DEP0010243DA - Aushauer für Dichtungsringe - Google Patents
Aushauer für DichtungsringeInfo
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Description
STUTTGART-N KÖNIGSTRASSE 14 (EINGANG ECKE STEPHANSTRASSE)
Anaelderi 18.9.
Di· Krfindung besieht »Ich auf «lnan Auehauer, der dazu dient Dichtung·ringe und dergleichen voa Sand In kleinen Vengen heraus teilen.
Zur Herstellung, von Dichtungsringen benutzte aaa bisher, *o~ weit die herstellung nicht maschinell erfolgte, «eist sogenannte
Locheisen, die an einem Hfcde eine ringförmige Schneidkante aufweisen und bei denen dl· auagestanaten Blättchen τοη einer Kitt·:
bohrung aufgenoauaen werden. Hach dem Herausnehmen aus dem Lochelsen sind la dl· Blättchen no«h sentrisehe Löcher hineinzuataa*
sen, ««na man gelochte Dichtungeringe daraus herstellen will· Si··· »entriechen Löcher bereiteten bisher Schwierigkeiten. 81«
setmten eine gewisse Geschicklichkeit des Arbeiters τοraus, dl· •lea auch nicht dadurch beseitigen lieea, dass aaa vor dem Aua-•taneen des Loches elne^ Mittelaarkierung durch «la« sentriech
angeordnete Körnerspitze Torsah.
Demgegenüber wird gemaes der Erfindung eine Abhilfe gegen dl« beetehenden Schwierigkeiten la weseatlich-en dadurch gesohaffea,
da·« der Auehauer m»m einem besonderen Handgriff und awei leicht lösbar auf ihm befestigten Ringaeesern besteht,derart da·· dl·
Rlngmesaer alt »ylindriachen Führung·flächen auf de» Randgriff zentriert «ad durch vorzugsweise für bald· Eingaesser geaelnsaa«
Befestigungeaittel la ihrer Arbeitsstellung gesichert sind.
Mit einem solchen Ausheuer kann aaa la «lava einzigen Arbeitsgang vollständig fertige Dichtungsringe alt genau konzentrischem
TELEFON 77766
m. 9 ·»
Innenloch auahauen und infolge d«r leichten Lösbarkeit der Messer auch ohne SchwierJLgkeit herausnehmen. Die leicht· LÖebarkeit ermöglicht aber auch ein leichte» Auswechseln der Ringmeaser gegen eolche »it anderen Durchmessern·
Hehrer· sweekaae&lg· Ausführungsbeispiele dee firfindungsgegenstandes werden In folgenden miter Hinweie auf die Zeichnung
beachr eben, wobei sieb, weitere kenne·!ebnende Merkaal· und Torteil· ergeben^ werden. Ee »eigen
Hg· 1 «la· Seitenansicht des ersten Ausführunbsbeiepieles» wobei einige für dl« Erfindung wesentliche feile Is Schnitt dargestellt sind,
71g· 3,4 und § 3· einen Längsschnitt durch ßlngvesser verschiedenen DurchÄ#esere, der·» obere Enden entsprechenden
Durchmessern des Griffes angepasst sind,
Hg· 6 eine Seitenansicht des aweiten Ausführungsbeiepieles, •benfalle teilweise la Schnitt,
Mg· 8 eine Seitenansicht eines dritten Auefubrongabeiepieles, teilweise la Schnitt.
1 let ein Handgriff, dessen gering«!t· Griffloch« mit 2 und dessen Kopf mit 5 bezeichnet sind· 4· eist ein dem Köpfend· gegenüberliegender stirnaeitiger Ansatz, auf dessen tiuseerer
zylindrischer Führurigsfläche «Im äusseree lüngmeeaer 5 «entriert lHt· Da» iiingmeaser § hat an einem lud· eine gehärtete und
nach ausaen achrfcg angeschliffene Schneide 6· 81t eeinaa entgegengeseteten lud· liegt es an einer Hingsehulter 7 des Griffes
1 an·
Der ImI 3 erweiterte Teil einer Mitte!bohrung 9 des Griffes 1 1st ale führungsflaah· für ·1η lnn«r·· kleinere» Hingmeeoer 10
ausgebildet. Das der Schneid« 11 gegenüberliegende Knde diesee Kingmeseers 10 liegt ebenfalls an einer Rinieeclmlter 12 des
griff·· an.
Das aussei*· Singmesser 5 ist mit eine» radialen Rurchgatigsloch Ij- l ur eine Sehraube 14 ν ere eben, deren Gewiade la eine
durebgebende Gewindebohrung 15» des Griffansatzes 4 eingreift und sich mit ib*»r Spitze auf einer Bingnut 16 des inneren
Biagaessers 10 abstutst» Auf diese Heise sind «Lt einer einsigen schraube 14 als Befestigungsmittel gleichzeitig beide Ringmesser
5 »10 auf de* Öriff 1 baw* seine» stiraseitigen Ansets 4 befestigt und gegen unbeabsichtigtes Herausfallest gesichert·
Soll eine Dichtungsscheibe von einem Auei?imdurchme8ser a und einem inneren Locbdurchaessier b hergestellt «erden, so wird
der Aushauer auf das auszustanzende Material,s«S* eine Lederoder Gua iiiplat te ent sprechender Picke,aufgesetzt. Scldägt aaa
nun mit eine« Hammer auf das Kopfende 5 <äss Griffes 1, so dringen die Schneiden 6,11 der beiden Ringaeseer 5,10 gleichzeitig
in eine« einzigen Arbeitsgang In 4as Saterial ein und stanaen eine Dichtungsccheibe alt Innenloch aus» während das Arbeiten
mit den bisher üblichen Locheisen 2wei nachelauder aussufüJbrende StanaYorgriiige erforderte· Bei diesen bekannten ©»trennten Stanzvorgängen
war sogar eine besondere Sorgfalt und Ge-echickllchkeit erforderlich, um ein sum Kaad der Dichtungsscheibe genau
»entrisches Mittelloch zu bekommen $ alt de® neuen terkzeug; dagegen erhält man iauaer und zuverlässig ein genau ztntrisches
aittelloch, mxck wenn ungeschickte und wenig erfahrene Arbeitskräfte sum Herstellen d er Dichtungscheiben eingesetzt werden·
Ode Dichtungsscheibe rutscht, wenn man den Auehauer in das Material hineinschlägt, In den Mngrauta 1? zwischen den beiden
Rlngmessern 5,10 hinein· Löst man nun die Schraube 14t so kann m&& «lie beiden ilngttesser 5» 10 von dem Ansatz
<4 herunterachieben. und die fertige Dlchtungsecheibe rasch und leicht eatfernen.
• 4 -
Will man nun nochmals ©in© zweite Dichtungsscheibe mit gleiche» Innen- und Aussendurciuaesser herstellen» so schiefet man beide ÄLngmesser
sofort wieder auf den Ansatz 4 und befestigt sie wieder mit der Schraube 14, worauf die aus Griff 1 und den Messern 5il«0 bestehende
Vorrichtung sofort als Aushauer wieder arbeitsbereit ist.
Ist dagegen für einen anderen Dichtungsring, z.B. bei gleichem Innenloch ein anderer Aussendurchroesser erwünscht, so wechselt oan
das aussere Ringmesser 5 gegen ein anderes aus.welches gemäss Pig. 5 oder 4 bei gleichem Fühnmgsdurchmesser c am oberen Snde eine
ringförmige Schneidkante von entsprechend gröeserem oder kleinere» Durchissser d bzw. f hat. Diese Auswechsslbarkeit der äuseeren ßingmesser
verschiedener (trossen gemäss H.g. 3 oöer 4»der*inneren Mngrflsser gegen solche anderer Durchmesser (vgl.Fig.5) bei gleich»
bleibendem Griff 1 bedeutet einen erbeblichen Vorteil des neuen Werkzeugs gegenüber den bekannten Werkzeugen, die bisher für das
Aushauen in Gebrauch waren. Ein erheblicher Vorzug wird auch darin gesehen, dass ein Griff mit einer Anzahl Ringmesser verschiedener
Durch/nesser in einem kleinen Kasten untergebracht werden kann, so dass z.B. Rohrleitungsmonteure, di einen solchen Kasten mit
auf Montage nehmen, jederzeit In der Lage sind, die benötigten Dichtungsringe aller praktisch vorkommenden Grossen an Ort und
Stelle selbst anzufertigen, wie sie Jeweils plötzlich benötigt werden. Bas Mitführen des verhiltnismässlg kleinen-Kastens aacht
praktisch keinerlei Schwierlgkeiteni zumal die Kingmesser verhält'«» nißfliässig dünnwandig und leicht sind und für eine grosser« Anzahl
Hingmesser nur ein einziger Handgriff 1 erforderlich ist.
Bei dem Ausführungabeispiel gemäss Hg· 6 und 7 ist in der Wand des Ansatzes 4a eine Kugel 20 derart befestigt, dass siNj
sie]» drehen, aber nicht herausfallen kann« Per Durchmesser der Kugel 20 ist etwas grosser als die Wanddicke des Ansatzes.
diesem AusJ*uhrungsb«ieplel habea die Hingaeseer 5 a bsw· iö a aa oberen Ind« je ®ir»e Längsnut Sl bzw» 22 und senkrecht d&su
in der UmfangsrichttiBg 3® eine Rut 2*> bssw. 24, deren Tiefe, von der Längsnut ausgehend, aliaaliiicii abiaiäMat· «Schiebt man aunäefcst
das Iraienmesser in die ^ührußgsbohrung 25 'derart hinein, dass üi© Kugel 2& in die Längfimat 22 XAneinläuft.und dreht dann
das KLng^aesi'.er. 10 a in äer PtG 11 richtung m, so kleomt-sich naoh Art eines Bajonettverschlusses das Innere Eingmesser 10 a im
Ansatz 4 a festf wobei die Kut>el 20 etwas nach aiussen gf-drüakt wird* Schiebt man tmn auch uoeh u&s äussere Kingateeser 5 β ait
seiner A«ilwww*4nut 21 über die Kugel 20 nach oben und verdreht ©ε ebenfalls in der Ffeilrichtuog mt co klemmt icfc auch dieses
mit Hilfe derselben Kugel, 20 als einzigem Beiestigwtg®fflltt#l t* β.ά Ansatz 4 a· Sie Arbeitswelse ist sonst die gleiche wie bei
deaa ersten ^usfühnmgsbeißpiel ^eaäes Hg. 1 bis Sv· l'-'s' können natürlich auefe mehrere Kugeln 20 mit <3en entsprechenden Nuten,
s^iFuaet-risch über den -Umfang verteilt, angewendet werden.
Bei de© Auaföhrungsbeispiel gemäßs Fig. S sind das lussere, grössere Biagmesser b b mit einer imieren Biögmit 26 und das■
iß«ere kleinere Hingmesser 10 b ?»it einer lusseren Hingaut 2? versehen, welche tmtsx)rechenden Ringnuten 28 zw, 2)im stirnseitigen
/iiiaatz 4 b gegenüberliegen. In die Elngmitea 28,29 eingelegte- Federringe 3^,31 halten· die Hingaaee«;er 5 br 10 b
in der %rge©teilten Arbeitsstellung» geä&tten aber sn.derers#ifes auch eic leichtes Hinein- bzw. Herausschieben der auswechselbaren
lesser des Aushauers. $an.könnte auch, mit «ineffi einzigen jsderrifig au^koramen, wenn man diesen bei eatapreahead gestaltet«
Fe%tern des A^satses so moati»rea würde, dass er an eiazel·* nea Stellen in die Riapmat' des gröss-erea äusseren Ringiaössera
und aa anderen Stellen Lu die in gleicher £bea® liegende nut des In;ienrinfeea
Claims (1)
- Ansprüche1. Aushauer zum Herstellen von üdchtun^sringen und dergleichen von Band, dadurch gekennzeichnet, das« ei? au« einem besondere* Handgriff und zwei leicht lösbar auf Ils» befestigten Hingmessern besteht, derart» das« die Blngmesser alt SE^lindrieefc·» fUhrungsflllchea auf dem Handgriff »entrlert und durch vorzugsweise für beide Hingaesser gemeinsame Befestigungsmittel In ihrer Arbeitsstellung gesichert sind.2. Auehauer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass das grosser© an seiner öchneidaeite ctact aueaen abgeschrägte Singmesser mit seiner Xnaenbonrung auf einer äusaeren Kihrung«»· fläche des Griffes urö due kleinere an seiner Schneidkant· nach, innen abgeschrägte Blngnesnex· in einer als fIicoe dienenden Imienbohrung doe OrIffes geführt sind» wobei dl® der Schneidseite entgegengesetzten Hingmesserenden mn kln&achultern dee OcIlfes abgestutzt eind.2. Aushauer nach Anspruch 1 und 2t dadurch geicennzelohnet, dass der Griff «n eine» i^ade eiaexi ria^förteigen Ansatz h*t, ä»m»m Äuseenatantel als Jtihnmgsflache for das gröesere und dessen lunenmentel »Ib Hihrun^sfläche für das kleinere Ringaeaeer aus· ticbiltiet ist.4· Aushauer nach Anspruch 1 bis $, dadurch gekenneeichnet, dass der Ansäte, und 4m» grösaer« Hia^ft^e^er sur Aufnahare einer Befestigungsschraube je eine radiale Durohgangebohrung habe»» von denen die eise als Hewlnäebohrung ausgebildet ist« währeWl la Auseeaaantel des kleineren isinftaeseers Ib der HÄhs- der ßchreube eine M^aBtt Toreesehen ist.Auehauer nach Anspruch 1 bis ?, dadurch gekennaeichaet, 4**& ta dem atlraseitigen öriffaneatos ein Sperrglied, voreujs·- weise eine Kugel, beweglieh angeordnet ist, weiche dicker let «Ie die Ä*nd*tärke dee meats·· und «la bejonettartige·^4l Auf« ecken der pit enteprechenden Lüngeoutenaehenen Riagmeseer6. Auehauer nach Anaprueh 1 bie J, dadurch gekenn*eichnet, da·· la Ringnuten eine» etirneeitigen Orifraneataee mindeetene eia federring eingeleft i*t, der fevta ae**Aalen Vereohietoen der Riagaeeeer la dessen Ringnuten einrastet und so «1· *ef eetigurigsmittel für die Ringmeeser dient.
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