DEP0009087DA - Schwerhörigengerät - Google Patents
SchwerhörigengerätInfo
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Description
Bei den bekannten Mikrofon bzw. Mikrofonverstärker sowie Lautstärke- bzw. Verstärkungsregler und gegebenenfalls weiteres Zubehör enthaltenden Schwerhörigengeräten werden im allgemeinen der Ein- und Ausschalter und der zur Lautstärkeregelung vorgesehene Regulierwiderstand durch das gleiche Schaltmittel betätigt. Durch Bewegung eines Regulierhebels wird zunächst der Schalter geschlossen und dann die Einstellung des Widerstandes vorgenommen. Beim Ausschalten wird der Widerstand wieder in seine Ausgangsstellung gebracht und dann erst ausgeschaltet. Das hat den grossen Nachteil, dass bei jeder Ingebrauchnahme des Gerätes die Lautstärke neu eingeregelt werden muss. In vielen Fällen muss der Schwerhörige zwar die Lautstärke seines Gerätes sowieso ständig nachregulieren, um immer die jeweils für ihn richtige Einstellung zu haben. Es handelt sich dabei aber immer nur um geringfügige Änderungen, mit denen er das Optimum zu erreichen strebt. Die jedesmalige Neueinstellung der Lautstärke bei Ingebrauchnahme des Gerätes ist für den Schwerhörigen jedoch äusserst störend.
Ein weiterer schwerwiegender Nachteil der bekannten Schwerhörigengeräte besteht darin, dass der Betätigungshebel sehr oft, z.B. durch berührende Kleidungsstücke u.dgl. unbeabsichtigt verstellt wird und so die Lautstärke verändert wird, und zwar häufig gerade dann, wenn der Schwerhörige auf die Benutzung seines Gerätes besonders angewiesen ist.
Die vorstehend behandelten Nachteile der bekannten Schwerhörigengeräte werden durch die Erfindung vermieden.
Gemäss der Erfindung weisen die zur Betätigung des Ein- und Ausschalters und die zur Betätigung des Verstärkungsreglers vorgesehenen Mittel die Form von drehbaren Scheiben bzw. Scheibenausschnitten auf, die an verschiedenen Seiten des Gehäuses mit ihrem Rand nur wenig aus dem Gehäuse herausragen. Insbesondere lässt man den Gehäusedeckel etwa überstehen, so dass er die scheibenförmigen Betätigungsmittel fast völlig überdeckt.
Durch die Erfindung wird eine unbeabsichtigte Verstellung des Regulierwiderstandes weitgehend vermieden, da kein vorstehendes Betätigungsorgan mehr vorhanden ist. Die Betätigung kann dabei durch eine Hand erfolgen, da die Scheiben auf verschiedenen Gehäuseseiten zugänglich sind. Beispielsweise kann die Betätigung des Schalters mit dem Daumen und die Einstellung des Regulierwiderstandes mit einem Finger, z.B. dem Mittel- oder Zeigefinger, der gleichen Hand erfolgen. Durch die Ausbildung gemäss der Erfindung wird gleichzeitig der Vorteil erreicht, dass die Einstellung der Lautstärke unabhängig vom Ein- und Ausschaltvorgang ist.
Bei jeder Inbetriebnahme des Gerätes bleibt also die frühere Lautstärkeeinstellung bestehen, so dass der Schwerhörige lediglich von Fall zu Fall eine kleine Nachregulierung vornehmen muss.
Um die Fertigung und gleichzeitig die Lagerhaltung zu vereinfachen, sie die Erfindung weiter vor, gleichgestsaltete Scheiben für die Betätigung des Schalters und für die Einstellung des Regulierwiderstandes zu verwenden. Auch die an den Scheiben vorgesehenen Kontakte sind vorzugsweise für beide Scheiben gleich auszubilden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiele behandelt. Die Figur 1 zeigt eine Aufsicht des Gerätes bei abgenommenem Gehäusedeckel, die Figur 2 einen Schnitt durch das Gerät entsprechend der Linie A-B.
In den Figuren sind mit 1 das Gehäuse des Gerätes, mit 2 Mikrofon bzw. Mikrofonverstärker und mit 3 Steckbuchsen zum Anschluss der Leitungen bezeichnet. Der Kontaktträger 4 des Ein- und
Ausschalters und der Regulierwiderstand 5 sind beispielsweise auf dem Gehäuseboden aufgenietet. Zur Betätigung des Schalters und zur Einstellung des Widerstandes sind die insbesondere aus Isolierstoff bestehenden Scheiben 6 und 7 vorgesehen, die gleichgestaltet und auf dem verjüngten Hals von Einsatzstücken 8 drehbar gelagert sind. Sie sind gegen axiales Verschieben durch Schrauben o.dgl. gesichert. Die Schraubenbohrung geht zweckmässig durch das Einsatzstück hindurch und ermöglicht so die Befestigung des Einsatzstückes im Gehäuseboden in der Art einer Hohlniete.
Auf den Scheiben sind Kontaktorgane aufgebracht, die ebenfalls für beide Scheiben gleich ausgebildet sind. Vorzugsweise ist ein den Kontaktpimpel 9' tragender bogenförmiger Blechstreifen 9 mit seinen Enden auf der Scheibe befestigt, z.B. aufgenietet, und zwar so, dass das den Kontaktpimpel tragende Mittelteil abgebogen ist und gegen die Scheibe federt. Der Kontaktpimpel der rechten Scheibe schleift auf dem Regulierwiderstand, der vorzugsweise durch einen Schichtwiderstand gebildet wird, und ermöglicht so die Lautstärkeeinstellung. Im Ausführungsbeispiel hat der Regulierwiderstand aus Gründen der Fertigung die gleiche Gestaltung wie der Kontaktträger 4. Er könnte jedoch ebenso auch z.B. eine kreisartig gebogene Form aufweisen. Das gleiche gilt natürlich auch für den Kontaktträger 4 des Ein- und Ausschalters. Der Kontaktpimpel der linken Scheibe legt sich in der einen Grenzstellung des Schalters gegen den auf dem Kontaktträger 4 befindlichen Kontakt und schliesst so den Stromkreis. Der Schalter ist vorzugsweise als Totpunktschalter ausgebildet. Zu diesem Zweck ist das Einsatzstück 8 z.B. vierkantig ausgebildet. Eine an der Scheibe 6 befestigte Feder 10 legt sich in der einen Endstellung gegen die eine Seitenfläche des Einsatzstückes. Wird nun die Scheibe 6 von oben gesehen im Uhrzeigersinn gedreht, so spannt sich die Feder 10 und liegt schliesslich an der Seitenkante des Einsatzstückes an. Bei weiteren Drehen schnappt die Scheibe plötzlich weiter in die andere Einstellung, in welcher sich die Feder wieder gegen eine Seitenfläche des Einsatzstückes anlegt. Es ist angenommen, dass in der gezeichneten Endstellung der Schalter geschlossen ist, während in der durch Drehung erreichten Endstellung der Schalter geöffnet ist.
Um eine Begrenzung der Scheibendrehung zu erhalten, sind in den Scheiben Unterbrechungen 12 vorgesehen, in die Anschlagstifte 13 hineinragen.
Der Gehäusedeckel 14 steht etwas über den Gehäuseboden über, und zwar so, dass er die scheibenförmigen Betätigungsmittel 6, 7 fast völlig überdeckt.
Claims (6)
1. Mikrofon bzw. Mikrofonverstärker sowie Lautstärke- bzw. Verstärkungsregler und gegebenenfalls weiteres Zubehör enthaltendes Schwerhörigengerät, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Betätigung des Ein- und Ausschalters und die zur Betätigung des Verstärkungsreglers vorgesehenen Mittel die Form von drehbaren Scheiben bzw. Scheibenausschnitten aufweist und an verschiedenen Seiten des Gehäuses mit ihrem Rand nur wenig aus dem Gehäuse herausragen.
2. Schwerhörigengerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäusedeckel etwa über den Gehäuseboden hinausragt, so dass er die scheibenförmigen Betätigungsmittel fast völlig überdeckt.
3. Schwerhörigengerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass gleich gestaltete Scheiben benutzt sind.
4. Schwerhörigengerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Scheiben vorgesehenen Kontakte für beide Scheiben gleich ausgebildet sind.
5. Schwerhörigengerät nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch in Durchbrechungen der Scheiben hineinragende Anschlagstifte.
6. Schwerhörigengerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Regulierwiderstand eine kreisartig gebogene Form hat.
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