DEP0018715DA - Anordnung eines mit einem Differential vereinigten mehrgängigen Zahnräderwechselgetriebes für Kraftfahrzeuge - Google Patents
Anordnung eines mit einem Differential vereinigten mehrgängigen Zahnräderwechselgetriebes für KraftfahrzeugeInfo
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Description
Zahnräderfabrik Augsburg vorm.Joh.Renk Act.-Ges. Augsburg
mehrgängigen Zahnrad ervi/echselge trie be s für Kraftfahrzeuge Aktenz.: ρ 18715 H/63 c/ JJ
Vierradantriebe werden bisher in der Weise verwirklicht, daß der Antrieb vom Zahnräderwechselgetriebe über einen Verteiler und eine Übertragungswelle
zur zweiten Radachse geleitet -wird, deren Differential im Fahrgestellrahmen gesondert gelagert ist. Mit der Erfindung soll
demgegenüber ein Vierradantrieb bei Blockbauform der Getriebe erzielt werden, was den Vorzug eines sehr stabilen und einfachen Aufbaus hat.
Zu dem Zweck wird gemäß der Erfindung ein mit einem Differential vereinigtes mehrgängiges Zahnräderwechselgetriebe so angeordnet, daß seine
Schaltgetriebeseite, gegebenenfalls unter Vermittlung eines Hohlträgers entsprechender Länge, mit dem Getriebekasten eines zweiten Differentialgetriebes
vereinigt wird. Hierbei kann man dasselbe Getriebegehäuse für das Differential für beide Achsantriebe verwenden, was also fertigungsmäßig
eine erhebliche Verbilligung darstellt, zumal sich ein Rahmen erübrigt. Sine weitere erhebliche Vereinfachung und. Verbilligung ergibt
sich, wenn gemäß der Erfindung auch das zweite Differentialgetriebe über eine Schaltgetriebegehäuseseite gleicher Bauform zu der Blockbauweise
angeschlossen ist. Damit kann nämlich ein einziges Gehäuse für das mit einem Differential vereinigte mehrgängige Zahnräderwechselgetriebe
benutzt werden, da es nur spiegelbildlich versetzt angeordnet wird. Dieses Getriebe kann auch für Einfach-Antrieb benutzt werden und
hat somit den Vorzug, durch Vergrößerung seiner Anwendungsmöglichkeit auch für Vierradantrieb gemäß der Erfindung in größeren Serien gefertigt
werden zu können, was seine Herstellung verbilligt.
Der Antrieb erfolgt dabei zweckmäßig mittels eines liegendes Motors zwischen den beiden Getriebegehäusen. Es kann aber auch ein Anbaumotor
verwendet werden und vorn oder hinten angebaut werden; in diesen Fällen wird das ihm zunächst liegende Differentialantriebsrad in an
sich bekannter Weise über eine Hohlwelle angetrieben, durch v/elch-e die vom Motor angetriebene Welle hindurchführt. Auch das dem Motor nicht
benachbarte Differentialgetriebe wird zweckmäßig über eine Hohlwelle angetrieben, durch die eine Zapfwelle für Nebenantriebe mit der vom
Motor angetriebenen Welle kuppelbar ist. Bei Antrieb zwischen den beiden Getriebegehäusen kann vorteilhaft eine solche Anordnung mit Zapfwelle
nach vorn und hinten benutzt werden.
Während zunächst freigelassen ist, ob das zweite Schaltgetriebegehäuse, leer ist und nur aus Verbilligungsgründen zur Schließung der Blockbauform
mit herangezogen v^ird, kann in Weiterbildung
— 2 —
des Erfindungsgedankens das eine, gegebenenfalls das dem Motor zunächst liegende, Schaltgetriebegehäuse ein Wechselvorgelege zur
Vervielfachung der mit dem anderen Schaltgetriebe schaltbaren Gänge enthalten. Damit wird das Fahrzeug auch schnellgängig. Ferner kann
dieses Gehäuse ein Wendegetriebe zur Umkehr der Bewegung bei allen mit dem anderen Schaltgetriebe schaltbaren Gängen enthalten, womit
ein Wenden des Schleppers z.B. beim Arbeiten auf dem Feld vorteilhaft erweise ganz vermieden werden kann.
Weitere Einzelheiten der Erfindung sind aus der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung zu ersehen. Es zeigen
Abb. 1 einen Längsschnitt einer Ausführungsform, Abb. 2-5 vier weitere Beispiele schematisch.
Mit einem nicht gezeichneten Anbaumotor 1 ist die Antriebswelle 2 verbunden, die durch die Hohlwelle 3 mit Schnecke 4 hindurchführt.
In dem Ende der Welle 2 ist eine Zwischenfalle 5 gelagert, di-e eine Schiebemuffe 6 trägt, welche die Welle 5 entweder mit der Welle
2 sich drehenden Zahnkupplung 7 direkt koppelt-oder mit der Zahnkupplung 8 über das "Vorgelege 9,10,11,12. Die Zwischenwelle 5 leitet den
Antrieb dann in das eigentliche Schaltgetriebegehäuse 13' mit seinen vier Gängen und einem Rückwärtsgang, die sämtlich auf die Vorgelegewelle
14' treiben, von der aus der Abtrieb über das leicht auswechselbare Räderpaar 15' 16' auf die Hohlwelle 31 mit Schnecke 4' und
Schneckenrad 17' mit eingebautem nicht gezeichneten Differential erfolgt. In genau gleicher Weise treibt die Vorgelegewelle 14' über
die Iiupplung 18 zum Abschalten des Vierradantriebs und über die Y/elle 14, die durch die Hohlwelle 19 des Vorgeleges 9-12 geführt ist, die
Rääer 15,16 Hohlwelle 3, Schnecke 4, Schneckenrad 17 mit eingebautem Differential. Die Hohlwellen 3 und 3', ebenso die Vorgelegewellen 14,
I41 sind beiderseits im Gehäuse gelagert. Durch die Hohlwelle 3' ist eine Zapfwelle 20 geführt, die in der gezeichneten S bellung bei 21.
mit der Zwischenwelle 5 gekuppelt ist und bei Verschiebung nach links bei 22 entkuppelbar ist. Sie treibt über das Räderpaar 23,24 den
Abtriebszapfen 25. Dieser ist mit dem Gehäuse 26 um die Wellenmitte der Zapfwelle 20 schwenkbar, wenn man das Gehäuse 26 entsprechend
anschraubt; in der gezeichneten Lage liegt der Abtrieb 25 genau in Motorwellenmitte.
— 3 —
Der gesamte Getriebeblock setzt sich also, wie die Abb. 2-5 schematisch zeigen, aus den Teilen a,b und dem Hohlträger c zusammen,
wobei a, b in der spiegelbildlichen Anordnung mit a',b' bezeichnet sind, a, b und a'b' bestehen zusammen aus einem Stück. Statt des Anbaumotors
1 kann auch ein liegender Motor verwendet werden, der über Keilriemen oder Kette auf die Zwischenteile 5 in Teil c treibt.
Claims (6)
1) Anordnung eines mit einem Differential vereinigten mehrgängig gen Zahnrääerwechselgetriebes für Kraftfahrzeuge, insbesondere
Iraf tschlepper, dadurch gekennzeieh.net, daß seine Schaltgetriebeseite, gegebenenfalls unter Vermittlung eines Hohlträgers
entsprechender Länge, mit dem Getriebekasten eines zweiten Differentialgetriebes für Vierradantrieb zu einer Blockbauform
vereinigt ist.
2) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch das zweite Differentialgetriebe über eine Schaltgetriebegehäuseseite
gleicher Bauform zu der Blockbauweise angeschlossen ist
3) Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das einem Anbaumotor zunächst liegende Differentialantriebsrad in
an sich bekannter Weise über eine Hohlwelle angetrieben wird.
4) Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Motor nicht benachbarte Differentialgetriebe über eine
Hohlwelle angetrieben wird, durch die eine Zapfwelle für Nebenantriebe mit der vom Bio tor angetriebenen Welle kuppelbar
ist.
5) Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine, gegebenenfalls das dem Motor zunächst liegende,
Schaltgetriebegehäuse ein Wechselvorgelege zur Vervielfachung der mit dem anderen Schaltgetriebe schaltbaren Gänge enthält.
6) Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eine, gegebenenfalls das dem Motor zunächst liegende,
Schaltgetriebegehäuse ein Wendegetriebe zur Umkehr der Bewegung bei allen mit dem anderen Schaltgetriebe schaltbaren
Gängen enthält.
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