DE758463C - Gesteinsschlagbohrer - Google Patents

Gesteinsschlagbohrer

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DE758463C
DE758463C DER110643D DER0110643D DE758463C DE 758463 C DE758463 C DE 758463C DE R110643 D DER110643 D DE R110643D DE R0110643 D DER0110643 D DE R0110643D DE 758463 C DE758463 C DE 758463C
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DE
Germany
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drill
borehole
cutting
head
rock
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Expired
Application number
DER110643D
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English (en)
Inventor
Emil Richter
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Individual
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/36Percussion drill bits
    • E21B10/38Percussion drill bits characterised by conduits or nozzles for drilling fluids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Gesteinsschlagbohrer Bei den bisher bekannten und benutzten, mit Hartmetall bestückten Gesteinsschlagbohrern werden für den .Abfluß des Spülmittels 1Tuten benutzt, die an der Außenfläche des Bohrkopfes angebracht sind. Diese \?uten haben den Nachteil, daß die dadurch bedingten Unterbrechungen der Mantelfläche des Bohrkopfes dessen Führung beeinträchtigen. Das hat zui Folge, daß ein gleichförmiges Umsetzen des Bohrers verhindert wird und dieser vielmehr zum Festklemmen neigt. Diese Erscheinung tritt besonders auf beim Arbeiten mit den sonst für nicht allzu harte Gesteine bevorzugten einschneidigen Meißeln und beim Durchbohren unhomogenen oder mit Klüften durchsetzten Gesteins. So entstehen infolge der unterbrochenen Hantelfläche sehr leicht unrunde Bohrlöcher, die eine deichmäßige Drehung des Bohrkopfes verhindern und nachteilige seitliche Schläge verursachen. Derartige seitliche Schläge gegen die Kanten des unrunden Bohrloches bedeuten eine starke Delastung der Flanken der Hartmetallschneiden, führen sehr häufig zu Hartmetallbrüchen und machen in vielen Fällen die Anwendung von einschneidigen Hartmetallmeißeln fast unmöglich.
  • Diese Übelstände werden durch die Erfindung abgestellt. Dieselbe besteht darin, daß bei Gesteinsbohrern, deren Schaft mit einem zylindrischen Kopf zur Aufnahme der Schneiden und mit einer oder mehreren Längsbohrungen zum Zuführen eines Spülmittels ins Bohrloch und mit Vorkehrungen zum Abfließen des Bohrschlamms bzw. Bohrkieins aus dein Bohrloch versehen ist, der Mantel des zylindrischen, den Querschnitt des Bohrloches ausfüllenden Schneidkopfes ohne jede Unterbrechung vollwandig ist und daß in dem Schneidkopf eine Mehrzahl Abflußlöcher für Bohrklein und Spülmittel, deren Durchmesser wesentlich größer ist als der der Spülmittelzuführung, so angeordnet sind, daß sie in den freien Raum zwischen Bohrschaft und Bohrlochwand münden, wobei bei jeder vorhandenen Schneidenzahl beiderseits jeder Schneide mindestens ein Abflußloch für ßolirklein und Bohrschlamm angeordnet ist.
  • Zahlreiche Versuche mit deni Gesteinsschlagbohrer nach der Erfindung in j:cler Art Gestein, auch dem härtesten und solchem von unhomogener Struktur, haben ergeben, daß mit diesem Bohrer alle die vorgenannten Nachteile ausgeschaltet werden. Durch die kreiszylindrische, an keiner Stelle unterbrochene Mantelfläche des holirkopfes erhält der Bohrer eine so gute Führung ini Bohrloch, daß keine unrunden Bohrlöcher entstehen und nicht nur eine höhere Bohrleistung erzielt wird. sondern auch Beschädigungen des Hartmetalls vermieden werden.
  • Schlagbohrer, deren Bohrkrone mit einem mehr oder weniger langen zylindrischen Führungsteil, dessen Querschnitt über das Schaftprofil vorsteht, versehen ist, sind schon bekannt. Sie sind aber alle mit dem Nachteil behaftet, daß die Führung dieses zyiindrischen Teils durch Abflußnuten für den Bohrschlamm und das Bohrklein unterbrochen sind. Diese fluten müssen ihrem Zweck entsprechend reichlich breit sein und sind darum mit den bereits beschriebenen Nachteilen verbunden, gleichgültig, ob der Führungszylinder ganz niedrig oder höher ist und ob der Zuflußkanal für das Spülmittel in geradem Lauf bis zur Schlagfläche durchgeführt ist oder ob er oberhalb derselben in eine Anzahl von Verzweigungen übergeht, die beiderseits der Schneiden austreten.
  • Es ist auch schon ein Schlagbohrer vorgeschlagen, dessen nach der Schlagfläche zu verbreiterte Bohrkrone je nach der Zahl der Schneiden sternförmig ausgebildet ist und keinen zylindrischen Führungsansatz hat, bei dem aber in Schaft und Krone neben dem in der Achsrichtung verlaufenden Spiilmittelzuflußkanal ein gleichlaufender Abflußkanal für den Bohrschlamm vorgesehen ist, die beide in den Winkeln zwischen den Schneiden munden. Da der Abflußkanal höchstens den feinen Bohrschlamm abführen, also das Einklemmen von Gesteinsstücken zwischen Schneiden und Bohrlochwand nicht verhindern kann, ist offenbar, daß auch durch diesen Vorschlag weder das Unrundwerden der Bohrlöcher noch das Klemmen des Bohrers mit den davon herrührenden Leistungsminderungen und Schneidenbrüchen vermieden werden kann.
  • Der durch die Erfindung vermittelte Fortschritt besteht also in einer ohne Störung des Spülmittelzuflusses bei Sicherung reichlich weiter Bohrschlammabflußkanäle derart verbesserten Führung des Bohrkopfes, daß die Absplitterungen und Brüche der Hartmetallschneiden verursachenden seitlichen Schläge, das Unrundwerden des holirloclies und das Festklemmen des Bohrers vermieden «-erden. Dadurch wird der Verbrauch an Hartmetall wesentlich verringert und die Leistung sehr erheblich erlihlit und vor allein, wie unifangreiclie Versuche bereits erwiesen haben, die .Anwendung der Hartinetallschneiden auch bei einschneidigen Meißeln ohne Bruchgefahr erinoglicht. Das bedeutet aber wieder eine sehr erhebliche Ersparnis an Hartmetall. also auch an Werkzeugkosten.
  • In der Zeichnung sind -zwei Ausführungsbeispiele .der Erfindun- dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Ansicht von oben von einem Meißel mit Kreuzschneide, Fig. 3 und :I das gleiche von einem einschneidigen Meißel.
  • In Fig. i und 2 ist a eine auf den Bohrschaft aufzusetzende Bohrkrone mit einem zylindrischen Führungskopf. Letzterer ist in seiner Stirn- oder Schlagfläche mit vier in Kreuzform angeordneten mehr oder weniger tiefen I\Tuten zuni Einsetzen der Hartmetallschneiden b versehen. In der Achse des Kopfes ist ein Bohrloch c angebracht, das in einen das Bohrstangenende aufnehmenden erweiterten Raum e mündet und der Zuführung des Spülmittels dient. In den Winkeln zwischen den Schneiden b geht von der Schlagfläche aus je eine Bohrung d von größerem Durchmesser, welche unterhalb des Kopfes in den engeren Hals der Bohrkrone münden und Bohrschlamin und Bohrklein in den Raum zwischen Bohrlochwand und Bohrschaft abführen.
  • In Fig. 3 und q. ist die Bohrkrone a.1 init dem Schaft aus einem Stück. Die Hartmetallschneide sitzt in einer diametral angeordneten Nut. Der Slaülmittelztifiihrungshanal c ist unterhalb der Schneide b in zwei Kanäle gegabelt, die beiderseits der Schneide b in der Schlagfläche ausmünden. Die weiten Abführungskanäle d für Bohrschlamm und Bohrklein setzen beiderseits der Schneide b in der Schlagfläche an und münden unterhalb des zylindrischen Führungskopfes aus dem Schaft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gesteinsschlagbohrer, vorzugsweise für Anwendung von Schneiden aus Hartmetall, dessen Schaft mit einem zylindrischen Kopf zur Aufnahme der Schneiden und mit einer oder mehreren Längsbohrtingen zum Zuführen eines Spülmittels ins Bohrloch und mit Vorkehrungen zum Abfließen -des Rohrschlamms bzw. Bohrkleins aus dein Bohrloch versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel des zylindrischen, den Querschnitt des Bohrloches ausfüllenden Schneidkopfes ohne jede Unterbrechung vollwandig ist und daß in dem Schneidkopf eine Mehrzahl Abflußlöcher (d) für Bohrklein und Spülmittel, deren Durchmesser wesentlich größer ist als der der Spülmittelzuführung (c), so angeordnet sind, daß sie in den freien Raum zwischen Bohrschaft und Bohrlochwand münden. . -Gesteinsschlagbohrer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei jeder Schneidenzähl beiderseits jeder Schneide mindestens ein Abflußloch (d) für Bohrklein und Bohrschlamm angeordnet ist. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: USA.-Patentschrift ........ Nr.88433i; .deutsche - . . . . . . . . - 659979.
DER110643D 1941-07-23 1941-07-23 Gesteinsschlagbohrer Expired DE758463C (de)

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DER110643D DE758463C (de) 1941-07-23 1941-07-23 Gesteinsschlagbohrer

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1057547B (de) * 1949-08-27 1959-05-21 Hemscheidt Maschf Hermann Staubabsaugebohrgeraet mit Saugkopf
DE19619194A1 (de) * 1996-04-02 1997-10-09 Geisert Engineering Gmbh Bohrkrone für das schlagende Bohren

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US884331A (en) * 1906-02-20 1908-04-07 Martin Hardsocg Pneumatic and other drills.
DE659979C (de) * 1936-06-11 1938-05-16 Metallgesellschaft Akt Ges Umlaufender Muffelofen

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