DEP0016558DA - Verfahren zur Herstellung von Fein- und Feinstsieben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fein- und Feinstsieben.

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DEP0016558DA
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DE
Germany
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fine
sieves
ultra
production
pressing
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hermann Dr. Holzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Deutsche Gold und Silber Scheideanstalt
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Fein- und Feinstsieben. Es ist bekannt, gewobene Drahtsiebe bis zu einer kleinsten lichten Maschenweite von etwa 25 (My) herzustellen. Wenn es möglich wäre, beliebig feine Drähte zu verweben, liessen sich noch geringere Maschenweiten erzielen. Drähte unter 25 (My) eignen sich jedoch nicht mehr zum Weben und da die Abstände der einzelnen Ketten- und Schussdrähte voneinander mindestens gleich der Drahtstärke sein müssen, ist der Maschenweite die obengenannte Grenze gesetzt. Es wurde nun gefunden, dass man die lichte Maschenweite von Drahtgeweben dadurch verkleinern kann, dass man das Fertiggewebe durch Pressen verformt. Hierbei erhalten die Runddrähte einen rechteckigen flachen Querschnitt, und es lassen sich auf diese Weise Porenweiten bis herunter zu 10 (My) und weniger realisieren. Das Verfahren des Pressens hat den grossen Vorteil, dass die Maschendurchlässe in gleichem Masse verkleinert werden, sodass einheitliche Sieböffnungen entstehen. Andere Verfahren, wie etwa Walzen, führen zu ungleichen Öffnungen und unterschiedlicher Festigkeit der Gewebe in verschiedenen Richtungen. Die Gleichmässigkeit der Öffnungen hängt im übrigen noch in erheblichem Masse von der Beschaffenheit des Drahtgewebes ab. Starke Unterschiede in der Krümmung zwischen Ketten- und Schussdrähten führen zu Öffnungen von ungleicher Grösse und Form. Netze in Köperbindung haben eine gleichmässigere und weniger starke Wellung als solche in Leinenbindung und eignen sich daher besser. Die Gebrauchstüchtigkeit der Siebe wird wesentlich erhöht, wenn die Kreuzungsstellen des Gewebes verschweisst sind. Das Verfahren zum Schweissen solcher Kreuzungsstellen kann mit dem Pressverfahren kombiniert werden. Es ist hierzu notwendig, dass die Netze beim Pressvorgang auf Schweisstemperatur gebracht werden, wobei notfalls zur sicheren Verschweissung der Sauerstoff ferngehalten oder ein oxydlösendes Flussmittel vorhanden sein muss. Zur Durchführung des Pressvorganges eignen sich alle Arten von Pressen. Das Presswerkzeug besteht, wie in der Skizze angedeutet, aus 2 mit hoher Präzision einseitig plan geschliffenen Platten a und einem Abstandring b, dessen überragender Teil der Endstärke des Netzes entspricht (Sk.1). Anstelle dieses einfachen Abstandringes kann auch mit Vorteil eine Vorrichtung entsprechend (Sk.2) verwendet werden. Der Gewindering c ist verstellbar und kann in jeder Lage durch eine Gewindemutter d fixiert werden. Das Mass, um welches der Ring c die Platte a überragt, bildet gleichzeitig das Mass für die Endstärke des Netzes. Die Platten müssen im übrigen so stark dimensioniert oder durch Rippen versteift sein, dass sie sich beim Pressen nicht durchbiegen.
Sollen beim Pressen gleichzeitig die Kreuzungsstellen verschweisst werden, so ist es nur erforderlich, das Netz (am besten auf elektrischem Wege) auf die Schweisstemperatur zu erhitzen und mit geringstem Zeitverlust in das Presswerkzeug einzulegen, sodass es beim Pressen selbst sich noch auf der Schweisstemperatur befindet.

Claims (3)

1. Verfahren zur Verkleinerung der lichten Maschenweite von Drahtnetzen, insbesondere zur Verwendung als Siebe, dadurch gekennzeichnet, dass die Netze zwischen zwei Platten gepresst werden, sodass die Runddrähte einem mehr rechteckigen Querschnitt aufweisen.
2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Versteifung der Gewebe die Kreuzungsstellen vor, nach oder beim Pressvorgang verschweisst werden.
3. Verfahren gemäss Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung der Feinsiebe durch Pressen Drahtnetze in Köperbindung verwendet werden.

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