DEP0012275MA - - Google Patents

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DEP0012275MA
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stops
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 6. Juli 1954 Bekanntgemacht am 16. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Vermeidung einer unerwünschten Annäherung von Fahrzeugen, insbesondere von Fahrwerken für Krane, Verladebrücken, Laufkatzen u. dgl.
Die Vorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß entlang der Fahrstrecke ein endloses Anschlagseil, Kette od. dgl. angeordnet ist, welches bzw. welche mittels Feder, insbesondere -mittels Gewicht, gespannt ist und auf dem für die Fahrzeuge verstellbare, Anschläge angeordnet sind, die mit an den Fahrzeugen angeordneten Gegenanschlägen zusammenarbeiten. Die Erfindung empfiehlt, jedes Fahrzeug mit einem oder mehreren schwenkbaren und unter GewichtsbeJaistung stehenden Gegenanschlägen auszurüsten.
Nach der Erfindung kann das von der Gewichtsbelastung oder Federbelastung der Gegenanschläge ausgeübte Drehmoment kleiner sein als das von. der Seilspannung mittels Anschlagseiles auf die Gegenanschlage ausgeübte Drehmoment.
Die Spannung, inisbesondere das Gegengewicht des endlosen Anschlagseiles ist so bemessen, daß bei unerwünschter gegenseitiger Annäherung zweier Fahrzeuge diese durch Aufeinianderzubewegen der von ihnen mittels ihrer Gegenanschläge betätigten, am Anschlagseil befestigten Anschläge auf das Spanngewicht oder die Spannfeder einwirken, wobei ihre . Gegenan/schläge aus ihrer Ruhestellung ausschwenken und dabei die Motore der Fahrzeuge abschalten.
609 579/220

Claims (4)

P 12275XI/35b Nach der Erfindung kann die Abschaltung der Fahrtantriebe an jeder beliebigen Stelle der Fahrstrecke stattfinden. Die am Anschlagseil befestigten z. B. angeklammten Anschläge können unter Beibehaltung ihres gegenseitigen Abstandes von einem Fahrzeug mitgenommen werden, ohne daß der Fahrantrieb abgeschaltet wird, sofern der Abstand zum benachbarten Fahrzeug nicht den eingestellten Mindestwert unterschreitet. Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Es zeigen Fig. ι bis 3 Fahrstrecken, entlang derer je ein endloses Anschlagseil, -kette od. dgl. angeordnet ist, welches bzw. welche mittels Gewicht gespannt sind; auf dem Anschlagseil bzw. -kette sind Anschläge verstellbar angeordnet, die dazu bestimmt sind, mit an den Fahrzeugen angeordneten Gegenanschlägen, zusammenzuarbeiten; Fig. 4 zeigt in größerem Maßstab als die Fig. 1 bi>s 3 ein Fahrzeug, dessen Gegenanschlag an einem am Anschlagseil verstellbar angeordneten Anschlag ' anliegt. In der Zeichnung sind bezeichnet mit 1 das Anschlagseil, 2 das Sparungewicht für das Anschlagseil, 3, 4 je ein am Anschlagseil 1 verstellbar angeordneter Anschlag, 7, 8 auf der Strecke befindliche Fahrzeuge, 10, 11 die zweiarmigen Gegenanschläge an den Fahrzeugen, 14 das Gegengewicht eines jeden Gegenanschlages 10, 11. Das Gegengewicht 14 kann auf dem ihm zugeordneten; Arm seines Gegenanschlages, 10, 11 nach Art eines Laufgewichtes verstellbar angeordnet sein, so· daß das vom Gegengewicht 14 auf seinem Gegenanschlag ausgeübte Drehmoment einstellbar ist, 15 die an den Drehpunkten der zweiarmigen, Gegenanschläge 10, 11 angeordneten und. von den, sich drehenden Gegenanschlägen betätigten Endschalter. Befinden sich die Fahrzeuge 7 und 8, wie in, Fig. 1 dargestellt, auf der Strecke, so könnte das Fahrzeug 7, obwohl es mit seinem Gegenanschlag 10 bis an den am Anschlagseil 1 angeklemmten Anschlag 3 herangefahren ist, seine Fahrt in Richtung des Pfeiles. 16 fortsetzen, ohne, vorerst hieran gehindert zu werden, wobei das Fahrzeug 7 mittels seines Gegenanischlages 10 den Anschlag 3 und, damit in gleichem MaBe auch das Anschlagseil 1 mitnimmt. Das Spanngewicht 2 ist nach der Erfindung so bemessen, daß hierbei zwischen den Anschlägen 3 und 4 kein Schlappseil auftritt, was bewirkt, daß der am Anschlagseil 1 angeklemmte Anschlag 4 mit gleicher Geschwindigkeit wie Anschlag 3 in Richtung des. Pfeiles 16 und des Fahrzeuges 7 wandert. Sobald, jedoch, der Anschlag 4 an; den Gegenanschlag 11 des Fahrzeuges 8 anstößt, schwenkt das mittels Spanngewicht 2 gespannte Anschlagseil 1 den am Fahrzeug 8 angeordneten Gegenanischlag 11 entgegen dem Uhrzeigersinn, Dadurch, daß der Gegenanschlag 11 dem an ihn anstoßenden Anschlag 4 ausweicht, wird ein Durchhang des Anschlagseiles zwischen, den beiden Anschlägen 3 und 4, wie in Fig. 2 dargestellt, vermieden und die von, den ihnen in Fig. ι zugeordneten Anschlägen 3 und 4 betätigten Gegenanischläge 10 und 11 schalten mittels der an ihren Schwenkachsen angeordneten Endschalter den Fahrantrieb für die beiden Fahrzeuge 7 und 8 in einer Fahrtrichtung, und zwar für das Fahrzeug 7 die Fahrt in, Richtung des Pfeiles. 16 und für das Fahrzeug 8 die Fahrt in Richtung des Pfeiles 17, ab. Durch den Naehlaufweg der Fahrzeuge kann auch nach dem Abschalten der Fahrzeugantriebe ein Durchhang des zwischen, den Anschlägen, 3 und 4 angeordneten Seilabschnittes stattfinden. Die Fig. 3 zeigt zwei Fahrzeuge 7 und 8, die durch. Nachlauf sich noch etwas, aber nicht in unzulässiger Weise genähert haben, wobei dann, ein Seildurchhang auftrat. Λ Τ Ε Ν ΤΛ N S P R U C H E:
1. Vorrichtung zur Vermeidung einer unerwünschten Annäherung von, Fahrzeugen, insbesonderei von Fahrwerken für Krane, Verladebrücken, Laufkatzen u. dgl./ dadurch gekennzeichnet, daß entlang der Fahrstrecke ein endloses Anschlagseil (1), Kette od. dgl. angeordnet ist, welches bzw. welche mittels Feder, insbesondere mittels Gewicht (2) gespannt ist und auf dem für die Fahrzeuge (7, 8) verstellbare Anschläge (3, 4) angeordnet sind, die mit an den Fahrzeugen (7, 8) angeordneten Gegenanschlägen (10, 11) zusammenarbeiten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, daß jedes Fahrzeug (7, 8) mit einem oder mehreren schwenkbaren, unter Gewichtsbelastung (14) stehenden Gegenanschlägen (10, 11) ausgerüstet ist.
3. Vorrichtung nach den. Ansprüchen, 1 und, 2, gekennzeichnet durch eine solche Größe der Gewichte (14) bzw. Stärke der Feder der Gegenanschlage (10, 11), daß das ausgeübte Drehmoment kleiner ist als das von. der Seilspannung
(2) mittels des Anschlagseiles (1) auf die Gegenanschläge (10,11) ausgeübteDrehmoment.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine solche Größe des Gegengewichtes (2) bzw. Spannung des endlosen Anschlagseiles, daß bei unerwünschter gegenseitiger Annäherung zweier Fahrzeuge (7, 8) diese durch Aufeinianderzubewegen. der von, ihnen mittels ihrer Gegenanischläge (10, 11) betätigten, am Anschlagseil (1) befestigten Anschläge (3, 4) auf das Spanngewicht oder die Spannfeder einwirken, wobei ihre Gegenanschläge (10, 11) aus, ihrer Ruhestellung ausschwenken und dabei die Motore der Fahrzeuge abschalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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