DE765841C - Gesteinsschlagbohrer mit Hartmetallschneideinsaetzen - Google Patents
Gesteinsschlagbohrer mit HartmetallschneideinsaetzenInfo
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Abstract
Gesteinschlagbohrer mit Hartmetallschneideinsätzen und an der Umfangsfläche sich unmittelbar an die Hartmetallschneideinsätze anschliessenden Bohr mehlnuten. Die Umfangsfläche des Bohrers, an der die Hartmetalleinsätze über ihre ganze Höhe münden, weist in einer der Höhe der Einsatzstücke entsprechenden Länge eine annähernd zylindrische Form auf, so dass die hinter den Bohrmehlnuten liegenden Kanten der Einsätze als Räumkanten dienen.
Description
- Gesteinsschlagbohrer mit Hartmetallschneideinsätzen Zum Bohren von harten Gesteinen und Erzen, vorzugsweise zum Bohren von Sprenglöchern, werden Gesteinsschlagbohrer verwendet, bei denen die Schneidkanten durch in einen stählernen Schaftkörper eingelassene und mit diesem verlötete Hartmetalleinsätze gebildet sind. Ein Nachteil dieser Bohrgeräte besteht darin, daß die in der Drehrichtung liegenden Kanten der Bohrmehlnuten, die gegenüber dem abfließenden Bohrmehl als Räumkanten wirken, sich beim Bohren von feinkörnigem Gestein stark abnutzen. Diese Abnutzung wird dadurch begünstigt, daß die Bohrlöcher etwas größer ausfallen als der Bohrerdurchmesser und das anfallende feine Bohrmehl sich zwischen Bohrlochwandung und Bohrerumfangsfläche einschiebt und so eine verstärkte Abnutzung hervorruft, die an der Räumkante am stärksten ist und in der der Bohr erdrehrichtung entgegengesetzten Richtung abnimmt. Hierdurch können sich mit zunehmender Abnutzung immer stärkere o Bohrmehlkörner an der Räumkante zwischen die Bohrerumfangsfläche und die Bohrlochwandung einschieben und eine starke Behinderung beim Umsetzen des Bohrers bewirken. Da die Hartmetallschneidkanten bei Stillstand der Drehbewegung mit jedem Bohrhammerschlag tiefer in die gleiche Kerbe eindringen, wird das die Schneidkanten beiderseits einfassende Meißelfleisch abgedrängt und verformt, so daß die hierdurch nicht mehr geschützten Schneideinsätze leicht ausbrechen.
- Ein weiterer Machteil ist die sich allmählich bildende und in zunehmendem Umfang wachsendeAbnutzung desTeils der stählernen L'mfangsfläclie, die in der Drehbewegung der BohrtnehInute vorauseilt. Diese Abnutzung. die eine Folge der starken Abnutzung der Räumkante ist, wird durch das Bestreben eines beispielsweise vierflügeligen Bohrers. ein fünfeckiges Loch zu bohren, begünstigt. Die Bohrer müssen dann frühzeitig rund geschliffen werden, wodurch ein über einen normalen Verschleiß hinausgebendes Abschleifen der Hartmetalleinsätze notwendig wird.
- Es ist bereits infolge technischer Untersuchungen ein Vorschlag gemacht worden. Gesteinsschlagbohrer mitHartmetalleinsätzen, die an der Umfangsfläche sich unmittelbar an die Hartnietalleinsätze anschließende Bolirmehlnuten aufweisen, zu verwenden. Über die Form des Bohrkopfes fehlen Angaben. Auch sind keine praktischen Erprobungen mit diesem Bohrer bekanntgeworden.
- Diese Nachteile der bekannten Gesteinsschlagbohrer werden nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Umfangsfläche des Bohrers an der die Hartmetalleinsätze über ihre ganze Hölle münden, in einer der Höhe der Einsatzstücke entsprechenden Länge eine annähernd zylindrische Form aufweist, so daß die hinter den.Bohrmehlnuten liegenden Kanten der Einsätze als Räumkanten dienen.
- Auf der Zeichnung ist als Beispiel eineAusführung des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Abb. F eine Aufsicht auf einen Gesteinsschlagbohrer, Abb. 2 eine Ansicht desselben.
- Der in der Zeichnung dargestellte Gesteinsschlagbohrer trägt Hartmetallschneideinsätze t, 2, die so in den stählernen 1Teißelkopf 3 eingelassen sind, daß die die Schneidkanten tragenden Stirnflächen und die am äußeren Umfang liegenden Flächen frei, dagegen alle arideren - Flächen der Hartmetalleitilage vorn Meißelfleisch umschlossen sind. Die BohrinehInuten 4. sind nach der Erfindung so angec:rdnet, daß die in der Drehrichtung stehenden und an der Umfangsfläche liegenden Kanteie 3 als Räumkanten dienen. An Stelle des bisher üblichen Hinterschleifens oder Freischleifens des Bohrers wird nach der Erfindung der zwischen den Ebenen 6 und 7 liegende Teil des Bohrers in seiner Umfangsfläche zylindrisch gestaltet, und das Freischleifen lizw. Konischschleifen beginnt erst unterhalb der Ebene 7. Es hat sich gezeigt, daß dadurch der Anfangsdurchmesser längere Zeit erhalten wird bzw. ein geringeres Nachschleifen des Bolirerumfangs notwendig ist.
- Die praktische Erprobung ergab, daß die Bohrer keine Neigung zur Verformung durch übermäßig starken Abrieb der stählernen UmfangSfläche ergeben und bis zum restlosen normalen Verbrauch der Hartmetallschneideinsätze aufgebraucht werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Gesteinsschlagbohrer mit Hartmetallschneideinsätzen und an der Umfangsfläche sich unmittelbar an die Hartinetallschneideinsätze anschließenden Bohrmehlnuten, dadurch gekennzeichnet, daß die-Umfangsfläche (7) des Bohrers, an der die HartmetaIleinsätze (l, 2) über ihre ganze Hölle münden, in einer der Hölle der Einsatzstücke (r, 2) entsprechenden Länge eine annähernd zylindrische Form aufweist. so daß die hinter den Bohrmehlnuten (.1) liegenden Kanten (5) der Einsätze als Räumkanten dienen. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Dr. E. v. H e n s o I d t , Ernst, Hartmetall-Kunde des Steinbruchs, Verlag der Deutschen Arbeitsfront, Berlin, S.76, _11b.;6.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW112228D DE765841C (de) | 1942-12-18 | 1942-12-18 | Gesteinsschlagbohrer mit Hartmetallschneideinsaetzen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE765841C true DE765841C (de) | 1951-08-09 |
Family
ID=7617182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW112228D Expired DE765841C (de) | 1942-12-18 | 1942-12-18 | Gesteinsschlagbohrer mit Hartmetallschneideinsaetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE765841C (de) |
-
1942
- 1942-12-18 DE DEW112228D patent/DE765841C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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