DEP0017686DA - Krankenbett - Google Patents
KrankenbettInfo
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Description
Felix Näther in Lohmen
Krankenbett
Die Erfindung betrifft ein Krankenbett und bezweckt die Schaffung eines Bettes, welches das Anlegen von Verbänden, das Anbringen
von Umschlägen uidgl. ermöglicht, ohne dass der Patient angehoben zu werden braucht.
Das bisher in normalen Krankenbetten beim Anlegen beispielsweise von Unterleibsverbänden oder von Brustverbänden, Bi-ustumschlägen
o,dgl« nötige Anheben des Patienten bereitet nicht nur diesem mitunter erhebliche .■ Schmerzen und ,Unbequemlichkeiten,
sondern erfordert auch'einen grossen Kraftaufwand des Pflegeper-' ■ sonäl's, .; insbesondere wenn der ,Patient ein hohes "Gewicht besitzt ·
,Die Erfindung sieht ,um; diese., Uebelstände. zu vermeiden,-..ein ; :■■-· : .,,'■;'
Krankenbett; vor,'auf dem' der Patient ^während.der Anbringung der';' , • Verbände;,:Umschläge. o,dgl;. .seine, Ruhelage beibehalten kann.; ,■
Es wird'dies'durch ein Krankenbett erreicht, bei dem die Matratze quer zu ihrer Längsrichtung unterteilt ist, wobei einzelne dieser
Katratζ enteile wahlweise absenkbar sind. Es wird im allgemeinen genügen, die in der Längsrichtung des'Bettes in dessen Mitte
liegenden Matratzenteile' absenkbar zu machen, wobei diese Teile ,zweckmässig einzeln absenkbar sind. Es ist auf diese Weise möglich
beispielsweise.- den unter der Brust oder unter dem Unterleib- des
Patienten;.befindlichen 'Matratzenteil abzusenken, so dass, der Patient;:von den übrigen Matratzenteilen hinreichend unterstützt ist,
van' seine- Buhelage beizubehalten,; das Pflegepersonal aber dennoch unter dem Brust— oder'.Unterleibsteil des Patienten hindurchgreifen
kann; um; ein en, !Verband um, den Körper ' herum: anzulegen.-
Die. absenkbaren Mat rat ζ ent eile werden-vorzugsweise von :dem.Rahmen.·
der feststehenden Matratzent eile/geführt, 'es ist jedo chi auch. , . möglich,; .die Führung .für., die absenkbaren*Matratzenteile in dem.
B et t ge st eil auszub ilden.
Um ferner an vorhandenen Bettgestellen keine übermässige Aenderungen^ vornehmen^zu müssen,' empfiehlt es sich, Auflager für die abgesenkten
Matratzenifceile an .den feststehenden Matratzenteilen oder dem Matratzenrahmen anzubringen, während die absenkbaren Matratzenteile
in ihrer ITormallage, .d.h. .in ihrer angehobenen Lage, von am. Bettgestell., sitzenden, wahlweise absenkbaren !locken,Eurvenscheiben,:
Steuerhebeln Oidgl. ^getragen werden. Anstelle dieser/ Steuerhebel: kann.eh auch pneumatische. Hub— utid Senkvorrichtungen Verwendung, finden* ' V
wie;sie beispielsweise zum Heben und Senken zahnärztlicher Behandlungsstühle bekannt sind.
Bei Verwendung' von Hocken zum Tragen: -der absenkbaren Ilatrat sent eile . in: ihrer aiigehobenen Lage' empfiehlt es sich, federn., der absenkbaren ■
Matratzenteile. mindestens zwei ab senkbare/ Hocken zuzuordnen, die ;;·. an einer .,guer. zum. Bettgestell angeordneten, von- diesem getragenen '
Welle. sitzen,._ die an ihrem einen"freien Ende einen; an der Aussen-."^,/-seite,
des Bettes angeordneten Stellhebel trägt. ■·■■_,
In ,der:'Hegel; wird-, das Gewicht'. der absenkbaren Matratzenteile genügen, um deren Absenken sicherzustellen, wenn die-aus Hocken,
Kurvenseheiben, Hebeln o.dgl. bestehenden,, die .Mat rat ζ ent eile in . .ihrer angehobenen.Lage unterstützenden Organe weggezogen..oder
abgesenkt werden.. Insbesondere bei aus Holz bestehenden'.Rahmen für. die Matratze bzw. die absehkbaren Matratz ent eile ..kann es
jedoeh vorkommen, dass unter der .Einwirkung ausserer Einflüsse, wie Feuchtigkeit o,dgl·, die .absenkbaren Matratzenteile" in ihren
Führungen ''klemmen. Es empfiehlt sich daher, an' dem -ab senkbaren :
Matratzenteile eine von dem. feststehenden .Teil-, der Matratze getragene Feder angreifen: zu lassen, die das-Bestreben hat,, den. absenkbaren
.Matratzenteil in; seine- abgesenkte Lage- zu ziehen. ;
In der Zeichnung ist ein Krankenbett gemäss der Erfindung in einem/ .
Ausführungsbeispiel:dargestellt und.zwar zeigt:
Fig. 1" eine Seitenansicht des Krankenbettes, Fig. 2. einen Grundriss, des Bettes bei herausgenommener Matratze., '
den Mechanismus zum Anheben, der'absenkbaren Matratzen— teile varan se h'aiilichehd,' -
Fig. 3 die ,Matratze des B.ettes_ im Schnittvnaeh der Linie III. - III'" . der .Fig."4, .einen Matratzenteil in seiner abgesenkten Lage
darstellend,.
Fig. 4 eine-1Drauf sieht auf die Matratze^ der Fi'g. J. .Der in Flg.,3 :
Fig. 4 eine-1Drauf sieht auf die Matratze^ der Fi'g. J. .Der in Flg.,3 :
abgesenkt dargestellte Matratzeüteil ist-gem:äs_s Fig. 4 aus , der Matratze entfernt.
Das Krankenbett umfasst ein an sieh bekanntes/ aus einem Kopf stück·.1.,
einem FuSstück 2-:und zwei Seitenteilen > bestehendes Bettgestell.
In dem, von diesen Betteilen umschlossenen Haum sind, an ■ den besagten
- Teilen Leisten 4,5 und 6 befestigt, die als Auflager für. die- , Katratze, dienen. Diese ...besteht,'..wie aus:Fig. ]>. ;und ,4\ersichtlieh,:"
aus einem !lähmen 71 der; Tier gepolsterte 'Mat rat ζ ent eile 8,9 .10 / '-.-.
und 11 ■ umschlie'sst,' von denen die zur Auflage des Kopfteiles und des'3?usstelles. ,des /Patienten/ dienenden,Matratzenteile 8 und 11 ;......·: ■
fest in den Rahmen 7. eingebaut' sind, während die unterhalb des ..r. Brustteiles und des Unterleib steiles'-des Patienten- zu liegen . ■"■//
kommenden Matyat ζ ent eile 9 und 10 wahlweise absenkbar sind. /.:
Die .Mat'ratzenteile 9 und 1Ö liegen je~ in einem kleinen Eahmen : . =7
1.2 bzw. 13.'";■'■ der; von dem Hauptrahmen ψ der Matratze:.geführt wird, .....
derart, dass er innerhalb des Matratzenrahmens .7 abgesenkt -und ' " ■;. wieder angehoben werden kann. In .der angehobenen Lage- sind die ^; V
Teilrahmen 12 bzw. 1J>' je von zwei Hocken 14 b-Siä:.' I5 unterstützt, ...·>,
die. an einer Welle 10 bzw. Τ? befestigt 'sind, welche an der Unter-": selte der Seitenteile 3 des Bettgestelles bei 18, 19/bzw. 20.,.21'
drehbar gelagert 1st. Auf dem meinen· freien Ende, jeder Welle-sitzt .. ein mit einem Handgriff, versehener Steilhebel 22 bzw. 23, der.,:-'
wenn der absenkbare Matratzenteil angehoben ist, .durch den Druck/, dieses Matratz.enteiles ..auf die ihm zugeordneten Hocken an einem ."':
AnscJilag 24. bzw. .25 anliegend gehalten wird..
Soll, der'unterhalb" des Brustteiles des Patienten liegende Matratzen- / teil 9 abgesenkt.werden. } so wird der. Hebel-22 aus der in Fig. /1- , .:,'.-■/■
•in'/-vollen Linien, gezeichneten Lage/in die ebenfalls in Pig. 1 in ';_'■■■'.-punktierten
Linien dargestellte. Lage · verschwenkt, was zur. iPolge^hat, ./ dass die Welle' 16 die Iiocken· 14 absenkt., dadurch dem Mätratzenteil 9 :
die -UnterstatZung entziehend. /Der Matratzenteil 9 senkt sich/also"-' nach Maßgabe.der Verschwenkung des Steuerhebels 22^bIs.er schliesslich
auf den1 Auflagern 26 .aufsitzt, die/.an der Unterseite des . -: ;--""/
Bodens/des Matrat2entelies 8. befestigt /sind. . In entsprechender -./;:
Weise erfolgt das Absenken des.Matratzenteiles 10 bis.zum Aufsitzen, auf/ den an . dem Boden/ des Matrat-2e.iiteiles/_12.-befestigte:n Auf lagern 27
Bainit auch im Ta lie· eines zufälligen Elemmens der absenkbaren ■Matratzenteile 9 oder 10 im Hauptrahmen 7 der Matratze ein sicheres
Absenken der besagten Matratzenteile gewährleistet ist, sind an
den Böden der feststehenden Ma trat ζ ent eile 8 "bzw.. -j Federn 28 "bzw.
29 befestigt, die mit ihren freien Enden unter einen an der Unterseite des Bodens der Matratzenteile 9 bzw. 10 befestigten Bügel
J)O bzw. Jl "greifen und das Bestreben haben, die ;Matratzenteile . 9 bzw. 10 nach unten zu ziehen.·
Das Anheben des jeweils abgesenkten Matratzenteiles erfolgt durch Rückführung des entsprechenden Steuerhebels,' in seine Ausgangsstellung.
Hierdurch drücken* die Hocken 14 bzw. -Up- den abgesenkten Matratzenteil aufwärts^bis dieser schliesslich wieder mit den.
übrigen Matratzenteilen in der Höhenlage ausgerichtet ist. Damit beim Anheben des abge.senkten Matratzenteiles im Falle eines zufälligen
Elemmens in seinen Führungen nicht die ganze Matratze angehoben wird, können oberhalb der Oberkante'des Hauptrahmens 7
der Matratze im Kopfteil 1 und.im Fussteil 2. des Bettgestelles herausnehmbare Stifte J>2 angeordnet sein, die über dem Hauptrahmen
aus dem Bettgestell vorstehen. Soll-die Matratze aus dem Bettgestell zwecks Reinigung oder Desinfizierung herausgehoben werden, so lässt
sich dies nach Zurückziehung der. vorzugsweise mit Oeseä versehenen Stifte 32 leicht bewerkstelligen.
In der abgesenkten Lage der Matratzenteile 9 bzw. 10 verbleibt zwischen diesen Teilen und dem Körper des Patienten hinreichend
•Raum, um mit der Hand unter dem Körper des Patienten hindurchgreifen und einen Verband o.dgl. anlegen zu können. Das Absenken
und Anheben der.Matratzenteile 9,10 durch die Steuerhebel 22, 23 ist- leicht zu bewerkstelligen und erfordert einen wesentlich geringeren
Kraftaufwand als das Anheben des Patienten und dessen Halten
in der angehobenen Lage während der Anlegung des Verbandes,, und .der. Patient kann bei Verwendung, eines Krankenbettes gernäss der
Erfindung während des ,.Anlegens des Verbandes seine Huhelage bei-. behalten, wodurch ihm nicht nur häufig Schmerzen,· sondern auch
Anstrengungen, erspart bleiben. Die Möglichkeit, den unterhalb des Unterleibes des Patienten befindlichen Matratzenteil abzusenken,
gestattet ferner das Unterschieben eines Beckens unter den Patienten zur-Verrichtung der Notdurft.
Claims (6)
1. Krankenbett, dadurch gekennzeichnet, dass seine Matratze quer zu ihrer Längsrichtung unterteilt ist und einzelne
Matratzenteile^wahlweise absenkbar sind.
2. Erankenbett^nach Anspruch 1,-dadurch gekennzeichnet, dass die in der Längsrichtung des Bettes in diessen Mitte liegenden
liatratzenteileYeinzeln^ absenkbar ausgebildet sind.
3. Krankenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der EahmenYSer feststehenden Matratzenteile die Fuhrung für die
absenkbaren Matratzenteile bildet.
4. Krankenbett nach Anspruch 1 bis 3j gekennzeichnet durch von den feststehenden Matratzenteilen oder dem Matratzenrahmen getragene
(Zttfayu 2?)
Auflage"ryr"ür- die abgesenkten Liatratzenteile^
5· Krankenbett nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass
(f<i-e<yu. to)
-die absenkbaren MatratzenteileyTrTihrer ¥ormallage von am Bettgestell sitzenden, wahlweise absenkbaren Nocken, Steuerscheiben,
Steuerhebeln o.dg3Try"getragen werden.
6. Krankenbett nach Anspruch 1 bis 5> dadurch gekennzeichnet, dass
jeder absenkbare Matratzenteil von mindestens zwei absenkbaren C4}
EocJ£e"nVgetragen wird, die an einer quer zum Bettgestell ange— ordneten, von diesem getragenen WelJLeTsitzen, die an ihrem einen
freien Ende einen an der Aussenseite des Bettes angeordneten StellhebelYträgt.
7·' Krankenbett nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch eine an dem absenkbaren Katratzenteiiyangreifende\ von dem feststehenden
Ilatrat zent e ilVge t ragene Feder^f~cLiedas Bestreben hat, den absenkbaren Matratzenteil in seine abgesenkte Lage
zu ziehen.
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