DE1187294B - Drucktastenschalter mit wahlweise schwenk- oder verschiebbaren Tastenkoerpern - Google Patents

Drucktastenschalter mit wahlweise schwenk- oder verschiebbaren Tastenkoerpern

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Publication number
DE1187294B
DE1187294B DEN22992A DEN0022992A DE1187294B DE 1187294 B DE1187294 B DE 1187294B DE N22992 A DEN22992 A DE N22992A DE N0022992 A DEN0022992 A DE N0022992A DE 1187294 B DE1187294 B DE 1187294B
Authority
DE
Germany
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nose
switch
button
link
swiveling
Prior art date
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Pending
Application number
DEN22992A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Geert Keizer
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NORDMENDE
Norddeutsche Mende Rundfunk KG
Original Assignee
NORDMENDE
Norddeutsche Mende Rundfunk KG
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Publication date
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Publication of DE1187294B publication Critical patent/DE1187294B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H13/00Switches having rectilinearly-movable operating part or parts adapted for pushing or pulling in one direction only, e.g. push-button switch
    • H01H13/02Details
    • H01H13/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H13/14Operating parts, e.g. push-button
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H25/00Switches with compound movement of handle or other operating part
    • H01H25/006Switches with compound movement of handle or other operating part having an operating member slidable in a plane in one direction and pivotable around an axis located in the sliding plane perpendicular to the sliding direction

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Drucktastenschalter mit wahlweise Schwenk-oder verschiebbaren Tastenkörpern Die Erfindung bezieht sich auf einen Drucktastenschalter mit wahlweise schwenk- oder verschiebbaren Tastenkörpern, die je über eine seitliche Verlängerung mit Schubstangen von Schaltereinheiten kraftschlüssig gekuppelt sind.
  • Tastenschalter werden bekanntlich bei elektrischen Nachrichtengeräten für vielfältige Zwecke verwendet. Bei Rundfunkempfängern dienen sie insbesondere zur Bereichsumschaltung., als Klangtasten, zum Umschalten auf Tonabnehmer von Schallplattenspielern u. dgl. Sehr häufig sollen nun die gleichen Grundchassis sowohl zum Einbau in Tischgehäusen als auch in Musiktruhen verwendet werden, jedoch ist die Art des Einbaues nicht immer für beide Gehäusearten so, daß dabei auch der gleiche Schaltersatz für die Bereichsschaltung verwendet werden kann. Bei Tischgehäusen ist es zweckmäßiger, wenn die Schaltertasten senkrecht nach unten gedrückt werden, damit beim Betätigen des Schalters das Gehäuse nicht auf der Unterlage verschoben wird. Bei einer Musiktruhe ist es dagegen vielfach bequemer, die Tasten in Richtung auf die Skala, d. h. in Richtung der Schaltebene, zu betätigen. Es wären hier also sogenannte Schiebetasten vorteilhafter. Um diese Gesichtspunkte jeweils berücksichtigen zu können, müssen demnach für im Aufbau und in der Schaltung sonst gleiche Chassis je nach Verwendungszweck, d. h. also ob für Tischgeräte oder Musiktruhen, unterschiedliche Tastenschaltersätze vorgesehen werden. Das ist jedoch fertigungstechnisch sowie vom Standpunkt der Lagerhaltung aus gesehen unzweckmäßig und außerdem relativ teuer.
  • Es sind Tastenschalter bekannt, bei denen der mit den Schaltereinheiten bzw. den Schalterkontakten gekuppelte Tastenkörper, der einen breiten Kopf besitzt, wahlweise geschwenkt oder verschoben werden kann. Die Betätigung der Tastenkörper ist aber bei diesen bekannten Schaltern nur in zwei parallelen Richtungen vorgesehen, und zwar, um wahlweise Tastbetrieb oder eine Verriegelung der Einschaltstellung zu erreichen. Die Aufgabe, einen Tastbetrieb in zwei senkrecht aufeinanderstehenden Betätigungsrichtungen zu ermöglichen, ist dort nicht erwähnt.
  • Mit der Erfindung wird nun eine vorteilhafte Lösung dieser Aufgabe in der Form vorgeschlagen, daß bei einem Schalter der eingangs erwähnten Art der Tastenkörper durch Druck entlang seiner Achse mit Hilfe eines Langloches und einer an seinem Boden angeordneten Nase durch einen Stift und eine der Nase angepaßte Kulisse geführt ist und daß er durch Druck quer zu seiner Achse in seiner oberen Stellung um den Stift schwenkbar ist, während seine Nase mit ihrem Ende über ein Querteil der Kulisse verschwenkt wird. Mit einem solchen Universalschalter versehene Rundfunkempfängerchassis können nun sowohl waagerecht im Tischgehäuse als auch senkrecht im Truhengehäuse eingebaut werden. Der Tastenschalter kann dann jeweils von der Richtung her betätigt werden, von der es am bequemsten und handlichsten ist. Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Erfindungsgegenstandes ist zur Sperrung des Tastenkörpers eine die Stellwege seiner oberen Nase blockierende, von außen her einstellbare Sperrklinke angeordnet. Diese Sperrmöglichkeit ist insbesondere dann von Nutzen, wenn man in einem Drucktastenschaltersatz bestimmte Tasten sperren will, wenn eine andere beliebige Taste gedrückt worden ist.
  • Tastenschalter mit diesen Eigenschaften können beispielsweise auch für Tonbandgeräte brauchbar sein.
  • An Hand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels ist die Erfindung nachstehend näher beschrieben.
  • F i g. 1 zeigt eine schematische Schnittzeichnung eines erfindungsgemäßen Schalters. Mit 1 ist der Rahmen des Schalters bezeichnet und mit 2 der Schalterschieber, an dessen hier nicht mitgezeichnetem Ende in bekannter Weise verschiedene Umschaltkontakte angeordnet sind. Durch Drücken der Taste 3 wird über das mit ihr fest verbundene Kupplungsorgan 4 der Schalterschieber 2 betätigt.
  • Das Kupplungsorgan 4 ist hier als Flachschieber ausgebildet, der durch ein Langloch 5 an einer am Schalterrahmen 1 befestigten Achse 6 aufgehängt ist. Der Flachschieber 4 besitzt an seinem Steuerende ein exzentrisch angeordnetes Gabelteil ? und daran anschließend einen länglichen Fortsatz 8, der in eine Aussparung 9 ain Ende 10 des Schaltschiebers 2 eingreift. Damit eine elastische Einstellverbindung zwischen dem Schaltfortsatz 8 und dem Schalterschieber 2,10 gewährleistet ist, wurde hier eine Feder 11 in die Aussparung 9 eingesetzt. Zur Steuerung des Kupplungsorgans 4 ist am Schalterrahmen 1 eine Kulisse 12 dem Gabelteil 7 gegenüber angeordnet, die mäanderartig gebogen ist und die außerdem, wie aus der Abwicklung in F i g. Z zu ersehen ist, noch Führungsschlitze 13 aufweist. Je nach Art der Betätigung der Taste 3 schiebt sich dann das obere Gabelteil 7 a in die Schleife 12a der Kulisse 12 hinein, oder das Gabelteil 7a gleitet an der Kulissenfläche 12b entlang, und das Gabelteil 7 b schiebt sich von unten her in einen Kulissenschlitz 13. Mit Hilfe einer von außen her, beispielsweise über einen Seilzug 14 entgegen der Kraft einer Feder 15, verstellbaren Sperrklinke 16 kann das Gabelteil 7 gesperrt und damit das Kupplungsorgan 4 in der gezeichneten Lage blockiert werden. Damit ist dann auch der ganze Schalter blockiert und kann nicht betätigt werden. Diese ist dann von Nutzen, wenn es darum geht, zwei oder mehrere in einem Satz angeordnete Schalter dieser Art derart voneinander abhängig zu machen; daß beim Betätigen eines Schalters der oder die anderen Schalter des Satzes gesperrt werden.
  • in F i g. 3 und 4 ist nochmals dargestellt, in welcher Art und Weise die Drucktaste 3 betätigt werden kann und wie damfit das Kupplungsorgan 4 gesteuert wird. Gemäß der Darstellung nach F i g. 3 wird der Schalter als Srhiebetasienschalter benutzt. Es wird dann in der gezeichneten Pfeilrichtung auf die Taste 3 gedrückt, also in der Richtung, in der sich auch der Schalterschieber 2 bewegt. Das Gabelteil 7a bewegt sielt dabei in Pfeilrichtung in die Schleife 12 a der Steuerkulisse 12 hinein. Von dem Augenblick an, in dem die Gabelspitze des Teiles 7 a in die Schleife 12 a eingreift, kann die Schaltertaste 3 durch die so entstandene feste Führung ganz zwangläufig nur in Richtung des gezeichneten Pfeiles gedrückt werden. Dabei nimmt dann der Fortsatz 8 den Schieber 2,10 in Pfeilrichtung mit; und der beabsichtigte Schaltvorgang findet statt. Der Taste 3 dient die Achse 6 als fester Bezugspunkt für ihre Lagerung und Führung.
  • in F i g. 4 ist die zweite Möglichkeit, die Schaltertaste 3 zu betätigen, schematisch dargestellt. Hier wird die Taste 3 mit ihrem freien Ende in Pfeilrichtung nach unten gedrückt. Dadurch wird das Kupplungsorgan 4 um die Achse 6 geschwenkt und mit ihm die Gabel 7 zusammen mit ihren Teilen 7a und 7b in Pfeilrichtung nach oben bewegt. Es tritt dabei das Gabelteil 7 b in einem ihm zugeordneten Schlitz 13 (s. F i g. 2) der Steuerkulisse 12 ein, durch den es dann besonders seitlich geführt wird. Das Gabelteil 7a setzt sich dagegen vor die Fläche 12b der Steuerkulisse 12. Dadurch kann die Taste 3 zwangläufig nur noch in dieser Richtung weitergedrückt und nicht mehr in anderer Richtung verschoben werden. Der Fortsatz 8, der mit großem Spielraum und unter Zwischenfügung der Feder 11 mit dem Schalterschieber 2, 10 in Einstellverbindung steht, schwenkt ebenfalls in größerem Bogen um die Achse 6 als Drehpunkt und verschiebt dabei den Schalterschieber 2,10 in der gezeichneten Pfeilrichtung. Der erfindungsgemäße Schalter kann also durch Druck aus zwei senkrecht zueinander stehenden Richtungen betätigt werden, wodurch er sehr vielseitig verwendbar ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Drucktastenschalter mit wahlweise Schwenk-oder verschiebbaren Tastenkörpern, die je über eine seitliche Verlängerung mit Schubstangen von Schaltereinheiten kraftschlüssig gekuppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daßderTastenkörper (3, 4) durch Druck entlang seiner Achse mit Hilfe eines Langloches (5) und einer an seinem Boden angeordneten Nase (7a) durch einen Stift (6) und eine der Nase (7a) angepaßte Kulisse (12a) geführt ist und daß er durch Druck quer zu seiner Achse in seiner oberen Stellung um den Stift (6) schwenkbar ist, während seine Nase (7 a) mit ihrem Ende über ein Querteil (12 b) der Kulisse (12) verschwenkt wird.
  2. 2. Drucktastenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung des Tastenkörpers (3, 4) eine die Steilwege seiner oberen Nase (7a) blockierende, von außen her jeweils einstellbare Sperrklinke (16) angeordnet ist.
  3. 3. Drucktastenschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kulisse (12) aus einem mäanderförmig gebogenen Blechkörper besteht, in dessen unterem Querteil Führungsschlitze (13) für eine untere Führungsnase (7 b) des Tastenkörpers (3, 4) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 846 034.
DEN22992A 1963-04-05 1963-04-05 Drucktastenschalter mit wahlweise schwenk- oder verschiebbaren Tastenkoerpern Pending DE1187294B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206055B (de) 1963-05-22 1965-12-02 Preh Elektro Feinmechanik Drucktastenschalter fuer zwei Betaetigungs-richtungen, insbesondere fuer Kofferempfaenger
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GB846034A (en) * 1957-11-01 1960-08-24 Ericsson Telephones Ltd Improvements in or relating to electric switch actuating means

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