DE3220189C2 - Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination - Google Patents

Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination

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DE3220189C2 DE19823220189 DE3220189A DE3220189C2 DE 3220189 C2 DE3220189 C2 DE 3220189C2 DE 19823220189 DE19823220189 DE 19823220189 DE 3220189 A DE3220189 A DE 3220189A DE 3220189 C2 DE3220189 C2 DE 3220189C2
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Abstract

Potentiometer/Schalter-Kombination, bei der die einzelnen Baukomponenten auf einer gemeinsamen Trägerplatte angeordnet sind. Dabei ist eine lineare Widerstandsbahn beidseitig von Potentiometer-Angriffsbahnen in Form von zur Lagerplatte im Abstand angeordneten Metallklammern eingeschlossen; diese Metallklammern werden von Rastnasen eines Schiebers, der selbst wieder aus der bündigen Verrastung von zwei Teilen gebildet ist, so umfaßt, daß die Angriffsbahnen der einzige Teil sind, die den Schieber lagern und gleichzeitig das von der Widerstandsbahn abgegriffene Potential übertragen. Angrenzend an die Bahn des Potentiometerschiebers sind die Rückflächen von Betätigungsschaltelementen von vorzugsweise beidseitig spiegelsymmetrisch angeordneten Schnappschaltern so ausgebildet, daß in einer vorgegebenen Endposition des Schiebers die beiden Schalter eine bestimmte Schaltposition aufweisen, nämlich in die Ausschaltstellung vorgespannt sind. Bewegt man den Schieber längs der Widerstandsbahn, werden die beidseitigen Schalter zur vorzugsweise doppelpoligen Einschaltung freigegeben.

Description

Die Erfindung geht aus von einer Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination nach der Gattung des Hauptanspruchs. Bei einer bekannten Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination dieser Art (US-PS Re 27 863) sind in einem separaten Gehäuse für einen Schiebewiderstand, welches für die Betätigung des Schiebers einen Längsschlitz aufweist endseitig, jedoch innerhalb des Gehäuses zwei auf sich selbst zurückgebogene federnde Metallzungen so angeordnet daß sie im Ruhezustand an entsprechenden Gegenkontakten anliegen und beim Einlaufen des Schiebers in die Schalter-Betätigungsposition von vorne am Schieber angeordneten Vorsprängen oder Nasen von den Gegenkontaktstükken weggedrückt werden.
Die Schieberlagerung ist durch eine Vielzahl von Gleitflächen innerhalb des Schiebewiderstandsgehäuses gesichert — hierfür ist allerdings ein erheblicher Bauaufwand erforderlich. Die endseitig angeordneten Schalter sind von einfachem Aufbau; dabei sind es die Schaltarme selbst, die von Vorsprüngen am sich bewegenden Schieber allmählich und abhängig von der jeweiligen Schieberposition von Gegenkontaktstücken weggedrückt werden, so daß schleichende Umschaltungen nicht ausgeschlossen sind.
Bekannt ist ferner ein Schiebepotentiometer (DE-OS 25 21 789), bei dem der Schieber in einem Längsschlitz, beispielsweise einer Leiterplatte läuft und die einzelnen Schieberteile durch diesen Längsschlitz miteinander verrastet sind Auf der einen Seite der Leiter- oder Trägerplatte befindet sich der Schleifer mit der Widerstands- und der Abgriffsbahn, während auf der anderen Seite vorspringende Schieberteile dort hintereinander in Verstellrichtung angeordnete Betätigungselemente von Schaltern während der Verstellbewegung so berühren können, daß diese Schalter in ihre jeweils andere Position umschalten. Abgesehen davon, daß bei diesem bekannten Schiebepotentiometer die Schalter aufeinan-
derfolgend getätigt werden, ermöglicht die Anordnung eines Schlitzes in der Leiterplatte die Verankerung des Schiebers so, daß der Schalterrückdruck aufgebracht werden kann. Es ergibt sich dann aber die Notwendigkeit, die Leiterplatte durch einen Längsschlitz von unter Umständen nicht unerheblicher Länge zu schwächen, diesen Längsschlitz jedenfalls durch einen weiteren Arbeitsgang anbringen zu müssen.
Bekannt ist ferner (DE-OS 24 33 238), ein Potentiometer für eine Leiterplatte so auszubilden, daß dieses — hier ohne Schalterbs. tätigungen — zwar nur eine Widerstandsbahn, jedoch zwei Abgriffsbahnen aufweist Tatsächlich bildet dieses Potentiometer jedoch zwei Einzelpotentiometer, da auch zwei unabhängig zueinander bewegbare Schieber vorgesehen sind, die auf je eine der Abgriffsbahnen arbeiten und lediglich die Widerstandsbahn gemeinsam kontaktieren. Durch Verriegelungsnasen an den Schiebern können diese jedoch nicht sich überkreuzend betätigt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination La schaffen, bei der der die beidseitigen Schalterbetätigungen bewirkende Schieber einfach montierbar und ohne besonderen Lageraufwand so sicher gehalten und leichtgängig geführt ist daß eine schnelle Umschaltung der von ihm zu betätigenden Schalter möglich ist
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Schiebepoteniiometer-Schalter-Kombination löst diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs und hat den Vorteil, daß durch die sichere, beidseitige, also räumlich wirkende Lagerung für den Schieber dieser verkantungsfrei gehalten und geführt ist so daß auch starke rückwirkende Kräfte, die von den Betätigungselementen der Schalter ausgehen, die Position des Schiebers und seinen Stellweg bei der Potentiometerverstellung nicht beeinträchtigen können.
Durch die feste Verankerung des Schiebers beidseitig mit beiden Abgriffsbahnen ergibt sich eine symmetrisch feste Halterung für den Schieber, so daß auch die beiden zu betätigenden Schalter symmetrisch zum Schieber nach außen liegend angeordnet werden können und der Schieber die Schaltarbeit, nämlich das Zurückdrücken der Betätigungselemente beider Schalter gleichzeitig und senkrecht zur Schieberstellrichtung vornehmen kann.
Die Erfindung ermöglicht daher auch bei doppelpoliger Um- oder Ausschaltung (beispielsweise doppelpoliger Neiztrei.nung), die Schalter als Momentumschalter auszubilden, so daß diese schlagartig in die jeweils andere, durch eine Übertotpunktbewegung erreichte Schalterposition umschalten, und zwar aufgrund des erheblichen, mit vorgegebener Krafteinwirkung gegen den Rückdruck der Übertotpunktfedem vom Schieber aufgebrachten Hubs in Querrichtung (Betätigungselement- und Schaltannbewegung der Schalter), den der Schieber ebenfalls aufgrund seiner festen Verankerung an den beiden vorzugsweise als Metallklammern ausgebildeten Abgriffsbahnen aufbringen kann.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Hauptanspruch angegebenen Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination möglich. Besonders vorteilhaft ist r"Je Ausbildung der Abgrifl'sbahnen in Form von über der Lagerplatte erhaben verlaufenden, spangenförmigen Metallklammern oder Drahtklammern, so daß diese gleichzeitig von entsprechend ausgebildeten Rastnasen und Halterungen des Schiebers vorzugsweise von beiden Seiten hintergriffen und umschlungen werden können.
Auch die Montage ist besonders einfach und erfordert keine Fachkräfte; zu diesem Zweck besteht der Schieber aus zwei miteinander verrastbaren Teilen, wobei ein unterer, auch den Schleifer lagernden Teil zu nächst mit den Abgriffsbahnen verrastet wird; anschlie- · Bend wird die Vorspannungsfeder für den Schleifer eingelegt und ein oberes Abschlußteil auf den schon angeordneten unteren Schleiferteil aufgerastet Hierdurch erfolgt gleichzeitig das Spannen der Vorspannungsfeder, so daß der Schleifer nunmehr einen einwandfreien elektrischen Kontakt sowohl zur mittleren Widerstandsbahn des Potentiometers als auch zu den beiden rechts und links von ihm angeordneten Abgriffsbahnen aufweist
Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert Es zeigen: F i g. 1 die erfindungsgemäße Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination in Draufsicht und die
F i g. 2 in explodierter Perspektivdarstellung den Aufbau des Schiebers.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Potentiometerbereich der Kombination mit 2 bezeichnet; ferner sind vorzugsweise spiegelbildlich und symmetrisch zueinander zwei als Schnappschalter ausgebildete Schalter 3a, 3b vorgesehen und auf der gleichen Leiterplatte 1 aufgebaut und befestigt, so doß sie durch das Verschieben des Schiebers 4 des Potentiometers ihre Schaltverstellung oder Umschaltung erfahren.
Bei ''-ZT in Fig. 1 gezeichneten Schieberposition befinden sich die Schaltarme der beiden Schalter in ihrer Ruheposition, wobei der eingeschaltete Zustand eingenommen wird. Da jeder Schalter aus im wesentlichen den gleichen Bauelementen besteht wira bei der nach folgenden Erläuterung lediglich einer der Schalter im einzelnen besprochen. Jeder Schalter umfaßt zwei unmittelbar an der Leiterplatte 1 gelagerte Halteteile 5a, 6a sowie 5a', 6a'. Jeder dieser Halteteile dient der elektrischen Kontaktgabe und verfügt, was in der Zeichnung
so nicht dargestellt ist über untere Fortsätze, die in Bohrungen der Leiterplatte 1 hineinreichen und auf der anderen *»eite mit dort vorhandenen elektrischen Leiterbahnen verbunden sein können. Zur Erzielung einer sicheren, verkippung^freien Befestigung dei Halteteile auf der Leiterplatte 1 können diese im V/inkel verlaufende Abbiegungen oder Verformungen aufweisen. Jeweils ein erstes Halteteil 5a, 5a'ist den Potentiometerbauteilen am nächsten zugewandt und dient neben der Kontaktgabe im eingeschalteten Zustand gleichzeitig der Lagerung eines Betätigungselementes 7, welches unter Bildung einer Art Drehgelenk bei S eine Öffnung im Halteteil 5a mit einer Nase 7a durchsetzt, so daß sich bei allgemein angenähert L-förmiger Ausbildung jedes Betätigungselementes vier untere kürzere Schenkel Tb jeweils etwa in Richtung des Doppelpfeils A zur Durchführung der Umschaltung bewegen kann. Der beispielsweise aus einem federnden flächigen Metall bestehende Schaltarm 9 jedes Schalters 3a, 3b ist am anderen Halte-
teil bei 10 gelagert und bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel auch zur elektrischen Kontaktgabe mit diesen verbunden, wobei die Schaltarmbewegung jeweiis in eine andere Übertotpunktstellung in Anlage entweder an das eine oder das andere Halteteil 5a, 6a erfolgt unter der Einwirkung einer Vorspannungsfeder 11, die zum Lagerpunkt 10 jedes Schaltarms entfernt bei 12 an diesem sowie an dem kurzen horizontalen Schenkeistück 76 jedes Betätigungselementes angelenkt ist. Bewegt sich unter der Einwirkung eines äußeren Drucks, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel von dem Schieber aufgebracht wird, auf den weiter unten noch eingegangen wird, das oder jedes Betätigungselement der beiden Schalter 3a, 36 nach außen, und zwar entgegen dem Druck einer weiteren Vorspannungsfeder 14, die jeweils zwischen jedem Betätigungselement und dem Halteteil 5a, 5a'angeordnet ist, an dem
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die Mitnahme der Vorspannungsfeder 11, die mit dem Schaltarm 9 verbunden ist, soweit, bis der Lagerpunkt oder Anlenkungspunkt des Fußpunkts des Schaltarms 9 am Halteteil 6a überschritten ist. Dann ergibt sich das schlagartige Umschalten des Schaltarms in die andere Übertotpunktstellung. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel erkennt man. daß sich die beiden hier vorhandenen Schalter 3a, 36 jeweils in ihrer eingeschalteten Position befinden, und zwar unter dem Druck der zusätzlichen Vorspannungsfeder 14 zwischen jedem Betätigungselement und seinem Lager-Halteteil. Dieser eingeschaltete Zustand ist deshalb gegeben, weil der Schakarm den einen Pol, hier gebildet durch das Halteteil 6a, mit dem er auch durch seine ständige Lagerung elektrisch verbunden ist, mit dem anderen Halteteil 5a verbindet, wobei das Betätigungselement selbst beispielsweise aus Kunststoff bestehen kann und daher ein Isolator ist Diese Einschaltposition ergibt sich bei Freigabe der Betätigungselemente durch den Schieber 4. Es ist daher möglich, aus einer anfänglichen Position des Schiebers für das Potentiometer heraus, die der in F i g. 1 gezeichneten Position entgegengesetzt und am oberen Anfangspunkt (in der Zeichenebene oben) befindlich ist, und an welchem der Schieber 4 beidseitig, wie noch erläutert wird, so weit einen Verdrängungsdruck auf die Betätigungselemente ausübt, daß die Schalter sich jeweils in der anderen, nicht gezeichneten Position befindet, den Schieber nach unten zu fahren und hierdurch gleichzeitig die beidseitigen Einschaltvorgänge durch die Schalter und die Verstellung des Potentiometers zu bewirken. Eine solche Ausgestaltung erlaubt, wenn der Schieber durch die symmetrische Positionierung von zwei Schnappschaltern 3a, 3b, diese beiden gleichzeitig betätigt, ein doppelpoliges Einschalten und, wie sich versteht, durch eine geänderte Schalterauslegung, auch ein doppelpoliges Ausschalten oder Umschalten.
Die beiden Schalter können auch in der Bewegungsebene des Schiebers 4 zueinander versetzt beidseitig angeordnet werden, so daß gleichzeitig mit dem Verstellen des Schleifers 19 jeweils Schaltkontakte geöffnet oder geschlossen werden. .
Man erkennt im übrigen, daß bis auf die spiegelbildlich zueinander unterschiedliche Ausbildung der Halteteile 5a, 6a einerseits sowie 5a' 6a'andererseits die für den Aufbau von zwei zueinander symmetrisch angeordneten Schaltern 3a, 3b benötigten Schalterkomponenten miteinander identisch sind; die Halteteile sind dies nur deshalb nicht, weil sie jeweils beide unten über die Verlängerungen verfügen müssen, mit denen sie an der Leiterplatte 1 befestigt sind.
Der Aufbau des zwischen den beiden Schaltern 3a, 3b liegenden Potentiometers ist so getroffen, daß zunächst mittig die Widerstandsbahn 15 des Potentiometers vorgesehen und beidseitig durch geeignete, gegebenenfalls gleichzeitig eine elektrische Kontaktierung bewirkende Vernietung oder Lötungen 16a, 166 mit der Leiterplatte 1 verbunden ist. Die Widerstandsbahn kann eine Widerstandsmassebahn sein. Zu beiden Seiten der Widerstandsbahn 15 befinden sich zwei Abgriffsbahnen 17a, Mb, die jedenfalls in dem Bereich, der auch von dem Schieber 4 bei seiner Bewegung durchfahren wird, im Abstand zur Leiterplatte 1 angeordnet sind, so daß diese Abgriffsbahnen gleichzeitig auch der vollständigen Lagerung des Schiebers 4 dienen können. Entsprechend einem bevorzugten Ausführungsbeispiel bestehen die Abgriffsbahnen 17a, Vb im übrigen aus metallischen Klammern nach Art von U-fönr.igen Bügein, die mit ihren Endbereichen entweder in Bohrungen der Leiterplatte 1 eingesetzt und dort verlötet oder sonstwie befestigt sind oder die in Ausnehmungen von Randbereichen eingreifen. Die elektrische Kontaktierung ergibt sich auch hier wieder unmittelbar durch die Befestigung der Abgriffsbahnen.
Der Schieber ist grundsätzlich so aufgebaut, daß er über beidseitige Druckflächen verfügt, die die, wie erkennbar, abgerundeten Rückflächen eines oder vorzugsweise beider Betätigungselemente, etwa bei 18, soweit berühren und hierdurch die Betätigungselemente zurückdrängen, so daß die Schaltarme in die andere Obertotpunktposition gelangen. Ferner verfügt der Schieber 4 über eine mittlere Ausnehmung oder Lagerung für einen Schleifer, der in der Lage ist. mindestens eine, vorzugsweise gleichzeitig die beiden Abgriffsbahnen 17a, 17a sowie den jeweils kontaktierten Punkt der Widerstandsbahn 15 miteinander elektrisch zu verbinden und dabei unter Federdruck auf beiden aufliegt
Ein mögliches Ausführungsbeispiel eines solchen Schleifers ist in der explodierten Darstellung der F i g. 2 bei c) dargestellt, der Schleifer 19 weist eine allgemein T-förmige Form auf, wobei der mittlere Schenkel 19a an seinem Ende in einer Bohrung eine Graphitkalotte 20 aufnehmen kann, die auf der Widerstandsbahn 15 gleitet Die beiden seitlichen Ansätze 21 a, 21 b des Schleifers 19 gleiten dann auf den beiden, sich zu beiden Seiten der Widerstandsbahn 15 befindenden Klammern; da sich Widerstandsbahn 15 und Abgriffsbahnen nicht auf der gleichen Höhe befinden, kann der Schleifer im zentralen Bereich des Schenkels 19a eine Abstufung aufweisen.
Der den Schleifer lagernde und diesen auf Widerstandsbahn und Abgriffsbahnen drückende Schieber besteht aus zwei Teilen, einen unteren Gleitteil 4a und einem oberen Verriegelungsteil 46. Wie die Darstellung der F i g. 2 bei b) zeigt, verfügt der Gleitteil über bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel 4 untere Halteoder GleitziMigen 22a, 226 sowie 23a, 236. Beide Arten von Gleitzungen 22a, 226 und 23a, 23b verfugen über seitlich angesetzte Rastnasen 24. Dabei weisen die Rastnasen 24 der vorderen Gleitzungen 22a, 226 nach außen und die Rastnasen 24 an den hinteren Gleitzungen 23a, 236 weisen nach innen. Femer liegen die vorderen Gleitzungen mehr nach innen als die hinteren Gleitzungen, wobei die Begriffe vorn und hinten in der Zeichenebene der F i g. 2 bei b) so zu verstehen sind, da die vorderen sich am linken Endbereich des Gleitteils 4a und die hinteren am rechten Endbereich befinden. Setzt man daher das Gleitteil 4a auf die Metallklammer der Abgriffsbahnen auf, dann ist lediglich noch notwendig,
das Gleitteil 4a durch einen geringen Druck nach unten auf die Abgriffsbahnen zu pressen, um die vorderen und hinteren Gleitzungen, jeweils bei kurzeitigem Zurückweichen der Nasen, zum Einrasten und Hintergreifen der Gleitbahnen bildenden Metallklammern zu bringen. Dabei hintergreifen die vorderen Gleitzungen 22a, 22b die fV:_tallklammern jeweils von innen und die hinteren von außen. Es versteht sich, daß hier auch jede andere denkbare Kombination möglich ist; durch das Vorhandensein von zwei die Abgriffsbahnen bildenden Metall- klammern wird jedenfalls sichergestellt, daß ein Verkanten oder Verdrehen nicht möglich ist und das Gleitteil 4a und damit der gesamte Schieber 4 eine sichere Gleitverankerung auf den Metallklammern findet. Zur allgemeinen Führung können noch weitere, etwa mittlere Gleitzungen 25 vorgesehen sein, mit oder ohne seitliche Rastnasen. Diese weiteren Gleitzungen umfassen dann von innen und/oder außen ergänzend die Metaiikiammern der Abgriffsbahnen. Nach unten auf die Leiterplatte 1 zu können die Gleitzungen mit ihren Köpfen so weit verlängert sein, daß das Gteitteil 4a gleichzeitig beim Verschieben auf der Leiterplatte 1 gleitet; ein Abheben ist ausgeschlossen wegen der Hintergreifung der im Abstand zur Leiterplatte angeordneten Metallklammern.
Zwischen sich und den Metallklammern sowie der Widerstandsbahn 15 ist dann beim Gleitteil 4a des Schiebers 4 in eine geeignete Ausnehmung noch der Schleifer 19 eingelegt; die Ausnehmung kann den Schleifer von allen Seiten umfassen; die Endarretierung des Schleifers ist aber auch, beispielsweise nach rückwärts, dadurch möglich, daß eine weiter heruntergezogene Teilwand 26 am Verriegelungsteil 4b den Schleifer nach hinten am Herausrutschen aus seiner Position hindert
Zur Montage wird daher so vorgegangen, daS mau zunächst den Schleifer lediglich auf Widerstandsbahn und die beiden Metallklammern auflegt und dann das Gleitteil 4a darüberstülpt in einer solchen Position, daß der Schleifer automatisch in seine zugeordneten Ausnehmungen an der Unterfläche des Gleitteils 4a gelangt, in welche er auch allseitig arretiert sein kann. Um den Schleifer in Richtung auf die Widerstandsbahn und die beiden Abgriffsbahnen vorzuspannen, befindet sich im Gleitteil 4a eine Bohrung 27, in die die Vorspannungsfeder 28 lediglich von oben nach dem Einschnappen des Gleitteils auf die Abgriffsbahnen eingelegt wird. Die Vorspannungsfeder 28 trifft dann etwa bei 29 (vergL F i g. 2 bei c) auf den Mittelsteg 19a des Schieifers.
Beim letzten Montageschritt ist es dann noch erforderlich, den oberen Verriegelungsteil 4b zur Vervollständigung des Schleifers 4 auf den Gleitteil 4a zu drükken, wobei vom Gleitteil nach oben ragende weitere Verriegelungszungen 30a, 30b mit an diesen endseitig angesetzten und in beliebige Richtungen weisenden Arretiernasen 31 in entsprechende Ausnehmungen und Durchbrechungen des Verriegelungsteils 4b eingreifen, bis die Arretiernasen 31 Vorsprünge im Verriegelungsteil 4b zur Verrastung hintergreifen, und zwar in dem Moment, in welchem das Verriegelungsteil 4b einwandfrei bündig auf dem Gleitteil 4a aufsitzt Hierdurch wird gleichzeitig die Vorspannungsfeder 28 zusammengepreßt; es wird der ständige Vorspannungsdruck auf den Schleifer 19 ausgeübt Zur Vermeidung einer Verkantung sind die Kopfstücke der Gleitzungen 22a, 22b, 23a, 236 bevorzugt so ausgebildet, daß sich gleichzeitig ein Gleiten auf der Leiterplatte 1 und das Gleiten der Rastnasen an den hintergriffenen Metallklammern der Ab- giffsbahnen ergibt.
Die weiter vorn schon erwähnte Rückwand 26 des oberen Verriegelungsteils 4b kann schließlich noch so weit noch unten gezogen sein, daß sie bis zwischen die beiden Metallklammern der Abgriffsbahnen 17a, 176 reicht, wobei dann seitlich Einschnitte 32 an der Rückwand 26 (vergl. F i g. 2 bei a) die Metallklammern der Abgriffe auch von oben einschließen, so daß diese hier von dem Schleifermaterial praktisch allseitig umgeben sind.
Ergänzend ist die Form des unteren Gleitteils 4a oder, falls gewünscht, sind heruntergezogene Seitenteile des oberen Verriegelungsteils 4b noch so ausgebildet, daß sie über eine kurze Strecke sich nach außen erweiternde, schiefe Ebenen bilden, die bei b) in F i g. 2 etwa bei 33 liegen. Diese schiefen Ebenen können an ihrem äußeren Endbereich noch einen vorspringenden kleinen Wulst oder eine Kante bilden. Man erkennt, daß beim Einfahren in die in der Zeichenebene oberste Stellung des Schiebers 4 bei der Darstellung der F i g. 1 diese schiefen Ebenen 33 die seitlich in der geöffneten Position beispielsweise zur Arretierung unmittelbar an den Metallklammern der Abgriffe der anliegenden Betätigungselemente zunächst zurückdrängen, hierdurch die Umschaltung der Schalter in die Aus-Stellung bewirken und auf dem letzten Wegstück noch die Einrastung der Endwülste an den schiefen Schaltebenen 33 des Schiebers 4 in entsprechende komplementäre Ausnehmungen 35 an Außenseiten der Betätigungselemente bewirkt wird. Hierdurch ist der Schieber 4 durch die unter der Vorspannung ihrer zusätzlichen Federn 14 liegenden Betätigungselemente der beidseitigen Schalter in seiner einen Endposition auch eingerastet und kann bei der Betätigung erst durch erhöhten Druck gelöst werden. Dies führt dann gleichzeitig beim Abgleiten der entsprechenden Gegennockenbahnen bei IS an den Betätigungsclementen zur Umschaltung der Schalter in die Ein-Position und bei weiterer Bewegung des Schiebers zur Veränderung des von der Widerstandsbahn 15 abgegriffenen Potentials.
Es versteht sich, daß Form und Ausbildung der Leiterplatte 1, wie in F i g. 1 gezeigt einer Vielzahl von Variationen zugänglich sind; so kann die Leiterplatte noch eine Vielzahl anderer Baukomponenten tragen, die durch die der Bauteilenseite gegenüberliegende Leiterplattenseite gleichzeitig miteinander verdrahtet werden.
Ferner kann der Schieber 4 des Potentiometers, beispielsweise was das Verriegelungsteil 46 betrifft seitliche Ansätze aufweisen oder allgemein über eine Form verfügen, die eine Kraftübertragung von von außen angreifenden Stellhebeln für die Bewegungsänderung möglich machen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination, mit auf gemeinsamer Trägerplatte angeordneten Widerstands- und Abgriffsbahnen, mit sich daran beidseitig anschließenden, einander gegenüberliegenden Schaltern, die bei Erreichen einer vorgegebenen Position eines gleitverschieblich längs Abgriffs- und Widerstandsbahn geführten Schiebers durch diesen betätigbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß ausschließlich auf einer Seite der als gedruckten Leiterplatte (1) ausgebildeten Trägerplatte beidseitig der Widerstandsbahn (15) im Abstand zur Leiterplattenfläche verlaufende Abgriffsbahnen (17a, Ob) angeordnet sind, die von Nasen (24,25) am Schieber (4) zu dessen geführter Lagerung hintergriffen sind und die vom Schieber über Betätigungselemente (7) gesteuerten Schalter (3a, 3b) Schnappschalter mit Momentumschaltung sind.
2. Schiebepotentiometer-Schaiter-Kombination nach Anspruch 1, mit beidseitig symmetrisch auf gleicher Höhe angeordneten Schaltern, dadurch gekennzeichnet, daß diese so angrenzend zu den Abgriffsbahnen (17a, t7b) gelagert sind, daß Schrägflächen (33) an einem 'interen Gleitteil (4a,J des Schiebers (4) bei der Schieberverstellung auf die Betätigungselemente (7) zur Umschaltung der Schalter (3a, 36J einwirken.
3. Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination nach Anspru.-h 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schieber /4) lage-nden Abgriffsbahnen Metallklammern sind, deren Endbereiche in Bohrungen der Leiterplatte (1) eingefügt und dort befestigt sind.
4. Schiebcpcicntioffictcr-Scha!tcr-K.o!Tibinaiion nach einem der Ansprüche 1—3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (4) aus einem unteren Gleitteil {4a) und einem oberen Verriegelungsteil {4b) besteht, daß das untere Gleitteil (4a) zwischen sich und der Widerstandsbahn (15) sowie den beidseitigen Abgriffsbahnen (17a, 176^ den die Abgriffe bahnen (17a, \7b)und die Widerstandsbahn (15) kontaktierenden Schleifer (19) lagert und nach unten gerichtete Gleitzungen (22a, 226; 23a, 25b) aufweist, die die Abgriffsbahnen (17a, YIb) von unten hintergreifen.
5. Schiebepotentiometer-Schalter- Kombination nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitzungen (22a. 226: 23a. üb) am unteren Gleitteil so (4a) in Querrichtung nach innen und außen gerichtete Rastnasen (24) zur H int ergreif ung der die Abgriffsbahnen (17a, Mb) bildenden Metallklammern sowie nach oben gerichtete Verriegelungshebel mit an diese endseitig angesetzten Arretiernasen (31) ss aufweisen, zur bündigen Verrastung des Gleitteils (4a^mit dem Verriegelungsteil (4b).
6. Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitteil (4a) eine zentrale Bohrung (24) zur Aufnahme einer auf den darunter angeordneten Schleifer (19) einwirkenden Vorspannungsfeder (23) aufweist, wobei die Vorspannungsfeder durch die Verbindung des Verriegelungsteils (4b) mit dem Gleitteil (4a) fixiert wird.
7. Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination nach einem der Ansprüche 1—6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (4b) einen herun tergezogenen rückwärtigen Wandteil (26) aufweist, der den in einer Ausnehmung am GleitteU dareingelegten Schleifer (19) rückseitig arretiert und gleichzeitig nach innen und unten bis unterhalb der die Abgriffsbahnen (17a, 176,7 bildenden Metallklammern heruntergezogen ist. so daß diese sowohl von den nach außen und innen gerichteten Rastnasen (24) der Gleitzungen (22a, 226;23a, 236; als auch von inneren Ausnehmungen (32) der Rückwand (26) umfaßt sind.
8. Schiebepotentiometer-Schalter-Kombination nach einem der Ansprüche 1—7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungselemente (7) jedes Schalters (3a, 36^ an einem direkt an der Leiterplatte (1) befestigten Halteteil (5a) verschwewkbar gelagert sind, an weichem in der Schalter-Ruheposition ohne Einwirkung des Schiebers (4) das Kontaktstück des Schaltarms (9) ebenfalls anliegt, der seinerseits an einem anderen Halteteil (6a) verschwenkbar gelagert ist
9. Schiebepotentiometer-Schaiter-Kombination nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur stabilen Übertotpunkt-Schalterstellung zusätzliche Vorspannungsfedern (14) zwischen jedem Betätigungselement (7) und jedem Halteteil (5a) angeordnet sind, an welchem das Betätigungselement gelagert ist
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