DEP0013108DA - Elektrische Bestrahlungseinrichtung - Google Patents
Elektrische BestrahlungseinrichtungInfo
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Description
Für die therapeutische und kosmetische Bestrahlung wird oft außer der ultravioletten Strahlung eine Ultrarotstrahlung gewünscht. Da die Strahlung einer Quecksilberhochdrucklampe im ultraroten Spektralgebiet zu gering ist, hat man bereits wiederholt vorgeschlagen, in Verbindung mit einer Quecksilberhochdrucklampe zusätzlich einen Ultrarotstrahler anzuwenden, wobei auch der für den Betrieb der Quecksilberhochdrucklampe benötigte Vorschaltwiderstand als Ultrarotstrahler ausgebildet sein kann.
Die Erfindung bezieht sich auf eine besonders einfache und wirksame Ausbildung einer Bestrahlungseinrichtung mit einer Quecksilberhochdrucklampe und einem als Ultrarotstrahler dienenden Vorschaltwiderstand. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß er Ultrarotstrahler in einem langgestreckten Rohr, insbesondere aus undurchsichtigem Quarzglas, untergebracht ist. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß sie nur einen geringen Raum beansprucht, wobei andererseits durch die Ausbildung als Rohr der Ultrarotstrahler den jeweiligen Zwecken entsprechend angepaßt werden kann. So z.B. kann man, wenn eine U-förmig gebogene Quecksilberlampe im Innern eines halbkugeligen Gehäuses untergebracht ist, den Ultrarotstrahler zu einem Kreis gebogen in einer Hohlkehle dicht am Rand des Reflektors unterbringen. Man erreicht hierbei nicht nur eine das Auge ansprechende Form, sondern auch eine gute und gleich-
mäßige, dabei aber sehr hohe Gesamtbestrahlungsstärke auf dem Bestrahlungsfeld, wobei außerdem noch hinzukommt, daß eine unmittelbare Einwirkung des Ultrarotstrahlers auf die Quecksilberhochdrucklampe ziemlich gering gehalten wird. Wenn dagegen die Quecksilberhochdrucklampe eine langgestreckte Form aufweist, wird man auch dem Ultrarotstrahler eine langgestreckte Form geben und ihn parallel zu der Quecksilberlampe anbringen. Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung liegen die Anschlußklemmen für den Ultrarotstrahler jeweils unmittelbar hin dem Reflektor.
Es ist im allgemeinen erforderlich, dafür zu sorgen, daß die Quecksilberlampe bei einer Überspannung nicht zu hoch belastet wird. Um diese Möglichkeit auch bei einer erfindungsgemäßen Einrichtung zu haben, wird man denjenigen Teil des Vorschaltwiderstandes, den man braucht, um die Anpassung an verschiedene Netzspannungen vorzunehmen, nicht als Ultrarotstrahler ausbilden. Auf diese Weise erreicht man, daß die Ultrarotstrahlung etwa auch bei verschieden hoher Netzspannung denselben Wert hat, während die gesamte von dem Gerät aufgenommene Leistung wesentlich von der Netzspannung abhängt.
In den Abbildungen sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgedankens zum Teil schematisch dargestellt. Bei der Ausführungsform nach Abbildung 1 und 2 ist im Innern eines halbkugeligen Gehäuses 1 eine U-förmige gebogene Quecksilberhochdrucklampe 2, z.B. von 500 Watt Leistungsaufnahme, angebracht, deren Strahlung durch einen Reflektor 3 auf das Bestrahlungsfeld konzentriert wird. Der als Ultrarotstrahler 4 ausgebildete Vorschaltwiderstand ist, fast zu einem Vollkreis gebogen, am Rande des Gehäuses untergebracht, und zwar in einer Hohlkehle des Reflektors. Die vom Ultrarotstrahler aufgenommene Leistung ist etwa gleich groß wie die der Quecksilberlampe. Bei dieser Anordnung wird eine direkte Strahlung von dem Ultrarotstrahler auf die Quecksilberhochdrucklampe vermieden. Der Ultrarotstrahler besteht aus einem Rohr aus undurchsichtigem Quarzglas, dem sogenannten Rotosil, von etwa 12 mm Außendurchmesser, in dessen Innerem sich ein Heizleiterdraht befindet, der durch den Betriebsstrom auf eine Temperatur von 800 bis 1200° gebracht wird. Die Anschluß-
stellen 5 für den Ultrarotstrahler liegen unsichtbar hinter dem Reflektor 3 und sind deshalb von außen nicht zugänglich. Ein Teil des Vorschaltwiderstandes ist in der üblichen Weise auf einer Walze 8 aufgewickelt und befindet sich hinter dem Reflektor. Dieser Teil ist mit Anzapfungen versehen, so daß man an ihm die Umstellung für verschiedene Netzspannungen vornehmen kann.
Bei der Ausführungsform nach Abbildung 3 befindet sich die gestreckte Quecksilberhochdrucklampe 2 mit einer Leistungsaufnahme von etwa 600 bis 700 Watt im Inneren eines viereckigen, prismatischen Reflektors 6. In diesem Fall besitzt der Ultrarotstrahler 4 gleichfalls eine gestreckte Form, und zwar ist er in zwei Teilen ober- und unterhalb der Quecksilberlampe 2 angebracht. Wegen der großen Abmessung und der großen Öffnung des Reflektors 6 kann hierbei eine direkte Strahlung des Ultrarotstrahlers zur Quecksilberlampe zugelassen werden.
Bei der Ausführungsform nach Abbildung 4 ist eine kleine Quecksilberlampe 2 von etwa 70 - 100 Watt Leistungsaufnahme im Innern eines runden Reflektors 7, der etwa die Form einer flachen Schale hat, angebracht. Der Ultrarotstrahler besteht aus zwei parallelen Stäben, die durch ein Zwischenstück miteinander verbunden sind. Auch hierbei ist die Form des Ultrarotstrahlers derjenigen der Quecksilberlampe angepaßt. Da das Verbindungsstück zwischen den beiden parallelen Schenkeln des Ultrarotstrahlers hinter dem Reflektorrand liegt und deswegen nicht sichtbar ist, wird man in diesem Teil nur einen kleinen Teil des Widerstandes vorsehen, damit von dort wenig Ultrarotstrahlung ausgeht.
Claims (5)
1.) Elektrische Bestrahlungseinrichtung mit einer Quecksilberhochdrucklampe und einem als Ultrarotstrahler dienenden Vorschaltwiderstand, dadurch gekennzeichnet, daß der Ultrarotstrahler in einem langgestreckten Rohr, insbesondere aus undurchsichtigem Quarzglas, untergebracht ist.
2.) Bestrahlungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ultrarotstrahler in einer Hohlkehle dicht am Rande des Reflektors untergebracht ist.
3.) Bestrahlungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere gerade Ultrarotstrahler vorzugsweise zu beiden Seiten parallel zu der gleichfalls geraden Quecksilberhochdrucklampe angeordnet sind.
4.) Bestrahlungseinrichtung nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußklemmen für den Ultrarotstrahler unsichtbar hinter dem Reflektor liegen.
5.) Bestrahlungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Teil des Vorschaltwiderstandes als Ultrarotstrahler ausgebildet ist, während derjenige Teil, an dem die Umklemmung für verschiedene Netzspannungen vorgenommen wird, nicht als Ultrarotstrahler ausgebildet ist.
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