DEP0013404DA - Verfahren zur elektromagnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe von Nachrichten - Google Patents
Verfahren zur elektromagnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe von NachrichtenInfo
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Description
Verfahren zur elektromagnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe
von Nachrichten.
Eei den üblichen Verfahren zur elektromagnetiocbcn Aufzeichnung und ,Tiedergabe von Nachrichten wird die aufzuzeichnende Nachricht
in einem Qogemrmnten Sprechkopf - einem von einer Spule erregten, einen schmalen Luftspalt aufweisenden Mngneten auf
ein^vor diesem Luftspalt vürbei belegtes Baadauf magnetisiert* Es gibt dabei mehrere Vetoe um die Magnetisierbarkeit den
Aufzeichnur-gsträgera bis zum höchsten möglichen Wert auszunutzen·, h-s-ch dem einen Verfahren ssird der Aufzeiohnungsträger
vor seiner «nkunft am Sprechkopf durch ein starkes Glcichfeld vormagnetioiert, se dass die Neumagnetiaierung stete ν η
einem definierten iustangnpurikt dem Remon ^ ^ert, ausgeht; der durch eine Gleiohstromvorbclaatunc des Sprrchkopfes in den
ocradlini^en Ceil der iiUc&teuerungokurve verlegt \*ird? beim anderen "Verfahren wird mittels einer Hochfrequenawechsel-niag"
nefciBierung der Lufzeichnungsträger vor seiner Ankunft 3.m SprechlTopf vollatändig entmagnetisiert), so dass man mit
Sicherheit vom OnPuril't der Magnetisierung ausgeht und auf der sogenannten Jungfräulichen Eurve arbeitete Bei diesem Verfahren
v.ird der aufzuzeichnenden Frequenz im Sprechkopf eine weitere, meistens weit über dem Frequenzband der Aufzeichnung;
liegenden Frequenz zugefügt. Das dabei entstehende Preqimnz£emiaoh enthält unter anderem iiuch die iiutzfrecLuenz selbst, die
dam. hinter dem Bohrkopf einfach duroh ein Filter ausgesiebt värds Die Hochfrequenz dient in diesem Fall lediglich'dizu,
dab durch den unteren Knick ^srl^angfräulichen Hysttres-ekurv-e bedingte Klirren zu verringern oder den Störpegel zu senken
und hat für die Technik dea V/iedergabeverfahrens keine weitere Bedeutung, Bei all diesen bekannten Verfahren vdrä die
Amplitude dsr ilochire.iUfmz nur wo groas gewählt, daso au®h tei volütr ^usstaucrung dea Sprechkopfes durch Hochfrequenz- und
NuTJzfrcquenzbanä der Arbeitspunkt der Magnetisierung etvva auf dem geradlinigen iCeil der Hysterenekurve bleibt»"lästig
sind bei djres-em Venahren var allem die Störungen die'von dem Antriebemotor direkt in den Härkopf iaa4u&ie;rt
Sa/Fr»
15·9·48 tiu.^4 ■?.//■
- 2. .-■
Die Erfindung betrifft ein "Verfahren zur alektromngneisischen Aufzeichnung (und. ->Vi ede τρ·>&&\ von. ■ lachr iahten, bei dem di ο se
Störungen ve rki ed en werden .'Die .zugefügte Hilfsfrequenz erhält eine so grosse amplitude, dass der Aufseichnungstragur
3odusvraal Isis zur Sättigung· magnetisiert -wird* Dies muss ■
selbst in den MlIen gewährleistet "SelEj in .denen eine der augenblicklichen Hilfsfrequehzariiplitiide entgegengesetzt ge- .
richtete, Amplitude der .vollnusgesietiertQn. Niederfrequenz 9.Uftritt. Als. Hilfsfrequenz' wird ?,uch in diesem PrIl vorzugsweise
eine oberhalb des aufzuzeichnenden Prequenzbandes liegende Frequenz, gewählt} -die in derselben Vvelse. wie bei den bekapntan
Verfahren am bosten unmittelbar £Ut der Aufzeichriungsstelle·. also hu 5prechkopf j cloin aufzuzGichnanden Prequenzbanü überlagert
wird«
Dieses erfindungsgemässe Verfahren bietet gegenüber den ten Verfahren mit niedriger Hochfre.quenzsiaplitxüde 'mehrere
Verteile« iEter. Wichtigsto dieser Vorteile ist, wie solion, erw&hnt·, die Unterdrückung des. bei. den bisher.bekannten'Verfr-ihron
noch immer sehr stärken Grundg-ereusclfaBO' (des Brummens),, Pe.rriOT, k'-im in weiterer ^usgestaltung der Erfindung bei der
■"Viedorgibo Zer ^ufgozoichncton kehricht nicht das Tonfroquenzfcnnfl
selbst5 sondern ein Frequenzband abgenoonisiij d^.s boi :1er Zerlegung dir in der Spule des vTioCergsbeger'Ates induzierten
Iiapulssp-'innung entsteht und .3".S Tonf roquenzb^nd durch Gleichrichtung wiederzugewinnen psstattet. Dazu ist nine selektive
VeistSrlrnng dieses PryquenzbwJes erforderlich, wobei gegebenen« f'-"ü.lF vor der Gleichrichtung dem verstärkten Prequenzb^jsd sine
der Obervvoilen dor bid dor Jüifzsichnung benutzten Hilfsfroquenz ίΐΐε Träger zugefügt werden muss, üönn ^.ralioh, wenn diese Proqu^ns:,
in dem verstärkten Prequenzbrjid nicht selbst enthalt en ist-.Diese Oberwelle wird d.'\nn zwockui'issig durch Verzerrung
einer bei rlcr Zerlegung der Impulssp'mnung entstehenden Proq-n.ens gewonnen» 1AIs besonders geeignet hat sich d<:ibi'i das
Pr^cju^nzb^nd 231-" unc1. 2%+O erwiesen, wobei £2 όβη "'erii
der Ililfgfrequenz und « den (innerh^ilb des wiederzugebenden Bandes sobwnnkendd^ «vert der Tonfrequenz darstellt. Dieses
Proquenzb^il ist mit verh^l^nism:issig kräftiger Amplitude in dem entsprochenden Prc-iuonsgomisch enthalten, jedoch muss
£ΰΓ*·αο in diesem P-5,11 r.ls Träger die Prequenz 2 Λ vcr der
Demodulation zugefügt werden,"weil diese seifest im Proquonz-X)At©lit fe^ndenthalten ist.
/) Bin weiterer Vorteil :Vs t-rfindungsgem: ssen Verfahrene benteht - d^.rin, dr-ss infolgt· der Höhe der japlitude .der Hilfsfr^iu^nz
eine selbsttätige Löschung puf dem Aufzeichnungstr-iger etvvc\ noch vorhnndoner Rsstc früherer Aufzeichnungen eintritt*
Bs ir.t d'i.zu nur erforderlich die i'iaplitudo üor Hochfrequeriz so hoch zu wählen, cir-ss der Aufzeichnungsträger im wesentlichen
^ 3 - ΪΑ 9/55006 a
&Ό.Τ S'ättlgung magnetisiert wird, und- nur. beim j ■ Ihxrchgang eier Hilf.sfroquejoz durch 0 aus dein Bereich der Sat—
" tigixcg herausgenommen wird.
Die Wirkungsweise des erfindungsgeraässen Verfahrens sei an Hand der Zeichnung näher ■ erläutert,, Jn aer Zeichnung sind .in
3?igui 1 die Spannungsve rläufe "ver a chi ε der.er Spannungen, sowie der "Verlauf der Magnetisierung im Banil in Abhängigkeit''von
der Zeit dargestellt. Unter v, ist I die'. Hilfsfrequanz unä. 2 die aufzuzeichnende Sonf re queius 3 Üe sieh mit dor Hilfsfrequenz
zv. der unter .Ta dargestellten Oesauitspaim.ur.g.2 axisammessetst» .Hit 4 lind 5 sind hierbei die Werte der Spannung-3 η Toe zeichne t,
b:.;i dehea die. Sättigung des . Trägers erreicht wird. .Üte-r diese .y'exte hinausragende 'feile der .'Kurve 3 35:önnen also keine Änderung
üer Magnetisierung mehr bewirken. Die auf diese jfais^ ent~ ,sx:e}.ier;de Mrignetiaierung im Aufzeichnungsträger ist. unter 6
dargestellt,· Man erkennt, dass es sich dabei um eine trape^- föxtaige Magnetisierung. 6 .'handelt, die in-.Wiedergabegerät* die
uatsr'd dargestellten Impulse 7* hervorruft, 'Der .seitliche' Abstand 8 dieser Impulse von der ..gestrichelt angedeutetem Mt-tsll
age ändert siah je. nach de.-y Höhe der Tonf re quena und ei ie so gewonnGner phase.Qnodulierte Iiapulsspannung kana nun zur v/iedergabe
benutzt werden.
In Figur. 2 ist das Frequenzspektrum einer/solchen phaseimnoclu-Iierten Spannung dargestellt·,, wobei die einseinen Frequenzen
auch hinsichtlich ihrer iinplituden ungefähr im richtigeE. Mas flat ab. aufgezeichnet si.nde.oli* ist. dabei der Wert der HilfsfrecLUC-n
ώ : der wert dor Tonfreauenzj der innerhalb des Aufzeichnung»., bereiches, sehwankt· lieben diesen beiden Frequenzen selbst traten nls 'Frequenz-en der nächsthöheren Amplitude die beiden ϊ'τθ-qtienzbäncleir
2Q,-ü* und 2ß*w ,auf. Diese/beiden !Frequenzbänder eignGSL ;sioh?-ilso besonders gulf zur Wiedergabe} wobei aller, dings
die selbst nicht auftretende Frequenz 2Sl vor der Gleichrichtung zur Gewinnung der lonfrequena als -Träger zugefügt werden muss.
Sie kann duroh, Terz errang ä®s Hilf f re quenz S2 selbst *?jca ei'hfa.chsten
erhalten werden·
Mguren
g
8 i?atentansprü.che
8 i?atentansprü.che
Claims (6)
- PA 9/55006 a Patentansprüche!,Verfahren zur elektromagnetischen Aufzeichnung und Wiedergabe ron lachrichten unter Te rwendung einer den jirbeitafrequenzon überlagerten Hilfsfreqi\enz, dadurch gekennzeichnet, dass die Amplitude der Hilfsirequeos so gross gewählt wird, dass der Aufzeichnungsträger bis zur Sättigimg magnetisiert wird.
- 2.Verfahren naoh ijispruoh I1 dadurch gekennzeichnet} dass als Hilfsfrequenz eine eusserhnlb, vorzugsweise Oberhalls des aufgezeichneten Frequenz"bsindes liegende Frequenz verwendet wird«
- Verfahren nach Anspruoh 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet ίβ dnss die Überlagerung der Hilfäfrequenz über die Artei^sfrequenzen em der Aufzeichnungsstelle unmittelbar vorgenommen wird.
- naoh einem der ijosprüche 1 "bis 3, didurch ;j,ekennaeiohaet, dass die i^nplltude der Hilfsfrequonz so hoch gewählt wird* dass eine Löschung etwaiger älterer gen auf dem iiUfaBiohnungsträger eintritt»
- n^.ch einem der Ansprüche 1 Bis 41 dadurch gekennzeichnet, d'-iss sur WlQilQTgpJDe eine solektive TeriatJlrkung eines "bei der Zerlegung der in dor Spule dos 7/iederpsTDegoriltißs induaierten impul&spaxuuttig gewoianeiien ^requsaazliaades vorgenommen wird und die z"ar W"ieaer^nTbfG benutzten SpanraLügen durch Gleichrichttmt; dieses Frequenabendes gewonnen werden«
- 6.Verfahren nach Anspruch %9 dadurch gekennsoichnot, dass eine der Oberwellen der fcei der ^ufzeiohnung benutzten Hilfsfreqnexuz dem verstärkten ^egwenzband vor der Gleichrichtung ala ■Träger zugefügt wird»«-?erfahren nach Änapruohö, dadurch gekennzeichnet} dass die zugefügte Oberwelle duroh Verzerrung einer bei der Zerlegung der Isipulsspannung entstehenden Preguenzen gewonnen wird.8·"Verfahren nach ijaspruch 5,6 oder 1, d-idurch ^dass als zu verstärkendes Frequenzband das Band 2Sl-fr/ oder das B*nd 2Sl -tj verwendet wird, wolieißdie Hilfsfrequoaz und<ydas aufzuzeichnende Prequenzbimü ist.
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