DEP0011852DA - Verfahren zur katalytischen Umwandlung von naphthenische Kohlenwasserstoffe enthaltenden Benzinen in aromatische Benzine - Google Patents

Verfahren zur katalytischen Umwandlung von naphthenische Kohlenwasserstoffe enthaltenden Benzinen in aromatische Benzine

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DEP0011852DA
DEP0011852DA DEP0011852DA DE P0011852D A DEP0011852D A DE P0011852DA DE P0011852D A DEP0011852D A DE P0011852DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gasoline
catalytic conversion
naphthenic hydrocarbons
aromatic
containing naphthenic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Jean Echard
Gerhard Dr. Free
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

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Description

BADISCEE ANILIN- & SODA-FABRIK Iarbenindastrie Aktiengesellschaft
"In Auflösung«
Gesetz No, 9 30/11.45»
üngtsr Zeicfreas O.L 15271» L&dwigshafen ^/Rh.jden 2» April 1947/Hb0-Be.
Yerfehren zur katalytischen Umwandlung von naphthenische Kohlenwasserstoffe enthaltendem, Benzin^in aromatisches Benzint
Es wurde gefunden, dass man naphthenische Kohlenwasserstoffe enthaltende Benzine mit guter Ausbeute in aromatische Benzine überführen kann, wenn man die Ausgangsstoffe in Dampfform ohne Zugabe von Wasserstoff unter gewöhnlichem Druck bei Temperaturen oberhalb 6OO°9 insbesondere bei 620 bis 650°8 über in beliebiger Weise künstlich hergestelltes, alkalimetallfreies Aluminiumsilikat leitet.
Das erforderliche Aluminiumsilikat wird vorteilhaft in der Weise erhalten, dass man eine Wasserglaslösung z.B. mit 25 bis 30 $ SiO2 mit einer Tonerdesalzlösung» z.B. einer !Obigen Aluminiumnitratlösung, zusammenbringt bei gleichzeitiger oder nachträglicher Zugabe von Säure, z.Be Salzsäure. Das sofort oder nach Stehenlassen ausfallende Silikat wird nach intensivem Waschen getrocknet und hernach &af 450 bis 700° erhitzt.
Das Silikat kann auch in der Weise gewonnen werden» dass man B.m& einer fasserglaslösung durch Zugabe von Säure zunächst die Kieselsäuregallerte ausfällt, diese dann mit der Aluminiumsalzlösung versetzt und ein Fällungsmittel, z.B. Ammoniak, Ammoniumcarbonat oder dergl., zusetzt. Man kann das Fällungsmittel für das Metallsalz der Gallerte auch schon vor der Zugabe der Metallsalzlösong zusetzen. Die Weiterbehandlung erfolgt dann wie angegeben. Weitere geeignete Herstellungsverfahren für ein geeignetes Alaminiiameilikat finden sich in den französischen Patentsohriftea 841898 und Zusats 51061 sowie 895O35.
Der E&taljs&tQr zeigt seine höchste Wirksamkeit ohne weitere Zusätze. Insbesondere ist es nicht erford©rlieh8 Metalle der 5.» XW«rl c ,,.,^ © r»'»»·**'·*«.« 4<»β τ\ρ>·*>*> nfli e,f*in&n sν**temq oder
aasugeben,
Die Katalysatoren werden im ReaktißjisrasÄm fest angeordnet oder durch Ihn hindorehbewegto Man kann sie in grobkörnigem oder a&eh stautafb'rmlgem Zustand verwende«.*, Sie können mit den A as gangs st of fen im Gleichstrom oder zu ihnen im G-egenstrom geführt werden«
Als Ausgangsstoffe kommen naphthenes ehe Kohlenwasserstoffe enthaltende Benzin© in Betracht^ doho solcheB die mindestens 20 $9 zweekmässig 50 $ und mehr 9 naphthenisch« Kohlenwasserstoffe enthalten» Die Berührungezeit zwischen Katalysator und Ausgangsstoff muss,so kurs. gehalten werden* dass keine zu starke Gasbildung eintritt? si® wird zwischen 2 und 130 Sekunden8 vorteilhaft·^ and 30 Sekunden gewählt= f-WF?<&*$.
Man erhält nach dem beschriebenen Verfahren Benzine„ die bis zu 90 ia and mehr aromatische Kohlenwasserstoffe enthalten, die8 falle gewünscht t in an sich bekannter Meise isoliert werden können* Die Gasbildung beträgt im allgemeinen 10 bis 15 des Ausgangsstoffes „ Me dabei entstehender! gasförmigen^ ζ βΤο ungesättigten Kohlenwasserstoffe können SoBn als wertvolles Treibgas Verwendung finden,
Beispiels
2100 g Hatriumwaeaerglas (mit 2688 $ SiOg) werden mit 37 1 lasser verdünnt«, 2a dieser lösung fügt man bei ZimmeÄiamperatur unter starkem Rühren 780 ecm kanz» Salzsäur®β Hierbel^flarf keine Grelbildung eintret©no Zu dem gebildeten SiO9=SoI werden 2250 ecm einer Alaminiomnitratlögs&ng vom spez. Gewicht I933 (entsprechend 8 9 8 in AIoO^) sugegebeno
In @in©m aaf Über 90® aufgeheizten Sefäss wird das Gemisch mit soviel 2Q$iger Ammoniaklösung kontinuierlich versetzt t dass das Pj5 der Misehimg zwischen 4S5 und 5S5 'liegt» Der Niederschlag wird filtriert und alkalimetallfrei gewaschen» Nach dem Trocknen ■ bei 100 bis 120& wird da® Pulver za Pillen gepresst 9 woraaf man diese bei 450 bis 500ö an der Luft erhjtat»
Eine zwischen 105θ und 200® siedend® Erdölbenzinfraki'on vom speso Gewicht O9ITJ und mit dem Anilinpunkt 2895° wird in
Dampfform bei 650° über diesen Katalysator geleitet. Der Dorchsats beträgt"Of5 1 Benzin (flüssig) je Liter Katalysator und Stande,
Das flüssige Reakt ions produkt hat ein spez„ Gewicht vom 0s825, einen Anilinpunkt von -18β und eine Jodzahl von 0,8» Der Siedebereich liegt zwischen 47e und 230°. Bis 105° gehen 11 ^9 bis 200° 96 über« Die Menge des flüsaigen Reaktionsproduktes beträgt 67$» Ausserdem werden 5 $ Flüssiggas (C,,C^)8 19 # Wasserstoff and niedrige Kohlenwasserstoffe (C-^Cg) and 9 $S Koks erhalten» Das letztgenannte Gas enthält 17 VoI„C2Hd->

Claims (1)

  1. Patentansprach ι
    Verfahren zur katalytischen Umwandlung von naphthenische Koh-» lenwasserstoffe enthaltende^ Benzin* In aromatische^ Bensiiff dadurch gekennzeichnet, dass man die Ausgangsstoffe in Dampfform ohne Zugabe von Wasserstoff unter gewöhnlichem Brack bei Temperataren oberhalb 600°„ zweckmässig oberhalb 6206J1 über künstlich hergestelltes ρ alkalimetallfreies Altminiomsilikat leitet,
    BADISCHS ANILIK- & SODA=FABHIK

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