenkörper
auf eine längere Strecke saugend umfasst, wie in ]?ig.e 1 veranschaulicht« Dabei können Schlitze 7 am Aussenende das Aufschieben der dicht schliessenden Schutzhülse erleichtern« In I1Ig8 2 ist gezeigt, wie im Innern der Schutzhülse ein Konus 8 angeordnet ist, der bestimmt ist, am Aussenende des Spritzenkörpers abzudichten und Halt zu geben* Es kannaber auch nur
der Innendurchmesser am Offenende der Schutzhülse eine Kleinigkeit grosser gewählt sein, als am geschlossenen Ende*
Bei der Ausführungsform der Spritze nach Fig.3 besitzt der Spritzenkörper einen bekannten Glasansatz 9, der meistens leicht konisch ist. Hier ist es möglich, eine Schutzhülse 10 geringen Durchmessers aufzustecken und unter Reibung luftdicht schliessend zu halten»
Bei der Ausführungsform der Spritze nach Pig« 4 (Hecordspritze) ist der Spritzenboden durch einen aussen gewölbten
Metallkörper 11 gebildet und am Öffnungsende eine lösbare Metallkapsel 12 vorgesehen« Letztere besitzt meistens einen
kurzen Ansatz 1% Bei 'dieser Bauart ist eine Schutzhülse 6
ähnlich der der figuren 1 und 2 angebracht, die mit oder ohne Innenkonus 8 eine Dichtung an dem Metallkörper 11. bewirkt und zweckmässig bis über dem Ansatz 13 an der Metallkapsel 12
reicht«
Selbstverständlich ist aber insbesondere für die
Spritaenbauarten nach den Figuren 1 und 3 eine Schutzhülse
möglich, die sich nur über einen Teil der Länge des Spritzen-
körpers erstreckt, wie schon in Fig« 3 gezeigt«
Bei der lusfuhrungsform nach Fig» 5 findet eine Schutzhülse 14 besonders geringen Durchmessers ihren Halt und ihre Dichtung an dem Ansatzstück 5 der Nadel, die in diesem Pail besonders fest auf dem Konus 4 aufgesetzt sein muss«
In Pig* 6 ist eine Schutzhülse aus Kunststoff, zeB« Formaldehyd-Kondensationsprodukten oder Plexiglas gezeigt, die eine abgerundete und durch Wulst 15 verstärkte Öffnung 16 zeigt und deren Innendurchmesser an dieses Öffnung eine Kleinigkeit grosser ist als am geschlossenen Ende. Um für das Aufstreifen der Schutzhülse unter gleichzeitiger Dichtung an dem Teil 11 der Spritze eine Erleichterung zu schaffen und dem an sich starren Körper aus Formaldehyt-Kondensationsprodukten eine grössere Federung zu verleihen, sind Schlitze 17 vorgesehene Vorstehende Ausführungen der Schutzhülse gestatten, für die Beförderung der Spritze die ^adel bereits auf dem Spritzenkörper befestigt zu lassen und schützen die Nadel gegen Infektion· Dies ist bei den bekannten und in Gebrauch befindlichen Spritzenarten ohne Veränderung an diesen mögliche Falls für diesen Zweck einer solchen Schutzhülse neue Spritzen besonders angepasst werden sollen, ist die einfachste und geringste Veränderung derselben, wenn ZoB» ungefähr innerhalb des bei 18 strichpunktiert angedeuteten Bereiches am Aussenende des Spiitzenlörpers ein ganz schwacher Konus angeschliffen wird. Selbstverständlich kann auch an der Stelle 19 oder dem Ansatz 9 bzw« dem Metallkörper 11 und entsprechend im Innern der Schutzhülse 6 ein Gewinde vorgesehen sein.
Bei einer einfachen Abänderung der Recordspritze ist der Metallkörper 11 derselben zylindrisch abgedreht, um eine bessere Dichtungsfläche zu schaffeno
Die Schutzhülse kann gegebenenfalls mit einer sterilen, beziehungsweise desinfizierenden Flüssigkeit soweit gefüllt sein, dass die Nadel eintaucht.
Die Schutzhülse ist natürlich auch für Spritzen bestimmt und geeignet, durch die eine Blutentnahme vorgenommen wird»

Claims (7)

Patentansprüche %
1) Vorrichtung für medizinische Injektions-Spritzen, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Spritzenkörper eine die Madel der Spritze abdeckende, aber nicht berührende Schützhülse lösbar verbunden ist·
2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülse (6) sich bis zum Hinterende des Spritzenkörpers erstreckt und hier oder am Vorderende durch geschliffenen Passitz, gegebenenfalls mit Konusschliff (8) mit oder ohne Schlitze bzw. mittels Gewinde gehäL ten iste
3) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülse sich nur über einen Teil des Vorderendes des Spritzenkörpers erstreckt und hier durch Reibung, z.Bo mittels Konus am Aussenende der Schutzzülse oder Gewinde gehalten ist«
4) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülse an einem, den Metallkonus (4) tragenden Glasansatz (9) des Spritzenkörpers gehalten ist.
5) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzhülse an dem Ansatzstück (5) der Nadel gehalten ist»
6) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» dass das Öl'fnungsende der Schutzhülse einen etwas grösseren Innendurchmesser aufweist, als das geschlossene Ende und gegebenenfalls am Aussenende verstärkt ist (15) sowie im Mittelteil Schlitze (17) aufweist»
7) Vorrichtung nach Anspruch 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzzülse mit einer sterilen bzw. desinfizierenden Flüssigkeit gefüllt isto

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