DEP0013781DA - Skelettbauweise - Google Patents

Skelettbauweise

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Publication number
DEP0013781DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
components
assembly
supports
construction
wuesthoff
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Wilhelm Dr.-Ing. Jockgrim Ludowici (Pfalz)
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Description

Beschreibxing
zu der Patentanmeldung
des Herrn Dr.-Ing.Wilhelm Ludowici, Jockgrim/Pfalz
betr.
Skelettbauweise.
Die Erfindung betrifft eine Skelettbauweise aus als Stützen, Riegel o.dergl. ausgebildeten vorfabrizierten Bauteilen.
Die bekannten Bauweisen dieser Art erfordern zu ihrer Durchführung einen raitunter zu hohen Aafwand an Transportvorrichtungen zum Ycrbringen Ier Bauteile in ihre IvIontagelage. Da ferner die hierzu benötigten Hebezeuge vielfach nicht oder nicht schnell genug beschafft werden können, ist eine erfolgreiche wirtschaftliche Durchführung des Montagebaues in Präge gestellt.
D«£- Erfindung bezweckt, diese WasShteile zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, daß Montage-Bauteile zur Bildung von Transportvorrichtungen zum Verbringen der Bauteile in är» Montagestellung verwendet werden.
Vorzugsweise werden die bereits montierten Bauteile als Träger der Seilrollen, Ausleger o.dgl. von einer oder mehreren stationären Hebevorrichtungen oder als Laufbahn für Laufkrane für die Y/eitermontage des Baues verwendet.
Erfindungsgemäß können ferner vorzugsweise als Stützen ausgebildete Bauteile als Hauptmaste oder Streben von Auslegerkranen verwendet werden.
Da für die Bildung der Transportvorrichtungeii dann nur noch zusätzliche Teile wie Seilrollen, Seile, Winden o.dgl. erforderlich sind, deren Beschaffung leichter möglich ist und keinen hohen Aufwand für ihren Transport zur Baustelle und Einbau benötigt, wird durch den Gegenstand der Erfindung die Montage-Bauweise wirtschaftlicher und ohne grosse Schwierigkeiten überall leicht durchführbar.
-2-
Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Fig.1 zeigt zwei Stützen 1,2 welche in Verwendungslage am Bau durch Eiegel 3,4 miteinander verbunden sind. An dem durch die Bauteile 1 bis 4 gebildeten Eahmen sind Seilrollen 5 befestigt, über welche das Seil einer Y/inde 6 in einem geschlossenen Strang geleitet ist. An diesem Seil 7 ist ein Haltering 8 befestigt, welcher eine an dem bereits montierten Rahmen 1-4 neu zu montierende Stütze 9 an ihrem Fusse abstützt. Durch Betätigung der Winde 6 ist diese Säule bereits um eine Geschosshöhe angehoben worden und wird nun von oben in den Riegel 3 eingefügt. Auf diese Weise läßt sich beispielsweise ein Rahmenwerk, bestehend aus Stützen und Riegeln, montieren, wobei die Stützen jeweils über zwei Geschosse durchgehen und nicht nur aus Gründen der Vereinfachung der Montage, sondern auch zur Erhöhung der Eahmensteifigkeit jeweils um ein Geschoss der Höhe nach versetzt sind.
Fig.2 zei%gt ein aus der Armierung montiertes Rahmengitter 21, welches Auslegermasten 22 trägt. Diese können in verschiedener Höhe und an verschiedenen Stellen angeordnet Vierden und dazu dienen, unabhängig voneinander Bauteile 23 in ihre Montagestellung zu bringen. Ebenso kann auf nebeneinander liegenden Eahmenriegeln ein Laufkran 24 angeordnet werden, welcher die ganze Fläche des Montagebaues bestreicht.
Die Herstellung des fertigen Eisenbetonrahmens kann während der Montage von Decken und anderer Bauteile so erfolgen, daß unter Verwendung von Gleitschalungen oder stationärer Schalungen oder Schalsteinen das Rahmengitter mit Füllmaterial ausgefüllt wird.
-3-

Claims (3)

Patentana prtiche.
1. Skelettbauweise aus al$ Stützen, Riegeln o.dgl. ausgebildeten vorfabrizierten Bauteilen, dadurch gekennzeichnet, daß Montage-Bauteile als Träger für die zur Montage notwendigen Transportvorrichtungen zum Verbringen der Bauteile in Montagestellung verwendet werden.
2. Bauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bereits montierten Bauteile als Träger der Seilrollen, Ausleger o.dgl. von einer oder mehreren stationären Hebevorrichtungen oder als Laufbahn für Laufkrane für die Weitermontage des Baues verwendet werden.
3. Bauweise nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vorzugsweise als Stützen ausgebildete Bauteile zugleich auch als Hauptiiastepder Streben von Auslegerkranen verv/endet werden.
DR. ING. F. WUESTHOFF
DR. F. WUESTHOFF PATENTANWÄLTE München 9 Sohweigentrasse 2
PA.32848Ö-17.5.&B
ρ 13 781 V/37 t D 17.5.1950
Heuer Aiuiprueh 4
Bauwelee nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eile Armierungskörbe . eelgneter Bauteile» wie Stützen oder Balken bei der Montage zunächst als Bauelemente von Geriieten oder Hebezeugen eingesetzt werden und erst später nach einer solchen Verwendung mit Hilfe von Schalungen geeigneter Art fertiggestellt werden.

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