AT247516B - Krankenbett - Google Patents

Krankenbett

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AT247516B
AT247516B AT124664A AT124664A AT247516B AT 247516 B AT247516 B AT 247516B AT 124664 A AT124664 A AT 124664A AT 124664 A AT124664 A AT 124664A AT 247516 B AT247516 B AT 247516B
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AT
Austria
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bed
insert
support bracket
bed insert
kink
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AT124664A
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Friedrich Machacek Fa
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Description


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  Krankenbett 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Krankenbett mit einem um eine querliegende Achse schwenk- baren Betteinsatz, der um mindestens eine weitere querliegende Achse abknickbar ist. 



   Die bekannten Konstruktionen waren bemüht, eine weitgehende Automatisierung der Verstellung eines Krankenbettes zu erreichen. Die Anordnung eines Antriebes mit Schraubenspindeln, auch in Ver- bindung mit einem Motor, eines mechanischen Getriebes, das Vorsehen von Verstellspindeln oder von
Zahnsegmenten ist für die Praxis viel zu umständlich, um nutzbringend   für eine billige Erzeugung als auch   für einen Gebrauch eingesetzt werden zu können. Eine gleichfalls bekannte Konstruktion eines Kranken- bettes ist zwar einfach, ermöglicht aber nur eine Schrägstellung des Betteinsatzes, also nicht ein An- heben oder Absenken der Knickstelle. 



   Zur Beseitigung der aufgezeigten Nachteile sieht die Erfindung vor, dass an dem Betteinsatz im Bereich jeder Knickstelle ein   Stützbügel   angelenkt ist, dem an den Seitenteilen des Bettes Zahnstangen zugeordnet sind, an deren Enden und/oder neben den Anlenkungspunkten des   Stützbügels   am Betteinsatz Anschläge für den Stützbügel angeordnet sind. Das erfindungsgemässe Krankenbett weist einen ausserordentlich einfachen Aufbau auf, so dass das Bett von einem normalen Bett kaum zu unterscheiden ist. 



  Dieser einfache Aufbau ermöglicht nicht nur eine billige Herstellung, sondern auch eine einfache Wartung. 



   Die Erfindung gestattet, den Betteinsatz in jede gewünschte Lage zu verstellen, um z. B. die Beine wie in einem normalen Bett in einer geraden Lage, aber auch abgewinkelt und hoch-bzw. tiefgestellt unterstützen zu können. Damit wird bei verschiedenen Krankheitsfällen, Beinverletzungen usw., unter anderem auch bei Gefässerkrankungen, eine geeignete Behandlung ermöglicht. Unterstützt wird diese Behandlung durch Verwendung der an sich bekannten verstellbaren Rückenlehne, die es dem Patienten auch ermöglicht, auf angenehme Art im Bett zu sitzen. 



   Die Erfindung sieht ferner vor, dass vorzugsweise die an den Zahnstangen angeordneten Anschläge als Fangbügel zur Einführung des Stützbügels in die Zähne der Zahnstangen ausgebildet sind. Dadurch wird verhindert, dass der Betteinsatz an der Knickstelle durchfällt und gewährleistet, dass der vorgesehene Stützbügel stets in entsprechende Rasten der Zahnstangen einfällt. 



   Die Erfindung erstreckt sich ferner darauf, dass der Betteinsatz im Bereich der Knickstelle mittels Federn unterstützt ist. Zur Erleichterung der Handhabung können im Bereich der Knickstelle an dem Betteinsatz Handgriffe vorgesehen sein. Ausserdem ist es zweckmässig, das Fussende des Betteinsatzes mittels Lenkern an dem Bettgestell zu lagern. Das Fussende kann naturgemäss auch mittels entsprechender Stützen hochschwenkbar ausgebildet sein. 



   Einzelheiten und Merkmale der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen näher erläutert, welche einige beispielsweise Ausführungsformen des erfindungsgemässen Krankenbettes schematisch veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 ein Schaubild eines Krankenbettes in Normallage, Fig. 2 ein Schaubild bei abgewinkelter Lage des Betteinsatzes, Fig. 3 eine Seitenansicht eines Krankenbettes in Normallage und Fig. 4 in abgewinkelter Lage. Das Krankenbett besteht aus den üblichen Häuptern A und B und Seitenteilen C. 



   Ein Betteinsatz 4 ist z. B. mittels Lenkern 3 und Gelenken 2 an den Seitenteilen C gela- 

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 gert, wobei die Lenker 3 an dem Betteinsatz 4 mit Gelenken 1 angreifen. Ein Bügel 5 schliesst den Betteinsatz gegen das Fussende hin ab. 



   Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Betteinsatz 4 mit einer durch Gelenke 6 gebilde- ten Knickstelle versehen, die z. B. im Bereich der Kniekehlen eines im Bett Liegenden angeordnet sind. i Der obere Teil des Betteinsatzes ist mit Handgriffen 7 versehen, die ein Anheben in die in den Fig. 2 und 4 dargestellte Lage erleichtern. Um den Betteinsatz 4 in der abgewinkelten Lage fixieren zu kön- nen, sind an dem oberen Teil des Betteinsatzes Laschen 8 angeordnet, an welchen ein Stützbügel 10 angelenkt ist. Der Stützbügel 10 wirkt mit Zahnstangen 11 zusammen, die an den Seitenteilen C des Bettes befestigt sind. 



   Um ein Durchschlagen des Stützbügels 10 zu verhindern, sind an der Innenseite der Zahnstangen
Anschläge 9 angeordnet, die z. B. aus Flacheisen bestehen und die Form von Fangbügeln aufweisen können. Dadurch wird erreicht, dass beim Hochziehen des Betteinsatzes der Stützbügel 10 zwischen die letzten Zähne der Zahnstangen 11 eingewiesen wird. Auch an den Laschen 8 können Anschläge
16 zur Verhinderung eines Durchschlagens eines Stützbügels 10 angeordnet sein. 



   Um   ein Durchhängen   der Bespannung des Betteinsatzes 6 an der Knickstelle zu verhindern, sind im Rahmen der Erfindung zwischen der Bespannung und einem Bügel 18 Divanfedern 17 angeord- net. 



   Der obere Teil des Betteinsatzes 4 ist mit einer querliegenden Achse 13 an den Seitenteilen
C des Krankenbettes schwenkbar gelagert. Eine Rückenlehne 12 ist unter Verwendung eines Stütz- bügels 14 und von Zahnstangen in üblicher Weise schrägstellbar. Zur Sicherung eines Abstandes des
Krankenbettes von einer Wand sind Puffer 15 vorgesehen. 



   Die am Fussende des Betteinsatzes 4 gelagerten Lenker 3 können mit lösbaren Gelenken 2 am
Bettgestell befestigt sein. Nach Lösen der Gelenke kann daher das Fussende des Betteinsatzes, z. B. nach unten schräggestellt und die Lenker 3 schräg nach oben gerichtet an den Gelenken 2 wieder befe- i stigt werden. Durch Anordnung von Lochreihen an den Lenkern 3 kann die Lage des Fussendes des Bett- einsatzes in gewünschten Grenzen verstellt werden. 



   Die dargestellte Ausführungsform eines Krankenbettes dient nur zur Erläuterung des Wesens der Er- findung, ohne diese aber auf die dargestellten Einzelheiten zu beschränken. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Krankenbett mit einem um eine querliegende Achse schwenkbaren Betteinsatz, der um mindestens eine weitere querliegende Achse abknickbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Bett- einsatz (4) im Bereich jeder Knickstelle ein Stützbügel (10) angelenkt ist, dem an den Seitenteilen des
Bettes Zahnstangen (11) zugeordnet sind, an deren Enden und/oder neben den Anlenkungspunkten des
Stützbügels (10) am Betteinsatz Anschläge (9,16) für den Stützbügel (10) angeordnet sind.

Claims (1)

  1. 2. Krankenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise die an den Zahnstangen (11) angeordneten Anschläge (9) als Fangbügel zur Einführung des Stützbügels (10) in die Zähne der Zahnstangen (11) ausgebildet sind. EMI2.1 im Bereich der Knickstelle mittels Federn (17) unterstützt ist.
    4. KrankenbettnacheinamderAnsprüchelbis3, dadurch gekennzeichnet, dassderbett- einsatz (4) im Bereich der Knickstelle mit Handgriffen (7) versehen ist.
    5. Krankenbett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fuss- ende des Betteinsatzes (4) mittels Lenkern (3) am Bettgestell gelagert ist.
    6. Krankenbett nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lenker (3) am Bettgestell lösbar gelagert und z. B. mit einer Lochreihe zur Veränderung der Stellung des Fussendes des Betteinsatzes versehen sind.
AT124664A 1964-02-14 1964-02-14 Krankenbett AT247516B (de)

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