DEP0015141DA - Einbaukasten für zu kapselnde Geräte und Apparate - Google Patents

Einbaukasten für zu kapselnde Geräte und Apparate

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DEP0015141DA
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Germany
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box
installation box
boxes
door
installation
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erich Heinecke
Original Assignee
C. Lorenz AG, Stuttgart
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Description

Es sind bereits Einbaukästen für zu kapselnde Geräte und Apparate bekannt, die mit einer Tür versehen sind, wodurch die eingebauten Einzelteile in beschränktem Masse zugänglich sind. Man kennt bei solchen Einbaukästen auch schon den etagenweisen Aufbau der Einzelteile, der eine gewisse Übersichtlichkeit gewährleistet, ohne dass ihre absolute Zugänglichkeit gesichert ist. Auch den Schubkastenaufbau hat man bereits angewendet. Ferner hat man für Befestigungsmöglichkeiten aller Art in Gestalt von Aufhängeösen, Montagelöchern in der Rückwand oder an angebrachten Nasen gesorgt. Eine universelle Aufstell-, Aufhänge- und Befestigungsmöglichkeit bei grösstmöglicher Zugänglichkeit, Austauschbarkeit und Überwachungsmöglichkeit aller Einzelteile ist noch bei keiner der bekanntgewordenen Lösungen verwirklicht.
Der Einbaukasten für zu kapselnde Geräte und Apparate lässt nach der Erfindung grösstmögliche Zugänglichkeit der eingebauten Einzelteile und allseitige Befestigungsmöglichkeit erfindungsgemäss dadurch zu, dass auf der Vorder- und Rückseite des gegebenenfalls mehrfach unterteilten Einbaukastens mit Scharnieren angelenkte Türen oder flache Kästen und am Kastenumfang z.B. mit Vorreibern befestigte Abdeckplatten mit nach Bedarf zu öffnenden Löchern, die der Befestigung, dem Anbau von Füssen oder Aufhängeösen dienen, vorgesehen und dass die gegebenenfalls vorhandenen Teilkästen untereinander mit abwechselnd auf verschiedenen Kastenseiten liegenden Scharnieren versehen sind. Vorteilhafterweise ist der Einbaukasten so ausgeführt, dass nur die Tür oder die Abdeckplatte, an der die Befestigung oder Aufhängung erfolgt, kräftig ausgebildet ist. Dadurch wird erreicht, dass der Kasten in der Ausführung leicht und billig wird.
Weitere Vorteile werden dadurch erzielt, dass bei dem Einbaukasten nach der Erfindung die für die Befestigung oder Aufhängung vorgesehene kräftig ausgeführte Tür oder Abdeckplatte so gegen die gleichartig ausgeführte andere Tür bzw. anderen Abdeckplatten vertauschbar ist, dass der Kasten in einer gewünschten anderen Lage oder an anderer Stelle an- oder aufgebaut werden kann. Ist die Forderung gestellt, dass das im Einbaukasten untergebrachte Gerät an verschiedenen Stellen und in verschiedenen Lagen betrieben werden soll, so braucht der Einbaukasten nur je eine kräftig ausgeführte Tür und Abdeckplatte aufzuweisen, was eine Materialersparnis erfordert und das Gerät leicht transportabel macht.
Gerade bei dem Einbaukasten nach der Erfindung ist es vorteilhaft, dass die im Kasten untergebrachten Einzelteile gruppenweise nach ihrer z.B. schaltmässigen Zusammengehörigkeit zusammengefasst auf besonderen Einbauplatten, -rahmen, -kasten oder -winkel montiert sind, weil dabei eine gedrängte Bauweise erzielt wird und trotzdem alle Einzelteile zugänglich, auswechselbar und übersehbar sind.
Der Einbaukasten nach der Erfindung ist für verschiedene Zwecke und auf verschiedenen Gebieten verwendbar, so z.B. für transportable und stationäre Geräte und Apparate der Stromversorgung, der Telefonie, der Kinotechnik, der Röntgentechnik oder der Medizin.
Ein beliebiges Beispiel einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung sei herausgegriffen. Ein Automat oder Ölschalter mit Trennmessern ist dadurch gekapselt, dass er in einem Einbaukasten nach der Erfindung untergebracht ist. Die hintere Tür des Kastens ist z.B. an der Wand befestigt; die Tür kann auch als flacher Kasten ausgebildet sein, auf dem sich die Klemmstücke von Messerkontakten befinden. Beim Aufklappen oder genauer gesagt Wegklappen des Einbaukastens von der Wand gleiten die Messerkontakte aus den Klemmstücken und trennen somit den Automaten oder Ölschalter von den Netzleitungen. Man kann auf diese Weise die Messerkontakte, Klemmstücke und den Schalter von der Rückseite kontrollieren. Beim Aufklappen der vorderen Tür ist der Schalter mit seinen Kontakten, Strom- und Spannungsauslösern zugänglich. Gegebenenfalls können auch noch die obere, untere und seitlichen Abdeckplatten durch einfache Handgriffe entfernt werden, um den Automaten bzw. Ölschalter vollständig freizulegen. Es ist bei dieser Konstruktion darauf zu achten, dass sich der Schalter in ausgeschaltetem Zustand befinden muss, ehe die vordere und hintere Tür aufgeklappt werden. Dies wird durch eine einfache mechanische Verriegelung ermöglicht.
Für die Art des Einbaukastens nach der Erfindung ist wohl als treffendste Bezeichnung der Ausdruck "Buchform" gewählt worden. Beispiele von Ausführungsformen zeigen die Abbildungen 1 - 4 in schematischer Darstellung.
Zum Umfang des Erfindungsgedankens gehört es auch, wenn ein solcher Einbaukasten in gewissen Fällen nochmals unterteilt wird und die Teile untereinander mit Scharnieren verbunden sind, die gegebenenfalls auf verschiedenen Kastenseiten liegen. Dadurch entsteht schliesslich die "Faltkastenform", die in Abb. 5 und 6 schematisch gezeigt ist.

Claims (5)

1. Einbaukasten für zu kapselnde Geräte und Apparate, dadurch gekennzeichnet, dass der Kasten grösstmögliche Zugänglichkeit der eingebauten Einzelteile und allseitige Befestigungsmöglichkeit dadurch zulässt, dass auf der Vorder- und Rückseite des gegebenenfalls mehrfach unterteilten Einbaukastens mit Scharnieren angelenkte Türen oder flache Kästen und am Kastenumfang insbesondere mit Vorreibern befestigte Abdeckplatten mit nach Bedarf zu öffnenden Löchern, die der Befestigung, dem Anbau von Füssen oder Aufhängeösen dienen, vorgesehen und dass die gegebenenfalls vorhandenen Teilkästen untereinander mit abwechselnd auf verschiedenen Kastenseiten liegenden Scharnieren versehen sind.
2. Einbaukasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur diejenige Tür oder diejenige Abdeckplatte kräftig ausgeführt ist, an der die Befestigung oder Aufhängung erfolgt.
3. Einbaukasten nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die für die Befestigung oder Aufhängung kräftig ausgeführte Tür oder Abdeckplatte so gegen die gleichartig ausgeführte andere Tür bzw. anderen Abdeckplatten vertauschbar sind, dass der Kasten in einer gewünschten anderen Lager oder an anderer Stelle an- oder aufgebaut werden kann.
4. Einbaukasten nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die im Kasten untergebrachten Einzelteile gruppenweise nach ihrer insbesondere schaltmässigen Zusammengehörigkeit zusammengefasst auf besonderen Einbauplatten, -rahmen, -kasten oder -winkeln montiert sind.
5. Verwendung der Einbaukästen nach Anspruch 1 bis 4 für transportable oder stationäre Geräte oder Apparate der Stromversorgung, der Telefonie, der Kinotechnik, der Röntgentechnik oder der Medizin.

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