DEP0020046DA - Aufbereitungsvorrichtung für Müll und sonstige Abfälle - Google Patents
Aufbereitungsvorrichtung für Müll und sonstige AbfälleInfo
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Description
Aufbereitungsanlage für Uiill und eonstlge ifct&ll«.
Die Erfindung betrifft eine Aufbereitungsanlage für fciill und sonstige Abfälle« Bisher war es in der lUillbeseitigung vielfach üblich,
dass die eingesa«-elten Abfälle an besonderen Stollen,Küllabladeplätzen abgeladen wurden und dort iff wesentlichen sich selbst überlassen blieben.
Solche MIl und Abfallabladeplätze hinterlassen einen unang°nehren ~indruek auf das äussere Bild einer Stadt und bilden xuihygienische Brutstätten
von Ratten,Hausen und Fliegen,die Träger ansteckender Krankheiten sind» Die Abfälle jeder Art,seien es Industrieabfälle.strassenkehricht,Hausabfälle
oder dergl»,enthalten noch verwertbare Altraterialteile,wie z»B. Büchsen,Flaschen,lurpen,Knochen,Metallteile usw. ,die
noch einer weiteren Verwendung zugeführt werden könnane Weiterhin weisen
diese Abfälle wertvolle Düngestoffe in Forrr von Stickstoff ,Phosphorsäure
und ^aIi auf,die für das Gedeihen von Pflanzen von grosser Bedeutung sind,, Durch besonder« Verarbeitung ran l'üll und Abfällen kann ran
Hu-usdünger erhalten,der gleiches Wachstu** von Pflanzen,wie -ittels besten Stalldüngers ermöglicht und der leichter zn handhaben ist wie d°r
übliche Stalldünger«
U- nun städtischen l'üll9Strassenkehricht oder Industrieabfall« für weitere
Brauchbarr.achung verwerten zu können ,"-us sen si» je nach den Erfordernissen
des jeweiligen Verwertungsprozesses,aussortiert,ausgesiebt nnä zerkleinert werden,oder irgendeinen Prozess durch-achen d°r die eigentliche
Verwertung erlaubt« ^s ist bekannt „dass aus städtische'- irüll, Strassenabfällen und Industrieabfällen nach den verschiedensten V°rfahrei
Dünger erzeugt wirde Die verschiedensten Hären und 3?Zeichnungen werden
verwendet ,aber grundlegend, handelt es sich i—τ u~ einen Dünger auf der
Hu'-usbasiSo
Das Ergebnis nach der Verarbeitung des unsauberen,unhygienischen und sperrigen Kiillea oder Abfälle soll ein hygienisches Produkt in gl«ichr
For~ seinsdas einfach und sauber zu handhaben ist.
Dies wird zunächst auf <-echanische~ 'Vege °rreicht durch sie'oen ,brechen,
zahlen,-ischen und aussortieren* Danach werden aiii biologische- ">g* die Abfallstoffe verschiedenster Art in Stoffe u-^ewand-lt ,die kein*
Schwierigkeiten hygienischer Art ergeben und wertvolle organisch" Düngerstoffe darstellen«
Die bekannten Killaufbereitungsanlagen sind in ihrer technischen Zusaff.'-ensteilung umfangreich und verwickelt konstruiert, ^s wird -it
Triebwerken gearbeitet 8wie z.B> Förderbänder,Elevatoren,fcahl-und kischanlagen,die
teuer und eEpfindlich sinde Ausserde- weisen die bekannten Küllaufbereitungsanlagen den trossen Haehteil auf ,dass sie ortsg«"bund«n
äinde Die einzelnen Städte und kegelnden sind Jedoch nicht i~~er in der Lage,die IKillabladestelle an einer besti—ten Orte dauernd zu erhaltene
Durch gewisse Aenderungen i~ Strassenbauprogra-*",Siedlungsbau, Gartenbau usw„ kann es vorko-'-en^ass "it der Abladestelle eine Ortsänderung Torgenfe'-'-en werden "usse In grösseren Städten,wo die Gefahr
zu langer Transportwege vorhanden ist ,können "ehrwe Anlagen an verschiedenen ""Snden der Stadt erstellt werden und Jeweils dorthin verlegt werden
wo eine Ödlandkultivierung vorgesehen ist oder Siedlungen und IQeingärt en i*" !Entstehen begriffen sind,u~ jeweils Hu'-userde 4der Hu"Tisdünger
zur Verfügung zu haben»
tJ*- daher der Ford-rung nach einfachster V^rlegungs-ögliehkeit der Aufbereitungsanlage gerecht zu werden-,sind e.rfindungage'-äss sämtliche
Teile der Anlage, insbesondere Auf fangbunker, Tr ans ρ ort sehn ecke, Ι'Λ schund
^iebtroP-'-el und gegebenenfalls ein Brecherwerk,sowie der oder die Antriebs'-otoren auf eine- ge-einsa-en,transportablen Grundgestell angeordnete
Durch diese Ausbildung der Aufbereitungsanlage wird erreicht, lass nicht nur die Einzelteile der Anlage ein geschlossenes,organisches
Ganzes »"it kleinste*- Rau-bedarf und besten Wartungs-öglichkeiten bilden, sondern vor alle- die leichte örtsbeweglichkeit der Anlage gewährleistet
ist«
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Aufboreitunffsanlage nach der Erfindung dargestellt und zwar zeigen
Abb» 1 in sche-atisoher Weise einen Längsschnitt durch die Anlage und
Abbe 2 eine Stirnansicht der Anlage in Richtung des Pfeiles in Abbe 1 .
A*" unteren ""Snde des als Rutsche auegebildeten Auffangbunkers i, die je nach der frösse der auf der Bühne 2 anfahrenden Küllwagen ausgelegt
ist,befindet sich eine grosse Misch-und Siebanlage 3, dip die Aufgabe hatgden Rutscheninhalt Je nach ""ürfordernis in kürzester Zeit
zu tischen und durchzusieben» Da-it nun die liisch-und Siebtror"~ei 3
die für ihre Ab-«ssung und Leistungsfähigkeit^ entsprechend? Bpschikkung erhält, ist a- Eintritt in die Kisch-und Siebtror-el 3 ein» g«nau
für sie abgest!*—te Vorschnecke 4 angeordnet. Diese Vorschnecke 4 ist so ausgebildet,dass sie vollständig selbsttätig den in der Rutsche befindlichen
Inhalt ~it einer gewissen Geschwindigkeit in die J'isch-und Siebtrora-el 3 fördert» Die Beschickung der Misch-und Siebtrotf-ol 3 erfolgt
Je nach Abmessung und Drehzahl der Vorschnecke 4 so,dass die 3iebtro~"*el 3 in ihrer leistung den besten Wirkungsgrad,sowohl in durchgesiebter
U<*ngQ als auch an Aussiebungsgrad ergibt. Unter Aussiebungsgrad ist dabei das Verhältnis von durchgesiebte«- Küll zu d°* in der Tro1—el
zurückgebliebenen S/Eüll verstandene ' Dieses Verhältnis soll so gross wie Eöglich Si?in,i'- Maxi^u" ist es gleich 1 . Έ3 kann durch öle Vorschnecke
gesteuert werden. Erhält näh*-lich die liisch-und Sinbtror-el zu vi«l L'aterialgdann
ist es eö glich, das ε ein Teil ungesi^bt di« 3iabtro-*-Rl 3 verlassen kann. Die Vorschnecke 4 ist unmittelbar -it der Visch-und
SiebtroTc-«»! 3 gekuppalt und benötigt so-it k?inr!n weiteren Antrieb. Die Vorschneckenwanne 5 ist -it de" Tro—elunter--testall 6 fest verbunden
und bildet so-it -it di^se1- ein=1 Einheit.
Die Vorschnecke kann auch -ittels eines ZwischengetriRbns =in= r*g<»itar«»
Drehzahl erhalten od<>r gsganläufigsn Drehsinn haben. V/=itnrs kann für besondere Verhältnisse die "orschneck* in d*r Richtimg ihrer Lan^sachs»
verschiebbar ausgebildet sein«.
Als £3ieb&nlag<ü ist aus Granden der einfachen Herstellung und d°r geringeren Abautzunge'-ithin längerer Lebensdauer ,,eine rotierende
Tro—"el gewählt,1- Gegensatz zu eine'- hin-und hergehenden ücnuttsl-■
si«be Der in die Kisch-und Siebtrommel 3 "beförderte 13ill wird durch
die Drehung der Troffi-el 3 dauernd in Bewegung gehalten und fällt Je nach Koragrösse durch die Siebüffnungen oder verbleibt in der Tro—el»
U~ nun einen geregelten Transport des Mülles durch die Siebtror-el zu g®wäfarleistenBist innerhalb der Siebtrommel 3 eine Sehne einführung
7 angebrachte Die Sohneelcenführung kann durchgehend oder unterbrochen sein« Zwecks Erzielung eines langen Siebwsges ist eine -öglichst kleine
Steigung der Sohneoke gewählt« Der Siebtro*—el-antel 8,d.h. das eigentliche Sieb8kann entweder ~it der Leit-oder Transportschnecke 7
drehbar ausgeführt sein oder iat als feststehende Wanne ausgebildet.
Ds nun der Siebweg,d«i« der Wegsden ein KuIIteilehen in der Si»btroffi~el
zurücklegen -tiss bevor es bei Nicht durchsiebung wieder die Trep"'~el verlassen kann,ebenfalls ve- Siebungsgrad abhän^i^ ist „ist es
unbedingt erforderlich,d^n Siebweg 30 lang wie für die Verhältnisse notwendig zu -aehene 3«i Durchsiebung von z.3e nasse- und filzi£?~
Siäll oder Abfällen ist ,us eine einiger-assen brauchbare leistung zn erreichen β ein langer Siebweg notwendig»
Durch Einbauen von Freifall-oder Rüokführschaufeln 9 ist d«r Siebweg verlängert und die Siebleistung dadurch erhöht worden. Deiters
haben diese Schaufeln die Eigenschaft eine "Verlegung der zu verhindern«.
Di« Siebleistung ist der in einer gewissen Z«»it
SSüllgdiese ist wieder abhängig von dsr Beschaffenheit des üülls oder der Abfäll?β Die Freifall-oder Rückfiihrschaufeln 9 zwingen d^n nicht
durchgesiebten Teil des UuIIs8In d*r Tror-el noch «in-al den W»g zu wiederholen,, Dabei werden die Üülltellchen 5» nach Anordnung der
Schaufeln 9 susätalich geschüttelt und g®r is ehr ,wodurch ebenfalls Siebleiatung und der Siebungsgrad erhöht werden«,
Die Siebtro—el und der Siebtro~~el~antel 8 können entweder aus gelochte- Blech oder «ine" normalen Drahtgewebe bestehen. Di= Drehzahl
der Tro—el 3. kann Je nach den Bedürfnissen festgelegt werden. Für verschiedene
Verhältnisse kann auch durch Schaltgetriebe Jeweils die notwendige Drehzahl eingeschaltet werden«
Der durchgesiebte Küll wird unterhalb der Tror-el 3,in l.'uldenkipp«r 10 oder sonstigen Transportfahrzeugen aufgefangen und der weiteren Verwertung
zugeführt« Die nicht durchgesiebten Küll-oder Abfallteile werden noch weitgehendst einer Verwertung unterworfen»
Ac ''Side der Misch-und Siebtror-el 3 sind gross» rechteckige Deffnungen 11 angeordnet ,durch die der nichtidTLrchgesiebtp Teil des l-rülls
oder/ der Abfälle in eine Rinne 12 fällt. Ak U-fang der Siebtro—el 3 Sind i~ Abschnitt der Rinne 12 kleine Förderschaufeln 13 angebracht,die
den innerhalb d-τ Rinne 12 angesa—elten Hüll »-itneh^en und seitlich auswerfen« Bei feststehender Wanne ist dafür ein Schaufelrad vorgesehen.
5ach Austritt aus der Rinne 12 werden di*se Küllteile von Hand in Verwertbares und Srichtverwertbares sortiert« Aussortiert werden Stallt pile ,
IiUJcpen»Flaschen,Blechbüchsen,Knochen usw. β ^in Teil von de- l'üll od-=>r
Abfällen,a9n die Tror-el nicht durchgesiebt, hat und der für die Düngererzeugung
wertvoll istBzeB« Kartoffein,grosse Öe-üserpste^Rübenston^0!,
Holzteilegfeste ^rdbrocken uswe werden in eine- gleich darunter liegende-Brecherwerk
14 zerkleinert und de- durchgesiebten luill zugerischt.Das Br«>ch-oder Kahlwerk 14 ist wiedrur. so angebracht ,dass es organisch -it
ί.·1?·" Siebtro~~5lunter5estell 6 vereinigt ist« Die zerkleinerten 1-ü.ll-oder
Abfallteile fallen ff-it de- gesiebten Jiüll in d»n gleichen kuldenkipp^r 10 wobei ebenfalls eine Mschung erfolgte Die ganze Sortierung erfolgt hiermit
einfach und hygienisch und stellt an die Arbeitskraft k«ine besondere Belastung«, Durch Einschalten einer Kurzen Sortierrutsch« oder SortItband
kann eine Steigerung der Sortierleistung arzielt wurden.
Für den Antrieb des Brechwerkes 14 wird die gleich" Kraftanlag« 15 wie für die Msch-und Siebtros—el 3 benutzt»
Die dargestellte und beschriebene fcüllaufbereitungsanlage kann
Claims (1)
- Kit einer sw^iten gleichen Anlag© so kombiniert werden, da as bei Ausfall <§iHer Anlag® sofort die andere Anlage in Betrieb geno~"en werden, kann. Dia kombinierte Anlag«? kann ein oder zwei Brechwerke oder ein od«r zwei Kraftquellen oder ein oder zwei Sortierst eilen aufweisen. Der Aufbau der Anlage iat so entwickelt„dass Jede Ko-b!nation durchführbar ist. ϊ-'an kann sofflit auf kleinste" Rau~ ohne grossen Aufwand eine leistungsfähige Aufbereitungsanlage für Müll und sonstige Abfälle erstellen«Paten t^a η s ρ r ü c h e »le/ Aufbereitungs^^^^^u^^ll oder sonstige Abfälle sdadurch g»= kesuizeiohnetpdass särtliohe Teile der Anlage8insbesondere Auffangbunker/l/, Voyschnseke /4/,Kisch-und Siebtroit-el /3/ und gegebenenfalls «in Br«chw«rk /14/ sowie der oder die Antriebs-otore /15/ auf eine- ge-einsa-pn, tr^sportablen &rundgjatell /6/ angeordnet sindeAnspruch I9dadurch gekennzeichnet ,dass dieToraohneeks /4/ für die iiisoh-und SiebtroR-el/3/ derart -it dieser gekuppelt istsdass für jede Drehzahl der Tro~-el /3/ die richtige i.:«nge £ zugeführt w^rd. ^ /._ <® Λ % ^»>^ ß> jft ^^ftffoder über ein Getriebe von derAntrieb der Torsohneoke4*/ ils^^n^^^^^ääa^>naoh Anspruch 1 ,dadurch gekennzeichnet ,dass i~ der ICisch-und Siebtroas-el /3/ zur Verlängerung des Siebweges.^rden· liiseh-und Siebleistung und zur Reinigung der Sieblöcher Freifall-oder Rü€^führs^hau£elnV9/ angeordnet5m/M(&,« B#!aehiekung des Breohwerkes /ΊΛ/ unfflitlsJ^^^ÄffSn^die Kisch-und SiebtjTOE-θΙ /3/ mittels ars^i^igeaerTro'-*-i«l /s/ angeordneter Förderachauf ein0 t(5) «ifs?gii!iii§sii«i Mtafttft» I»# g dorofi«sä )
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