DEP0014727DA - Zylinderschloß mit Schlüssel - Google Patents

Zylinderschloß mit Schlüssel

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DEP0014727DA
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DE
Germany
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lock
cylinder
pins
key
cover
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Expired
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English (en)
Inventor
Richard Kopenhagen Ramhoj
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Description

Bichard Ramh0j, Kopenhagen (Dänemark) Zylinderschloss mit Schlüssel.
oOo
Die Erfindung betrifft ein Zylinderschloss mit Schlüssel, dessen Zylinder eine Anzahl parallel zur Zylinderachse liegende verschiebbare zylindrische Schlo^stifte aufweist, die in der "Schließstellung des Schlosses mit einer festen Schiefscheibe zusammenwirken und eine Drehung des Zylinders verhindern.
Gemäss der Erfindung zeichnet sich das Zylinderschloss dadurch aus, dass die Schlo^stifte je beideren)s unter Federbelastung stehen sowie zu beiden Seiten eines den vollen Querschnitt aufweisenden, in der Schließstellung innerhalb einer Durchbrechung der Schiefscheibe liegenden Mittelstuckes je eine Eindrehung besitzen, von welchen Eindrehungen je nach der Verschiebung der Schloßstifte mittels des Schlüssels entgegen dem Federdrueke die eine oder die andere sich in die Schiefscheibe einschiebt, worauf eine Drehung des Zylinders möglich ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausfuhrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt?
Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil des Schlosses ohne den Zylinder,
Fig. 2 eine Ansicht auf das eine der beiden Enden des Schlosses,
Fig. 3 eine Ansicht auf das in das Schloss einzuführende Ende des zum Schlosse gehörenden Schlüssels,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV- in Fig.5, jedoch mit dem Zylinder und den Schlo^stiften und
Fig. 5 einen Längsschnitt durch das Schloss ohne die Schlo^stifte, in grosserem Masstabe.
Das gezeichnete Zylinderschloss weist vier Schlos-
stifte 1 mit je zwei voneinander im Abstand liegenden, zum Zwecke der Bildung eines ddn vollen Qierschnitt besitzenden Mittelstuckes dienenden Eindrehungen 9 und 9a auf, die beider ends je einen Zapfen 2 tragen. Die Zapfen 2 sowohl an den einen als auch an den anderen Enden der Schlo^stifte greifen je in eine Aussparung 3 von zwei in einem'Schlosskasten untergebrachten Deckeln 4 ein. Die Schlo^stifte 1 stehen beiderends unter der Einwirkung je einer Schraubenfeder 5, die sie in der in Fig. 1 gezeichneten Schließstellung des Schlosses halten, indem sie mit dem den vollen Querschnitt aufweisenden Mittelteil innerhalb je einer Ausweitung 6 einer Durchbrechung einer feststehenden Schiefscheibe 7 liegen (Fig. 1 und 4) und eine Drehung des zur Lagerung der Schlossstifte vorgesehenen Schlosszylinders 11 v-e-runmo gl ich Isf^i* ' Zur Oe^ffnung des Schlosses ist vielmehr eine achsiale Verschiebung der vier Schlo^fstifte 1 aus ihrer in Fig. 1 gezeichneten Lage heraus notwendig, derart, dass entweder die Eindrehungen 9 oder die Eindrehungen 9a innerhalb der Durchbrechung der Schiefscheibe 7 liegen, je nachdem· das Oeffnen von der einen oder anderen Seite vorgenommen wird.
Die Schlo^stifte 1 liegen achsial verschiebbar in in der Mantelflache des Schlosszylinders 11 angeordneten nutenfοrmigen Vertiefungen 10 (^ig. 4.) Der Zylinder 11 selbst ist innerhalb eines an einer Türe befestigten Schlosskastens 12 untergebracht (Fig. 5). An den Stirnseiten des Zylinders 11 befinden sich Zapfen 13, die in Vertiefungen der Deckel 4 eingreifen, so dass die Deckel 4, der Schlosszylinder 11 und die Schlosstifte 1 gleichzeitig drehen. In jedem Deckel 4 ist eine Aussparung 14 fur die Einführung eines Schlüssels 21 vorgesehen. Ein seitlicher Schlitz 15 ermöglicht die Anwendung von mit einer Führung 22 versehenen Schlüsseln 21, deren Bart 20 entsprechend den vier vorhandenen Schlossstiften 1 vier Kamme besitzt.
Der drehbare Sehlosszylinder 11 ist mit einem über die Mantelfläche vorstehenden hakenförmigen Mitnehmer 16 ausgestattet, der mit dem nicht gezeichneten Riegel des Schlosses in Wirkungsverbindung steht und den letzteren anlasslich der Drehung des Zylinders aus seiner Verriegelungsstellung aus dem Schliessblech heraus zieht. Die Schiefscheibe 7 weist, wie Fig. 5 zeigt, die Form einer Dose auf und ist mit ihrem zylindrischen Teil auf einen im Durchmesser verjungten flanschartigen Teil 17 des Schlosskastens 12 aufgeschoben und mittels nicht gezeichneter Schrauben am letzteren befestigt. Der Schlosskasten weist auf seiner Aussenseite noch einen Schlüsselschild 19 auf, der gegebenenfalls auch weggelassen sein kann.
Die Wirkungsweise des beschriebenen Schlosses ist folgende ϊ
Um das Schloss offnen zu können, ist die Einführung des Schlüssels 21, beispielsweise von rechts in Fig. 1 gesehen, notwendig, dessen mit den Kämmen versehener Bart 20 sich an die Enden der Schlo^stifte 1 anlegt, worauf durch völliges Einschieben des Schlüssels in das Schloss eine achsiale Verschiebung der Schlo^stifte 1 herbeigeführt wird, derzufolge die den vollen Querschnitt besitzenden Mittelteile der Schlo^stifte 1 aus der Schiefscheibe 7 austreten und die Eindrehungen 9a in deren Durchbrechung eintreten. Jetzt lassen sich der Zylinder 11 mit den Schlo^stiften 1 und die beiden Deckel 4 drehen, wobei die Drehbewegung durch die bartformige Führung 22 des Schlüssels 21 veranlasst wird, die in der nutforraigen Erweiterung 15 der Durchbrechung 14 des Deckels 4 liegt und anlässlich der Drehung des Schlusseis den Deckel mitnimmt.
Wird der Schlüssel von links her in Fig. 1 gesehen, in das Schloss eingeführt, dann lassen sich die Schlo^stifte 1 zum Zwecke der Drehung des Zylinders 11 nach rechts verschieben, damit die Eindrehungen 9 in die Durchbrechung der Schiefscheibe 7 zu liegen kommen.
Die Zahl der Schlo^stifte kann auch eine andere sein als heim gezeichneten Ausführungsbeispiel. Zur Verwendung kommt in einem solchen Falle ein Schlüssel, dessen Bart 20 mit einer der Zahl der SchloySstifte 1 entsprechenden Anzahl Kämmen versehen ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche.
    1·— Zylinderschloss mit Schlüssel, dessen Zylinder eine Anzahl parallel zur Zylinderache liegende verschiebbare zylindrische Schlosstifte aufweist, die in der Schliesfrstellung des Schlosses mit einer festen Schiefscheibe zusammenwirken und eine Drehung des Zylinders verhindern, dadurch gekennzeichnet, dess die SchlojSstifte je beiden χends unter Pederbelastung stehen sowie zu beiden Seiten eines den vollen Querschnitt aufweisenden, in der Schließstellung innerhalb θ^ΒτΘ*· Durchbrechung der Schlossscheibe liegenden Mittelstuckes je eine Eindrehung besitzen, von welchen Eindrehungen je nach der Versche^ibung der SChlorstifte mittels des Schlusseis entgegen dem Federdrucke die eine oder die andere sich in die Schlossscheibe einschiebt, worauf die Drehung des Zylinders möglich ist.
  2. 2. - Zylinderschloss nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schlo^stift an seinen beiden Stir*) — jienden einen Zapfen trägt und dass die Zapfen je in .eine Vertiefung in einem Schlossdeekel eingreifen, ferner dass auf jeden Zapfen eine in der zugehörigen Vertiefung des Sehlossdeckels eingesetzte Druckfeder aufgeschoben ist.
  3. 3. - Zylinderschloss nach Patentanspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlo^stifte in im Mantel des SchlossZylindex 1s befindlichen Langsnuten achsial verschiebbar eingelegt sind, und dass der Zylinder beiderends Zap-
    fen aufweist, die zum Zwecke der Herstellung einer Wirkungsverbindung zwischen dem Zylinder und den beiden Schlossdeckeln in Vertiefungen der letzteren liegen, ferner -da— e-, dass jeder Schlossdeckel eine zur Aufnahme des Schlüssei dienende Durchbrechung aufweist und mittels des Schlüssels in Drehung versetzbar, ist, so dass gleichzeitig die Schlossdeckel und der Zylinder mit den SchloS3tiften eine Drehbewegung ausführen können, nachdem die Freigabe des Zylinders durch Verschiebung der Schlo^atifte erfolgt ist«
  4. 4.- Zylinderschloss nach Patentanspruch 1-3» dadurch gekennzeichnet, dass die Schiefscheibe als Boden eines dosenformigen Organes ausgebildet ist, dessen zylindrischer Teil über einen Flansch des Schlosskastens greift und am letzteren befestigt ist.

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