DEP0009126DA - Funkempfangsgerät - Google Patents

Funkempfangsgerät

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Publication number
DEP0009126DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame chassis
components
housing
radio receiver
individual
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Berlin-Spandau Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Während man beim Bau der ersten Funkempfangsgeräte die einzelnen Bauelemente in einer solchen räumlichen Anordnung in das Gehäuse einbaute, wie sie sich aus der rein schaltungsmäßigen Zuordnung ergab, ordnete man die Bauelemente später, um ihren Zusammenbau übersichtlicher zu gestalten und ihre Verdrahtung leichter zugänglich zu machen, auf einer aus dem Gehäuse herausnehmbaren, senkrecht stehenden Montageplatte oder auf einer als Chassis ausgebildeten Grundplatte des Empfangsgerätes an.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich nun mit der Aufgabe, die Bauelemente noch zweckmäßiger als bisher anzuordnen, um sie auch ohne wesentlichen Ausbau des Gerätes leicht zugänglich und ihre Verdrahtung bei der Fertigung leicht ausführbar bzw. bei der Instandsetzung ohne Schwierigkeiten nachprüfbar zu machen.
Die vorliegende Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass die einzelnen Bauelemente des Funkempfangsgerätes, mindestens soweit sie eine erhebliche Verdrahtungsarbeit erforderlich machen, auf einem im Gehäuseraum senkrecht stehenden, von allen Seiten ohne Ausbau leicht zugänglichen Rahmenchassis angeordnet sind.
Diese erfindungsgemäße Anordnung bringt gegenüber den bekannten Anordnungen den außerordentlichen Vorteil mit sich, dass durch die Befestigung der Bauelemente an dem im Gehäuseraum stehenden Rahmenchassis diese Bauelemente von jeder Seite leicht zugänglich und damit die Verdrahtungsarbeit sowohl bei der Fertigung des Gerätes als auch bei der Instandsetzung eines Gerätes ohne besondere Schwierigkeiten leicht ausführbar und nachprüfbar ist. Eine Steigerung erfährt dieser Vorteil noch dann, wenn man das Rahmenchassis in seinem wesentlichen Umfang aus dem Untergestell des gehäuses herausragen lässt.
Es ist erforderlich, dass alle Bauelemente auf diesem Rahmenchassis untergebracht sind. Vielmehr können auch solche Bauelemente, wie z.B. einzelne Übertrager, Lautsprecher usw., die gegebenenfalls nur über bewegliche Leitungsadern in den Schaltungsaufbau eingefügt sind, außerhalb des Rahmenchassis untergebracht werden.
Zweckmäßig für den Aufbau des Gerätes ist es auch, die Bauelemente, zu Baugruppen zusammengefasst, gruppenweise auf Montageplatten vor dem Einbau in das Gerät bereits verdrahtet anzuordnen und die einzelnen Montageplatten auf dem Rahmenchassis zu befestigen, da bei einem solchen Aufbau die einzelnen Baugruppen bereits vor ihrem Einbau in das Gerät auf ihre Betriebsfähigkeit geprüft werden können. Die Verdrahtung der einzelnen Baugruppen untereinander bereitet dann nach der Befestigung der Montageplatten keine besonderen Schwierigkeiten mehr, da infolge Anwendung des erfindungsgemäßen Rahmenchassis die einzelnen Montageplatten von allen Seiten leicht zugänglich sind.
Als Ausführungsbeispiel, das in den Figuren 1, 2 und 3 in verschiedenen Ansichten wiedergegeben ist, ist ein Funkempfangsgerät mit einer Hochfrequenz-, einer Zwischenfrequenz- und einer Niederfrequenzstufe gewählt. In den Figuren sind die einzelnen Gehäuseteile überwiegend nur in gestrichelter oder strichpunktierter Darstellung Darstellung wiedergegeben, um das Gehäuse nur in seinen Umrissen erkennbar zu machen und das erfindungsgemäße Rahmenchassis besonders deutlich hervortreten zu lassen. Von den genannten Figuren zeigt die Figur 1 die Vorderansicht des Gerätes, während die Figur 2 die Aufsicht nach Entfernen des haubenartigen Deckels und die Figur 3 eine Seitenansicht nach Entfernen der Seitenwand wiedergibt.
Aus den genannten Figuren ist erkennbar, dass an dem Untergestell 1 die Seitenwände 2, rechtwinklig abgebogen, auf eine hier nicht interessierende Weise 3 angebracht sind. Mit den Seitenwänden 2 sind Tragwinkel 3 verbunden, an denen ein senkrecht stehendes, beispielsweise aus Winkelschienen zusammen- gesetztes Rahmenchassis 4 befestigt ist. Das außer der genannten Befestigung durch Tragwinkel 3 frei im Gehäuseraum stehende Rahmenchassis 4 trägt im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Hochfrequenzbaugruppe 5, eine Zwischenfrequenzbaugruppe 6 und eine Niederfrequenzbaugruppe 7, von denen jede Baugruppe die erforderlichen Bauelemente, wie z.B. Spulen, Kondensatoren, Röhren, Übertrager usw., enthält. Die zur Bedienung des Gerätes erforderlichen Bedienungsknöpfe 8 sind an den durch die Vorderwand des Untergestells 1 herausgeführten Drehachsen befestigt. An der Vorderwand des Gerätes ist auch die Skala 9 sichtbar. Dieses so aufgebaute Gerät wird durch einen, z.B. haubenartig ausgebildeten, Deckel 10 abgedeckt, um den Gehäuseraum an den bisher nicht von Schutzwänden umgebenen Seiten abzuschließen.
Man erkennt, dass die Bauelemente nach Abheben des Deckels 10 infolge ihrer Befestigung an dem im wesentlichen frei im Gehäuseraum stehenden Rahmenchassis von allen Seiten leicht zugänglich sind, so dass sowohl Montage- als auch Verdrahtungsarbeiten in bequemer Weise ohne Ausbau des Rahmenchassis durchgeführt werden können.

Claims (3)

1. Funkempfangsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Bauelemente des Funkempfangsgerätes, mindestens soweit sie eine erhebliche Verdrahtungsarbeit erforderlich machen, auf einem im Gehäuse senkrecht stehenden, von allen Seiten ohne Ausbau leicht zugänglichen Rahmenchassis (4) angeordnet sind.
2. Funkempfangsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rahmenchassis (4) in seinem wesentlichen Umfang aus einem Untergestell (1) des Gehäuses herausragt, so dass seine beiden Montageflächen leicht zugänglich sind.
3. Funkempfangsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bauelemente zu Baugruppen zusammengefasst, gruppenweise auf Montageplatten bereits vor dem Einbau in das Gerät verdrahtet angeordnet sind und die einzelnen Montageplatten auf dem Rahmenchassis befestigt werden.

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