DEP0011106DA - Auswechselobjektiv mit Blenden und Entfernungseinstellung, insbesondere für photographische Kameras - Google Patents

Auswechselobjektiv mit Blenden und Entfernungseinstellung, insbesondere für photographische Kameras

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DEP0011106DA
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DE
Germany
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interchangeable lens
lens
aperture
camera
wheels
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Expired
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Other languages
English (en)
Inventor
Hein Dr. Kohlschein
Original Assignee
Kohlschein, Hein, Dr., Aßling, Obb.
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Description

Es sind bereits optische Geräte bekannt, insbesondere photographische Kamera, deren Objektiv auswechselbar ist, um so je nach Bedarf ein Objektiv anderer Brennweite einsetzen zu können. Die Auswechselbarkeit des Objektives macht es jedoch schwierig, die Einstellung der Entfernung und der Blende nicht durch Betätigung am Objektiv, sondern in vorteilhafter Weise an der Kamera zu vollziehen.
Die vorliegende Erfindung trägt dem dadurch Rechnung, daß das Auswechselobjektiv die Skala für die Blenden- und bzw. oder für die Entfernungseinstellung mit ihren Verstellvorrichtungen trägt, während die Antriebsvorrichtungen für die Verstellung am Objektivträger derart angeordnet sind, daß beim Einsetzen des Objektives selbsttätig eine Kupplung zwischen Antriebs- und Verstellvorrichtungen eintritt.
Zweckmäßig ist die Anordnung dabei so getroffen, daß das Auswechselobjektiv und dessen Träger in die gegenseitige Führung sich hineinerstreckende Kupplungsteile besitzen, die beim Einsetzen des Auswechselobjektives in den Träger selbsttätig in gegenseitigen Eingriff treten. Vorteilhaft besitzt das Auswechselobjektiv aus der Flucht des einzusetzenden Teiles hervortretende Räder, die beim Einsetzen in den Träger mit entsprechenden Rädern desselben in Eingriff treten. Es können dabei entweder die Räder des Objektives oder des Trägers entgegen Belastung verschiebbar sein, sodaß eine Hemmung beim Einsetzen des Objektives nicht eintreten kann.
Die beiliegende Zeichnung zeigt schematisch ein nicht eingesetztes Auswechselobjektiv mit Kamera in Draufsicht.
Das Auswechselobjektiv 1 trägt den Sockel 2 der dazu bestimmt ist, in eine entsprechende Ausnehmung 3 der Kamera 4, etwa von oben oder unten her, eingeschoben zu werden. Der Sockel 2 des Objektives 1 trägt die Teilungen 5 und 6 für die Blenden- und Entfernungseinstellung und zwar zweckmäßig auf laufenden Bändern. Die Verstellung der Entfernungseinstellung erfolgt übe ein Rad 7, das gleichzeitig das die Entfernungsteilung 5 tragende Band antreibt. Das Rad 7 erstreckt sich über die Flucht des Sockels 2 heraus und steht in Wechselwirkung mit einer Nut 8 in der Kamera 4. In diese Nut erstreckt sich ein Rad 9, das in Eingriff steht mit einem Rad 10. Letzteres erstreckt sich über die Flucht der Kamera 4 hinaus und kann durch Betätigung mit dem Finger angetrieben werden.
In ähnlicher Weise erfolgt die Verstellung der Blende über ein Rad 11, das ebenfalls über die flucht des Sockels 2 hervortritt und beim Einsetzen in die Kamera 4 in eine Nut 12 eintritt. Räder 13 und 14 ermöglichen auch in diesem Falle den Antrieb von der Kamera aus. Wird das Auswechselobjektiv 1 durch Einschieben, etwa von oben oder unten, in die Ausnehmung der Kamera 4 eingesetzt, so treten die Räder 7 und 9 einerseits und die Räder 11 und 13 andererseits in gegenseitigen Eingriff. Zweckmäßig sind Zahnräder verwendet, deren Zähne in diesem Falle ineinander greifen. Ist das Objektiv eingesetzt, so liegt eine völlige Kupplung der Antriebsräder 10 und 14 mit den Verstellvorrichtungen für die Blenden- bzw. Entfernungseinstellung vor. Die Einstellung der Entfernung und der Blende kann von der Kamera aus durch Drehen der Räder 10 und 14 erfolgen.
Um jede Möglichkeit von Hemmungen beim Einsetzen des Objektives in die Kamera auszuschließen, können entweder die Räder 7 und 11 oder die Räder 9 und 13 bzw. 10 und 14 federnd gelagert sein, sodaß sie also bei Auftreten eines senkrecht zur Achse gerichteten Druckes ausweichen können, um unter der Federbelastung wieder in Eingriff zu treten.
Die Teilungen 5 und 6 brauchen natürlich nicht notwendig auf einem laufenden Band angeordnet zu sein; es ist auch nicht erforderliche, daß sowohl die Blenden-, als auch die Entfernungseinstellung von der Kamera aus betätigt werden; es kann in manchen Fällen genügen, wenn nur eine der beiden von der Kamera aus betätigt wird.
Jedenfalls kann das Einschieben des Auswechselobjektives, ohne daß eine besondere Verstellung desselben voranzugehen hat, unabhängig von der eingestellten Blende und der eingestellten Entfernung mühelos erfolgen. Nach Einsetzen kann, wenn nicht schon vorher eingestellt, die gewünschte Einstellung vorgenommen werden.
Die Möglichkeit der Einstellung der Entfernung und der Blendenöffnung am Gehäuse der Kamera ist besonders wichtig bei Spiegelreflexkameras und bei Kameras mit eingebautem Entfernungsmesser. Die Möglichkeit der Einstellung, insbesondere der Blende an der Kamera ist dann von besonderer Bedeutung, wenn man die Blendenöffnung mit der Belichtungszeit so kuppeln will, daß bei einer Veränderung der Belichtungszeit auch die Blende automatisch verändert wird und umgekehrt.
Ein besonderer Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß die Auswechselung der Objektive nicht nur ohne vorhergehende Einstellung der Blendenöffnung bzw. der Entfernung, etwa auf die kleinste oder auf die größte Blendenöffnung oder auf unendlich, erfolgen kann, sondern daß auch keine besondere Marke (roter Punkt oder dergleichen) mit einer Gegenmarke in Übereinstimmung gebracht zu werden braucht. Bei schwierigen Lichtverhältnissen zum Beispiel bei Aufnahmen im Theater, hat die bekannte Anordnung, bei der Marken zur Koinzidenz gebracht werden müssen, stets erheblich gestört. Hinzuweisen ist noch darauf, daß sich bei einer bekannten Kamera das ganze Objektiv dreht, weil durch das Einstellrad des Kameragehäuses ein zur Aufnahme der Auswechseloptik mittels Bajonettverschluß zu befestigender Ring gedreht wird und dieser Ring durch die Drehung seine Entfernung von der Emulsion verändert. Gemäß der Erfindung dagegen bleiben gewisse Teile der Auswechseloptik mit der Skala unverändert stehen, sodaß die Skala stets von oben abgelesen werden kann. Überdies ist bei einer bekannt gewordenen Kamera die Entfernungseinstellung nur für ein Standardobjektiv von der Kamera aus möglich, wogegen bei allen anderen Auswechselobjektiven die Entfernungseinstellung an der Optik selbst vorgenommen werden muß.
Schließlich besteht bei den bekannten Auswechselobjektiv-Bauarten die Gefahr, daß durch die Blendenverstellung unbeabsichtiger Weise auch die Entfernungseinstellung betätigt wird. Man hat dies dadurch zu beheben oder wenigstens zu mildern versucht, daß man beispielsweise die Reibung der Entfernungseinstellorgane wesentlich größer als die Reibung der Blendeneinstellorgane bemessen hat. Erfolgt bei dieser bekannten Anordnung eine Blendenverstellung, so ist die Entfernungseinstellung gegen eine unbeabsichtigte gleichzeitige Blendenverstellung zwar gesichert, aber die große Reibung wird als störende empfunden, oder man muß in Kauf nehmen, daß diese Anordnung, beispielsweise unter dem Einfluß verschiedener Temperatur, Feuchtigkeit usw., nicht sicher funktionieren wird.

Claims (3)

1) Auswechselobjektiv mit Blenden- und Entfernungseinstellung, insbesondere für photographische Kameras, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswechselobjektiv (1) die Skala für die Blenden- und bzw. oder die Entfernungseinstellung mit ihren Verstellvorrichtungen trägt, während die Antriebsvorrichtungen für die Verstellung im Objektivträger (4) derart angeordnet sind, daß beim Einsetzen des Objektives selbsttätig eine Kupplung zwischen Antriebs- und Verstellvorrichtungen eintritt.
2) Auswechselobjektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auswechselobjektiv (1) und dessen Träger (4) in die gegenseitige Führung sich hinein erstreckende Räder besitzen, die beim Einsetzen in gegenseitigen Eingriff treten.
3) Auswechselobjektiv nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der Räder senkrecht zur Achsrichtung federnd gelagert sind.

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