DE397698C - Einrichtung zum Nachweis von leitenden Koerpern - Google Patents

Einrichtung zum Nachweis von leitenden Koerpern

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DE397698C
DE397698C DER58443D DER0058443D DE397698C DE 397698 C DE397698 C DE 397698C DE R58443 D DER58443 D DE R58443D DE R0058443 D DER0058443 D DE R0058443D DE 397698 C DE397698 C DE 397698C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V3/00Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation
    • G01V3/08Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices
    • G01V3/10Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils
    • G01V3/101Electric or magnetic prospecting or detecting; Measuring magnetic field characteristics of the earth, e.g. declination, deviation operating with magnetic or electric fields produced or modified by objects or geological structures or by detecting devices using induction coils by measuring the impedance of the search coil; by measuring features of a resonant circuit comprising the search coil

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Description

  • Einrichtung zum Nachweis von leitenden Körpern. .Es sind bereits Einrichtungen zum Nachweis von leitenden Körpern, z. B. zur Aufdeckung von Diebstählen, insbesondere in Betrieben, vorgeschlagen worden, welche auf der Erscheinung beruhen, daß bei geeignet ausgebildeten elektrischen Schwingungskreisen durch Annäherung von menschlichen Körpern eine Vergrößerung der wirksamen Kapazität bewirkt wird, während durch Annäherung von Leitern größerer Leitfähigkeit infolge der entstehenden Wirbelströme und deren induktiver Rückwirkung auf den erzeugenden Kreis Änderungen der wirksamen Selbstinduktion auftreten. Zu Erderforschungszwecken, wo die Verhältnisse ähnlich liegen, hat man einen Hauptkreis, welcher von außen beeinflußt wird, durch eine Elektronenröhre in seiner Eigenschwingung erregt und dieser Schwingung dann eine Hilfsschwingung überlagert. Da die in dem Hauptkreise fließende Frequenz dann von der wirksamen Dämpfung, Kapazität und Selbstinduktion des Kreises abhängt, ist die Höhe des durch Überlagerung der konstanten Hilfsschwingung entstehenden Schwebungstones ein empfindliches Anzeigemittel für alle Änderungen dieser Bestimmungsgrößen des Hauptkreises.
  • Bei der Aufdeckung von Werkdiebstählen handelt es sich darum, entweder das Betreten von Grundstücken wahrnehmbar zu machen oder bei Personen, die ein Grundstück verlassen, von diesen Personen etwa mitgeführte, auch kleine Metallgegenstände nachzuweisen. Da man zweckmäßig, wenn man das Betreten von Grundstücken wahrnehmbar machen will, das empfindliche Feld durch drahtförmige Kapazitäten erzeugt, welche das ganze zu schützende Gebiet umspannen, während man im anderen Falle zum Nachweis mitgeführter Metallstücke das empfindliche Feld durch eine torbogenartige Spule bildet, durch welche die zu Untersuchenden schreiten, so ist man gezwungen, mit räumlich sehr ausgedehnten Feldern zu arbeiten. Diese ungewöhnlich große räumliche Ausdehnung der Felder bedingt, daß einerseits die relativen Änderungen der Bestimmungsgrößen in den beeinflußten Kreisen, welche dem beabsichtigten Zweck entsprechend noch nachgewiesen werden müssen, sehr gering werden, während anderseits einer Steigerung der verwendeten Frequenz, durch welche man sonst die Empfindlichkeit einer Schwebungsmethode erhöht, eine Grenze gesetzt ist.
  • Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch behoben, daß zur Schwebungsbildung nicht die eigentliche Schwingung des Hauptkreises, sondern eine der in ihr enthaltenen Harmonischen zur Schwebungsbildung herangezogen wird. Es ist ersichtlich, daß die Empfindlichkeit der Anordnung mit der Ordnungszahl dieser Oberwelle steigt, so daß auf diese Weise die Empfindlichkeit der Anordnung um eine Zehnerpotenz und mehr erhöht werden kann.
  • Wird die Änderung der Schwebungsfrequenz auf akustischem Wege wahrnehmbar gemacht, so ist es vorteilhaft, tiefe Töne zu verwenden, da das Ohr die Änderungen der Schwingungszahl als Tonintervalle wahrnimmt. Beispielsweise empfindet das Ohr die Zunahme der Schwebungsfrequenz von too auf 200 Schwebungen in der Sekunde als Oktave außerordentlich stark, während ein Sprung von 15oo auf 16oo Schwebungen in der Sekunde, welcher der gleichen Veränderung im Hauptkreis entspricht, nur als halber Ton wahrgenommen wird. Die Verwendung von tiefen Tönen stößt jedoch auf die Schwierigkeit, daß bei ihnen Hauptschwingung und Hilfsschwingung sich leicht mitreißen, was ein Aussetzen jeglicher Schwebungen zur Folge hat. Erfindungsgemäß wird deshalb die Hilfssch-,vingung nicht selbst, sondern eine ihrer Harmonischen zur Schwebungsbildung verwendet. Es hat sich gezeigt, daß sich auf diese Weise außerordentlich tiefe Töne und damit eine sehr hohe akustische Empfindlichkeit erreichen läßt.
  • Die akustische Empfindlichkeit der beschriebenen Niethoden läßt sich erfindungsgemäß noch weiter dadurch erhöhen, daß man nicht nur je eine Harmonische der Hauptschwingung bzw. der Hilfsschwingung zur Schwebungsbildung benutzt, sondern mehrere Harmonische. Man erhält dann einen zusammengesetzten Ton, bei welchem mit Tonhöhenänderungen starke Änderungen der Klangfarbe verbunden sind. für die das menschliche Ohr außerordentlich empfindlich ist. Die im Beispiel für die Aufdeckung von Betriebsdiebstählen angegebenen Methoden können gemäß der Erfindung ganz allgemein zum Nachweis von Leitern, also auch zur Auffindung unterirdisch verlegter Metalladern oder Rohrstränge mit Hilfe eines siark streuenden empfindlichen magnetischen Feldes verwendet werden. Sie bedeuten auch auf diesem Gebiet infolge der außerordentlich gesteigerten Empfindlichkeit, die sie bieten, einen Fortschritt, da sie erlauben, auf größere Entfernung bzw. in größerer Tiefe leitende Körper nachzuweisen.

Claims (3)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Einrichtung zum Nachweis von leitenden Körpern durch Beeinflussung der Frequenz einer Schwingung und L`berlagerung einer Hilfsschwingung zur Erzeugung von Schwebungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsschwingung einer Harmonischen der Hauptschwingung überlagert wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß einer Harmonischen des Hauptkreises eine Harmonische des Hilfskreises überlagert wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Schwebungserzeugung mehrere Harmonische des Hauptkreises wie des Hilfskreises verwendet werden, so daß mit Änderungen der Höhe des Schwebungstones solche seiner Klangfarbe verbunden sind.
DER58443D 1923-05-12 1923-05-12 Einrichtung zum Nachweis von leitenden Koerpern Expired DE397698C (de)

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