DEP0020655DA - Betonbogengründung - Google Patents

Betonbogengründung

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Publication number
DEP0020655DA
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DE
Germany
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concrete
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arch
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dr.-Ing. Vick
Original Assignee
Vick, Friedrich, Dr.-Ing., Flensburg
Publication date

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Description

Abschrift
Heinrich Tarns, Ing.Flensburg
Wilhelms tr.3 &eschäftsnummer 18
Dr.-Ina.Friedrich Vick.Flensburg.Bauer Landstrasse 15
Be tonbogengrUnaung
Bei nicht unterkellerten leichten oder eingeschossigen bauwerken ist die Gründung auf Fundamentmauern unwirtschaftlich,weil die Frostgrenze immer eine gewisse Mindesttiefe erfordert und die aus konstruktiven Rücksichten bedingte Breite der Fundamentmauern eine volle Ausnutzung der zulässigen Bodenpressung nicht gestattet. Die Gründung auf Holzpfdhlen,wie sie bei Holzhäusern vielfach angewandt wird, ist in der Regel nicht dauerhaft genug und erfordert viel holz.Las Rammen von Beton- oder Eisenpfählen,sowie das Errichten von Fundamentpfeilern aus Z iegelste inen,Bruchsteinen oder Beton ist ebenfalls umstanal ich unu teuer.
Gegenstand der Erfindung ist einen Betonbogengründung, wobei ein im Boden hergestellter,vorzugsweise runder Betonpfahl mit einem für die Anbringung der Schalungstei Ie dienenden viereckigen Betonkopf versehen ist.Die Herstellung des Betonbogens erfolgt hierbei in einer aus einem oder mehreren Teilen bestehenden verlorenen Be tonschalung.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht aarin,dass sich die Schalung der Aussenwange bis unterhalb des Betonkopfes erstreckt und so durch Verdeckung des Betonkopfes unu aes Oberteiles des Betonpfahles eine geschlossene Aus ε. en an sieht ergibt.Ausserdem ist der Betonkopf mit Rillen versehen,welche aie Einlage von Zugeisen unterhalb des Betonbogens ermöglichen.
Vi ck.BetonboQenoründunq
Durch die Erfindung wira mit einfachen technischen Mitteln eine dauerhafte una zuverlässige Gründung für nichtunterkell er te Gebäude mit geringen Wandlasten erreicht ,wobei gle ichsei tig im Gegensatz zu Fundamentmauern eine erhebliche Materialersparnis erzielt wird.Lie erforaerliehen Ausschachtungsarbeiten werden auf ein Mindestmasz beschränkt.Da die Herstellung der Schalung in der Fabrik erfolgen kann,wird der bedarf an Arbeitskräften auf der Baustelle,besonders an gelernten Handwerkern verringert.Für die herstellung der Schalung werden ebenso wie für die Herstellung des Betonkopfes auf der Baustelle Metallformen verwendet, die eine lange Lebensdauer haben. Mithin kann die BetOnbogengrünäung ohne jegliche Verwendung von holz und bei sparsamster Verwendung von Eisen ausgeführt werden,wöbei die material- und arbeitssparenden Massnahmen zugleich eine Verkürzung der Arbeitszeit ergeben.
Die Zeichnung veranschauli cht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Mit Hilfe eines Erdbohrers bekannter Konstruktion werden Löcher beispielsweise von etwa 25 cm Durchmesser und etwa 150 cm Tiefe in den Untergrund gebohrt und mit Beton ausgefüllt .-Oer so entstandene runde Betonpfahl A wird mit einem viereckigen Betonkovf B versehen, auf dem sich mehrere zweckmässig angeordnete Erhöhungen C befinden.Diese Erhöhungen C dienen der Anbringung der aus Beton bestehenden Schalungsteile D3E und F und erleichtern ihre Anbringung.Der Betonkopf B weist ferner zwei kreuz-
Vick.^etonboaenoründuna
weise verlaufende Rillen G- auf ,in die Zugeisen eingelegt werden können.Die Verbindung der Betonköpfe B und damit der Betonpfähle A erfolgt durch Betonbögen, der en Konstruktion in verlorener Schalung geschieht.Diese Schalung kann aus einem oder mehreren Stücken bestehen.Im folgenden ist angenommen,dass die Schalung in drei Teile unterteilt ist.Alle Schalungstelle bestehen aus Beton und verbleiben als tragende Teile am Bauwerk.In diesem Falle wird zuerst die Bogenschalung JD zwischen die Erhöhungen C zweeier benachbarter ^etonkopfe gelegt.Die Schalung E für die Innenwange wird auf die Betonköpfe B gestellt. Die Schalung F für die Aussenwange weist an den Enaen zwei Vorsprünge auf,mit denen sie so auf die Betonköpfe B gehängt werden kann,dass sie den Betonkopf B und das obere Ende des Betonpfahles A bis zur Mittellinie nach aussen hin verkleidet.Aus diesem Grunde ist die Schalung F der Aussenwange etwa 30 cm breiter als die Schalung & der Innenwange,deren Unterkante auf der Oberkante des Betonkopfes B aufliegt una mit dieser abschneidet.An der Innenseite beider Wangenschalungen sind an verschiedenen Stellen Eisenringe,Drahts chi aufen oder ähnliche Befestigungsvorrichtungen J vorgesehen,durch die ein Draht gezogen werden kann,der beide Wangenschalungen miteinander fest verbindet und sie gegen die Bogenschalung presst.Nachdem die Schalungen für das gesamte Fundamentsystem aufgestellt und befestigt worden sind,wird der Raum innerhalb der Schalungen bis zur Schalungsoberkonte mit Beton ausgefüllt.
Vieh.Betonboaenaründuna
Um die in den Betonbögen der Endfelder auftretenden Zugkräfte aufzunehmen ,sind hier zuvor unterhalb der Bogenschalung Ώ Zugeisen in die dafür vorgesehenen Rillen G des Betonkopfes eingelegt.

Claims (4)

Patentansprüche
1. Be tonbog engründung, dadurch gekennzeichnet,dass ein
im Boden hergestellter vorzugsweise runder Betonpfahl (A) zur Anbringung der Schalungsteile einen viereckigen Betonkopf (B) trägt.
2. Be tonbog engründung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet ,dass die Herstellung des Betonbogens in einer aus einem oder mehreren Teilen bestehenden verlorenen Betonschalung erfolgt.
3. Betonbogengründung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,dass die Schalung der Auseenwange (F) sich bis unterhalb des Betonkopfes (B) erstreckt und durch Verdeckung des Betonkopfes (B) und des Oberteiles des Betonpfahles (A) eine geschlossenen Aussenansi cht ergibt.
4. Betonbogengründung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Betonkopf (B) mit Billen(G) versehen ist,die die Einlage von Zugeisen unterhalb des Betonbogens ermöglichen.

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