DE759901C - Gesteinsschlagbohrer - Google Patents

Gesteinsschlagbohrer

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DE759901C
DE759901C DEW112348D DEW0112348D DE759901C DE 759901 C DE759901 C DE 759901C DE W112348 D DEW112348 D DE W112348D DE W0112348 D DEW0112348 D DE W0112348D DE 759901 C DE759901 C DE 759901C
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drill
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percussion drill
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WALLRAM HARTMETALLWERK
HARTMETALLWERKZEUGFABRIK
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WALLRAM HARTMETALLWERK
HARTMETALLWERKZEUGFABRIK
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH DRILLING; MINING
    • E21BEARTH DRILLING, e.g. DEEP DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/46Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts
    • E21B10/58Chisel-type inserts

Description

  • Gesteinsschlagbohrer Es sind bereits Gesteinsschlagbohrer mit aus Hartmetallschneiden bestehenden' Einsätze#n in Doppelmeißelanordnung bekannt, bei denen die Schneiden in der Richtung zweier Sehnen von Umfang zu Umfang verlaufen. Diese Doppelmeißelbohrer leisten im allgemeinen eine gute Schneid- und Kerbarbeit, sie versagen aber vollkommen, wenn dichte und feinkörnige Gesteine von großer Härte gebohrt werden müssen, weil sie gerade in der Mitte keine Schneide haben. Aus diesem Grunde sind sie trotz ihrer verhältnismäßig guten Kerbarbeit kaum in Anwendung gekommen.
  • Die Erfindung bezweckt, die den Doppelmeißelbohrern anhaftenden Mängel zu beseitigen und sie für die Bohrarbeit jeder Art anwendbar zu machen, wobei gleichzeitig noch der Vorteil erreicht wird, daß eine Ersparnis an wertvollem Hartmetall entsteht.
  • Zu diesem Zweck ist nach der Erfindung eine im größten Durchmesser des Bohrkopfes liegende Mittelschneide zwischen die etwa parallel zueinander in Richtung zweier Sehnen von Umfang t> züi Umfang verlaufenden und aus einem Stück oder aus mehreren in der Bohrermitte nicht aneinanderstoßenden Stücken bestehenden Umfangsschneiden eingefügt. Die ' Mittelschneide kann parallel oder auch im Winkel zu den Umfangsschneiden angeordnet und auch so verkürzt sein, daß sie beiderseits vor den Umfangsschneiden endet.
  • Es ist bereits ein Bohrer bekannt, bei dem zu beiden Seiten einer durchgehenden Mittelschneide je eine an einem Umfang beginnende Schneide angeordnet ist, die nicht bis zum gegenüberliegenden Umfang reicht, sondern kurz hinter der Bohrerachsenmitte endet. Diese Schneidenanordnung kann nicht als Doppelmeißelanordnung angesehen werden, da gerade am Umfang, an dem die Doppelmeißel ihre größte Wirkung haben, außer der Mittelschneide nur je eine Schneide vorhanden ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in mehreren Ausführungsformen als Beispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i bis 5 je eine Aufsicht auf eine Doppelmeißelschneide in verschiedenen Ausführungsformen, Abb. 6 und 7 Vorderansicht und Seitenansicht eines Bohrers nach Abb. 3.
  • In den Schaftkörper i sind parallel zueinander verlaufende, die Schneiden tragende 11,artnietalleinsätze 2 eingesetzt, die, von der Bohrerumfangsfläche 3 ausgehend, beiderseits vorzugsweise parallel zueinander in Richtung zweier Sehnen verlaufen. Die Umfangsschneiden 2 können durchgehend von Umfang zu Umfang verlaufen (s. Abb. 4) oder in einer gewissen Entfernung vor einer rechtwinklig verlaufenden ' %,littelschneide 6 (Abb. i bis 3) enden. In jedem Ausführungsbeispiel ist zwischen Umfangsschneiden 2 eine Mittelschneide 6 eingefügt, die parallel (Abb. i bis -t) oder winklig (Abb. 5) zu den Umfangsschneiden in Richtung eines größten Durchmessers verläuft und damit durch den Mittelpunkt geht. Die Länge der Mittelschneide 6 kann verschieden sein. Bei der Ausführung nach Abb. 1, 3. 4 und 5 ist sie so bemessen, daß die Schneide nur den inneren Teil des zu bohrenden Bohrlochs bearbeitet und damit beiderseits vor der Umfangsfläche endet, sie kann aber auch. wie in Nbb. 2-, die ganze Länge des Durchmessers haben. so daß sie zusätzlich auch als Umfangsschneide wirkt. Im ersteren Fall kann sie so weit gekürzt werden, daß sie, wie in Abb. 3, beim Bohren einen besonderen Arbeitskreis 7 bestreicht, so daß zwischen diesem und dem Arbeitskreis 8 (Abb. 3) der nifangsschneiden noch ein von keiner Schneide bearbeiteter riiigförtniger Teil 9 verbleibt -. der ohne besondere Bohrarbeit ausbricht. Die Richtung der Mittelschneide 6 zu den Umfangsschneiden 2 ist beliebig, so daß die Mittelschneide parallel (Abb. i bis 4) oder in einem Winkel (Abb. 5) zu den Umfangsschneiden verlaufen kann.
  • Bei den Ausführungsforinen nach den Abb. i und 3 bis 5 kann zum Zweck des besseren Einmittens die Mittelschneide6 gegenüber den Umfangsschneiden etwas voreilen, so daß sie beim Bohren einen sogenannten Einbruch bildet, der den Umfangsschneiden die Arbeit erleichtert. Die etwas überragende Mittelschneide ist in den Abb. 6 und 7 dargestellt.
  • Der Schaftkörper kann an seiner Stirnseite zu Flächen io ausgebildet sein '. die ein Eindringen des Bohrers in klüftiges Gebirge verhindern und gleichzeitig helfen, grobe Gesteinskörner zu zertrümmern.
  • Zur Einführung der Spülflüssigkeit dienen die Bohrun-en i i und 12 und zum Abführen des Spülmittels und des Bohrmehls die Nuten 13, an deren Stelle auch gemäß Abb. 2 Bohrungen 14 Verwendung finden können, die es ermö 'glichen, dem Bohrer eine glatte, ununterbrochene Umfan-sfläche zu geben, wodurch ein ruhiger Lauf im Bohrloch erreicht wird.

Claims (2)

  1. PATEN TA NS PR ÜCHE-i. Gesteinsschlagbohrer mit aus Hartmetallschneiden bestehenden Einsätzen in Doppelmeißelanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß eine im größten Durchmesser des Bohrkopfes liegende Mittelschneide (6) zwischen die etwa parallel zueinander, in Richtung zweier Sehnen von Umfang zu Umfang verlaufenden und aus einem Stück bestehenden Schneiden (2) eingefügt ist.
  2. 2. Gesteinsschlagbohrer mit aus Hartmetallschneiden bestehenden Einsätzen in Doppelmeißelanordnung, dadurch gekennzeichnet, daß eine im größten Durchmesser des Bohrkopfes liegende Mittelschneide (6) zwischen die etwa parallel zueinander in Richtung zweier Sehnen von Umfang zu Umfang verlaufenden und aus mehreren in der Bohrermitte nicht aneinanderstoßenden Stücken bestehenden Umfangsschneiden (2) eingefügt ist. 3. Gesteinsschlagbohrer nach den Ansprüchen i und 2.. dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsschneiden (2) im Ab- stand vor der rechtwinklig verlaufenden Mittelschneide (6) enden (Abb. 5). 4. Gesteinsschlagbohrer nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittelschneide (6) so verkürzt ist, daß sie beiderseits vor den Umfangsschneiden endet (Abb. 3). 5. Gesteinsschlagbohrer nach den Ansprüchen i und :2, dadurch gekennzeichnet, (laß die Schneidkante der Mittelschneide (6,) in Bohrrichtung gegenüber den Urnfangsschneiden (2) vorsteht (Abb. 7). Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: »Hartmetallbohrkunde des Steinbruchs« des Fachamtes »Steine und Erden«, Bd. 5, S. 42, Abb. 34.
DEW112348D 1943-01-05 1943-01-05 Gesteinsschlagbohrer Expired DE759901C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0763649A1 (de) * 1995-09-18 1997-03-19 Diager S.A. Schneidteil eines Bohrmeissels
DE4303590C5 (de) * 1993-02-08 2007-11-22 Drebo Werkzeugfabrik Gmbh Gesteinsbohrer

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4303590C5 (de) * 1993-02-08 2007-11-22 Drebo Werkzeugfabrik Gmbh Gesteinsbohrer
EP0763649A1 (de) * 1995-09-18 1997-03-19 Diager S.A. Schneidteil eines Bohrmeissels
FR2738762A1 (fr) * 1995-09-18 1997-03-21 Diager Partie coupante d'un foret

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