DEP0013036DA - Verfahren zur Herstellung eines metallischen Überzugs mit einer metallischen Oberfläche - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines metallischen Überzugs mit einer metallischen Oberfläche

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DEP0013036DA
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English (en)
Inventor
Robert Dipl.-Ing. Dachau Forberger
Original Assignee
Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH, Berlin
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Description

Die Erfindung befasst sich mit der Aufgabe, auf einer metallischen Oberfläche einen dauerhaften Metallüberzug zu erzeugen. Es ist bekannt, solche Überzüge, die entweder dem Schutz der Oberfläche dienen oder zur Verbesserung ihres Aussehens erzeugt werden, auf galvanischem Wege oder nach anderen Methoden herzustellen. Es ist auch bekannt, dass diese Methoden teilweise den Nachteil haben, dass die aufgebrachten Metallüberzüge im Lauf der Zeit abplatzen. Dies rührt daher, dass zwischen der Metalloberfläche und dem Metallüberzug keine genügend innige Verbindung zustande kommt.
Die Erfindung will hier Abhilfe schaffen und schlägt vor, die zu behandelnde Oberfläche einer derartigen auf induktivem Wege erfolgenden Wärmebehandlung auszusetzen, dass eine innige Verschmelzung zwischen dem Überzug und der Oberfläche zustande kommt. Man kann nun entweder die mit der Metallisierung bereits versehene Oberfläche dieser Wärmebehandlung aussetzen oder aber man erhitzt die zu metallisierende Oberfläche dieser Wärmebehandlung auszusetzen oder aber man erhitzt die zu metallisierende Oberfläche zunächst im oben angegebenen Sinne und bringt die Metallisierung in diesem Zustand auf die vorgewärmte Metallfläche auf. Beispielsweise kann man den zu metallisierenden Gegenstand in eine Metallschmelze eintauchen oder ihn mit Metall bestäuben oder ihn schliesslich einem Metalldampf aussetzen.
Man kann zur Durchführung der Erfindung auch ein anderes bereits bekanntes Verfahren anwenden. Danach werden metallische Schutzschichten dadurch erzeugt, dass chemische Verbindungen der betreffenden Metalle mit dem zu schützenden Metall in Berührung gebracht werden.
(Z.B. Chromhallogene und Eisen). Aus den Verbindungen scheidet sich das Schutzmetall ab. Wenn durch Behandlung der Metalloberfläche nach dem vorgeschlagenen Verfahren die Temperatur genügend hoch ist, wandert auch hier durch Austausch das Schutzmetall in das Innere und es findet an der Oberfläche eine Legierungsbildung statt.
Eine solche Legierungsbildung, die man bisher bei einer Oberflächenbehandlung nur durch sehr langes Erhitzen erzielen konnte, ist bei dem Verfahren gemäss der Erfindung deshalb leichter zu erreichen, weil man schneller in die Nähe des Schmelzpunktes kommen kann, ohne die Form des Werkstückes zu gefährden und ohne den Gefügeaufbau im Innern des Materials zu verändern. Auch bei der zuerst genannten Ausführungsmöglichkeit des Verfahrens, nämlich der induktiven Erhitzung des mit einem Metallüberzug bereits versehenen, z.B. verchromten Gegenstandes, kann man eine solche Legierungsbildung zwischen den beiden Metallen erzielen. Unter Umständen ist es nicht notwendig, bis zur Schmelztemperatur zu gehen, weil erfahrungsgemäss oft schon bei niedrigeren Temperaturen das Ineinanderwandern der Metalle an der Grenzschicht durch Austauschen von Molekülen erfolgt.
Abschliessend sei noch erwähnt, dass man bei sich nicht mischenden Metallen ähnlich wie bei Schmelzen durch Beschallung den Mischvorgang fördern kann.

Claims (3)

1.) Verfahren zur Herstellung eines metallischen Überzuges auf einer metallischen Oberfläche, dadurch gekennzeichnet, dass diese Oberfläche einer derartigen auf induktivem Wege erfolgenden Wärmebehandlung ausgesetzt wird, dass eine innige Verschmelzung zwischen dem den Überzug bildenden Metall und der Oberfläche zustande kommt.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Metallisierung bereits versehene Oberfläche der Wärmebehandlung ausgesetzt wird.
3.) Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mischvorgang durch Beschallung mit höheren Frequenzen gefördert wird.

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