DE332882C - Abschluss des oberen Randes von Schnuerstiefeln o. dgl. - Google Patents
Abschluss des oberen Randes von Schnuerstiefeln o. dgl.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C11/00—Other fastenings specially adapted for shoes
- A43C11/004—Fastenings fixed along the upper edges of the uppers
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Abschluß des oberen Randes von Schnürstiefeln o. dgl. Beim Tragen von Schnür- und Zugstiefeln, insbesondere der modernen, hohen Damenschnürstiefel, zeigt sich der Nachteil, daß der obere Rand des Stiefels sich oft nicht genau der Wadenform anpaßt, so daß ein an sich schöner Fuß hierdurch unvorteilhaft wirkt. Störend für das Auge und im Gebrauch sind oft auch die Schnürsenkelenden, .die, falls zu kurz, frei herabhängen und, sich -leicht lösen, und, falls zu lang, zwischen Stiefel und Strumpf eingesteckt werden müssen und dann häufig drücken und scheuern.
- Zur Behebung dieser Nachteile ist bereits verschiedentlich vorgeschlagen worden, als Abschluß des oberen Randes der Stiefel Bänder o. dgl. zu benutzen. Hierbei begnügte man sich damit, die Bänder unterhalb des oberen Stiefelrandes am Stiefelleder o. dgl. zu befestigen. Um den bei diesen älteren Ausführungen noch nicht erreichten einwandfreien Abschluß des oberen Stiefelrandes zu erzielen, wird gemäß der Erfindung das Abschlußband 5o ausgebildet, daß es nach seiner Befestigung am Stiefelrand einen Übergang vom Stiefel zum Strumpf darstellt. Durch Anbringung geeigneter Stickereien oder sonstiger Verzierungen an denn Bande läßt sich ein beachtenswerter Schönheitseffekt erzielen. Die Befestigung des Bandes ist dabei leicht lösbar gehalten und wird dadurch bewirkt, daß das Band am Stiefelrand durch zum Teil an Schutzstreifen angebrachte federnde Klaminern gehalten wird. Diese Befestigung des Abschlußban.des am Stiefel muß dabei so erfolgen, daß Druckstellen nicht vorhanden sind. Nach einem weiteren Erfindungsgedanken finden hierfür Klammern Anwendung, deren Kennzeichen vor allem in einer außerordentlich geringen Dicke zu erblicken ist.
- Die Erfindung ist auf .der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführung dargestellt. Fig. i zeigt eine Innenansicht eines Abschlußban,les, Fig.- 2 eine Seitenansicht einer Befestigungsklammer, wie sie am vorderen Bandende Verwendung findet, Fig. 3 eine Ansicht einer mittleren IiIammer und Fig. .I einen mit dein Erfindungsgegenstand versehenen Stiefel.
- Gemäß Fig. i wird zum Abschluß des oberen Stiefelrandes ein auf der Außenseite mit oder ohne Stickerei o. dgl. versehenes Band verwendet. Es besteht aus einem unelastischen Mittelteil m und zwei elastischen Endteilen h und c, die, nicht wie üblich. aneinandergenälit, sondern, namentlich zur Vermeidung von Druckstellen, in einem Weggang erzeugt sind. Das Bandende c besitzt eine Verstärkung d, in welcher Druckknöpfe e befestigt sind, die zum Schließen des Bandes in die vertieften Druckknopfteile f eingedrückt werden können. Selbstverständlich können hierfür auch andere Hilfsmittel verwendet werden.
- Die Befestigung des Bandes am Stiefelrand erfolgt durch Klammern g und i., deren besondere Ausbildung aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, wobei mit r die Heftfäden bezeichnet sind. Die Klammern i sitzen an einem an Teil a angenähten besonderen Stoffstreifen h, der den Zweck hat, den Strumpf vor der Berührung mit den Klammern zu schützen und ein Drücken .der Klammern zu verhüten.
- Die Klammern bestehen aus zwei uni ein Gelenken. drehbaren und durch eine Feder q gespreizten Hebeln 1? und o. Von den normalerweise zusammenliegenden Hebelenden *ist das eine, p, über das andere (-Iebelende pl umgebogen, um ein Festhalten des zwischen den Hebelenden eingeklemmten Stiefelrandes t (Fig.3) zii sichern. Bei der Einklemmung des Stiefelrandes t legt sich das umgebogene Hebelende pl an den inneren Teil des Stiefelrandes (Stiefelsaum), während der an das Hebelende p' sich anschließende Hebelteil kl sich außen anlegt. Letzterer verläuft genau gerade und ist von glatter Oberfläche, um ein möglichst reibungsloses Herein- und Herausschieben der Klammern zu gewährleisten und so eine Beschädigung des Stiefels an der Außenseite zu verhindern.
- Die Abbiegung in des Hebels k hat in erster Linie den Zweck, in Verbindung mit dem La-ger n. das Hebelende c vor ungewollter Belastung zu schützen und .dadurch eine selbsttätige Trennung des Randes vom Stiefel zu vermeiden. Ferner verhindert die Abbiegung na ein Durchscheuern des Schutzstreifens h und des Strumpfes, da sie (s. Fig. 3) bei eingeklemmtem Stiefelrand genau in Richtung des Hebels a ausläuft.
- Wie aus Fig.4 ersichtlich ist, bildet das Band, mit ic bezeichnet, außen einen einwandfreien Abschluß des Stiefelrandes, während der Schutzstreifen h sich innen gut anlegt. Die vorderen Enden des Bandes vereinigen sich bei v und verdecken. gleichzeitig an dieser Stelle die Knoten oder Schleifen des Schnürbandes w.
- Falls der Stiefelrand nicht in einer geraden, sondern geschweiften Linie abschließt, wird das Abschlußband in seiner Formgebung der Schweifung angepaßt. -Es kann auch die Anordnung getroffen sein, claß die Stiefel gleich mit am Mittelteil befestigtem Abschlußband geliefert iverden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Abschluß des oberen Randes von Schnürstiefeln o. dgl.,. dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß des oberen Stiefelrandes durch ein Band (u) erzielt wird, welches am Stiefelrand durch zum Teil an Schutzstreifen (h) angebrachte federnde Klammern (g, i.) befestigt ist. Abschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Klammerhebel (k) eine Abbiegung (m) von solcher Form besitzt, daß bei Eingriff der Klammer in den Stiefelrand (t) der Klemmhebel (o) der Klammer gegen Druck geschützt ist, zum Zweck, eine selbsttätige Öffnung der Klammer und ein Durchscheuern des Schutzstreifens (h.) und des Strumpfes zu verhindern. 3. Abschluß nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Hebelende (p) das andere (p') übergreift, um ein Festhalten des zwischen den Hebelenden eingeklemmten Stiefelrandes (t) zu sichern. Abschluß nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der außen am Stiefelrand (t) sich anlegende Hehelteil (k') zwecks Vermeidung von Beschädigungen des Stiefels beim Herein- und Herausschieben der Klammer von geradem und glattem `-erlauf ist. 5. Abschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .das Band (u) aus einem unelastischen Mittelteil (a) und-zwei elastischen Endteilen (b), die in einem Webgang erzeugt sind, besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE332882T | 1919-11-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE332882C true DE332882C (de) | 1921-02-12 |
Family
ID=6206201
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919332882D Expired DE332882C (de) | 1919-11-22 | 1919-11-22 | Abschluss des oberen Randes von Schnuerstiefeln o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE332882C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3049773A (en) * | 1961-02-28 | 1962-08-21 | Liubauskas Boles | Maniple holder |
-
1919
- 1919-11-22 DE DE1919332882D patent/DE332882C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3049773A (en) * | 1961-02-28 | 1962-08-21 | Liubauskas Boles | Maniple holder |
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