DEP0020249DA - - Google Patents

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Description

Professor Or· Anton Krapf, BurglengenfeId (13a) Jarktpl.26.
Schuhverschluss .
Die Erfindung bezweckt , einen Schuhverschluss zu schaffen, der ein leichtes, ungehemmtes Einführen des Fusses in den Schuh und ein ebenso lelohtes Ausziehen der Fußbekleidung gestattet·
Erreicht wird dies dadurch,dass am Schlitzrande des Schuhes Vorrichtungen, wie Haken, Steppnähte, Taschen oder dergleichen als .Yiderstände gegen den Druck elastischer Bogenstück« angebracht sind, durch die die Sehlitzränder zusammengehalten sind.
Die Bogenstücke können mit dem sie verbindenden Unterteil aus einem Stück hergestellt oder an ihren unteren finden am Oberleder des Schuhes befestigt sein. Die Bogenteile können ferner im entspannten Zustand V-förmig auseinander spreizen und die an dea oberen Enden der Bngenteile angebrachten Sehliessvorriohttangen mit den Bogenteilen aus einem St«ok bestehen.
Ausser dem oben angegebenen Torteil des leichten an- unc Ausziehens weist der Gegenstand der Erfindung noch folgende Vorteile auf;
1. rasches Festmachen des Schuhes,
2. gleichmässlge Druckverteilung an allen Stellen im Segensatz zu Verschnürungen, bei denen der grösste Druck gewönnlich oben liegt, wänren^die unteren Teile zu lose sitzen und dann nachgezogen werden müssen»
3. längere &rhaltung der Schuhfona, da gleichmäßigere Zugverteilung im Oberleder·
4. weiches und trotzdem sicheres Anliegen des Oberleders am Rlst^,
5. Kein Abklemmen der Adern am Rist, was häufig der Anlass zu Kopfschmerzen ist,
6. gefälliges, stets ordentliches Aussehen des ganzen Schuhes.
7. unbegrenzte Haltbarkelt,
8. leichte Herstellbarkeit,
9· Billigkeit (Herstellungskosten bei einfachster Ausführung
kaum höher als für ein bis zwei Paar gute Schnürsenkel·) 10. schnelle Ausweohselbarkeit,
11· Möglichkeit,den Verschluss in Verbindung mit Zlerstüeken
als Fusssohmuck auszubilden.
Der erfindungegemässe Schuhverschluss ist In der Zeichnung dargestellt und zwar In FIg 1 ia Vorderansicht und In
Fig 2 ebenfalls in Vorderansicht, dooh abgeänderter Ausführungsform· Iq den Abbildungen sind bezeichnet
mit a die aus elastischem Material hergestellten Bogenstüoke, mit Ii der unterteil, der die unteren Enden der Bogenstück* mit einander verbindet und mit den Bogenstücken zusammen aus einem einzigen Stück elastischen Materials bestehen kann·
mit ο das-nur sohemaiisch angedeutete, ein* oder mehrteilig· Versonlussefcüak, dos die oberen Teile der Bogenstück« bezw, der Schlitzränder verbindet, mit d und e an den Schiit«rändern angebrachte Widerstände, in Fig 1 Kutenhaken, in Fig 2 Steppnähte darstellend, die eine vom Oberleder ausgehende Zugspannung als Pressung auf die BogenstUcke übertragen.
Die Bogenstüoke können nach dem Fussprofil gesehen, eine der Ristform sich anpassende Krümmung besitzen. Sie sind symmetrise! zum Schlitze angeordnet und nahe den Schlitzrändern längs ihrer ganzen Bogenerstreckung oder nur an mehreren Stellen derselben feet oder lose mit dem Oberleder,bei Tuch- oder Leinwand-8cbuhen mit dem dem Oberleder entsprechenden Stück Tuch oder Leinwand verbunden.
Die lose Verbindung, die den Vorteil hat, dass der Verschluss ohne weiteres abgenommen und ausgewechselt werden kann, kann durch eine Reihe von üutenhaken erzielt werden, die in das Oberleder, der Bogenlinie folgend, so eingelassen sind, dass der in die Hakennut eingeschobene Bogen, sobald er gegen die Ristachse hin gedrückt wird, sich an den Boden der Eut anpresrt während er durch eine in entgegengesetzter Richtung wirkende Kraft aus der Hakennut herausgepresst werden kann. Eine andere Art der losen Verbindung besteht in Taschen von ganz geringer Tiefe, welche am Oberleder zur Aufnahme der Bogenstück« angebracht sind, die sich an eine der Bogenlinie folgende Naht der Taschen anlegen.
Die Bogenstüoke können schon bei geöffnetem Verschluss auf die Widerstände einen gewissen Druck ausüben, oder aber ,sie werden bei geöffnetem Verschluss durch die entspannte Feder

Claims (12)

  1. nach oben zu in Spreiz stellung auseinander gehalten.
  2. Ua nun aber bei der erstgenannten Anordnung der auf die stände durch die Bogenstüoke in Richtung q.uer zur Ristaohse ausgeübte Druck höchstens ausreicht, um bei ruhendem Fusse (Ferse am Fassboden) einen notdürftigen Schluss der öchlitzränder herbeizuführen» keineswegs aber um den bei der Sippbewegung auftretenden Kräften das Gleichgewicht zu halten, so empfiehlt sich die Anwendung von bei offenem Verschlüsse divergierenden Bogenstücken sohon aus dem Grunde, weil bei dieser Anordnung ein ungemein leichtes Einführen und Ausführen des Fusses beim Anziehen,bezw.
  3. Ausziehen erreicht wird.
  4. rateotansprüohe ;
  5. 1 Schuhverschluss, dadurch gekennzeichnet ,dass am Schutzrand (ft) dee Schuhes Vorrichtungen, wie Haken, Steppnähte, Taschen od.dergl.als liderstände 4*f gegen den Druok elastischer Bogenstüoke (a) angebracht sind, durch die die Schlitzränder zusammengehalten werden.
  6. 2,Schuhverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenteile Ca} mit dem sie verbindenden Unterteil (b) aus einem -tück hergestellt Bind.
  7. 3,Schuhverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  8. C-! j
  9. dass die Bogenteile 'an ihren unteren Enden ohne weiteres Verbindungsglied am Oberleder befestigt sind. 4,Schuhverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bogenteile"im entspannten Zustande V-förmig auseinander spreizen. (*fig.2 ).
  10. ^Schuhverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die an den oberen Enden der Bogenstück^5 angebrachten Verschlussteile ~hr> mit den übrigen Verschlussteilen aus aus einem Stück bestehen.
  11. BurglengenfeId,
  12. 12.Sai 1950.

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