DEP0009412DA - Schlagbohrer - Google Patents
SchlagbohrerInfo
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Description
Die im Gebrauch befindlichen Gesteinschlagbohrer sind so konstruiert, daß sie das Gestein, das zur Entstehung der Bohrlöcher weggearbeitet werden muß, im Gesamtquerschnitt zertrümmern. Da nun mit zunehmendem Bohrlochdurchmesser die aufzuwendende Energie im Quadrat des Durchmessers ansteigt, können mit solchen Schlagbohrern nur verhältnismäßig kleine Bohrungen hergestellt werden. Man beschränkt sich im allgemeinen auf das Schlagbohren von Löchern, die üblicherweise einen Durchmesser von höchstens 42 mm haben.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schlagbohrer, der im Gegensatz zu den bisher üblichen Gesteinsschlagbohrern zur Herstellung verhältnismäßig größerer Bohrungen von beispielsweise 100 mm Durchmesser und darüber geeignet ist. Dieser Bohrer besteht aus einer Hohlkrone, die, anstatt den gesamten Bohrlochquerschnitt durch Schlagarbeit von Gestein freizumachen, lediglich einen ringförmigen Querschnitt im Gestein ausstanzt, während die Hauptmasse des wegzuschaffenden Gesteins als Kern stehenbleibt. Dieser Kern muß von Zeit zu Zeit je nach der Höhe der Hohlkrone weggebrochen werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. 1 zeigt eine Seitenansicht,
Abb. 2 eine Draufsicht
auf einen Schlagbohrer, der die Merkmale der Erfindung trägt.
Die Hohlkrone a, die aus einem legierten Stahl hoher Festigkeit besteht, wird an ihrem arbeitenden Ende zur Erhöhung ihrer Lebensdauer und Leistungsfähigkeit zweckmäßig mit Hartmetallschneidenträgern b versehen. Das Spülmittel wird durch eine axiale Bohrung e der Bohrstange d und durch Bohrungen e der Bohrkrone a zugeführt, während das Abführen des Bohrkleins durch Bohrungen f erfolgt, die in dem Kronenrand zwischen den einzelnen Hartmetalleinsätzen b angeordnet sind. Dadurch, daß der Kronenmantel nicht, wie es bei den bisher üblichen Schlagbohrköpfen der Fall war, von Bohrmehlabführnuten unterbrochen ist, wird eine gute Rundführung des
Bohrers und ruhiges Arbeiten gewährleistet. Ein besonderer Vorteil liegt darin, daß gegenüber den Vollschlagbohrern nur ein geringer Teil an Energie verbraucht und infolge hoher spezifischer Schlagleistung ein sehr großer Bohrfortschritt erzielt wird. Es können normale Preßlufthämmer verwandt werden. Entsprechend dem geringen Kronenquerschnitt ist der Hartmetallbesatz verhältnismäßig gering, so daß der Anschaffungspreis des neuen Bohrers niedrig ist. Praktische Versuche haben dessen vorteilhafte Brauchbarkeit auch im härtesten Gestein erwiesen.
Claims (3)
1. Schlagbohrer, dadurch gekennzeichnet, daß er die Form einer Hohlkrone (a) hat.
2. Schlagbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kronenrand mit Hartmetallschneidenträgern (b) bestückt ist.
3. Schlagbohrer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Kronenrand zum Abführen des Bohrmehls Bohrungen (f) angebracht sind.
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