DE823503C - Drahtgewebe zum Befestigen des Verputzes an Gebaeuden, insbesondere Fugendeckgewebe - Google Patents

Drahtgewebe zum Befestigen des Verputzes an Gebaeuden, insbesondere Fugendeckgewebe

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Publication number
DE823503C
DE823503C DET1921A DET0001921A DE823503C DE 823503 C DE823503 C DE 823503C DE T1921 A DET1921 A DE T1921A DE T0001921 A DET0001921 A DE T0001921A DE 823503 C DE823503 C DE 823503C
Authority
DE
Germany
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wires
wire
warp
mesh
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Expired
Application number
DET1921A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Teichmann
Walter Teichmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Walt F & J Teichmann
Original Assignee
Walt F & J Teichmann
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F13/00Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
    • E04F13/02Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings of plastic materials hardening after applying, e.g. plaster
    • E04F13/04Bases for plaster

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

  • Drahtgewebe zum Befestigen des Verputzes an Gebäuden, insbesondere Fugendeckgewebe Zum Befestigen des Verputzes an Gebäuden werden Drahtgewebe verwendet, und zwar insbesondere zum Abdecken von Fugen im Bauwerk. . An derartigen Fugen werden dabei Gewebestreifen voft etwa 8 bis 12 cm Breite bevorzugt. Damit solche Gewebe geschmeidig sind, so daß sie den Fugen und Formen des Bauwerks angepaßt werden können, werden sie im allgemeinen aus Drähten von 0,2 mm Stärke oder etwas mehr hergestellt.
  • Die gebräuchlichen Gewebe dieser Art bestehen aus Kett- und Schußdrähten, die in einfacher Weise miteinander verwebt sind, wobei die einzelnen Drähte etwa einen gegenseitigen Abstand von 6 bis 8 mm besitzen. Diese Drahtgewebe haben nun den Nachteil, daß sich die Drähte leicht gegeneinander verschieben, so daß stellenweise größere Abstände entstehen. plan hat deshalb auch bereits Drahtgewebe hergestellt, bei denen nach der Fertigung die Kett- und Schußdrähte durch Punktschweißung miteinander verbunden worden sind. Dies hat jedoch bei Verwendung von verzinkten oder sonstwie mit einem Rostschutzüberzug versehenen Drähten den Nachteil, daß das Zink oder der sonstige Rostschutz beim Punktschweißen stellenweise zerstört wird, so daß an den geschweißten Stellen Rostgefahr entsteht.
  • Die Erfindung bezweckt, ein Drahtgewebe für den ohengenannten Zweck zu schaffen, das die erwähnten Nachteile vermeidet, indem unter Beibehaltung der an sich bekannten Biegsamkeit eine Sicherheit gegen Verschieben der Drähte bei unbedingter Rostsicherheit gewährleistet wird.
  • Die Erfindung erreicht dies dadurch, daß die Schußdrähte Schlingen bilden, welche die Kettdrähte des Gewebes halten. Hierdurch wird ein Verschieben der Schußdrähte in Richtung der Kettdrähte unmöglich gemacht und gleichzeitig erhalten die Kettdrähte einen erheblichen Widerstand gegen seitliches Verschieben auf den Schußdrähten. Dieser Widerstand kann noch dadurch erhöht werden, daß das fertige Gewebe einem Walzvorgang unterworfen wird, wobei sich die Schußdrähte etwas um die Kettdrähte herumbiegen, so daß sie im Bereich jedes Kettdrahtes eine Ausbiegung haben, welche den Kettdraht an seitlicher Verschiebung hindern.
  • In besonders vorteilhafter Weise wird der gewünschte Erfolg dadurch verwirklicht, daß jeder Kettdraht häkelartig in sich verschlungen ist und die Schußdrähte in den Schlingen der Kettdrähte geführt sind. Beim nachträglichen Walzen eines solchen Gewebes biegt sich jeder Schußdraht insgesamt dreimal um jeden Kettdraht, so daß eine besonders große Sicherheit gegen seitliche Verschiebung des Kettdrahtes auf den Schußdrähten erzielt wird. Außerdem entsteht hierdurch selbstverständlich der Vorteil erhöhter Festigkeit der Kettdrähte, da jeder Querschnitt des Gewebes parallel zu den Schußdrähten jeden Kettdraht mindestens dreimal schneidet.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Ansicht eines Gewebes nach der Erfindung etwa in natürlicher Größe, Fig. 2 eine Ansicht des Gewebes in vergrößertem Maßstab, Fig.3 eine etwas abgewandelte Form des Gewebes, ebenfalls in vergrößertem Maßstab, und Fig. 4 einen Schnitt gemäß IV-IV der Fig. 3.
  • In Fig. i sind die senkrecht verlaufenden Kettdrähte mit i und die waagerecht verlaufenden Schußdrähte mit 2 bezeichnet, die paarweise verarbeitet sind, so daß jeweils zwei einander parallel laufen. Die senkrechten Kettdrähte umschlingen dabei jeden Schußdraht einmal, so daß sich letztere in senkrechter Richtung nicht mehr verschieben können. In Fig. 2 bildet der Kettdraht i eine Schlinge 3, welche den Schußdraht 2 umgibt. Der Verlauf des Kettdrahtes i, der häkelartig in sich verschlungen ist, ist aus der Abbildung ersichtlich. Jeder Schußdraht 2 befindet sich in einer Schlinge des Kettdrahtes i, so daß er gegen Verschiebungen, die größer sind als eine halbe Häkelmasche, gesichert ist.
  • In Fig. 3 bildet der Kettdraht .4 etwas anders geformte Maschen, die sich von den Maschen nach Fig. 2 dadurch unterscheiden, daß hier jede Masche gleich der anderen ist, während gemäß Fig. 2 jede Masche der folgenden Masche spiegelbildlich gleich ist.
  • Fig.4 zeigt einen Schnitt gemäß IV-IV der Fig.3 des Gewebes nach dem Walzen. Durch das Walzen werden die Kettdrähte i alle etwa in die gleiche Ebene gebracht, so daß sich die Schußdrähte 2 um jeden Kettdraht bzw. jeden Kettdrahtabschnitt etwas herumbiegen (vgl. die _-#,usl)iegungen 5). Diese Ausbiegungen erhöhen den Widerstand der Kettdrähte gegen Verschiebung auf den Schußdrähten.
  • Selbstverständlich ist es möglich, anstatt eines einzigen Schußdrahtes, wie er in den Fig.2 bis 4 dargestellt ist, jeweils einen mehrfachen Schußdraht zu verwenden, wie er in Fig. i angedeutet ist. Dabei können die Schußdrähte parallel laufen oder auch in sich verdreht sein.
  • Das Gewebe kann aus Drähten verschiedenen Profils bestehen, z. B. aus Runddraht oder Flachdraht. Auch ist es möglich, Einsätze von Jute oder anderen Natur- oder Kunstfasern zu verwenden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drahtgewebe zum Befestigen des Verputzes an Gebäuden, insbesondere Fugendeckgewebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettdrähte (i) Schlingen (3) bilden, welche die Schußdrähte (2) umfassen.
  2. 2. Drahtgewebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettdrähte (1) häkelartig in sich verschlungen und die Schußdrähte (2) in den Schlingen (3) gefiilirt sind.
  3. 3. Drahtgewebe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußdrähte (2) im Bereich jedes Kettdrahtes (i) eine oder mehrere durch Walzen des Gewebes erzeugte Ausbiegungen (5) besitzen.
DET1921A 1950-07-15 1950-07-15 Drahtgewebe zum Befestigen des Verputzes an Gebaeuden, insbesondere Fugendeckgewebe Expired DE823503C (de)

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DE823503C true DE823503C (de) 1951-12-03

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DE (1) DE823503C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT392994B (de) * 1988-02-18 1991-07-25 Leitl Werke Bauhuette Vorgehaengte aussenwandverkleidung fuer mauerwerkswaende

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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