DEP0013032DA - Verfahren zur Herstellung eines elektrisch leitenden Drahtes für Ströme hoher Frequenz - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines elektrisch leitenden Drahtes für Ströme hoher FrequenzInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines elektrisch leitenden Drahtes. Sie geht von der Tatsache aus, dass der Strom bei höheren Frequenzen infolge des Skin-Effektes im wesentlichen nur an der Oberfläche eines Leitungsdrahtes fliesst. Man kann daher den inneren Kern des Leitungsquerschnittes fortlassen, ohne elektrisch ungünstigere Eigenschaften des Drahtes in Kauf nehmen zu müssen.
Die Erfindung schlägt vor, zur Herstellung eines Leitungsdrahtes einen hinreichend elastischen und wärmebeständigen Faden aus Kunststoff zu verwenden, und diesen Faden mit einem Metallüberzug zu versehen. Es kommen dabei hauptsächlich Kunststoffe auf der Silikon- oder Polyvinylbasis in Frage, da diese Kunststoffe die geforderten Eigenschaften der Elastizität und Wärmebeständigkeit in ausreichendem Masse besitzen.
Die Aufbringung der Metallisierung auf den Kunststoffäden kann nach verschiedenen Verfahren erfolgen. Eines dieser bekannten Verfahren arbeitet mit einem starken Luftstrom, der das erhitzte Metall zerstäubt und auf diesem Wege auf den zu metallisierenden Gegenstand bringt. Es käme auch die Aufbringung von Niederschlägen in metallhaltigen Lösungen in Frage. Das zweckmässigste Verfahren scheint jedoch die Kathodenzerstäubung zu sein, da bei diesem Verfahren der aufgebrachte Metallstaub sehr fest an dem Gegenstand haftet. Mit Hilfe der Kathodenzerstäubung kann man praktisch jedes Metall, insbesondere jedoch Kupfer, Silber, Eisen und Aluminium verarbeiten.
Das gemäss der Erfindung vorgeschlagene Verfahren kann man sowohl zur Herstellung von einzelnen Drähten als auch zur Herstellung von
einzelnen Drähten als auch zur Herstellung von Hochfrequenzlitze verwenden. Bei der Herstellung von Hochfrequenzlitze werden die einzelnen metallisierten Kunststoffäden in der bisher bekannten Weise verdrillt.
Man kann aber auch Widerstände herstellen, indem man die metallisierten Kunststoffäden auf einen Isolierkörper aufrollt. Überlegungen haben gezeigt, dass man hierdurch Widerstände bis zu 10 MOhm herstellen kann. Das vorgeschlagene Verfahren bietet nämlich die Möglichkeit, ausser Länge des Kunststoffadens die Dicke sowie den Umfang der auf den Kunststoffaden aufgebrachten Metallschicht zu variieren. Der Umfang der aufgebrachten Schicht ist dabei von dem Durchmesser des Kunststoffadens abhängig. Man hat also die Möglichkeit, auch mit einem Drahtstück bestimmter Länge die verschiedensten Widerstandswerte herzustellen.
Claims (4)
1.) Verfahren zur Herstellung eines elektrisch leitenden Drahtes für Ströme hoher Frequenz, dadurch gekennzeichnet, dass ein hinreichend elastischer und wärmebeständiger Faden aus Kunststoff, de beispielsweise der Silikon- oder Polyvinylgruppe angehört, mit einem Metallüberzug versehen wird.
2.) Die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Herstellung von Hochfrequenzlitze in der Weise, dass die metallisierten Kunststoffäden in üblicher Weise verdrillt werden.
3.) Die Anwendung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Herstellung von elektrischen Widerständen in der Weise, dass die metallisierten Kunststoffäden aufgerollt werden.
4.) Verfahren nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallisierung nach dem Verfahren der Kathodenzerstäubung erfolgt.
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