DEP0015502DA - Vorrichtung zum Erzeugen von Dauerwellen - Google Patents
Vorrichtung zum Erzeugen von DauerwellenInfo
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Description
Für die Herstellung von Dauerwellen werden für die Haarwickler Heizkörper für Dampfbeheizung, für Heißluftbeheizung und für elektrische Beheizung verwendet. Bei diesen Verfahren wird eine Vielzahl von Zuleitungen benötigt. Man hat daher bereits auch vorgeschlagen, die einzelnen Haarwickler mit einer Packung zu versehen, in welcher durch eine chemische Reaktion die für die Herstellung der Dauerwelle notwendige Wärme erzeugt wird. Bei diesen Haarwicklern werden zwar Zuleitungen nicht benötigt, es ist aber eine erhebliche Zeit notwendig, um nach Aufbringen der wärmeerzeugenden vielen Packungen das Reaktionsmittel für die Erzeugung der notwendigen Wärme aufzubringen.
Allen den vorgekennzeichneten Verfahren ist gemeinsam, daß eine gewisse Zeit verloren geht, bevor die zur Herstellung der Dauerwellen erforderliche Temperatur von etwa 100° erreicht ist.
Demgegenüber beruht die Erfindung auf dem Gedanken, einen Heizkörper für Haarwickler zu schaffen, bei dem der den eigentlichen Wickler umgebende Körper als Wärmespeicher ausgebildet ist, indem seine Masse entsprechend gewählt wird, und der zum leichten Umschließen je eines Haarwickels dienende Körper als ein zweiteiliger Körper ausgebildet ist.
In Übereinstimmung mit einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besteht dieser Heizkörper in Form eines Wärmespeichers aus zwei gegeneinander verschwenkbaren und den Wickler zwischen sich aufnehmenden Klemmbacken. Die für die Herstellung einer Dauerwelle benötigte Anzahl von Heizkörpern wird gleichzeitig vermittels einer geeigneten Wärmequelle (Herdfeuer, Gasfeuer, elektrische Kochplatte usw.) erwärmt, und nach Herstellen aller für die Dauerwelle benötigten Wickel werden die in Form von Wärmespeichern ausgebildeten Körper jeweils um einen Haarwickel gelegt. Um ein bequemes Aufbringen und Wiederentfernen der Heizkörper zu ermöglichen, können an dem als Wärmespeicher ausgebildeten Körper geeignete Handhaben vorgesehen sein, welche in ihrer Form ebenfalls mit als Wärmespeicher nutzbar gemacht werden können.
In Übereinstimmung mit einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung stehen die beiden gegeneinander beweglichen Teile des als Wärmespeicher ausgebildeten Heizkörpers durch Federkraft miteinander in Verbindung und können um eine als Rohr ausgebildete Achse geschwenkt werden, welche an ihren Enden Halteflansche für die beweglichen Teile des als Wärmespeicher dienenden Heizkörpers aufweisen können.
In Übereinstimmung mit einer technischen Ausführungsform der Erfindung werden die zueinander beweglichen Teil des als Wärmespeicher dienenden Heizkörpers als zwei gleichgeformte Teile ausgebildet, welche jeweils zwei halbzylindrische Teilausnehmungen, eine zur Aufnahme des Haarwickels, und die andere zur Aufnahme der
Schwenkachse, aufweisen. Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung können an der Außenseite der als Wärmespeicher dienenden Heizkörperteile geeignete Widerlager (Rillen, Rasten o.dgl.) vorgesehen sein, in welche die Verbindungsmittel zwischen den Teilen beispielsweise in der Form von Blattfedern eingreifen können.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind die in Form von Klemmbacken ausgebildeten Heizkörper nach oben geschlossen ausgebildet, so daß die von einem Haarwickel zufolge der Erwärmung ausgehenden Dämpfe nach oben nicht entweichen können, das Haar also während der Behandlung feucht bleibt und demzufolge nicht brüchig wird. Außerdem wird in Übereinstimmung mit einer Ausführungsform der Erfindung die Formgebung der Klemmbacken so gewählt, daß sie sich an ihren unteren Enden bei eingelegtem Haarwickel in einem gewissen Abstand voneinander befinden, so daß das Haar während der Behandlung nicht eingeklemmt und demzufolge abgequetscht wird. Schließlich kann in Übereinstimmung mit einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die innere Gestaltung der Klemmbacken oder die äußere Formgebung des Haarwicklers so gewählt werden, daß der Haarwickel sich nach Aufsetzen der Klemmvorrichtung nicht zurückdrehen kann. Diese Gestaltung der Klemmbacken bzw. des Wicklers kann nach einer weiteren Ausführungsform derart erfolgen, daß bei zylindrischer Innenwand der Klemmbacken der Haarwickler sich in an sich bekannter Weise von seinen Enden her nach der Mitte zu konisch verjüngt. Es ist aber weiter die Möglichkeit gegeben, die Klemmbacken so auszubilden, daß ihre Innenwandung sich von den Enden zur Mitte hin konisch o.dgl. verringert. Es können auch beide Maßnahmen bei der Verwirklichung
der Erfindung zusammen verwendet werden. Durch diese Ausführung wird gewährleistet, daß ein verstärkter Flächendruck von den Klemmbacken auf einen verhältnismäßig kleinen Teil des Haarwicklers ausgeübt und damit die Klemmbacken unverrückbar an den Haarwickler geklemmt werden.
Die Haarwickler selbst können außer ihrer üblichen Gestaltung an ihren Enden gemäß einer Ausführungsform der Erfindung mit Schlitzen oder ähnlichen Einrichtungen derart versehen sein, daß ein Nachdrehen des Haarwickels in der Gebrauchslage des Heizkörpers ermöglicht wird. Beispielsweise können zu diesem Zweck an den Stirnseiten des Wicklers jeweils Schlitze ausgebildete sein, in welche ein geeignetes Werkzeug, ein Schraubenzieher o.dgl. eingeführt werden kann.
In der beigefügten Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise zur Darstellung gebracht:
Fig. 1 zeigt den Heizkörper mit einem Wickler im Schaubild in der Schließlage,
Fig. 2 eine entsprechende Darstellung, jedoch in der Offenlage des als Wärmespeicher dienenden Heizkörpers,
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Wicklers,
Fig. 4 zeigt in schaubildlicher Darstellung eine Unterlage für den Heizkörper,
Fig. 5 veranschaulicht den Beginn des Aufwickelns einer Haarsträhne auf einen Wickler gemäß Fig. 3 und 4,
Fig. 6 zeigt eine auf einen Wickler gewickelte Haarsträhne mit einem Heizkörper gemäß der Erfindung in Arbeitslage.
Der Heizkörper gemäß der Erfindung besteht aus zwei verschwenkbar miteinander verbundenen Teilen 7 und 8, die nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Backen ausgebildet sind. Die Backen 7 und 8 sind um ein als Schwenkachse dienendes Rohr 9 schwenkbar. Sie werden durch Klemmfedern zusammengehalten. Die Teile 7 und 8
besitzen über ihre ganze Länge sich erstreckende halbzylindrische Ausnehmungen 11 und 12 zur Aufnahme eines Wicklers 13. Dieser Wickler 13 ist an beiden Enden mit Schlitzen 14 versehen. Die Klemmbacken 7 und 8 sind auf ihrer Grundfläche 15 und 16 eben ausgebildet, so daß eine breite Auflagefläche entsteht, mittels welcher die Heizkörper auf eine geeignete Wärmequelle aufgesetzt werden können.
Die Klemmbacken 7 und 8 oben jeweils eine handhabe 17 zum Angreifen mit der Hand oder eines geeigneten Werkzeuges auf. In Fig. 4 ist eine geteilte Unterlage bezeichnet, deren beide Teile 18 durch eine Haken- und Schlitzverbindung 20 miteinander verbunden werden können und welche als Auflage für die Grundflächen des Heizkörpers in Gebrauchslage dienen.
Wie aus der Darstellung, insbesondere Fig. 2, ersichtlich ist, sind an den unteren Enden der Klemmbacken Ausnehmungen 21 vorgesehen, welche gewährleisten, daß die Enden der Klemmbacken sich in der Gebrauchslage gemäß Fig. 6 über den größten Teil ihrer Länge in einem gewissen Abstand voneinander befinden, so daß das Haar nicht eingeklemmt und abgequetscht werden kann. Wie aus Fig. 2 weiter ersichtlich, werden die Haarwickler zufolge ihrer konischen Ausbildung und der zylindrischen Ausbildung der Innenwandung nur an den Enden der Klemmbacken mit verstärktem Flächendruck gehalten. Ein selbsttätiges Zurückdrehen des Haarwicklers
kann aber trotzdem nicht eintreten.
Die Heizkörper werden zum Gebrauch mit ihren eben ausgebildeten Unterflächen 15 und 16 ohne den Wickler 13 auf eine Heizvorrichtung beliebiger Art aufgesetzt, bis sie eine für die Herstellung der Dauerwelle erforderliche Temperatur aufweisen.
Das Herstellen des Haarwickels erfolgt in der Weise, daß eine Haarsträhne 19 in üblicher Weise aus dem Haar herauskommt und durch Aufsetzen der Unterlage Fig. 4 auf der Kopfhaut befestigt wird.
Nach Aufwickeln der Haarsträhne um den Wickler 13 wird der Heizkörper 7 und 8 vermittels eines geeigneten Werkzeuges an seinen Handhaben 17 erfaßt und in der Spreizstellung (Fig. 2) um den Haarwickel gelegt, wie aus Fig. 6 der Darstellung ersichtlich ist, und zwar derart, daß er mit seiner Grundfläche auf den Teilen 18 der Unterlage Fig. 4 aufliegt. Für den Fall, daß der Haarwickel nicht ganz gespannt sein sollte, ist die Möglichkeit gegeben, diese Nachspannung in der Gebrauchslage des als Wärmespeicher dienenden Heizkörpers durch Verdrehen des Wicklers 13 vermittels eines Schraubenziehers oder ähnlichen Werkzeuges nachzuwickeln.
Der Heizvorgang gemäß der Erfindung gestaltet sich gegenüber den bekannten Vorrichtungen sehr einfach. Durch die unmittelbare und intensive Wärmeabgabe von dem als Wärmespeicher dienenden Heizkörpers an den Haarwickel wird eine Haarkrause in kurzer Zeit fertiggestellt. Außerdem ist es möglich, sich jederzeit durch Aufklappen des Heizkörpers von dem Fortgang der Fertigstellung der Haarkrause zu überzeugen.
Bei der Heizvorrichtung gemäß der Erfindung sei noch auf folgende Vorteile hingewiesen:
1.) Dadurch, daß die Klemmbacken des Heizkörpers den Wickler sperren wird eine besondere Haltevorrichtung für den Wickler selbst erspart. Hierdurch ist es möglich, auch dünste Strähnen Haar zu wickeln, ohne daß sich der Haarwickel lockern kann.
2.) Die Klemmbacken umschließen die Enden des Wicklers so, daß nur weniger überschüssige Dämpfe entweichen können. Hierdurch wird eine übermäßige Konzentration des Alkali in der Dauerwellflüssigkeit und damit ein Brüchigwerden der Haare verhindert.
3.) Durch Festklemmen des Heizkörpers auf den Wickler wird die Wärme auf letzteren im Kontaktwege schnellstens übertragen, so daß das um den Wickler gewickelte Haar von innen her und von außen her gleichzeitig erwärmt wird.
4.) Dadurch, das die Grundflächen 15 - 16 des Heizkörpers plan sind, kann er auf jeder geeigneten Heizplatte erwärmt werden.
Claims (11)
1. Vorrichtung für die Herstellung von Dauerwellen, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper zweiteilig, den Haarwickel größtenteils umschließend, ausgebildet ist und als Wärmespeicher dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper als Wärmespeicher aus zwei gegeneinander verschwenkbaren und den Wickler zwischen sich aufnehmenden Klemmbacken ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander beweglichen Teile des als Wärmespeicher dienenden Heizkörpers durch Federkraft miteinander in Verbindung stehen und um eine als Rohr ausgebildete Achse schwenkbar sind.
4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse an ihren Enden Halteflansche für die beweglichen Teile des als Wärmespeicher dienenden Heizkörpers aufweisen.
5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken als gleichgeformte Teile ausgebildet sind, welche jeweils zwei halbzylindrische Teilausnehmungen - eine zur Aufnahme des Haarwicklers und eine zur Aufnahme der Schwenkachse - aufweisen.
6. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite der Klemmbacken Widerlager (Rillen, Rasten o.dgl.) vorgesehen sind, in welche die federnden Verbindungsmittel der Klemmbacken eingreifen können.
7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizkörper nach oben geschlossen ausgebildet ist, so daß während der Behandlung entstehende Dämpfe nicht entweichen können.
8. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den Grundflächen der Klemmbacken einseitig oder beiderseitig Ausschnitte vorgesehen sind, durch welche ein Festklemmen des Haares verhindert wird.
9. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmbacken innen zylindrische Teilausnehmungen aufweisen, während der Haarwickler in an sich bekannter Weise sich nach der Mitte zu konisch verjüngend ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des zur Aufnahme des Haarwicklers dienenden Raumes sich von den Enden zur Mitte vergrößert.
11. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Haarwickler an seinen Enden mit Schlitzen zum Eingreifen eines Werkzeuges versehen ist.
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